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Hilfe bei Depression & Suizidgedanken

„20 Wochen Wartezeit“: Bezirksrat Wetzelsperger über die Versorgungskrise im Chiemgau

Georg Wetzelsperger ist Bezirksrat und seit langer Zeit engagiert in Gesundheitsthemen.
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Georg Wetzelsperger ist Bezirksrat und seit langer Zeit engagiert in Gesundheitsthemen.

Obwohl das Berchtesgadener Land auf dem Papier gut mit Ärzten versorgt ist, warten Menschen in psychischen Krisen oft monatelang auf Hilfe. Bezirksrat Georg Wetzelsperger erklärt im Interview die fatalen Folgen und verrät, welche zwei neuen Projekte ab 2026 endlich für Entlastung bei Kindern und Jugendlichen sorgen sollen.

Berchtesgadener Land/Traunstein – Das Berchtesgadener Land gehört seit Jahren zu den Regionen mit den höchsten Suizidraten in Bayern. Im Interview spricht Bezirksrat Georg Wetzelsperger über die besonderen Herausforderungen in einer ländlichen Region, über lange Wartezeiten auf Therapieplätze, aber auch über Fortschritte wie neue Angebote in Bad Reichenhall und am CJD Berchtesgaden. Er erklärt, warum Statistiken manchmal ein trügerisches Bild zeichnen, und wie Prävention wirken kann.

Herr Wetzelsperger, das Berchtesgadener Land weist seit Jahren eine der höchsten Suizidraten in Bayern auf. Wie erklären Sie sich diese traurige Statistik?
Georg Wetzelsperger: Ich kann hier nur aus Sicht eines Laien antworten. Sicherlich gibt es mehrere Faktoren, die die überdurchschnittlich hohe Suizidrate im Berchtesgadener Land über einen längeren Zeitraum erklären könnten. Für eine fundierte Ursachenanalyse braucht es aber die Expertise aus Behandlung, Therapie und Forschung. In ländlichen Regionen sind Beratungs- und Therapiemöglichkeiten oft schwerer erreichbar, zudem wird über Suizidalität und psychische Probleme wenig offen gesprochen oder Hilfen sind nicht bekannt. Besonders Männer greifen deutlich seltener auf Unterstützung zurück, obwohl rund drei Viertel der Suizide im Landkreis Männer betreffen. Gleichzeitig werden vorhandene Angebote wie der „Krisendienst Oberbayern“ vergleichsweise selten genutzt. Der aktuelle bayerische Psychiatriebericht zeigt, dass das Berchtesgadener Land inzwischen das Durchschnittsniveau des Freistaats erreicht hat. Zudem liegt die Suizidrate hier mittlerweile niedriger als in der Stadt Rosenheim. Anscheinend hat die verstärkte Informations- und Aufklärungsarbeit Wirkung gezeigt. Für eine erfolgreiche Suizidprävention sind vor allem Aufklärung, Sensibilisierung, eine bessere Vernetzung der Hilfsangebote, ein offenes gesellschaftliches Klima und niedrigschwellige, gut erreichbare Hilfen entscheidend.

Welche strukturellen Probleme gibt es in der Region: fehlende Therapieplätze, lange Wartezeiten, zu wenig Fachärzte?
Wetzelsperger: Ein strukturelles Problem ist die Grenzlage des Landkreises: Die weiten Wege zu Einrichtungen in Wasserburg oder München erschweren den Zugang, vor allem zur Kinder- und Jugendpsychiatrie. So ist der Weg von Berchtesgaden zum Heckscher-Klinikum in München, das darauf spezialisiert ist, schlichtweg zu lang. Bei den Fachärzten zeigt die Statistik auf den ersten Blick sogar eine Überversorgung. Laut dem Versorgungsatlas der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns liegt der Versorgungsgrad bei Physiotherapeuten bei 132,59 Prozent, bei Nervenärzten bei 126,46 Prozent. Rein rechnerisch müsste also alles in Ordnung sein. Die Realität sieht jedoch anders aus: In ländlichen Regionen beträgt die durchschnittliche Wartezeit von der ersten Sprechstunde bis zum Beginn einer Psychotherapie laut einer Analyse der BPtK aus dem Jahr 2023 fast 20 Wochen. Zwischen Bedarfsplanung und tatsächlichem Bedarf klafft also eine deutliche Lücke. Hinzu kommt die komplizierte Zuständigkeit: ambulante und stationäre Versorgung sind getrennt organisiert und unterschiedlich finanziert. In Bayern gibt es zudem eine getrennte Genehmigungsplanung für stationäre Psychiatrie und Psychosomatik. Das hat dazu geführt, dass die Angebote der stationären Psychiatrie zurückgegangen oder umstrukturiert wurden, während die Psychosomatik übermäßig ausgebaut wurde.

Im ländlichen Raum kennen sich viele Menschen persönlich. Wie sehr erschwert das die Suche nach anonymer Hilfe für Betroffene?
Wetzelsperger: Es gibt offenbar einen Zusammenhang zwischen der fehlenden Anonymität in einer ländlichen Region und der Entscheidung, ob Menschen Hilfe und Beratung in Anspruch nehmen. Je größer die Sorge ist, im eigenen Umfeld erkannt zu werden, desto höher ist die Hemmschwelle, Unterstützung zu suchen. 

Gibt es aus Ihrer Sicht einen Zusammenhang zwischen der hohen Belastung in Tourismusberufen und der psychischen Gesundheit der Menschen vor Ort?
Wetzelsperger: Das ist eine wichtige Frage, die ich allerdings nicht fachlich beantworten kann, da ich kein Experte für psychische Gesundheit bin. Fest steht jedoch, dass die vielfältigen Belastungen in Tourismusberufen, etwa hoher Termindruck, emotionaler Stress im Umgang mit Gästen, Unsicherheiten im Beruf sowie der Spagat zwischen Arbeit und Privatleben, das seelische Wohlbefinden beeinträchtigen können. Ähnliche Belastungen finden sich auch in anderen Berufsgruppen, die stark im Fokus der Öffentlichkeit stehen. In jedem Fall sind auch die Arbeitgeber gefordert, mit Maßnahmen dafür zu sorgen, dass es nicht zu einer Überbelastung der Beschäftigten kommt.

Hilfe in seelischen Krisen:

Krisendienst Psychiatrie Oberbayern:
Telefonische und persönliche Krisenintervention, ambulante Termine, Vermittlung in weiterführende Hilfen. Auch für Fachstellen, Angehörige und Freunde.
0800/655 3000, täglich rund um die Uhr erreichbar

TelefonSeelsorge:
Anonym, kostenfrei, telefonisch oder online. 0800/1110 222, täglich rund um die Uhr
Chat/E-Mail: online.telefonseelsorge.de

Psychiatrische Institutsambulanz am kbo-Inn-Salzach-Klinikum Freilassing:
08654/7705111, Montag bis Freitag: 8 bis 16 Uhr
In Notfällen außerhalb der Dienstzeiten: 08654 77050

Manche Jugendliche im Berchtesgadener Talkessel sprechen davon, „keine Perspektive“ zu haben. Sehen Sie darin eine Mitursache für psychische Krisen?
Wetzelsperger: In diesem Zusammenhang erinnere ich mich an eine Aussage von Vera Birkenbihl: „Wenn dir jemand sagt: ‚Ich kann das nicht‘, dann antworte: ‚Du kannst das noch nicht.‘“ Dieses kleine „noch“ eröffnet plötzlich neue Perspektiven und Möglichkeiten. Ich bin überzeugt, dass es noch nie so viele Chancen gab, den eigenen Weg zu finden und zu gehen. Gleichzeitig gab es aber auch noch nie so viel Einflussnahme, Reizüberflutung und Druck, vor allem durch digitale Medien, die ein Bild von Perfektion vermitteln, das niemand erreichen kann. Das verstärkt leicht Gefühle von Unzulänglichkeit, Hilflosigkeit oder Perspektivlosigkeit. Damit das aktivierende „noch“ seine Wirkung entfalten kann, braucht es jedoch ein Gegenüber: eine Vertrauensperson, Gespräche, Gemeinschaft sowie stabile Orte und Treffpunkte. Das mag auf den ersten Blick altmodisch und analog wirken, eröffnet aber gerade heute Raum für Zuversicht und neue Chancen.

Wie groß ist das Versorgungsdefizit bei Kinder- und Jugendpsychiatern im Landkreis. Was wird dagegen getan?
Wetzelsperger: Offiziell gilt die Region als ausreichend mit Kinder- und Jugendpsychiatern versorgt, zumindest nach den Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns. Genau darin liegt jedoch das Problem: Die Planungsregion 18 umfasst nicht nur das Berchtesgadener Land, sondern auch die Stadt und den Landkreis Rosenheim sowie die Landkreise Mühldorf, Altötting und Traunstein. Laut Statistik liegt der Versorgungsgrad bei 107,35 Prozent. In der Realität befinden sich aber neun der 14 Fachärzte in Rosenheim, nur einer im Landkreis Berchtesgadener Land und keiner im Landkreis Traunstein. Eine Rückmeldung aus dem Jahr 2021 macht die Lücke besonders deutlich. Dort hieß es, die einzige Klinik in Oberbayern mit Aufnahmeverpflichtung sei das KBO-Heckscher Klinikum in München, und das auch nur im Fall akuter Eigen- oder Fremdgefährdung. Viele Fälle seien jedoch nicht akut suizidal, sondern dringend stationär behandlungsbedürftig. Für diese Patienten bedeute das mehrere Monate Wartezeit, die ambulant überbrückt werden müssten. Für die Familien komme noch die große Belastung durch die kilometerlange Anfahrt nach München hinzu. Im Vergleich dazu seien Kinder und Jugendliche in der Stadt München klar im Vorteil.

Welche Verbesserungen konnten in der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Landkreis bislang erreicht werden? Wo gibt es trotz aller Bemühungen nach wie vor Lücken?
Wetzelsperger: Zwischenzeitlich konnte bereits einiges erreicht werden. Am Klinikum Traunstein besteht seit 2003 eine Station für Kinder- und Jugendpsychosomatik, die 2014 um eine Tagesklinik erweitert wurde. Nach rund eineinhalb Jahren Vorarbeit hat zudem Dr. Figen Lund im Oktober vorvergangenen Jahres eine Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie am Rathausplatz in Bad Reichenhall eröffnet. Mit ihrer Praxis „JungeSeelen BGL“ konnte eine langjährige Versorgungslücke geschlossen werden. Ein weiterer wichtiger Schritt ist der Aufbau einer Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im CJD Berchtesgaden mit 20 Betten. Diese neue Klinik wird am 1. März 2026 ihren Betrieb aufnehmen und damit erstmals eine stationäre Versorgung im Landkreis ermöglichen. Darüber hinaus setzen die Akteure der Gesundheitsregion plus auf Aufklärung und Prävention: Mit Themenwochen wie „Psychische Gesundheit“ oder „Depression stören“, mit Workshops und Ausstellungen soll die Bevölkerung sensibilisiert und der Zugang zu Hilfsangeboten erleichtert werden. Auch die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft hat kürzlich einen Flyer mit regionalen Anlaufstellen zum Thema „Hilfe in psychischen Krisensituationen“ veröffentlicht. In der letzten Sitzung des Gesundheitsforums wurden in zehn Themenfeldern mögliche Projekte zur Prävention erarbeitet, darunter ausdrücklich auch zur Suizidprävention. Nicht realisiert werden konnte bislang eine geplante psychiatrische Institutsambulanz für Kinder und Jugendliche in Zusammenarbeit mit dem kbo-Inn-Salzach-Klinikum Freilassing. Eine entsprechende Genehmigung durch die Kassenärztliche Vereinigung blieb bisher aus.

Welche Hilfen bräuchte es, damit Familien besser unterstützt werden?
Wetzelsperger: Angehörige von Menschen mit Suizidgedanken oder Depressionen erleben oft eine enorme Belastung und fühlen sich allein gelassen. Deshalb braucht es ein Unterstützungsnetzwerk, das nicht nur Betroffene, sondern auch Familien und Umfeld einbezieht. Wichtige Anlaufstellen sind Sozialpsychiatrische Dienste, Krisendienste und spezialisierte Beratungsstellen, die emotionale Begleitung und praktische Hilfe bieten. Ebenso wichtig ist die gesellschaftliche Sensibilisierung. Initiativen wie GO-ON Suizidprävention Steiermark zeigen, wie Aufklärung Stigmatisierungen abbaut und Menschen ermutigt, frühzeitig Hilfe zu suchen. Der Fachtag der Gesundheitsregion plus 2023 führte zur Gründung eines Arbeitskreises Suizidprävention mit Vertretern von Krisendienst, Gesundheitsamt, Caritas, Telefonseelsorge und anderen Partnern. Eine wirksame Strategie muss langfristig finanziert werden und auch die Postvention, also die Begleitung von Angehörigen nach einem Suizid, berücksichtigen. Für unsere Region wünsche ich mir eine ähnlich konsequente Herangehensweise wie bei der Umsetzung des Krisendienstes Oberbayern.

Der Bezirk Oberbayern ist für die psychiatrische Versorgung zuständig. Warum dauert es so lange, bis hier neue Angebote entstehen?
Wetzelsperger: Die psychiatrische Versorgung ist kein statisches, sondern ein dynamisches System. Sie passt sich laufend an neue fachliche Erkenntnisse, gesetzliche Vorgaben, gesellschaftliche Entwicklungen und regionale Bedarfe an. Die Kliniken des Bezirks Oberbayern tragen dabei eine unmittelbare Verantwortungni, cht nur unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten, sondern vor allem mit Blick auf die Versorgungsqualität. Gleichzeitig wird das System von vielen weiteren Akteuren geprägt: Bund und Freistaat, Kassenärztliche Vereinigung, Krankenkassen und freie Träger. Neue Angebote entstehen daher nie isoliert, sondern müssen im Zusammenspiel vieler Ebenen entwickelt, genehmigt und finanziell abgesichert werden.

Viele Betroffene empfinden diese Prozesse als langwierig. Woran liegt das?
Wetzelsperger: Diese Prozesse sind komplex und mit Hürden verbunden: etwa durch Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses, die Krankenhausplanung, die Bedarfsplanung der Kassenärztlichen Vereinigung, langwierige rechtliche Prüfungen, den Fachkräftemangel und die Notwendigkeit einer gesicherten Finanzierung. Trotz dieser Herausforderungen haben die kbo-Kliniken ihre Angebote in den vergangenen fünf Jahren deutlich erweitert. Dazu zählen die bundesweit einmalige Etablierung der Krisendienste Psychiatrie, der Ausbau der ambulanten Versorgung, stationsäquivalente Behandlungen im häuslichen Umfeld, neue digitale Therapieformen wie Virtual-Reality-Therapien, der Einstieg in ein Regionalbudget sowie Modernisierungen und Standortausbauten. Diese Entwicklungen zeigen: Veränderungen brauchen Zeit, führen aber in der Praxis zu spürbaren Verbesserungen für Betroffene und Angehörige.

Über Georg Wetzelsperger:

Georg Wetzelsperger ist seit vielen Jahren eine feste Größe in der Kommunalpolitik. Der Teisendorfer sitzt seit 1990 im Gemeinderat, seit 2002 im Kreistag des Berchtesgadener Landes und gehört seit 2008 dem Bezirkstag Oberbayern an, wo er für die CSU Mandatsträger ist. Dort liegt sein Schwerpunkt auf sozialen und gesundheitlichen Themen. Wetzelsperger ist Vorsitzender des Netzwerks Soziale Dienste innerhalb der Gesundheitsregion plus Berchtesgadener Land und seit 2009 zudem stellvertretender Vorsitzender des BRK-Kreisverbands. Beruflich arbeitet er als IT-Fachmann bei der Deutschen Telekom, ehrenamtlich engagiert er sich seit Jahrzehnten für soziale Belange in der Region. Für seinen Einsatz wurde er mit der Kommunalen Verdienstmedaille in Bronze ausgezeichnet.

Wohin soll sich die psychiatrische Versorgung in Zukunft entwickeln?
Wetzelsperger: Für die kommenden Jahre liegt der Schwerpunkt auf einer wohnortnahen, vernetzten und stärker präventiv ausgerichteten Versorgung. Geplant sind der Ausbau aufsuchender Hilfen, eine engere Kooperation von Kliniken, niedergelassenen Ärzten und Sozialpsychiatrischen Diensten, ein verbesserter Zugang zu Krisenangeboten und die Verankerung innovativer Projekte in der Regelfinanzierung. Ziel ist zudem, die Verweildauer in Kliniken zu verkürzen und eine Weiterbehandlung innerhalb einer Woche sicherzustellen. Das Regionalbudget soll perspektivisch für alle kbo-Gesellschaften, auch in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, gelten. Kbo und der Bezirk Oberbayern richten ihre Strategie konsequent auf diesen Wandel aus, um den Menschen dauerhaft Sicherheit und Qualität zu gewährleisten.

Ganz persönlich gefragt: Wenn Sie einen Jugendlichen aus Berchtesgaden treffen, der sagt „Ich sehe keinen Sinn mehr in meinem Leben“. Was würden Sie ihm antworten?
Wetzelsperger: Wenn ein Jugendlicher aus Berchtesgaden sagt: „Ich sehe keinen Sinn mehr in meinem Leben“, ist es bereits ein wichtiger Schritt, dass er überhaupt das Gespräch sucht. Aus den Veranstaltungen zur Suizidprävention habe ich gelernt: In dieser Situation ist es entscheidend, sich Zeit zu nehmen, nachzufragen und den Jugendlichen zu ermutigen, über seine Gefühle und Gedanken zu sprechen. Man könnte zum Beispiel fragen: „Magst du mir erzählen, was dich belastet? Wie ist es zu diesen Gedanken gekommen?“ Wichtig ist vor allem, nicht vorschnell zu bewerten, sondern Verständnis und Wertschätzung zu zeigen. Hilfreich ist es auch, aktiv Unterstützung anzubieten, sei es ein weiteres Gespräch in vertraulicher Umgebung oder die gemeinsame Suche nach professioneller Hilfe. Ich könnte etwa sagen: „Es tut mir leid, dass du dich so fühlst. Möchtest du mir mehr über deine Gedanken erzählen? Wir können gemeinsam schauen, welche Möglichkeiten es in der Nähe gibt oder direkt nach professioneller Hilfe suchen.“ Dafür stehen bei uns konkrete Angebote bereit, etwa der Krisendienst Psychiatrie Oberbayern. Er ist rund um die Uhr erreichbar und unterstützt Menschen in seelischen Krisen unmittelbar.

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