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Junges Gras

Rasen frisch säen oder Nachsaat im Frühjahr – ab wann ist es möglich?

Der Rasen könnte im Frühling eine Frischekur gebrauchen? Das Aussäen will aber geplant sein. Mehrere Faktoren entscheiden hierbei über den richtigen Zeitpunkt.

Im Frühjahr sehen die meisten Rasenflächen im Garten bemitleidenswert aus. Schneedruck, Frost, matschige Laubreste und Furchen von schweren Gegenständen haben ihre Spuren hinterlassen. Da das Gras noch keine Sonne tanken konnte, ist es eher grau als grün. Auch manche schon im Herbst brach liegende Flächen warten auf die Aussaat von Rasensamen. Doch damit das zart sprießende Grün nicht gleich erfriert, fragen sich viele: Ab wann ist der richtige Zeitpunkt für die Nachsaat und das Aussäen von neuem Rasen gekommen?

Der Boden darf bei der Rasensaat nicht gefroren sein

Rasen nachsäen oder neue Aussaat – für den richtigen Zeitpunkt sollte man die Wetteraussichten im Auge behalten.

Das Frühjahr ist neben dem Frühherbst ein ausgezeichneter Zeitpunkt, um einen neuen Rasen anzulegen oder auszusäen. Aber auch wenn es Sie in den Fingern juckt – dabei ist Geduld gefragt: Ist der Boden noch gefroren, wird das Saatgut nicht keimen können. Etwa acht Grad Celsius sollte die Bodentemperatur (nicht die Lufttemperatur) konstant betragen, damit diese Voraussetzung erfüllt ist. Drohen in den ein bis drei Wochen zwischen Aussaat und Keimung noch stärkere Nachtfröste, werden die kälteempfindlichen Samen nicht mehr sprießen. 

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Diese Bedingungen werden Sie wahrscheinlich weder im Februar noch im März vorfinden. Eine Aussaat im März kann dennoch erfolgreich sein, aber das junge Grün wird vielleicht keine guten Startbedingungen haben – warten Sie daher am besten je nach Wetterlage wenigstens noch bis April.

Die Wetteraussichten im Augen behalten

Neben der Temperatur spielt auch die Bodenfeuchtigkeit eine Rolle. Ein regelmäßiger Niederschlag begünstigt die Keimung des Saatguts und das kräftige Wachstum der Gräser. Dauerregen wiederum ist nicht förderlich und bei der Aussaat sollte der Boden trocken sein. Behalten Sie daher am besten die Wettervorhersage für die nächsten zwei Wochen nach der geplanten Aussaat im Auge.

Rasenpflege rund ums Jahr: Die wichtigsten Arbeiten von Säen bis Mähen

Ältere Frau harkt einen Rasen und bückt sich, um etwas aufzuheben.
Im Frühling sollte man den Rasen von Laub und kleinen Ästen befreien, damit er gut wachsen kann. © Petra Schneider/Imago
Ältere Frau mäht Rasen in ihrem Garten.
Beim ersten Mähen im März oder April sollte das Gras eine Wuchshöhe von etwa sieben Zentimetern haben. Gestutzt wird auf etwa vier bis fünf Zentimeter. © Petra Schneider/Imago
Vertikutierer auf Rasen mit Moos
Anfang April bis Mitte Mai, nach dem zweiten Mähen im Jahr: Das Moos muss raus und der Rasen belüftet werden, dafür sollte man ihn vertikutieren. © Zoonar/Imago
Unkraut in Eimer auf Rasen
Ab April sprießt auch das Unkraut. Wer es früh entfernt, hat später weniger Ärger damit. Regelmäßig im Jahr den Rasen untersuchen und Fremdwuchs tilgen. © Shotshop/Imago
Frau bestreut ihren Rasen mit Kalk.
Kalk ist angebracht, wenn der Boden zu sauer ist und sich viel Moos breit macht. © Redeleit/Imago
Mann liegt auf Wiese.
Auch eine wichtige Aufgabe: Zwischendrin mal alle Fünfe gerade sein lassen und auf dem Grün entspannen. © Westend61/Imago
Mann streut Dünger.
Mitte März bis Mitte April, nachdem sich der Kalk im Rasen aufgelöst hat und kurz bevor der nächste Regen naht, folgt die erste Düngergabe. © Zoonar/Imago
Ein Rasensprenger wässert einen Rasen vor einem Haus.
Das Wichtigste im Sommer: Rasen morgens und gegebenenfalls abends bewässern. Etwa ein Mal in der Woche mähen. © Panama Pictures/Imago
Mann beim Laub rechen
Etwa alle zwei Wochen wird bis November gemäht. Herabfallendes Laub sollte man regelmäßig entfernen, damit der Rasen darunter nicht erstickt und keine Pilze wachsen. © Panthermedia/Imago
Hände halten Grassamen.
Der beste Zeitpunkt für die Nachsaat ist der Herbst, idealerweise im September. Aber auch Ende April und Mai sind geeignete Monate. © Shotshop/Imago

Die Zeit vor der Aussaat kann man nutzen, indem man die Fläche vorbereitet: Man sollte den Boden mit einem Rechen auflockern und dabei Unkräuter, Steine sowie Wurzelreste entfernen.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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