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Eröffnung nach über fünf Jahren

Imposant, modern und riesig: Landkreis freut sich über neue „KKG-Arena“ in Altötting

Die neue Sporthalle des König-Karlmann-Gymnasiums ist ein echter Hingucker
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Die neue Sporthalle des König-Karlmann-Gymnasiums ist ein echter Hingucker.

Fünf Jahre hat Altötting darauf gewartet: Jetzt ist die neue Sporthalle des König-Karlmann-Gymnasiums endlich eröffnet – ein modernes und beeindruckendes Schmuckstück mit vielen Extras.

Altötting – „Endlich ist der Tag gekommen, auf den wir alle so lange gewartet haben“, eröffnete Schulleiter Georg Kronhuber die offizielle Eröffnungsfeier der neuen Sporthalle. „Wir mussten uns alle knapp fünf Jahre lang gedulden und es war sicher nicht immer einfach. Aber mit viel Durchhaltevermögen, Flexibilität und auch einem gewissen Humor haben wir diese Zeit gut über die Runden gebracht.“

König-Karlmann-Gymnasium freut sich über neue Turnhalle

Die Feier war sehr gut besucht. Denn neben der gesamten Lehrer- und Schülerschaft, die zwischen den Reden mit tollen Orchester-, Chor- und Tanzaufführungen für frischen Wind sorgten, waren auch zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Kirche und Bau mit dabei: „Unsere neue Halle zeigt, dass dem Landkreis Altötting die Förderung der Bildung nicht egal ist. Wir haben nun eine Infrastruktur erhalten, um unseren Bildungsauftrag bestmöglich erfüllen zu können“, fährt Kronhuber fort.

Die Turnhalle entspreche modernsten Standards: „Es gibt zusätzlich einen Gymnastikraum und einen Dachgarten, auf den wir sehr stolz sind. Das ist praktisch ein Lernort im Freien und das mitten in der Schule. Zudem ist dieser für die Nachhaltigkeit. Wir wollen einfach, dass diese nigelnagelneue Halle ein Ort der Begeisterung wird, wo nicht nur Schulunterricht stattfinden soll.“

Schneider: „KKG-Arena entstanden“

Im Anschluss an seine Rede bat der Schulleiter Landrat Erwin Schneider auf die Bühne, der ebenfalls voll des Lobes war: „Ich freue mich sehr über die Eröffnung dieser Dreifachturnhalle, die nicht nur Platz für bis zu vier Schulklassen gleichzeitig bietet, sondern auch abseits des Schulsportes für 800 Leute. Hier ist eine richtige KKG-Arena entstanden, die aber auch ihren Preis gekostet hat.

Knapp 18 Millionen Euro seien in das Projekt investiert worden: „Es waren in der Vergangenheit keine einfachen Jahre und auch die Corona-Pandemie hat uns nicht in die Karten gespielt, aber was zählt, ist das Hier und Jetzt“, so Schneider: „Vor allem in der jetzigen Zeit mit den sozialen Medien ist der Sportunterricht und die Bewegung umso wichtiger. Auch das Heranführen an verschiedene Sportarten ist essenziell.“

Lob und Dank von allen Seiten

Auch von Seiten des Landrates überwiege der Stolz: „Es ist die teuerste Halle, die wir je errichtet haben, aber es zeigt, dass der Landkreis ganz schön was auf die Beine stellt. Schließlich können auch die Stadt oder andere Vereine dieses neue Angebot nutzen.“

Christine Burghart, Zweite Bürgermeisterin der Stadt Altötting, konnte dem nur zustimmen: „Diese Anlage ist eine moderne und funktionale Sportstätte, die auch barrierefrei ist und eine Bühne zu bieten hat. Durch die großflächige Holzfassade ist die Turnhalle zudem noch energieeffizient.“

Im Anschluss kam Ministerialbeauftragte Birgit Korda zu Wort und sprach ihren Dank aus: „In erster Linie möchte ich mich bei den Schülern und Lehrern bedanken, die das Beste aus den vergangenen Jahren gemacht haben, aber natürlich auch bei den Architekten und der Projektleitung“, erklärte sie und wendete sich dann direkt an Schneider: „Sie haben langen Atem bewiesen, Geld in die Hand genommen und bewusst in die Bildung investiert. Dafür Danke im Namen des Freistaates.“

Segnung zum Abschluss

Auch die Architekten Ulrich Farthofer und Christoph Scheithauer kamen zu Wort: „Für uns ist das heute ebenfalls ein großer Tag. Es gab in den letzten Jahren viele schwierige Situationen, die uns viel Geduld gekostet haben. Aber wir haben diese gemeistert und freuen uns sehr, dass wir jetzt hier stehen dürfen. Uns war es einfach wichtig, so viel Holz wie möglich zu verwenden und auch transparent zu sein. Man kann von innen nach außen und von außen nach innen blicken. Das macht schon etwas her.“

Nachdem die Turnhalle von Stadtpfarrer Prälat Dr. Klaus Metzel und Pfarrer Dr. Diethard Buchstädt gesegnet worden war, endete die Eröffnungsfeier mit dem schuleigenen Chor. Der Song? „The Final Countdown“. (gz)

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