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Produktionsbeginn 2026

Audis neues Elektroauto auf Bildern zu sehen – „richtig tolles Modell“ im Anflug

Audi plant den Neustart in der Kompaktklasse – mit einem komplett neuen Elektroauto, das frischen Wind ins Modellportfolio bringt. Erstmals kursieren Bilder.

Ingolstadt/München – Seit 2021 ist der Q4 e-tron das Einstiegsmodell in Audis Elektro-Portfolio. Doch das wird entgegen einer ursprünglichen Planung der Chefetage nicht so bleiben: Die VW-Tochter hat umgedacht und bringt ein neues, kompaktes Elektroauto an den Start.

Damit will die Premiummarke einerseits das Angebot im elektrischen Bereich nach unten erweitern und darüber hinaus neue Zielgruppen für Elektromobilität begeistern. Nun gibt es weitere Informationen und erste Bilder des neuen Audi-Modells.

Neues Audi-Modell: Kompakter E-Crossover mit frischem Design

Im Internet sind Aufnahmen eines Prototyps aufgetaucht, die während Testfahrten auf öffentlichen Straßen entstanden sind. Die Fotos, veröffentlicht von der britischen Autocar, zeigen die Audi-Neuheit und erinnern an das größere Elektro-SUV Q4 e-tron.

2019 zeigte Audi den Entwurf A1:Me. Designmerkmale der Studie könnten in die neue Elektroauto-Generation im Kompaktsegment fließen.

Gleichzeitig erkennen Experten aber auch Einflüsse von Audis legendärem wie umstrittenen Kleinwagen A2, der seit 2005 nicht mehr gebaut wird. Darüber hinaus erinnert die Designsprache – besonders im Frontbereich – an das Concept Car Audi A1:Me von vor einigen Jahren.

Audi-Elektroauto soll Kleinwagen-Modelle ersetzen

Das nach hinten abfallende Dach deutet auf ein (weiteres) SUV-Crossover-Coupé hin – ein völlig neues Designkonzept für die Kompaktklasse. Dem Bericht zufolge soll das Fahrzeug nicht nur das erste kompakte E-Auto der Ingolstädter werden, sondern gleichzeitig die Modelle A1 und Q2 ersetzen.

Die Modellbezeichnung ist noch unklar, es kursieren Namen wie A2 e-tron und Q2 e-tron. Warum das nicht unrealistisch ist: Audi-CEO Gernot Döllner erklärte 2025 in einem Interview, er sei „denkbar“, dass der krisengebeutelte Hersteller historische Namen neu verwendet.

So lange ist das her? Diese 15 Autos feiern 2025 ein rundes Jubiläum

Die vierte Generation des BMW 5er
30 Jahre BMW 5er (E39): Mit einer Neuauflage des BMW 5ers (vierte Generation) konterte der Münchner Autobauer ab 1995 die gleichzeitig erneuerte Mercedes E-Klasse (W210). Die Touring-Version folgte im März 1997, das Sportmodell M5 im Herbst 1998. © BMW
Ein Toyota RAV4
30 Jahre Toyota RAV4: Mit dem Japaner feiert ein früher Vertreter des Kompakt-SUV Jubiläum. Zunächst wurde der RAV4 nur als Dreitürer angeboten – die fünftürige Version mit deutlich besserem Platzangebot wurde jedoch bald nachgeschoben. © Heritage Images/Imago
Ein Toyota MR2
40 Jahre Toyota MR2: Noch ein Japaner feiert Geburtstag. Der keilförmige Mittelmotorsportwagen mit Klappscheinwerfern wurde in Frankreich nur als MR bezeichnet. Weil sich „MR2“ dort ausgesprochen nach einem Fäkalwort anhört. © Toyota
Ein VW Polo der ersten Generation
50 Jahre Volkswagen Polo: Noch vor Ford Fiesta und Opel Corsa brachte der erste Polo den modernen deutschen Kleinwagen in Fahrt – dies allerdings als Parallelmodell zum Audi 50. © VW
Fahraufnahme eines Porsche 924
50 Jahre Porsche 924: Nachfolger des VW-Porsche 914 und Auftakt zu einer Serie erfolgreicher Sportwagen in Transaxle-Bauweise. Wegen seiner vom Volkswagen-Konzern stammenden Teile wurde er oftmals nicht als vollwertiger Porsche angesehen. Spötter bezeichneten das Modell auch als „Hausfrauenporsche“. © Porsche
Ein AMC Pacer
50 Jahre AMC Pacer: Das Design des kompakten Dreitürers darf vorsichtig wohl als „eigenwillig“ bezeichnet werden. Wegen der großen Glasflächen bekam er auch den Spitznamen „rollendes Aquarium“. Ein filmisches Denkmal wurde dem Wagen durch seine Rolle in der Komödie „Wayne‘s World“ (1992) gesetzt. © Dreamstime/Imago
Ein Mercedes W123
50 Jahre Mercedes 200 D bis 280 E (W123): Ein Bestseller mit dem Ruf fast unzerstörbarer Robustheit. Bis zum Januar 1986 liefen fast 2,7 Millionen Fahrzeuge der Baureihe vom Band. © Mercedes
EIn Opel Manta B
50 Jahre Opel Manta B: Nach nur fünf Jahren Bauzeit des Opel Manta A kam 1975 der Opel Manta B auf den Markt. Der hatte einen längeren Radstand und große Rechteck-Scheinwerfer. Das Foto zeigt ein Exemplar aus dem Jahr 1985. Kult-Status erlangte der Opel Manta B durch den Film „Manta, Manta“ (1991) mit Til Schweiger und Tina Ruland in den Hauptrollen. © Sebastian Geisler/Imago
Ein Rallye-Opel-Ascona-B
50 Jahre Opel Ascona B: Und noch ein Opel feiert 2025 einen runden Geburtstag. Rallyechampion Walter Röhrl gewann mit der Mittelklasse-Limousine Opel Ascona B 1982 sogar die Fahrer-Weltmeisterschaft. © Opel
Ein BMW 3er der ersten Generation
50 Jahre BMW 3er (E21): Die kompakte Sportlimousine ersetzte ab 1975 die BMW 02-Typen und avancierte zur bis heute erfolgreichsten Modellreihe des Münchner Autobauers. Das Sportmodell M3 kommt aber erst 1986 mit der nächsten 3er-Generation (E30) auf den Markt. © BMW
Toyota Corolla der 3. Generation
50 Jahre Toyota Corolla (3. Generation): Im März 1975 kam die dritte Corolla-Generation in Deutschland auf den Markt. Mit dem 1,2-Liter-Motor (55 PS) kostete der Corolla damals ab 8.490 D-Mark. © Depositphotos/Imago
Ein Peugeot 403
70 Jahre Peugeot 403: Im Jahr 1955 wurde der Peugeot 403 erstmals in Paris der Öffentlichkeit vorgestellt. Es war das erste Modell der Franzosen, dass sich mehr als eine Million mal verkaufte. Bekannt wurde die Cabrio-Version des 403 vor allem durch die 1970er-Jahre-Serie Columbo, in der der Hauptdarsteller (Peter Falk) einen solchen Wagen fuhr.  © Pond5 Images/Imago
Ein Fiat 600
70 Jahre Fiat 600: Auf dem Genfer Autosalon 1955 feiert der Fiat „Seicento“ Premiere – noch im selben Jahr startete die Prodktion. Die ersten Modelle – im Gegensatz zum Fahrzeug auf dem Foto – hatten noch sogenannte Selbstmördertüren, die hinten angeschlagen waren. © Depositphotos/Imago
Eine BMW Isetta
70 Jahre BMW Isetta: Im Jahr 1955 startete das Rollermobil BMW Isetta. Das ungewöhnliche Konzept mit der Fronttür ist heute Kult – und findet mit dem elektrischen Microlino sogar eine Art Neuauflage.  © Imagebroker/Imago
Ein Citroën DS
70 Jahre Citroën DS: Auf dem Pariser Salon 1955 feierte die futuristische Limousine ihre Weltpremiere – mit gigantischem Erfolg. Angeblich wurden am ersten Abend nach der Präsentation 12.000 Bestellungen aufgenommen, bis Messeende 80.000 Kaufverträge abgeschlossen. Der Spitzname des damals technisch herausragenden und außergewöhnlich designten Fahrzeugs lautete in Deutschland „die Göttin“. © DS

Kompaktes Audi-Elektroauto wird in Ingolstadt produziert

Technisch basiert das neue Audi-Modell auf der MEB+-Architektur, einer weiterentwickelten Plattform des Volkswagen-Konzerns. Diese Basis nutzen auch die nächste Generation von Cupra Born und VW ID.3, die ebenfalls für 2026 erwartet werden.

Audi positioniert sein Elektroauto jedoch oberhalb dieser Schwestermodelle – sowohl beim Preis als auch bei der Ausstattung. Der vermeintliche A2 e-tron bildet dann den Einstieg ins Modellportfolio. „Das neue Elektroauto wird das kleinste sein, das Audi anbietet“, betonte CEO Döllner und kündigte ein „richtig tolles Modell“ an.

Kleinere Segmente sollen weiterhin von anderen Marken abgedeckt werden, etwa durch Modelle wie den VW ID.Polo oder Skoda Epiq. Das neue Audi-Elektroauto wird ab 2026 in Ingolstadt vom Band laufen. (PF)

Rubriklistenbild: © Ralph Peters/Imago

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