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Grünschnitt
Gartenabfälle richtig entsorgen: Wohin mit dem Grünschnitt?
Als Gartenabfälle gelten Laub, Grün- und Strauchschnitt – sowie Äste und Wurzeln von Sträuchern oder kleineren Bäumen und der Rasenschnitt.
Wohin mit dem Grünschnitt? Diese Frage mögen sich viele Gartenbesitzer jetzt im Herbst stellen. Will man den Grünschnitt gänzlich loswerden, kann man ihn bei kommunalen Grüngut-Annahmestellen abgeben – oder man entsorgt kleinere Mengen über die eigene Biotonne. Jedoch dürfe jede Stadt, Gemeinde und jeder Kreis selbst entscheiden, was in die Biotonne gehöre und was nicht, wie das Portal bussgeldkatalog.org informiert.
Wie mit Gartenabfällen wie Baum- und Strauchschnitt zu verfahren ist, wird von Kommune zu Kommune unterschiedlich gehandhabt, wie der Sender Bayern1 in einem Online-Beitrag ausführte:In Nürnberg beispielsweise könnten Wurzelstöcke und Äste „bis zu einem Durchmesser von 15 Zentimetern“ über die Biotonne entsorgt werden, und die Münchner Abfallbetriebe würden darum bitten, „sperrigen Baum/ Strauchschnitt“ am Wertstoffhof abzugeben.
„Gartenabfälle können auch in der Biotonne (Braune oder grüne Tonne) entsorgt werden“, informiert das Umweltbundesamt auf seiner Webseite zwar. Viele Kommunen böten allerdings auch „zentrale Sammelstellen oder Straßensammlung für Gartenabfall“ an. Grundsätzlich sollte man sich bei der Kommune über die jeweiligen Regelungen vor Ort erkundigen, so der Rat. Dann kann man bei der Entsorgung nichts falsch machen.
Als Gartenabfälle gelten Laub, Grün- und Strauchschnitt, sowie Äste und Wurzeln von Sträuchern oder kleineren Bäumen und der Rasenschnitt. „Gartenabfälle sollten verwertet und nicht offen verbrannt werden“, betont das Umweltbundesamt. Denn bei dem Verbrennungsprozess würden sehr viele Schadstoffe und Feinstaub freigesetzt. In vielen Kommunen sei die offene Verbrennung von Gartenabfällen deshalb „explizit verboten“.
Grünschnitt lässt sich im eigenen Garten zudem häufig weiterverwenden – verbunden mit den Vorteilen für die Umwelt: Am besten sei es, Gartenabfälle an Ort und Stelle und gegebenenfalls mit den pflanzlichen Küchenabfällen zu kompostieren, heißt es vonseiten des Umweltbundesamts – soweit ein Bedarf für den selbst erzeugten Kompost vorhanden sei. Auf diese Weise könnten Nährstoffe wie Phosphor, Kalium und Stickstoff, aber auch organische Substanzen, die im Pflanzenmaterial beziehungsweise Kompost enthalten sind, wieder dem Garten zugeführt werden.
Holzschnitt und andere grobe Bestandteile sollten demnach zuvor mit einem Häcksler zerkleinert werden. Rasenschnitt oder Blätter ließen sich aber auch gut zum Mulchen verwenden. Wichtig: „Kranke oder von Schädlingen befallene Pflanzenteile sollten stets über die kommunalen Systeme entsorgt werden, da eine vollständige Hygienisierung bei der Eigenkompostierung meist nicht gewährleistet werden kann.“ Auch Unkraut, das sich nicht vermehren soll, wirft man besser nicht auf den eigenen Kompost.