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Nötige Maßnahmen

Rasenpflege-Checkliste für den April – was jetzt zu tun ist

Die Rasenpflege im April ist entscheidend, um einen gesunden, kräftigen Rasen zu erhalten. Spätestens jetzt wird er mit wichtigen To-dos aus dem Winterschlaf geweckt.

Im April ist Hochsaison für die Rasenpflege. Wenn bis jetzt die Witterung zu schlecht war, ist jetzt mit den zunehmenden Sonnenstrahlen der Griff zum Rasenmäher und zum Dünger fällig. Denn um einen gesunden, kräftigen Rasen zu bekommen, gibt es einige wichtige Aufgaben, die man in diesem Monat erledigen sollte. Sobald die Bodentemperatur über acht Grad Celsius liegt, können Sie loslegen. Mithilfe dieser Checkliste können Sie prüfen, dass Sie nichts vergessen und Ihr Rasen für die kommenden Monate optimal vorbereitet ist:

Punkt 1: Rasenmähen regt das Wachstum an

Nur Zierde oder viel strapaziert? Die Höhe der ersten Rasenmahd richtet sich auch nach dem Gebrauch.

Ein sehr wichtiger Schritt für die Rasenpflege im April ist das Rasenmähen. Die passende Schnitthöhe für das erste Mähen liegt bei drei bis vier Zentimetern – dies sollte aber maximal ein Drittel der Gesamthöhe sein. Dies macht nicht nur die folgenden Pflegearbeiten leichter. Ein kräftiger Schnitt regt den Rasen zum Wachstum an und macht ihn dichter. Da man nicht zu viel auf einmal kappen sollte, lässt sich die Mahd auf mehrere Zeitpunkte verteilen. Mähen Sie nur, wenn das Gras trocken ist.

Punkt 2: Vertikutieren für eine verbesserte Belüftung

Durch das Entfernen von Moos, abgestorbenen Pflanzenteilen und Unkräutern wird die Belüftung des Rasens verbessert. Dadurch gelangen Luft, Wasser und Nährstoffe besser zu den Wurzeln, was zu einem gesünderen Wachstum führt. Ist der Rasen schon in Topform, ist das Vertikutieren im Frühjahr unter Umständen gar nicht nötig.

Punkt 3: Gezielte Jagd auf Unkräuter

Nicht nur das Gras schießt im Frühjahr, auch die Unkräuter. Um einen schönen Rasen zu erhalten, ist es wichtig, Unkraut frühzeitig zu bekämpfen, bevor es sich ausbreitet und den Rasen überwuchert. Beim Vertikutieren entfernt man diese Beikräuter meist nur oberflächlich – gerade bei Pflanzen mit tiefen Pfahlwurzeln, wie dem Löwenzahn, sollten Sie daher noch einmal gezielt vorgehen.

Rasenpflege rund ums Jahr: Die wichtigsten Arbeiten von Säen bis Mähen

Ältere Frau harkt einen Rasen und bückt sich, um etwas aufzuheben.
Im Frühling sollte man den Rasen von Laub und kleinen Ästen befreien, damit er gut wachsen kann. © Petra Schneider/Imago
Ältere Frau mäht Rasen in ihrem Garten.
Beim ersten Mähen im März oder April sollte das Gras eine Wuchshöhe von etwa sieben Zentimetern haben. Gestutzt wird auf etwa vier bis fünf Zentimeter. © Petra Schneider/Imago
Vertikutierer auf Rasen mit Moos
Anfang April bis Mitte Mai, nach dem zweiten Mähen im Jahr: Das Moos muss raus und der Rasen belüftet werden, dafür sollte man ihn vertikutieren. © Zoonar/Imago
Unkraut in Eimer auf Rasen
Ab April sprießt auch das Unkraut. Wer es früh entfernt, hat später weniger Ärger damit. Regelmäßig im Jahr den Rasen untersuchen und Fremdwuchs tilgen. © Shotshop/Imago
Frau bestreut ihren Rasen mit Kalk.
Kalk ist angebracht, wenn der Boden zu sauer ist und sich viel Moos breit macht. © Redeleit/Imago
Mann liegt auf Wiese.
Auch eine wichtige Aufgabe: Zwischendrin mal alle Fünfe gerade sein lassen und auf dem Grün entspannen. © Westend61/Imago
Mann streut Dünger.
Mitte März bis Mitte April, nachdem sich der Kalk im Rasen aufgelöst hat und kurz bevor der nächste Regen naht, folgt die erste Düngergabe. © Zoonar/Imago
Ein Rasensprenger wässert einen Rasen vor einem Haus.
Das Wichtigste im Sommer: Rasen morgens und gegebenenfalls abends bewässern. Etwa ein Mal in der Woche mähen. © Panama Pictures/Imago
Mann beim Laub rechen
Etwa alle zwei Wochen wird bis November gemäht. Herabfallendes Laub sollte man regelmäßig entfernen, damit der Rasen darunter nicht erstickt und keine Pilze wachsen. © Panthermedia/Imago
Hände halten Grassamen.
Der beste Zeitpunkt für die Nachsaat ist der Herbst, idealerweise im September. Aber auch Ende April und Mai sind geeignete Monate. © Shotshop/Imago

Punkt 4: Düngen für ausreichend Nährstoffe

Wenn es im März noch nicht erfolgt ist, sollten Sie nun den Rasen düngen – zumindest einen leichten Boden. Schwere, lehmige Böden sind erst ab Mai dran. Verwenden Sie einen hochwertigen Rasendünger, um Ihrem Rasen die benötigten Nährstoffe zuzuführen. Achten Sie darauf, im Frühjahr einen stickstoffbetonten Dünger zu wählen, um eine kräftige grüne Farbe zu fördern und das Gras widerstandsfähig zu machen. Sie sollten den Rasen düngen, wenn er trocken ist und bevor es regnet, damit das Produkt gut in den Boden eindringen kann.

Punkt 5: Rasensamen nachsäen

Sind Lücken im Rasen entstanden, ist der April ein guter Zeitpunkt für die Nachsaat. Wird die freie Fläche nicht mit Grassamen gefüllt, können sich Unkräuter gut ausbreiten. In diesem Zusammenhang kann es auch sinnvoll sein, den Rasen zu sanden.

FAQ: Häufige Fragen zur Rasenpflege im April

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den ersten Rasenschnitt? Der erste Schnitt sollte erfolgen, sobald der Rasen eine Höhe von etwa 7 bis 8 Zentimetern erreicht hat und die Temperaturen stabil über 10 Grad liegen. Wichtig ist dabei, die Halme nicht um mehr als ein Drittel zu kürzen, um die Regenerationskraft der Pflanzen nicht zu beeinträchtigen.

Sollte man den Rasen zuerst düngen oder zuerst vertikutieren? Es empfiehlt sich, den Rasen zunächst zu düngen, damit er gestärkt in den mechanisch belastenden Prozess des Vertikutierens geht. Etwa zwei Wochen nach der Düngung, wenn der Rasen sichtlich wächst, kann vertikutiert werden. Dies stellt sicher, dass die Grasnarbe schnell genug regeneriert und entstandene Lücken rasch schließt.

Was ist beim Nachsäen von kahlen Stellen im April besonders zu beachten? Bei der Nachsaat ist vor allem die Bodentemperatur entscheidend, die für eine erfolgreiche Keimung mindestens 8 bis 10 Grad betragen sollte. Zudem müssen die neu eingesäten Flächen über einen Zeitraum von etwa zwei Wochen konsequent feucht gehalten werden, da austrocknende Keimlinge den gesamten Wachstumsprozess der neuen Gräser stoppen.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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