Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Grünschnitt

Gartenabfälle richtig entsorgen: Wohin mit dem Grünschnitt?

Als Gartenabfälle gelten Laub, Grün- und Strauchschnitt – sowie Äste und Wurzeln von Sträuchern oder kleineren Bäumen und der Rasenschnitt.

Wohin mit dem Grünschnitt? Diese Frage mögen sich viele Gartenbesitzer jetzt im Herbst stellen. Will man den Grünschnitt gänzlich loswerden, kann man ihn bei kommunalen Grüngut-Annahmestellen abgeben – oder man entsorgt kleinere Mengen über die eigene Biotonne. Jedoch dürfe jede Stadt, Gemeinde und jeder Kreis selbst entscheiden, was in die Biotonne gehöre und was nicht, wie das Portal bussgeldkatalog.org informiert.

Wie mit Gartenabfällen wie Baum- und Strauchschnitt zu verfahren ist, wird je nach Kommune ein wenig anders gehandhabt. (Symbolbild)

Kann man Gartenabfälle in der Biotonne entsorgen?

Wie mit Gartenabfällen wie Baum- und Strauchschnitt zu verfahren ist, wird von Kommune zu Kommune unterschiedlich gehandhabt, wie der Sender Bayern1 in einem Online-Beitrag ausführte: In Nürnberg beispielsweise könnten Wurzelstöcke und Äste „bis zu einem Durchmesser von 15 Zentimetern“ über die Biotonne entsorgt werden, und die Münchner Abfallbetriebe würden darum bitten, „sperrigen Baum/ Strauchschnitt“ am Wertstoffhof abzugeben.

„Gartenabfälle können auch in der Biotonne (Braune oder grüne Tonne) entsorgt werden“, informiert das Umweltbundesamt auf seiner Webseite zwar. Viele Kommunen böten allerdings auch „zentrale Sammelstellen oder Straßensammlung für Gartenabfall“ an. Grundsätzlich sollte man sich bei der Kommune über die jeweiligen Regelungen vor Ort erkundigen, so der Rat. Dann kann man bei der Entsorgung nichts falsch machen.

Als Gartenabfälle gelten Laub, Grün- und Strauchschnitt, sowie Äste und Wurzeln von Sträuchern oder kleineren Bäumen und der Rasenschnitt. „Gartenabfälle sollten verwertet und nicht offen verbrannt werden“, betont das Umweltbundesamt. Denn bei dem Verbrennungsprozess würden sehr viele Schadstoffe und Feinstaub freigesetzt. In vielen Kommunen sei die offene Verbrennung von Gartenabfällen deshalb „explizit verboten“.

Alles rund um Haushalts- und Garten-Tipps finden Sie im regelmäßigen Wohnen-Newsletter unseres Partners Merkur.de. Hier anmelden!

Was gehört in welche Tonne? So trennt man Müll richtig

Es ist ein gelber Sack zu sehen.
Der gelbe Sack wurde in Deutschland in den 1990er Jahren eingeführt. Seitdem landen Wertstoffe, die recycelt werden können, in der gelben Tonne. Insgesamt 40 Prozent der Wertstoffe können so wiederverwertet werden. Leere Joghurtbecher, Leichtverpackungen aus Kunststoff, Aluminium, Weißblech oder Verbundmaterialien, Konserven oder Plastiktüten gehören in die gelbe Tonne. Die meisten Produkte sind zudem mit einem Kennzeichen versehen.  © CHROMORANGE/Imago
Es ist ein Altglas-Container zu sehen.
Im Glascontainer werden alle Einwegflaschen und Gläser gesammelt. Tonnen für Grün-, Braun- und Weißglas stehen in allen deutschen Kommunen zur Verfügung. Verbraucher sollten bei der Entsorgung allerdings darauf achten, dass Deckel aus Kunststoff und Metall in der Gelben Tonne landen. Nicht zu Altglas zählen zudem Keramik, Porzellan, feuerfestes Glasgeschirr und Glühbirnen. Diese Abfälle sollten in der Restmülltonne landen.  © Wirestock/Imago
Es sind alte Zeitungen zu sehen.
Zeitungen, Verpackungen aus Pappe und Altpapier werden in der Papiertonne entsorgt. Diese können so umweltfreundlich wiederverwertet werden. Gesondert getrennt werden müssen allerdings Fax- und Thermodruckerpapier, imprägnierte und beschichtete Papiere, Tapetenreste sowie verschmutzte Papiere.  © Panthermedia/Imago
Es ist ein Biomüll-Container zu sehen.
In den Biomüll gehört alles aus dem Haushalt, was organisch ist. Pflanzenreste, Gartenabfälle, Obst- und Gemüseabfälle sowie Kaffee- und Teefilter können guten Gewissens auf den Kompost oder in die Biotonne. Während in einigen Kommunen zudem auch Fleisch- und Fischreste in den Biomüll dürfen, ist dies in anderen Städten keinesfalls erlaubt. Achten Sie unbedingt darauf, dass kein Plastik in der Biotonne landet: Da das Plastik nur langsam verrottet, ist die Trennung sehr aufwendig.  © Shotshop/Imago
Es sind verschiedene Mülltonnen zu sehen.
Alles was nicht anderweitig entsorgt werden kann, landet in der grauen Restmülltonne. Dazu zählen Asche, Tierkot und Streu, verschmutzte Papiere, Hygieneartikel aus dem Bad, Staubsaugerbeutel, defekte Glühbirnen, Zigarettenreste, Fotos sowie kaputte Kunststoff- oder Haushaltsgegenstände.  © Zoonar/Imago
Es sind kaputte Elektrogeräte zu sehen.
Elektro-Altgeräte – egal ob kaputt oder einfach nur ausrangiert – müssen getrennt vom restlichen Müll entsorgt werden. Immerhin enthalten ausrangierte Toaster, Bügeleisen, Laptops oder Drucker wertvolle Rohstoffe, die wiederverwendet werden können. Kleinere Elektrogeräte wie Handys oder CD-Player können in der Regel im Handel abgegeben werden. Aber auch große Geräte müssen wie Waschmaschinen oder Kühlschränke müssen von Geschäften, die diese verkaufen, immer kostenlos angenommen werden.  © YAY Images/Imago
Es sind Putzmittel zu sehen.
Einige Produkte aus dem Haushalt enthalten umweltschädliche Inhaltsstoffe. Diese dürfen keinesfalls in die Restmülltonne geworfen werden. Zum Sondermüll gehören Renovierungsabfälle, Reinigungsmittel, Spraydosen, Chemikalien aus dem Haushalt oder Garten mit Gefahrenstoffsymbolen und quecksilberhaltige Thermometer. Kommunale Sammelstellen nehmen den Restmüll auf. Bestimmte schadstoffhaltige Produkte wie alte Batterien und Akkus können zudem im Handel abgegeben werden.  © Pond5 Images/Imago
Es sind verschiedene Sparlampen zu sehen.
Energiesparende Leuchtstofflampen und LEDs dürfen keinesfalls in der Mülltonne landen. Verbraucher müssen diese bei Sammelstellen für Elektroschrott in der Gemeinde abgeben. Aber auch in Baumärkten und Elektrofachgeschäften können die Energiesparlampen entsorgt werden. Das Gute daran: Die Abgabe ist kostenlos und die einzelnen Bestandteile der Lampen wie Glas, Metall und Leuchtstoffe können so nachhaltig recycelt werden.  © Panthermedia/Imago
Es ist Sperrmüll vor einem Haus zu sehen.
Ausrangierte Möbel, Matratzen, alte Teppiche und Tapetenreste sind meist zu groß für die Mülltonne. Der sogenannte „Sperrmüll“ wird daher gesondert abgeholt. Wie genau dies abläuft, ist allerdings von Kommune zu Kommune unterschiedlich. Auskunft gibt der Abfallkalender oder die Abfallberatung ihrer Gemeinde oder des Kreisgebiets.  © Zoonar/Imago
Es sind Vintage-Kleider zu sehen.
Regelmäßiges Aussortieren sorgt für Ordnung im Kleiderschrank. Für Altkleider gibt es in deutschen Städten daher zahlreiche Abnehmer. Sammelstellen und -container von sozialen Vereinen nehmen Altkleider kostenlos auf und geben sie an hilfsbedürftige Menschen im In- und Ausland weiter. Kleiderkammern und Kirchengemeinden sind ein guter Ansprechpartner.  © Image Source/Imago

Wohin mit dem Grünschnitt im Garten?

Grünschnitt lässt sich im eigenen Garten zudem häufig weiterverwenden – verbunden mit den Vorteilen für die Umwelt: Am besten sei es, Gartenabfälle an Ort und Stelle und gegebenenfalls mit den pflanzlichen Küchenabfällen zu kompostieren, heißt es vonseiten des Umweltbundesamts – soweit ein Bedarf für den selbst erzeugten Kompost vorhanden sei. Auf diese Weise könnten Nährstoffe wie Phosphor, Kalium und Stickstoff, aber auch organische Substanzen, die im Pflanzenmaterial beziehungsweise Kompost enthalten sind, wieder dem Garten zugeführt werden.

Holzschnitt und andere grobe Bestandteile sollten demnach zuvor mit einem Häcksler zerkleinert werden. Rasenschnitt oder Blätter ließen sich aber auch gut zum Mulchen verwenden. Wichtig: „Kranke oder von Schädlingen befallene Pflanzenteile sollten stets über die kommunalen Systeme entsorgt werden, da eine vollständige Hygienisierung bei der Eigenkompostierung meist nicht gewährleistet werden kann.“ Auch Unkraut, das sich nicht vermehren soll, wirft man besser nicht auf den eigenen Kompost.

Rubriklistenbild: © Horst Galuschka/Imago

Kommentare