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Langjähriger Kommandant der Feuerwehr

Völlig unerwartet verstorben: Bad Endorf nimmt Abschied von Ehrenkommandant Mario Kögl (†61)

Mario Kögl
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Mario Kögl (†61)

Bad Endorf trauert um Mario Kögl, der im Alter von 61 Jahren überraschend verstorben ist. Über Jahrzehnte engagierte er sich ehrenamtlich in Feuerwehr, beim Rotem Kreuz und in der Faschingsgilde. Er prägte das Gemeindeleben entscheidend mit. Ein Nachruf.

Bad Endorf – Tief bewegt nahmen der Markt Bad Endorf, zahlreiche Vereine, Freunde, Weggefährte und Familie Abschied von Mario Kögl, der völlig unerwartet im Alter von 61 Jahren verstorben ist.

Mario Kögl verkörperte in vieler Hinsicht das Ideal eines Ehrenamtlichen. Wie er sich über mehr als vier Jahrzehnte so selbstverständlich in den Dienst der Allgemeinheit stellte, verdient höchste Anerkennung und den tiefen Dank von allen denjenigen, denen er aus Überzeugung bereitwillig und motiviert zur Seite stand. Das gilt insbesondere für die Endorfer Vereine, wenn Veranstaltungen zu organisieren und Sicherheitskonzepte zu erstellen waren. Als Mitarbeiter der Marktverwaltung leistete er fundierte und wertvolle Zuarbeit, um die gemeindlichen Themen rund um den Brand- und Katastrophenschutz zu vertiefen und konzeptionell zu fassen.

Bereits seit seiner Jugend, in den 70er-Jahren, engagierte er sich in der Rot-Kreuz-Jungend, im Rettungsdienst und später als Ausbilder. In der Freiwilligen Feuerwehr Bad Endorf leistete er mehr als 40 Jahre aktiven Dienst, davon 32 Jahre in Führungsverantwortung, zunächst als Stellvertreter des Kommandanten und seit 1996 im Amt des Kommandanten. Für seine herausragenden Verdienste wurde er im Jahr 2024 unter anderem auf Vorschlag der Feuerwehr und nach Beschluss des Marktgemeinderates zum Ehrenkommandanten ernannt. Im Rahmen des Trauergottesdienstes nahmen die Ehemaligen und Aktiven der Kreisbrandinspektion des Landkreises Rosenheim sowie Stadtbrandrat und Stadtbrandinspektor der Stadt Rosenheim mit einer gemeinsamen Ehrenbezeigung tief bewegt Abschied.

Auch brachte sich Mario Kögl seit seiner Jugend in der Endorfer Faschingsgilde ein, gestaltete den Kinderfasching mit und brachte später sein Talent für Satire und Musiker voll ein. Er spendete Menschen einfach gerne Freude.

Bad Endorf und seine Geschichte hatten es ihm besonders angetan. Auch hier zeichnet ihn größte Engagement aus, verbunden mit Bestreben, das eigene Wissen weiterzugeben. Die Feierlichkeiten zu 50 Jahre Markterhebung und 1100 Jahre Bad Endorf in den vergangenen beiden Jahren wären ohne den Fundus von Mario Kögl an historischen Fotografien nicht denkbar gewesen. Er sammelte, analysierte und rekonstruierte. Gerne zeigte er bei Veranstaltungen im Haus Gastes das Endorf, wie es sich über die Jahrzehnte veränderte.

Bürgermeister Alois Loferer stellte in seinem persönlichen Nachruf heraus, dass Bad Endorf einen über alle Maßen engagierten Mitbürger verloren habe, der durch seine vielen Tätigkeiten für die Allgemeinheit, seine Hilfsbereitschaft sowie seine Leidenschaft für die gesamte Marktgemeinde mit allen Ortsteilen höchste Wertschätzung und Anerkennung erfuhr. Er werde ihn mit seinem zuweilen verschmitzten Humor und aufrichtigem Charakter sehr vermissen. Seine Familie sei versichert, dass die Marktgemeinde Bad Endorf werde ihm stets ein dankbares und ehrendes Andenken bewahren werde.

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