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Veganuary

Gesunde „Chicken“-Nuggets aus Gemüse – essen auch Kinder gerne

Eine gesunde Ernährung ist wichtig. Dazu gehört auch, ausreichend Gemüse zu essen. Aber wie kriegt man Kinder dazu? Durch kreative, leckere Rezepte.

Es ist gar nicht immer so leicht, Kinder dazu zu bringen, mehr Gemüse zu essen, weshalb Eltern sich an verschiedenen Strategien versuchen. Auf TikTok waren zahlreiche Userinnen und User beispielsweise sehr begeistert von den kreativen Gemüse-Tierchen. Insbesondere der Januar ist noch voller guter Neujahrsvorsätze, wie zum Beispiel Alkoholverzicht, Detox oder vegane Ernährung. Zum sogenannten Veganuary passt auch das alternative „Chicken“-Nuggets-Rezept von Greenforce, mit dem Sie Ihren Kindern Gemüse schmackhaft machen können.

Mit den gesunden „Chicken“-Nuggets ohne Fleisch bringen Sie Ihre Kinder dazu, mehr Gemüse zu essen.

Sie sind auf den Geschmack der veganen Ernährung gekommen? Dann probieren Sie auch Feta-Frikadellen mit Pfannengemüse, Fisch-Frikadellen mit Tomaten-Gurken-Salat, Winter-Maultauschensuppe mit knusprigem Topping und Bunte Bowl mit Pink Hummus und Frikadellen.

Kinderessen: Folgende Zutaten brauchen Sie für gesunde „Chicken“-Nuggets mit Gemüse ohne Fleisch

  • 1 Packung „Easy To Mix“-Nuggets
  • 6 Karotten
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Öl
  • 400 g tiefgekühlte Erbsen
  • 2 EL vegane Butter
  • 1 Prise Salz
  • 60 g Paniermehl

Außerdem brauchen Sie Ketchup und Ausstechformen für die selbstgemachten Gemüse-Nuggets.

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Zehn Gemüsesorten, die roh oder unreif verzehrt giftig sein können

Säcke Kartoffeln
Wussten Sie, dass eines der meistverzehrten Lebensmittel in Deutschland eigentlich giftig ist? Die Rede ist von der Kartoffel. Das enthaltene Solanin geht beim Kochen ins Kochwasser über. Weder rohe Kartoffeln noch solche, die keimen oder grüne Stellen haben, sollten gegessen werden. Sonst drohen Vergiftungssymptome wie beispielsweise Erbrechen und Durchfall oder aber Kopfschmerzen oder Halsschmerzen. In den schlimmsten Fällen führt Solanin zum Tod.  © BreakingTheWalls/Imago
Auberginen
Übrigens: Auch Auberginen produzieren das Pflanzengift Solanin. Sie müssten allerdings mindestens drei Kilo rohe Auberginen verzehren, damit Vergiftungserscheinungen auftreten.  © mix1press/Imago
Tomaten
In Tomaten ist ebenfalls Solanin enthalten. Während rote, reife Tomaten bedenkenlos roh verzehrt werden können, sollten Sie besser die Finger von unreifen, grünen Tomaten lassen. © Luis Mario Hernandez/Imago
Zucchinis
Cucurbitacine ist ein Nervengift, das beispielsweise in Kürbisgewächsen wie Zucchini oder auch Melonen enthalten ist. Bemerken Sie also, dass die Zucchini oder der Kürbis bitter schmecken – ab in die Tonne damit. Im Normalfall brauchen Sie sich allerdings keine Sorgen zu machen, da das Gift in handelsüblichen Lebensmitteln herausgezüchtet wurde. © Alex Salcedo/Imago
Grüne Bohnen
Roh sind auch grüne Bohnen nicht zu empfehlen. Insbesondere Kinder dürfen keine rohen grünen Bohnen essen. Mehr als sechs Bohnen können bei Kindern zum Tod führen. Schuld ist das giftige Lektin Phaseolin, das beim Kochen zerstört wird. © Alex Salcedo/Imago
Kidneybohnen
Mindestens ebenso giftig sind rohe Kidneybohnen, denn sie enthalten viel Phytohämagglutinin. Erst durch Kochen wird das Gift zersetzt. Achten Sie jedoch unbedingt darauf, dass die Kidneybohnen wirklich richtig kochen und nicht nur erhitzt werden, denn dabei kann sich die Konzentration des Giftes sogar erhöhen.  © Boarding_Now/Imago
Rhabarber
Im Blattgrün des Rhabarbers ist das Nervengift Oxalsäure enthalten. Wenn Sie Probleme mit den Nieren haben, sollten Sie gänzlich auf Rhabarber verzichten, um keine Nieren- oder Blasensteine zu bekommen. Außerdem sollte man sich nach dem Verzehr nicht die Zähne putzen, um den Zahnschmelz nicht anzugreifen. © Christian-Ditsch.de/Imago
ganze und geriebene Muskatnüsse mit Reibe
Würzen Sie gerne mit Muskatnuss? Seien Sie dabei aber nicht zu großzügig. Das ätherische Öl Myristicin kann in hoher Dosis Halluzinationen, Kopf- und Magenschmerzen hervorrufen. Bereits eine halbe Muskatnuss kann tödlich sein, für Kinder braucht es wesentlich weniger. Seien Sie also vorsichtig und bewahren Sie das beliebte Gewürz an einem sicheren, für Ihre Kinder unzugänglichen Ort auf.  © "coramuller"/Imago
Bittermandeln
Roh ebenfalls sehr gefährlich sind Bittermandeln. Denn im Magen wird während der Verdauung Blausäure gebildet. Schon fünf rohe Bittermandeln können bei Kindern zum Tod führen. Bei Erwachsenen braucht es hingegen circa 50.  © Blickwinkel/Imago
Cashew-Nüsse
Wussten Sie, dass auch Cashewkerne nicht ungefährlich sind? Sie enthalten Urushiol, das sogar bei bloßer Berührung Vergiftungserscheinungen auslösen kann. Durch Erhitzen wird das Gift jedoch abgetötet, darum sind die im Supermarkt erhältlichen Cashewkerne meist geröstet.  © Birgit Reitz-Hofmann/Imago

Zubereitung: So einfach machen Sie die gesunden Gemüse-Nuggets für Ihre Kinder

  1. Mixen und kühlen Sie die „Easy To Mix“-Nuggets wie auf der Anleitung beschrieben.
  2. Während der Kühlzeit können Sie die Karotten und Zwiebeln schälen und klein schneiden und anschließend etwa zehn Minuten in einer Pfanne mit dem Öl anschwitzen.
  3. Geben Sie danach die Erbsen und die Butter dazu und braten Sie bei niedriger Temperatur das Gemüse erneut für zehn Minuten an.
  4. Schmecken Sie mit etwas Salz ab.
  5. Nehmen Sie die Nugget-Masse aus dem Kühlschrank, drücken Sie sie auf einem Backpapier flach und stechen Sie mit den Ausstechformen Figuren aus, die Sie mit Wasser bepinseln und mit dem Paniermehl panieren.
  6. Braten Sie die Gemüse-Nuggets wie auf der Anleitung beschrieben in einer Pfanne an.

Servieren Sie Ihren Kindern die Gemüse-Nuggets mit dem Erbsen-Karotten-Gemüse und Ketchup.

Rubriklistenbild: © Greenforce

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