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Nicht übertreiben

Rasen richtig aerifizieren – wann und wie oft Sie Ihre Wiese am besten belüften

Wenn man den Rasen mit frischer Luft versorgt, schützt das vor einer Bodenverdichtung und das Graswachstum wird angeregt. Man sollte aber das richtige Maß kennen.

Das Aerifizieren, also Belüften des Rasens, ist neben dem Mähen, Gießen, Düngen und Vertikutieren eine wichtige Pflegemaßnahme für ein gesundes Gras. Hierbei werden mit einem Aerifiziergerät, entweder mit einer per Hand bedienten Gabel oder Walze oder mit einem motorisierten, rasenmäherähnlichen Gefährt, kleine Löcher in den Boden gestanzt – und schmale Erdstücke („Cores“) mit ausgehoben. Dies lockert zum einen den Boden, zum anderen versorgt es Mikroorganismen mit Sauerstoff und regt sie zu Aktivität an – die Bodenqualität wird verbessert, das Gras fängt verstärkt an zu wachsen. Doch auch wie für die anderen Pflegemaßnahmen sollte man hier bestimmte Zeitpunkte im Jahresverlauf einhalten.

Weniger ist mehr: Ein Mal im Jahr aerifizieren ist in der Regel ausreichend

Der Rasen lässt sich sowohl von Hand als auch maschinell belüften (aerifizieren).

Eine Verdichtung des Bodens im Laufe des Jahres ist ein natürlicher Prozess. Vor allem, wenn eine Wiese viel genutzt, also betreten wird, wird es eng im Erdreich. Dies führt dazu, dass Wasser schlechter abfließen kann, dass sich Moos und Unkraut wie Breitwegerich leichter ausbreiten und das Gras verkümmert. Aber wer infolgedessen meint, seinem Rasen etwas Gutes zu tun, indem er diesen möglichst oft belüftet, täuscht sich: Viel hilft hier nicht viel.

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Durchschnittlich reicht es ein- bis zweimal im Jahr, den Rasen zu aerifizieren und die Wurzeln so mit mehr Sauerstoff zu versorgen – dies gilt besonders für schwere Böden wie Ton- oder Lehmböden. Für sandige Böden ist diese Prozedur etwa alle zwei bis drei Jahre zu empfehlen. Die besten Zeitpunkte für das Belüften des Rasens sind von März bis April oder von September bis Oktober. Nach dem Herausstanzen der Erdwürstchen kann man die Löcher wieder mit Sand auffüllen, um den Boden auf längere Sicht zu lockern.

Rasenpflege rund ums Jahr: Die wichtigsten Arbeiten von Säen bis Mähen

Ältere Frau harkt einen Rasen und bückt sich, um etwas aufzuheben.
Im Frühling sollte man den Rasen von Laub und kleinen Ästen befreien, damit er gut wachsen kann. © Petra Schneider/Imago
Ältere Frau mäht Rasen in ihrem Garten.
Beim ersten Mähen im März oder April sollte das Gras eine Wuchshöhe von etwa sieben Zentimetern haben. Gestutzt wird auf etwa vier bis fünf Zentimeter. © Petra Schneider/Imago
Vertikutierer auf Rasen mit Moos
Anfang April bis Mitte Mai, nach dem zweiten Mähen im Jahr: Das Moos muss raus und der Rasen belüftet werden, dafür sollte man ihn vertikutieren. © Zoonar/Imago
Unkraut in Eimer auf Rasen
Ab April sprießt auch das Unkraut. Wer es früh entfernt, hat später weniger Ärger damit. Regelmäßig im Jahr den Rasen untersuchen und Fremdwuchs tilgen. © Shotshop/Imago
Frau bestreut ihren Rasen mit Kalk.
Kalk ist angebracht, wenn der Boden zu sauer ist und sich viel Moos breit macht. © Redeleit/Imago
Mann liegt auf Wiese.
Auch eine wichtige Aufgabe: Zwischendrin mal alle Fünfe gerade sein lassen und auf dem Grün entspannen. © Westend61/Imago
Mann streut Dünger.
Mitte März bis Mitte April, nachdem sich der Kalk im Rasen aufgelöst hat und kurz bevor der nächste Regen naht, folgt die erste Düngergabe. © Zoonar/Imago
Ein Rasensprenger wässert einen Rasen vor einem Haus.
Das Wichtigste im Sommer: Rasen morgens und gegebenenfalls abends bewässern. Etwa ein Mal in der Woche mähen. © Panama Pictures/Imago
Mann beim Laub rechen
Etwa alle zwei Wochen wird bis November gemäht. Herabfallendes Laub sollte man regelmäßig entfernen, damit der Rasen darunter nicht erstickt und keine Pilze wachsen. © Panthermedia/Imago
Hände halten Grassamen.
Der beste Zeitpunkt für die Nachsaat ist der Herbst, idealerweise im September. Aber auch Ende April und Mai sind geeignete Monate. © Shotshop/Imago

Ein positiver Nebeneffekt: Wie beim Vertikutieren, das im Gegensatz zum Aerifizieren nur an der Oberfläche kratzt, wird bei dieser Pflegemaßnahme unerwünschtes Mooswachstum gehemmt.

Rubriklistenbild: © Redeleit/Imago

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