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Notlösung soll ersetzt werden

Murn-Brücke in Griesstätt: Neubau bereitet der Kommune Kopfzerbrechen

Das Bild zeigt den derzeitigen Zustand der Überquerung mit dem weiteren Wegeverlauf.
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Das Bild zeigt den derzeitigen Zustand der Überquerung mit dem weiteren Wegeverlauf.

Die Gemeinde Griesstätt will eine neue Brücke über die Murn. Sie soll die bisherige Notlösung ersetzen, deren Abbau Ende Juni erwartet wird. Doch die Finanzierung bereitet der Kommune Kopfzerbrechen.

Griesstätt – Maximal 12 Tonnen Tragfähigkeit und drei Meter Breite, das sind die Maßzahlen für eine neue Brücke über die Murn bei Untermühle, die auf dem Gemeindegebiet nun errichtet werden soll. Wann, in welcher Ausführung und vor allem wie sie genau finanziert wird, ist weiterhin offen.

Entsprechende Zuwendungsanträge müssen erst gestellt werden. Dass überhaupt solche infrage kommen, dafür sorgte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Einstimmig wurde eine Umwidmung des Weges im Bereich der Bachüberquerung beschlossen. Bisher als Gemeindeanschluss/-verbindungsstraße auf den Flurnummern 931, 931/1 und 980 in der Gemarkung Holzhausen gewidmet, wurde die Straße mit diesem Beschluss abgestuft und wird künftig nur mehr als ausgebauter, öffentlicher Feld- und Waldweg geführt.

Damit ist das Thema einer sonst nur zuwendungsfähigen Überquerung der Murn mit einem Bauwerk, das 40 Tonnen aushalten müsste, vom Tisch. Da weder von der Nachbargemeinde Vogtareuth oder dem Landkreis freiwillige Leistungen als Zuschuss für den beliebten Radweg am östlichen Innufer zu erwarten sind, muss jetzt die Gemeinde selbst schauen wie sie das Vorhaben stemmt. Denn die Brücke liegt allein auf Griesstätter Gebiet. Das Weitere braucht aber Zeit, wie Bürgermeister Robert Aßmus feststellte.

Deshalb seien auch mögliche Unterschriftenaktionen eigentlich zwecklos, wenn Ende Juni die bestehende Bailey-Brücke als bisheriger Notbehelf für das im September 2017 gesperrte alte und nicht mehr verkehrssichere Bauwerk, abgebaut sein wird. Das daraus resultierende Problem sei bekannt, so Aßmus, es hänge viel von der Art der Finanzierung ab. Denn letztlich stehe nicht fest, wieviel wir kriegen werden. Und ohnehin würde der Landkreis oder der Freistaat noch mitsprechen, wie und wann die Murn wieder sicher überquert werden könne.

kr

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