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Ratgeber

So macht man aromatisches Rosmarinöl selbst – inklusive Verwendungsideen

Ein gutes Öl ist in der Küche genauso wichtig, wie Salz und Zucker. Mit einem selbstgemachten Rosmarinöl verfeinert man Salate, Pasta und noch mehr.

Wenn es darum geht, köstliche Gerichte zuzubereiten, spielen die richtigen Aromen eine entscheidende Rolle. Ein beliebtes Gewürz in vielen Küchen ist Rosmarin. Meist wird das Kraut frisch genutzt und beispielsweise in Rosmarinkartoffeln oder einem Kartoffel-Zucchini-Auflauf verwendet. Ein echter Geheimtipp und Gamechanger ist aber Olivenöl, das mit Rosmarin aromatisiert wird.

Ein selbstgemachtes Rosmarinöl eignet sich, in Flaschen verpackt, auch als Geschenk aus der Küche. (Symbolbild)

Für das Grundrezept für Rosmarinöl braucht man nur zwei Zutaten:

  • 20 g Rosmarin, getrocknet*
  • 400 ml Pflanzenöl (z. B. Olivenöl)
  • Außerdem:
  • Schraubglas oder Flasche (500 ml)

*Einfach Tasty-Tipp: Getrockneter Rosmarin ist aromatischer als frischer und somit besser für das Aromatisieren von Öl geeignet. Zudem sinkt das Risiko, dass das Öl während der langen Ziehzeit schlecht und faul wird bei getrocknetem Rosmarin erheblich.

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Die Zubereitung ist einfach und unkompliziert:

  1. Die getrockneten Rosmarinnadeln in ein sauberes und steriles Gefäß geben und mit dem Pflanzenöl begießen, sodass die Nadeln vollständig bedeckt sind. Glas fest verschließen.
  2. Das verschlossene Glas bei Zimmertemperatur etwa drei bis vier Wochen ziehen lassen, dabei zwischendurch schütteln, damit sich Aroma und Inhaltsstoffe des Rosmarins besser lösen.
  3. Nach der Ruhezeit das Öl durch einen feinen Filter gießen und das fertige Rosmarinöl an einem dunklen Ort lagern.

Was kann man mit Rosmarinöl machen?

Das selbstgemachte Rosmarinöl kann man beispielsweise in einem Basilikum-Pesto verwendet, für noch mehr Aroma. (Symbolbild)

Sobald das hausgemachte Rosmarinöl fertig ist, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, es in der Küche einzusetzen. Hier sind einige inspirierende Ideen:

  • Salatdressings: Ein paar Tropfen Rosmarinöl verleihen jedem Salatdressing eine aromatische Note.
  • Gegrilltes Gemüse: Für ein mediterranes Aroma kann man Rosmarinöl in der Grillmarinade für Gemüse wie Zucchini oder Paprika verwenden.
  • Pasta: Auch zu Nudeln passt selbstgemachtes Rosmarinöl wunderbar. Vor allem bei Pesto, in dem eine große Menge Öl verwendet wird, kommt das feine und herbe Rosmarinaroma gut zur Geltung.
  • Braten: Sobald Öl in die Pfanne zum Braten von Steaks, Fisch oder Geflügel kommt, kann man es gegen Rosmarinöl eintauschen.
  • Brot und Dips: Etwas geröstetes Brot, dazu Rosmarinöl und Meersalz – mehr braucht es nicht für eine leckere Vorspeise. Alternativ passt das Rosmarinöl auch gut zu Bruschetta.

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Nicht nur in der Küche, sondern auch in den sozialen Medien, wie auf der Videoplattform TikTok sorgt Rosmarinöl aktuell für Begeisterung. Das Kraut soll nämlich nicht nur das Haarwachstum fördern, sondern kann auch Schuppen beseitigen und Haarausfall vorbeugen. Dabei gilt aber zu beachten, dass jeder unterschiedlich auf Rosmarin reagieren kann. Rosmarin kann bei einigen allergische Reaktionen oder Hautreizungen auslösen.

Rosmarin bereichert also nicht nur die eigenen Kochkünste, sondern ist ein äußerst vielseitiges Kraut, das auch im Badezimmer nützlich sein kann. Zudem sind selbstgemachte aromatisierte Öle nicht nur köstlich, sondern eignen sich auch hervorragend als Geschenkidee für Familie und Freunde. Da das Öl einige Wochen braucht, bis es fertig ist, sollte man jetzt schon damit anfangen und es an Weihnachten als DIY-Geschenkidee aus der Küche verschenken.

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Sandra Keck sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: © agefotostock/IMAGO

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