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Nachgefragt am „Strand dahoam“

Getrübter Badespaß? Das sagen Gäste an den Höglinger Weihern zu den neuen Parkgebühren

Seit Frühjahr stehen die Parkautomaten am Bruckmühler Bahnhof (links) sowie an den Höglinger Weihern, seit 1. April müssen Autofahrer dort Parkgebühr bezahlen. Was Hunderte Ausflügler an Fronleichnam, 19. Juni, nicht vom Badespaß an der „Höglinger Riviera“ abgehalten hat.
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Seit Frühjahr stehen die Parkautomaten am Bruckmühler Bahnhof (links) sowie an den Höglinger Weihern, seit 1. April müssen Autofahrer dort Parkgebühr bezahlen. Was Hunderte Ausflügler an Fronleichnam, 19. Juni, nicht vom Badespaß an der „Höglinger Riviera“ abgehalten hat.

Seit 1. April bittet die Marktgemeinde Bruckmühl Besucher der Höglinger Weiher, die dort ihr Auto parken, zur Kasse. Wird der Badespaß für die Ausflügler dadurch getrübt? Das OVB hat bei Weiher-Gästen nachgefragt.

Bruckmühl – Ein Badetag wie gemalt: Bei hochsommerlichen Temperaturen, Sonnenschein und strahlend blauem Himmel lockte die „Höglinger Riviera“ an Fronleichnam, 19. Juni, hunderte Besucher an. Ob Schwimmfans, Sonnenanbeter, Stand-Up-Paddler oder Schlauchbootfahrer – alle genossen das Gebiet der Höglinger Weiher als „Strand dahoam“.

Unter den Autokennzeichen der Badegäste waren neben den „heimischen“ RO, AIB und WS in großer Zahl unter anderem auch die Ortskürzel M, EBE und MB vertreten, dazu außerdem Fahrzeuge aus Tirol sowie weiter entfernte „Ausreißer“. Die Besucher ließen sich offenbar nicht von den am 1. April eingeführten Parkgebühren „abschrecken“, was auch Nachfragen unter den Weiher-Gästen bestätigten.

Familie Jarwin aus Kolbermoor hat es sich gemeinsam mit Freunden an einem schattigen Plätzchen an den Höglinger Weihern gemütlich gemacht. Gegen die Parkgebühr haben sie nichts einzuwenden.
Bei sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein suchten an Fronleichnam (19. Juni) viele Ausflügler Abkühlung an und in den Höglinger Weihern.

„Die Marktgemeinde hat hier unter anderem mit Bäumen, Toiletten und der Liegewiese sehr viel getan. Da interessieren mich die zwei Euro für zwei Stunden überhaupt nicht“, erklärt beispielsweise Leo aus Bruckmühl. Motorradfahrerin Selina aus München meint: „Überall werden Parkgebühren erhoben, das ist normal. Man könnte aber für Motorräder einen vergünstigten Tarif ansetzen wie wir andernorts erlebt haben“.

Badegast aus Weyarn findet Tagespauschale „ein bisschen viel“

Auch den Preis für das Tagesticket in Höhe von 6 Euro findet Stefan aus Bad Feilnbach nicht zu viel. „Ich habe mich sowieso gewundert, dass es hier bisher keine Parkgebühren gab“, stellt er klar. Nicht ganz einverstanden mit der Tagespauschale ist hingegen Suanne aus Weyarn: „Von 0 Euro auf sechs Euro ist ein bisschen viel – 4 Euro hätten es auch getan. Ich schätze aber sehr, dass das Gelände so schön hergerichtet ist und dafür ist ein kleiner Unkostenbeitrag schon gerechtfertigt“.

Die Parkgebühren an den Höglinger Weihern im Überblick

In der Nachtzeit von 23 bis 6 Uhr ist das Parken auf dem Parkplatz an den Höglinger Weihern grundsätzlich untersagt, im Zeitraum zwischen 6 und 9 Uhr sowie zwischen 20 und 23 Uhr ist das Parken dort kostenfrei. Zwischen 9 und 20 Uhr fallen folgende Gebühren für die jeweilige Parkdauer an:

maximal 2 Stunden: 2 Euro
jede weitere halbe Stunde: 50 Cent
Tagesticket ab fünf Stunden: 6 Euro

Die Zahlung an den Parkautomaten ist mit Bargeld, EC-Karte sowie per App „Parkster“ möglich.

In einer schattigen Ecke hat es sich Familie Jarwin aus Kolbermoor gemeinsam mit Freuden gemütlich gemacht. Auch sie haben gegen die Parkgebühren nichts einzuwenden. „Das ist doch normal und die Gemeinde hat das alles hier sehr schön hergerichtet. In einem Schwimmbad muss man auch Eintritt zahlen und die Anlage hier ist viel schöner“, unterstreichen sie unisono.

„Dienstlich“ an der „Höglinger Riviera“ ist hingegen die Wasserwacht Bad Aibling an Feiertagen und Wochenenden tätig. Wachleiter Sven Rennings berichtet: „Der Tag verläuft ruhig. Am Nachmittag hat sich der Strand ziemlich gefüllt, aber es gab bisher keine besonderen Vorkommnisse. Wir hatten hier heuer bisher überhaupt noch keinen einzigen Einsatz.“

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