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Geld sparen in der Küche: Was ist billiger – Fertiggericht oder selber kochen?

Ungesunde Ernährung geht auf Kosten der Gesundheit – und des Geldbeutels. Denn Fertiggerichte sind oft teurer als selber frisch zu kochen.

Immer mehr Menschen nehmen zu. Manche sagen, seit Corona haben Sie einiges an Gewicht zugelegt, andere berichten von mangelnder Bewegung und zu wenig Zeit, um sich ausgewogen und gesund zu ernähren. Dabei gibt es auch schnelle, einfache Rezepte, die gut schmecken und dennoch gesund sind. Dennoch landen beim Einkauf im Supermarkt immer häufiger Fertiggerichte im Einkaufswagen. Es heißt, diese seien schneller zubereitet und auch günstiger, als mit frischen Lebensmitteln selbst zu kochen – aber stimmt das überhaupt?

Preisvergleich: Sind Fertiggerichte wirklich billiger als selber frisch zu kochen?

Selber kochen ist gesünder und häufig auch günstiger als Fertiggerichte – außerdem macht es gemeinsam auch mehr Spaß.

Beim Vergleich, ob Fertiggerichte oder selbst gekochte Speisen günstiger sind, kommt es natürlich mitunter darauf an, welche Gerichte Sie zubereiten. Insbesondere bei Kartoffelgerichten wie Kartoffelbrei, Kartoffelsalat, Rösti, Kartoffelgratin oder Ofenpommes sparen Sie aber, wenn Sie die Beilagen frisch kochen, anstatt Fertigprodukte zuzubereiten. Denn ein Kilogramm Kartoffeln ist immer noch günstiger als dieselbe Menge an beispielsweise Kartoffelbrei oder Kartoffelsalat.

Nachteile von Fertiggerichten: Warum Sie lieber selber kochen sollten

  • Ungesund: Fertiggerichte können zu einer Mangelernährung führen, bei der Ihnen wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die der Körper braucht, fehlen. Außerdem enthalten Fertigprodukte und stark verarbeitete Lebensmittel meist zu viel Salz, Zucker, Fett, Aromen und Zusatzstoffe, die auf die Dauer das Geschmacksempfinden beeinflussen.
  • Übergewicht: Insbesondere Kinder sollten nicht dauerhaft mit Fertiggerichten ernährt werden. Nicht nur, dass die Lebensmittel ungesund sind, die Portionen sind für Heranwachsende auch meist zu groß. Das kann neben den ungesunden Inhaltsstoffen zu Übergewicht führen.
  • Umwelt: Fertiggerichte produzieren häufig viel Müll, da sie in Plastikverpackungen oder Aluschalen verkauft werden. Wem also neben der eigenen Gesundheit auch etwas an der Umwelt liegt, der sollte nach Möglichkeit auf Fertigprodukte verzichten.

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Tipps, wie Sie beim Einkaufen noch Geld sparen können

  • Nur kaufen, was auf der Einkaufsliste steht
  • Wocheneinkauf statt mehrmals die Woche
  • Saisonal und regional einkaufen

Unbegrenzte Haltbarkeit? Mindestens zehn Lebensmittel können Sie im Notvorrat bedenkenlos lagern

Salz.
Salz läuft niemals ab. Das beliebte Gewürz, um Speisen zu verfeinern, sollte in jedem Haushalt vorrätig sein. Salz wie Meersalz oder Tafelsalz haben noch nicht einmal ein Mindesthaltbarkeitsdatum, weil es nie abläuft. Lediglich jodiertes Salz oder Kräutersalz sind mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehen, da die enthaltenen Zusatzstoffe an Aroma verlieren können. © vvoennyy/Imago
Honig.
Honig hält sich zwar nicht ewig, aber ganz schön lange – richtig gelagert mehrere Jahre. Bewahren Sie Honig am besten trocken, dunkel und kühl auf. © KMNPhoto/Imago
Ahornsirup auf Pfannkuchen gegossen
Ahornsirup ist hingegen bei richtiger Lagerung ewig haltbar. Luftdicht und kühl muss es für den süßen Sirup sein, den viele gerne über ihre Frühstückspancakes gießen oder das Porridge damit versüßen. © Westend61/Imago
Weißweinessig.
Sofern Sie Ihren Weißweinessig nicht durch andere Lebensmittel verunreinigen, ist er ewig haltbar. Dafür sorgt die im Essig enthaltene Säure. © CSH/Imago
Maisstärke.
Maisstärke zählt zu den Lebensmitteln, die nicht von alleine verderben. Sie können also unbesorgt sein, Ihr Vorrat hält sich ewig – sofern Sie die Stärke richtig, das bedeutet fest verschlossen und trocken, lagern. © J. Pfeiffer/imageBROKER/Imago
Zucker.
Zucker hält sich ebenso ewig wie Maisstärke, wenn Sie ihn richtig lagern. Das bedeutet kühl, trocken und dunkel. Wird Ihr Zuckervorrat feucht, verdirbt der Zucker aber auch nicht, es bilden sich lediglich Klümpchen. © Kateryna Kolesnyk/Imago
Reis.
Manche Reissorten wie beispielsweise Basmatireis, Jasminreis oder Wildreis sind unbegrenzt haltbar, wenn Sie sie trocken und luftdicht lagern. Brauner Reis oder länglicher Naturreis enthalten jedoch mehr Fett und können daher schlecht werden.  © Vitalii Borovyk/Imago
Nudelsäcke.
Auch Nudeln können noch lange Zeit über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus verzehrt werden, wenn Sie sie richtig, das bedeutet trocken und luftdicht, lagern.  © Nagy-Bagoly Arpad/Imago
Mensch schenkt sich Wasser aus einer Glasflasche in ein Glas ein.
Wasser ist unbegrenzt haltbar. Zumindest in Glasflaschen. In Plastikflaschen abgefüllt sollten Sie jedoch das Mindesthaltbarkeitsdatum beachten, da sich der Geschmack des Wassers verändern kann. Gesundheitsschädlich ist das aber nicht. © Petra Schneider-Schmelzer/Imago
Schnapsflaschen.
Aufgrund des hohen Alkoholgehalts kann auch Schnaps bei der richtigen Lagerung geschlossen mehrere Jahre, geöffnet ein bis zwei Jahre aufbewahrt werden. © Manuel Geisser/Imago

Auch wer seinen Fleischkonsum reduziert, spart beim Einkaufen und tut gleichzeitig der Umwelt noch etwas Gutes. Zumal es inzwischen ohnehin zahlreiche leckere fleischfreie Rezepte gibt, wie beispielsweise Feta-Frikadellen mit Pfannengemüse, wärmende Winter-Maultauschensuppe mit knusprigem Topping, Gemüse-Nuggets, Fisch-Frikadellen mit Tomaten-Gurken-Salat oder bunte Bowl mit Pink Hummus.

Rubriklistenbild: © Anastasiya Amraeva/Imago

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