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An den Kindergärten und Schulen

„Achtung, wir sind wieder da“ – Burgkirchen setzt mit Plakaten Warnsignal zum Schulstart

Ab dem Schulstart ist wieder Vorsicht im Straßenverkehr geboten. In Burgkirchen wird ebenfalls darauf aufmerksam gemacht
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V.l.: Josef „Beppo“ Auberger (Ortsvorsitzender und Gemeinderat), Franziska Hacker, Maxim Winter (Geschäftsführer KJR), Andrea Kießling und Stefan Bonauer (Bürgermeisterkandidat)

Sechs Wochen voller Sonne, Abenteuer und Ferien sind vorbei. Ab Dienstag (16. September) beginnt für viele Kinder wieder der Ernst des Lebens: das neue Schul- und Kindergartenjahr. Damit wächst auch die Gefahr im Straßenverkehr.

Burgkirchen - Noch vor etwas mehr als sechs Wochen war die Freude bei den Schülerinnen und Schülern aus der Region enorm, standen doch die Ferien und damit Entspannung pur vor der Tür. Nun sind diese allerdings schon wieder vorbei und ab Dienstag (16. September) startet das neue Schul- und Kindergartenjahr 2025/26. Und damit steigt auch die Gefahr im Straßenverkehr.

Schul- und Kindergartenjahr 2025/26 startet

„Die Unfallstatistiken zeigen, dass gerade für Fußgänger und Fahrradfahrer die Zahlen teilweise stark ansteigen. Das verdeutlicht, wie wichtig es ist, die Sicherheit der Kinder zu erhöhen“, verrät Stefan Bonauer, Bürgermeisterkandidat der SPD für Burgkirchen, auf Anfrage von innsalzach24.de. „Viele Schüler und Kinder kennen die Wege noch nicht und verhalten sich dementsprechend unvorhersehbar. Und darauf wollen wir aufmerksam machen.“

Mit Plakaten vor Schulen und Kindergärten in der Gemeinde: „Maxim Winter, ehemaliger Jugendpfleger und aktuell Geschäftsführer des Kreisjugendrings, kam auf mich zu und erzählte mir, dass er kürzlich eine ähnliche Kampagne in Österreich gesehen hat. Nach kurzer Überlegung sind wir zu dem Entschluss gekommen, so etwas auch bei uns machen zu können.“

Plakate sollen Autofahrer bremsen

Der Appell ist klar: „Fuß vom Gas, Augen auf. Wir wollen, dass die Autofahrer in den entsprechenden Zeiten langsamer fahren, damit der Schulweg sicherer wird“, appelliert Bonauer und fügt an. „Gleichzeitig hoffen wir, dass mehr Kinder zu Fuß oder mit dem Rad kommen, anstatt das Elterntaxi zu nutzen. So wird nämlich der Verkehr entlastet und sorgt für zusätzliche Sicherheit.“

Fuß vom Gas, Augen auf. Das neue Schul- und Kindergartenjahr steht bevor.

In anderen Städten sei dies durchaus schon anders: „Dort wird der Schulverkehr oft mit Zufahrtsverboten und Einbahnstraßen geregelt. Ich bin aber der Meinung, dass wir so etwas in Burgkirchen noch nicht brauchen. Viel wichtiger ist es, dass alle Verkehrsteilnehmer mitdenken. Und nicht für nur sich, sondern auch für den nächsten“, erklärt der Bürgermeister-Anwärter weiter.

Bonauer: „Wünsche mir mehr Rücksicht in Gesellschaft“

Die Plakate seien groß, bunt und auffällig: „Zusammen mit dem SPD-Ortsverein, allen voran Josef Auberger, haben wir das Plakat gestaltet, alle Formalitäten geklärt und diese am Sonntag und Montag angebracht. Mit dem neuen Schul- und Kindergartenjahr hat einfach eine Situation beginnen, weswegen die Plakate, in Absprache mit dem Ordnungsamt, für etwa zwei Wochen hängen bleiben sollen.“

Dabei äußert Bonauer auch einen Wunsch für die Zukunft: „Ich würde mich über mehr Rücksicht in der Gesellschaft freuen. Besonders für die Schwächeren, wie in diesem Fall eben Kinder und Jugendliche. Wir erhoffen uns durch die Plakataktion mehr Aufmerksamkeit für die Belange dieser und mehr Rücksicht, die ihnen im Straßenverkehr entgegengebracht werden soll.“ (gz)

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