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„Vorbereitungen laufen auf Hochtouren“

Mission 3. Liga und Bundesliga-NLZ – so ist der Stand beim SV Wacker Burghausen

Ligapokal-Derby vor 250 Zuschauern in der Wacker-Arena
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Der SV Wacker Burghausen möchte zurück in die dritthöchste Spielklasse Deutschlands.

Der SV Wacker Burghausen peilt bis 2030 die 3. Liga an und will ein Bundesliga-Nachwuchsleistungszentrum aufbauen. Doch wie ist der wirkliche Stand der Dinge?

Burghausen - Der SV Wacker Burghausen steht seit dem Einstieg von Investor Sebastian Rothwinkler vor einer großen Herausforderung. Bis spätestens 2030 und damit zum 100-jährigen Vereinsjubiläum wollen die Salzachstädter wieder in der 3. Liga beheimatet sein. Mit Ex-Profi und Nationalspieler Lars Bender an der Seitenlinie soll dies gelingen.

Mission 2030 beim SV Wacker Burghausen

Wir hatten im Sommer einen großen personellen Umbruch und sind dementsprechend mit unserer Ausbeute nach sieben Spieltagen zufrieden. Mit zwölf Punkten befinden wir uns absolut im Soll“, erklärt SVW-Geschäftsführer Andreas Huber im Gespräch mit innsalzach24.de. „Leider haben wir auswärts zuletzt drei Niederlagen kassiert, die trotzdem schmerzen. Aber wir richten den Blick nach vorne.“

Schließlich habe man zwei richtungsweisende Heimspiele vor der Brust: „Am Freitag gegen Aschaffenburg (Anm. d. Red.: 5:2-Erfolg) und am Dienstag gegen Hankofen hoffen wir natürlich auf die optimale Punktausbeute, um auch an den Spitzenmannschaften dran bleiben zu können. Wenn wir diese Aufgaben aber von Beginn an konzentriert und fokussiert angehen, dann bin ich sehr guter Dinge.“

Wie ist der Stand beim Nachwuchs?

Doch zur Mission 2030 gehört nicht nur die erste Mannschaft. Auch die Jugendarbeit soll Stück für Stück vorangetrieben werden, wobei sogar von einem sogenannten Bundesliga-Nachwuchsleistungszentrum die Rede war: „Der aktuelle Stand ist so, dass wir zur kommenden Saison, sprich 2026/27, in das Anerkennungsjahr starten wollen, um ein Jahr später ein vom DFB lizenziertes NLZ werden zu können.“

Dabei steht vor den Verantwortlichen noch eine Menge Arbeit: „In dem Anerkennungsjahr wird überprüft, ob man alle Voraussetzungen für ein Bundesliga-NLZ erfüllt. Dementsprechend laufen die Vorbereitungen dafür bereits auf Hochtouren. Wir wollen beispielsweise das Scouting ausbauen und noch professionellere Strukturen entwickeln“, fährt Huber fort.

Huber: „Sind auf einem guten Weg“

Die Professionalisierung der Jugendarbeit sei das A und O für eine erfolgreiche Burghauser Zukunft: „Unser Ziel ist es, junge Spieler, die die Wacker-DNA bereits in ihren Herzen tragen, in den Kader der ersten Mannschaft zu integrieren. Einerseits, um den Jugendlichen eine Perspektive bieten und andererseits, um auf eigene Talente aus dem eigenen Unterbau setzen zu können.“ So würde man sich auch deutlich unabhängiger vom Transfermarkt machen.

Auf das aktuelle BFV-NLZ blickt Huber mit Stolz: „Wir haben sehr gute Trainer, die unsere Spieler auf ein neues Level heben können. In der U19 sind wir mit zwei Siegen aus zwei Spielen perfekt gestartet, wobei Leopold Forstpointner fünf Treffer erzielen konnte. Das ist mit Sicherheit eine schöne Momentaufnahme, zeigt aber auch, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden und echte Talente in unseren Reihen haben. Das spornt uns aber nur noch mehr an.“ (gz)

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