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To-dos im Erstfrühling

Garten-to-Dos zur Forsythienblüte: von Rückschnitt bis Düngen

Blühende Forsythie neben Gartentor
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Die blühende Forsythie ist eine wichtige Zeigerpflanze für den Erstfrühling.

Die Forsythie ist eine Zeigerpflanze für den Beginn des Erstfrühlings. Das heißt, jetzt startet die Gartensaison mit vielen wichtigen Pflegearbeiten.

Die Forsythie, die schon früh im Jahr mit ihren kräftig-gelben Blüten ins Auge fällt, gilt als eine der bedeutendsten Zeigerpflanzen im phänologischen Kalender. Ihre Blüte markiert den Beginn des sogenannten Erstfrühlings, der je nach Region zu unterschiedlichen Zeiten einsetzt. In Süddeutschland zeigt sich die Forsythie oft schon Anfang März in voller Blüte, während sie in Norddeutschland manchmal erst Ende März oder Anfang April erblüht. Für Gärtner ist dies ein nützlicher Hinweis, da es bedeutet, dass die Temperaturen nun dauerhaft steigen und die Gefahr von Spätfrösten abnimmt. Dadurch eröffnen sich viele neue Möglichkeiten für Aktionen im Garten.

Zur Forsythienblüte steht der Rosenschnitt an

Der phänologische Kalender dient als natürliche Orientierungshilfe für Gartenarbeiten, da er sich am Vegetationszustand der Pflanzen orientiert. Mit der Blüte der Forsythie stehen für Hobbygärtner im Erstfrühling viele mögliche Aufgaben an. Eine der wichtigsten ist der Rückschnitt der Rosen. Sobald die Forsythie blüht, schwellen die Rosenknospen an, was den optimalen Zeitpunkt darstellt, um schwache und abgestorbene Triebe zu entfernen und die Pflanzen zu düngen. Auch Lavendel sollte zurückgeschnitten werden, um eine buschige Wuchsform zu fördern. Ebenso profitieren Sommerflieder und Beerensträucher wie Johannisbeeren und Himbeeren von einem Rückschnitt, um das Wachstum anzuregen.

Düngen, säen, pflanzen – weitere Gartenarbeiten im Erstfrühling

Neben dem Rückschnitt sind weitere Gartenarbeiten zur Forsythienblüte sinnvoll:

  • Der Erstfrühling ist die ideale Zeit, um den Rasen zu mähen, stickstoffbetont zu düngen und bei Bedarf zu vertikutieren, falls Moos ein Problem ist.
  • Hortensien und Stauden, insbesondere Lilien, Astern oder Phlox, sollten ebenfalls gedüngt werden.
  • Die Zeit für die Freiland-Aussaat von Radieschen, Sonnenblumen, Dill, Kapuzinerkresse, Möhren, Pflücksalat oder Erbsen ist gekommen. Auch das Stecken von Gemüsezwiebeln ist möglich.
  • Frostfeste Kräuter wie Salbei sowie Dahlien und Gladiolen können gepflanzt werden.
  • Herbstblühende Stauden werden gepflanzt und geteilt.
  • Obstbäume und Beerensträucher kann man ebenfalls pflanzen.

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Von Hacke bis Schubkarre: Die elf wichtigsten Gartengeräte

Baum schneiden
Äste schneiden gelingt Ihnen nicht mit einer Gartenschere – es muss eine Baumschere her.  © Panthermedia/Imago
Spaten an einer Wand
Achten Sie beim Kauf des Spatens darauf, dass dieser nicht so schwer ist, sonst drohen Rückenschmerzen.  © Dreamstime/Imago
Handschuhe
Zum Schutz vor giftigen Pflanzen oder stacheligen Rosen sind Handschuhe ein Muss.  © Panthermedia/Imago
Unkraut im Eimer
Zum Aufbewahren von Unkraut oder Erde ist ein Eimer unerlässlich.  © Panthermedia/Imago
Gartenschere
Ideal für kleinere Schnittarbeiten: Eine scharfe und saubere Gartenschere.  © Panthermedia/Imago
Gartenarbeit mit Hacke
Mit einer Hacke lockern Sie den Boden auf und bereiten ihn auf die Aussaat vor.  © Shotshop/Imago
Herbstlaub
Nicht nur im Herbst wird ein Rechen für die Beseitigung von Laub benötigt; auch im Gartenbeet leistet er wichtige Dienste, indem man mit ihm grobe Erdbrocken entfernen kann. © Imagebroker/Imago
Handschaufel
Mit einer Handschaufel lassen sich kleinere Löcher buddeln und Pflanzen umtopfen. Ein Spaten hingegen eignet sich für größere Arbeiten und das Teilen von Pflanzen. © Shotshop/Imago
Gießkanne
Ob für Gartenbeete, Topfpflanzen oder Bäume – Gießkannen versorgen die Pflanzen mit genügend Wasser.  © Yay Images/Imago
Schubkarre im Garten
Rückenschonend Gärtnern ist mit einer Schubkarre möglich. Sie sollte möglichst leicht sein. © Zoonar/Imago
Heckenschere
Heckenscheren sind wichtige Helfer im Garten. Mit ihnen lassen sich nicht nur Hecken schneiden, sondern auch Buchsbäume und anderes Formgehölz bearbeiten. Bei höheren Hecken greifen Sie am besten zu einer Teleskop-Heckenschere.  © Imagebroker/Imago

Diese Zeigerpflanzen blühen im Erstfrühling

Im Erstfrühling blühen neben der Forsythie auch andere Pflanzen. Die Blüten von Ahorn, Stachelbeeren und Steinobst wie Kirschen und Pflaumen signalisieren ebenfalls, dass die Zeit für die genannten Pflegemaßnahmen gekommen ist. Nicht nur Gehölze sind Frühlingsboten: Am Wegesrand und in Laubwäldern entdeckt man das blühende Scharbockskraut.

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