Einweihung in Griesstätt
Neue Attraktion für Kettenhamer Weiher: Wer das Badeparadies noch schöner gemacht hat
Die Griesstätter lieben den Kettenhamer Weiher, das Badeparadies vor der Haustür. Jetzt hat er eine weitere Attraktion: ein großes Spielgerät. Wer hinter der Anschaffung steckt und was sie für das Naherholungsgebiet bedeutet.
Von Alfons Albersinger
Griesstätt – Bei herrlichem Sommerwetter fand die Segnung des von der Griesstätter Wasserwacht und des CSU-Ortsverbandes am Kettenhamer Weiher aufgestellten Spielgerätes statt. Lange, so der Ortsgruppenleiter der Wasserwacht Rott, Griesstätt und Hochstätt, Jakob Ametsbichler, in seiner Begrüßung, hatten die Mitgliedern überlegt und darüber gesprochen, wie man den Kettenhamer Weiher wieder attraktiver machen und damit das schöne Naherholungsgebiet aufwerten könnte. Ideen wurden viele vorgebracht, auch solche, deren Verwirklichung richtig viel Geld kosten.
Da kam bei einem Treffen in der Wachhütte von Max Eser, dem stellvertretenden Stützpunktleiter und CSU-Ortsverbandsvorsitzenden, der Vorschlag zur Errichtung eines großen Spielgerätes. Zusammen mit der Wasserwacht, so Eser in seinem Grußwort, wurde das Projekt angeschoben. Die Idee fand bei den Wasserwachtlern und den Mitgliedern der Vorstandschaft des CSU-Ortsverbandes Zustimmung und so konnten Angebote eingeholt und Spender gesucht werden, berichtete er.
Mit der Zustimmung der Gemeinde ging es dann los. Eser und Ametsbichle, sagten allen Spendern aus Griesstätt und Umgebung ein herzliches „Vergelt`s Gott“ für die finanzielle Unterstützung. Ein großer Dank ging auch an die Baufirma Rudolf Mayer, die neben einer finanziellen Spende auch das Aufstellen des Spielgerätes mit dem kostenlosen Einsatz von Maschinen, Baumaterial und Mitarbeitern mit den gemeindlichen Bauhofmitarbeitern bewerkstelligt hatte. Ametsbichler und Eser waren sich einig, dass ohne die großzügige Unterstützung von den vielen Spendern der Spielturm nicht errichtet hätte werden können.
Um einen Diamanten, wie den Kettenhamer Weiher, zu schleifen, brauche es viel Zeit und viele helfende Hände. Der Weg von einer Kiesgrube, so Eser, zum heutigen Naherholungsgebiet sei lang gewesen. Man dürfe die vielen hundert ehrenamtlichen Stunden derer nie vergessen, die bereits vor Jahren Monate lang den Schlamm aus dem Weiher gesaugt hätten und den Badesee anschließend so schön gestaltet hätten, wie er jetzt sei. Ein großes Lob sprach Eser auch den Wasserwachtlern und dem Bauhofteam aus, die gemeinsam den Weiher und die Liegewiesen pflegen.
Daniela Ludwig würdigt Engagement
Als Vorsitzende des Vorstandes des BRK-Kreisverbandes Rosenheim dankte die Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz zum Erhalt des Kettenhamer Weihers, den sie in ihrem Grußwort als Juwel bezeichnete. Ludwig dankte allen Spendern, den Mitgliedern der Wasserwacht und des CSU-Ortsverbandes für ihre tatkräftige Unterstützung bei der Durchführung des Projektes. Die Gemeinde könne froh sein, so viele helfende Leute zu haben.
Auch Bürgermeister Robert Aßmus dankte allen Spendern und Helfern. Stolz könne die Gemeinde auf den Badeweiher mit dem neuen Spielgerät sein, der wichtig für die Gemeindebürger sei. Diakon Simon Frank, der als Notfallseelsorger die Arbeit der Rettungsdienste und der Wasserwacht schätzt, freute sich, dem neuen Spielgerät den kirchlichen Segen erteilen zu dürfen. Für die Kinder soll es ein wichtiger Freiraum und eine Heimstätte werden, so Diakon Frank.
Für das leibliche Wohl der Gäste sorgten sich die Wasserwachtler mit Spezialitäten vom Holzkohlengrill und kühlen Getränken.

