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Zusätzlich eigenes Projekt im Blick

Merz und Zaunseder in Ried: Mit Österreichs Top-Fußballern mitten im Trainergeschäft

Alexander Mankowski (l.), Nico Merz (m.) und Simon Zaunseder (r.) leben für den Fußball
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Von links nach rechts: Alexander Mankowski, Nico Merz und Simon Zaunseder leben für den Fußball.

Zwei Burghauser im österreichischen Spitzenfußball: Nico Merz und Simon Zaunseder trainieren seit Sommer die Top-Talente in der Nachwuchsakademie des SV Ried. Doch nicht nur das.

Burghausen/Ried – Für viele Kinder und Jugendliche ist der Profifußball der große Traum. Kein Wunder, dass manche fünf- bis sechsmal pro Woche trainieren, um ihm ein Stück näherzukommen. Entscheidend dafür sind ausgebildete und lizenzierte Trainer, die das volle Potenzial der jungen Talente fördern – so wie Nico Merz und Simon Zaunseder.

Seit Sommer: Merz und Zaunseder beim SV Ried unter Vertrag

Die Beiden sind seit Sommer ein Trainerteam bei der U15 des österreichischen Bundesligisten SV Ried: „Die Zusammenarbeit läuft bestens, schließlich kennen wir uns schon aus unserer gemeinsamen Zeit beim SV Wacker Burghausen“, erklären sie im Gespräch mit innsalzach24.de. Bei den Salzachstädtern waren Merz als Cheftrainer und Zaunseder als Assistent für die A-Junioren zuständig.

Doch statt Waldeck-Obermenzing und Memmingen heißen die Gegner nun FC Red Bull Salzburg oder auch Rapid Wien: „Die Arbeit mit jungen Talenten macht unglaublich viel Spaß. Die Spieler bei ihrer Entwicklung zu begleiten, motiviert uns jeden Tag aufs Neue. Damit haben wir aber auch eine große Verantwortung, welcher wir jeden Tag mit großer Freude begegnen.“

Nicht nur auf dem Platz: „Verstehen uns auch privat bestens“

In Ried bestehe nämlich die Möglichkeit, professionell zu arbeiten. Und das ohne den großen Ergebnisdruck: „Erfolg bedeutet, die Spieler jeden Tag ganzheitlich zu entwickeln und sie weg vom reinen Ergebnissport zu bringen. Der SV Ried lebt genau dies vor. Hier steht nicht nur die Entwicklung der Talente, sondern auch die der Trainer im Vordergrund. Somit können wir in Ruhe arbeiten.“

Und das mit Erfolg: „Die Spieler entwickeln sich wirklich gut. Letztens waren beispielsweise beim U15-Lehrgang der österreichischen Nationalmannschaft neun Spieler von uns vertreten. Das macht einen natürlich stolz“, sind sich die Beiden einig, die nicht nur auf dem Platz sehr gut harmonieren. „Wir verstehen uns auch privat bestens und haben jetzt zusammen mit einem weiteren Freund ein eigenes Projekt im Blick.“

Eigenes Projekt im Blick

Genauer gesagt ein Trainingscamp, welches im oberösterreichischen Handenberg auf Kunstrasen stattfinden soll: „Geplant ist es an zwei Wochenenden im Dezember (Anm. d. Red.: 13./14. und 20./21.12)“, verraten Merz und Zaunseder, die anfügen: „Die Idee ist aus dem Gedanken heraus entstanden, dass wir Spieler, die sich nicht in einer Akademie befinden, ebenfalls fußballerisch weiterentwickeln wollen. Deswegen haben wir uns dazu entschieden, dieses Projekt zu starten.

Das Angebot richte sich an elf- bis 15-Jährige: „Die Teilnehmer können sich auf zwei tolle Tage freuen, in welchen sie einiges lernen dürfen und wir ihnen viele Tipps mitgeben wollen. Mit Alexander Mankowski ist auch ein ehemaliger Fußballer des SV Wacker Burghausen und SV Ried mit an Bord, der nochmal zusätzliche Einblicke geben kann“, so die Trainerkollegen weiter, die sich nicht aus der Reserve locken lassen.

Wohin geht die Reise?

Denn auf die Frage, ob sie die Fühler bereits Richtung Profifußball ausgestreckt hätten, haben sie eine klare Antwort: „Den Blick jetzt dorthin zu richten, macht keinen Sinn. Uns macht die aktuelle Aufgabe Spaß und diese ist für uns auch der perfekte Entwicklungsschritt. Wir wollen Woche für Woche dazulernen und dann wird sich zeigen, wohin unsere Reise in Zukunft gehen wird.“ (gz)

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