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„Es braucht einen klaren Kurs“

Bürgermeisterwahl in Burghausen: Grüne vertrauen auf Angstl – Schneider kandidiert erneut

Während Bürgermeister Florian Schneider (l.) auch 2026 kandidieren möchte, vertrauen die Grünen auf Stefan Angstl
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Während Bürgermeister Florian Schneider (l.) auch 2026 kandidieren möchte, vertrauen die Grünen auf Stefan Angstl.

Am 8. März 2026 wird an den Wahlurnen entschieden, wohin sich die Kommunalpolitik in den kommenden Jahren bewegt – in Burghausen blickt man vor allem gespannt auf das Bürgermeisteramt.

Burghausen – 2026 wird kommunalpolitisch ein entscheidendes Jahr: Nicht nur der Landrat wird neu gewählt, auch in vielen Städten und Gemeinden der Region stehen Bürgermeisterwahlen an – so auch in Burghausen, wo sich nun die Frage stellt, welche Kandidaten die Grünen und SPD ins Rennen schicken. Die AfD hat ihren Vertreter bereits nominiert.

Bürgermeisterwahl 2026 in Burghausen

Für die Grünen wird Stefan Angstl, aktuell 3. Bürgermeister der Stadt Burghausen, antreten: „Er steht wie kaum ein anderer für die Werte und Ziele von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – glaubwürdig, bodenständig und mit einem offenen Ohr für die Menschen vor Ort. Deshalb schlagen wir ihn mit voller Überzeugung als unseren Bürgermeisterkandidaten vor“, erklärt Peter Áldozó, Vorstand des Ortsverbandes, in einer offiziellen Pressemitteilung.

Angstl, der hauptberuflich als Lehrkraft am Aventinus-Gymnasium angestellt ist, sei die perfekte Lösung, wenn es um die Zukunft der Stadt gehe: „Er ist kein Kandidat gegen jemanden – er ist ein Kandidat für eine moderne, nachhaltige und gerechte Kommunalpolitik. Mit ihm möchten wir neue Impulse setzen und unsere Stadt sozial gerecht und auf die Zukunft ausgerichtet gestalten“, so der Vorstand weiter.

Grüne vertrauen auf Angstl

Die Entscheidung für seine Kandidatur wird von der gesamten Stadtratsfraktion und dem Vorstand des Ortsverbandes ausdrücklich unterstützt. Auch in den Reihen der Mitglieder stößt der Vorschlag auf großen Rückhalt. Seine kommunalpolitische Erfahrung und seine klare Vision für eine nachhaltige, soziale und lebenswerte Stadt seien ausschlaggebend gewesen.

Die offizielle Nominierungsveranstaltung der SPD findet erst am kommenden Donnerstag (30. Oktober) im Bürgerhaus statt: „An diesem Abend werden die Mitglieder offiziell über die Kandidatur abstimmen“, erklärt Johanna Friebertshäuser von der SPD Burghausen auf Anfrage von innsalzach24.de. und fügt an: „Erst im Anschluss an die Versammlung können wir das Ergebnis der Nominierung offiziell mitteilen.“

Schneider: „Kandidiere wieder als Bürgermeister“

Florian Schneider, aktueller Bürgermeister der Stadt, kandidiere erneut für das Amt: „Wir leben in sehr bewegten Zeiten. Vieles ist im Umbruch, Unsicherheit macht sich breit, alte Gewissheiten stehen auf dem Prüfstand und die finanzielle Lage ist schlecht – auch ganz konkret hier bei uns in Burghausen. Gerade jetzt braucht es einen klaren Kurs mit eindeutigen Prioritäten und einem realistischen Plan für die Zukunft. Eine klare Strategie für die Umsetzung mit Herz und Verstand – ein Miteinander und ein gemeinsames Anpacken. Dieser Herausforderung stelle ich mich und kandidiere wieder als Bürgermeister.“

Während die FDP in diesem Jahr keinen Kandidaten ins Rennen schickt, nominieren die CSU und die UWB ihren erst am 10. und 27. November. So richtig heiß wird es dann aber erst am achten März des kommenden Jahres, wenn die Wahlen auf dem Programm stehen und sich zeigen wird, wer das Vertrauen der Bürger für sich gewinnen konnte. (gz)

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