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Windhose fegte durch Burghausen

Tornado - was nun? Sicherheits-Tipps für den Fall der Fälle

Immer wieder sind auch im OVB24-Gebiet Tornados zu beobachten.
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Immer wieder sind auch im OVB24-Gebiet Tornados zu beobachten.

Windhose in Burghausen - Es stürmt und gewittert, Regen und Hagel gehen nieder. Dass es zu solchen Unwetterlagen kommt, ist keine Seltenheit. Immer wieder jedoch sind auch in Bayern Tornados zu beobachten, zuletzt in Burghausen. Wir haben Tipps gesammelt, wie man sich angesichts einer Windhose schützen kann.

Burghausen - Als am Mittwochabend (26. Juli) ein Tornado durch Burghausen zog, wurden Gebäude abgedeckt und Autos beschädigt. Bis in die Nacht hinein waren Einsatzkräfte beschäftigt. Eine Schneise der Verwüstung zog sich durch das betroffene Areal. Doch selbst wenn alle Schäden repariert sind, bleibt eine Frage bestehen: Wie reagiert man am besten, wenn man eine Windhose auf sich zukommen sieht? Hier einige Verhaltensregeln.

Tipps bei Tornado-Gefahr

Am sichersten ist man, wenn man einem Tornado ausweichen kann. Beobachtet man aus einiger Entfernung eine Windhose, lässt sich oftmals eine Zugrichtung feststellen. Unter Umständen kann es gelingen, einen möglichst großen Abstand zu dem Wetterphänomen herzustellen. „Im Freien sollte man stets versuchen einem Tornado auszuweichen, da die meisten nicht breiter als 100 Meter sind. Ein Abstand von einem Kilometer reicht aus“, schreibt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in der Broschüre „Unberechenbare Naturgewalt - Achtung: Tornado“.

Kann man nicht ausweichen, ist es wichtig, Schutz zu suchen. Hierbei gelten jedoch andere Regeln, als bei einem Unwetter. Zum Beispiel bietet ein Auto wenig Sicherheit. „Schutz im Auto zu suchen kann hier eine tödliche Entscheidung sein, da ein Tornado ein Auto locker dutzende Meter in die Höhe heben kann“, schreibt der DWD weiter.

Wenn es aber keine Schutzmöglichkeiten aus dem Wagen heraus gibt, so rät der Nationale Wetterdienst der USA in seinem Informationsvideo, an den Straßenrand zu fahren, den Sitzgurt angelegt zu lassen, den Kopf unter das Fensterniveau abzusenken und Kopf und Nacken mit einer Jacke, einer Decke oder dergleichen zu schützen. Keinesfalls solle man unter eine Brücke oder in eine Unterführung fahren, da diese bei schweren Tornados einstürzen können.

Massives Haus ist sicherer

Den besten Schutz biete ein massives Steinhaus oder ein Keller. In Gebäuden soll man sich dem DWD zufolge von Türen und Fenstern fernhalten, denn umherfliegende Trümmer können hier zur Gefahr werden. Gemäß dem US-Wetterdienst ist es sinnvoll, so viele massive Wände zwischen sich und den Tornado zu bringen, wie irgend möglich. Sich unter einen Tisch zu kauern und Kopf und Nacken mit Kissen oder Decken zu schützen, wird allgemein als weitere sinnvolle Maßnahme betrachtet.

Befindet man sich jedoch ohne Fahrzeug im Freien, sollte man sich flach auf den Boden legen. Hierbei ist es wichtig, die genauen Umstände zu beachten, denn bei begleitendem Starkregen könnte es auch gefährlich werden, sich in eine Senke zu legen. Dennoch gilt es, dem Wind und umherfliegenden Trümmern so wenig Angriffsfläche wie möglich zu bieten: „Wenn man von einem Tornado überrascht wird, hilft es, sich zur Not flach auf den Boden zu legen, denn schwächere Tornados ziehen dann vielleicht über einen hinweg und die Gefahr ist so am geringsten, von umherfliegenden Gegenständen getroffen zu werden“, so der Deutsche Wetterdienst.

Tipps in der Zusammenfassung:

  • Möglichst großräumig ausweichen
  • Schutz in einem massiven Gebäude aus Stein oder einem Keller suchen; Von Türen und Fenstern fern halten
  • Autos bieten wenig Schutz; Niemals mit dem Auto unter Brücken oder Unterführungen halten
  • Generell: Nacken und Kopf mit Decken oder Kissen schützen
  • Im Freien: flach auf den Boden legen, Umgebung beobachten

ar

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