Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

DIY-Upside-Down-Tomaten

„Zwei Pflanzen, ein Eimer“ – das Netz feiert den Kopfüber-Tomaten-Trick

Basilikum und Tomaten in Upside-down-Topf auf Balkon
+
Zwei Pflanzen, die im Topf gut zusammenpassen: Basilikum und Tomaten Upside-down.

Ein Gartenvideo zeigt, wie Tomaten kopfüber aus einem hängenden Eimer wachsen – und begeistert damit Hunderttausende mit einer simplen, aber cleveren Idee.

Tomaten mögen es bekanntlich warm, sonnig und aufrecht – oder? Nicht zwingend, wie ein YouTube-Video des Kanals Epic Gardening eindrucksvoll demonstriert. Der Blog hat mit einem ungewöhnlichen Upside-Down-Tomaten-Experiment für Aufsehen gesorgt – ideal für den Balkon oder die Terrasse nachzumachen. So können Sie mit einem Eimer gleich zwei Pflanzen ernten. Diese Methode ist nicht nur platzsparend, sondern schützt die Pflanzen auch vor Krankheiten und Schädlingen.

Das Prinzip: Warum Tomaten kopfüber anbauen?

Die Idee ist so einfach wie genial. Hängt die Tomatenpflanze nach unten, hat sie mehr Abstand zum Boden. Das Ergebnis: Vom Boden übertragene Krankheiten wie Echter Mehltau oder Schädlinge wie Wurzelgallen-Nematoden haben kaum eine Chance. Gleichzeitig bietet die offene Oberseite des Pflanzgefäßes Platz für eine zweite Pflanze. So nutzen Sie den vorhandenen Raum doppelt aus.

Das Video von Epic Gardening trägt den Titel „Grow Tomatoes Upside Down With This Simple Method“ und zeigt, wie sich Tomaten in einem handelsüblichen Fünf-Liter-Eimer anbauen lassen – allerdings kopfüber: Die Pflanze wächst durch ein Loch im Boden des Eimers nach unten heraus, während auf der Oberseite des Eimers zusätzlich Salat angepflanzt wird. Der Eimer wird anschließend an der Decke eines Gewächshauses aufgehängt. Vor allem für Balkongärtner kann die Methode eine platzsparende Lösung sein.

Hier finden Sie eine Anleitung, wie Sie hängende Tomaten platzsparend anbauen können. Als Begleitpflanzen oben im Eimer eignen sich neben Salat auch Basilikum, Ringelblumen oder sogar Chili. Diese Bepflanzung dient als „lebender Mulch“, der den Boden beschattet und dabei hilft, die Feuchtigkeit in der Erde zu halten.

User teilen Erfahrung und Tipps für Hängetomaten

In den Kommentaren werden auch handfeste praktische Vorteile, aber auch Nachteile diskutiert.

Viele sehen nicht nur die originelle Idee, sondern auch den Nutzwert der Ampel-Tomaten:

  • Besonders der schwebende Salat oben auf dem Eimer hat es manchen angetan: „Der fliegende Salat allein löst mein Schneckenproblem. Super Idee“, schreibt ein Nutzer.
  • Ein anderer weist auf einen möglichen Dünger-Vorteil hin: „Ein möglicher Vorteil ist, dass Dünger, der normalerweise von der oberen Pflanze weggespült würde, von der unteren Pflanze genutzt werden kann.“
  • Ein Nutzer aus Australien berichtet beiläufig, dass das Anbau-Prinzip dort ohnehin verbreitet sei: „Wir züchten unsere Tomaten hier in Australien immer kopfüber.“
  • Eine Person fasst die allgemeine Begeisterung schlicht zusammen: „Zwei Pflanzen, ein Eimer. Ehrlich gesagt: sehr clever!“

Allerdings wird auf mögliche Probleme hingewiesen:

  • Ein Nutzer, der nach eigenen Angaben Dachgärten plant, warnt eindringlich: „Seid sehr vorsichtig. Wenn ihr das stark bewässert, kann es bis zu etwa 38 Kilogramm wiegen. Nicht nur Schnur und Verankerung müssen das tragen, sondern auch der Griff. Ihr habt potenziell etwas sehr Schweres, das schnell herunterkommt.“
  • Auch die Materialermüdung des Kunststoffs wird thematisiert: „Nach einem Jahr oder so in direktem Sonnenlicht werden viele Eimer spröde, und der Griff könnte brechen“, warnt ein User. Mehrere Nutzer berichten aus eigener Erfahrung, dass genau das passiert sei, und empfehlen zusätzliche Seile oder Paracord als Sicherung.

Viele Nutzer möchten die Methode selbst ausprobieren – auf dem Balkon, im Gewächshaus oder sogar mit anderen Pflanzen wie Gurken, Paprika, Stachelbeeren oder Hopfen.

Alte Tomatensorten: Zehn historische Exemplare, die Sie mal probieren sollten

Tomatensorte Schwarze Krim, aufgeschnitten
Die würzig-süße Schwarze Krim ist ein beliebter Klassiker unter den Fleischtomaten. © Panthermedia/Imago
Tomate Goldene Königin am Strauch
Gelbe Tomaten sind keine neue Züchtung: Die robuste ‚Goldene Königin‘ wird seit 1871 in Deutschland angebaut. © agefotostock/Imago
Tomaten-Sorte ‚Indigo Rose‘
Außen fast schwarz und innen rot: Die historische Sorte ‚Indigo Rose‘ sieht spektakulär aus und schmeckt würzig. © Panthermedia/Imago
Grün geflammte Tomaten-Sorte ‚Green Zebra‘
Die meist grün-gelb geflammte Sorte ‚Green Zebra‘ ist sehr bekannt und mit ihrem melonenartigen süßlichen Aroma auch sehr beliebt.  © Westend61/Imago
Cocktailtomate ‚Gelbes Birnchen‘
Die Cocktailtomate ‚Gelbes Birnchen‘ ist eine der ältesten heute bekannten Tomatensorten: Rund um 1800 kam sie in den USA auf den Markt und trägt ihre zahlreichen Früchte wie kleine Glühbirnen. © Pond5 Images/Imago
Tomatensorte Andenhorn am Strauch
Wer nicht genau schaut, könnte das ‚Andenhorn‘ mit einer Spitzpaprika verwechseln. Die Ur-Tomate aus Peru ist ideal für Soßen und Pizza. © Pond5 Images/Imago
Bauer erntet Tomaten der Sorte Ochsenherz im Gewächshaus
An der ‚Ochsenherz‘-Fleischtomate kommt keiner vorbei: Die beliebte russische Sorte wird durchaus mal ein Kilogramm schwer. © Rainer Unkel/Imago
Tomaten ‚Moneymaker‘ am Strauch
Der moderne Name täuscht: Die ‚Moneymaker‘ ist eine alte, saftige und ertragreiche Sorte aus England. © Pond5 Images/Imago
Tomate de Berao
Die Eiertomaten-Sorte ‚de Berao‘ wächst sehr schnell und hoch – und ist sogar tolerant gegen Krautfäule und Blütenendfäule. © agefotostock/Imago
Tomatensorte ‚Berner Rose‘
Die ‚Berner Rose‘ sieht nicht spektakulär aus, die Schweizer Sorte ist aber reichtragend und sehr aromatisch – ideal für Salate. © agefotostock/Imago

Häufige Fragen zum Thema Hängetomaten (FAQ)

Welche Tomatensorten eignen sich am besten für den kopfüber Anbau? Am besten eignen sich buschig wachsende Sorten, die eine begrenzte Höhe erreichen. Ideal sind Tomaten mit schweren Früchten, wie Fleischtomaten, da ihr Gewicht die Triebe auf natürliche Weise nach unten zieht. Leichte Sorten wie Kirschtomaten sind weniger geeignet, da sie eher zur Sonne wachsen.

Wie oft muss ich die hängenden Tomaten gießen? Hängende Töpfe trocknen schneller aus als Beete. Kontrollieren Sie die Feuchtigkeit täglich, besonders an heißen Tagen. Die Erde sollte stets leicht feucht, aber nicht nass sein. Gießen Sie direkt in den Eimer, um die Blätter und Früchte der Tomatenpflanze möglichst trocken zu halten.

Gibt es auch Nachteile bei dieser Methode? Die Erde im Eimer trocknet schneller aus, was häufigeres Gießen erfordert. Zudem ist die Wahl der richtigen Tomatensorte entscheidend für den Erfolg. Das Gewicht des Eimers samt nasser Erde und Pflanzen erfordert eine sehr stabile Aufhängung, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Kommentare