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IAA

E-Mobilität-Schwierigkeiten: VW verzögert Start wichtiger Elektromodelle

VW und die Elektromobilität: Einem Bericht nach soll die Produktion der Elektromodelle ID.Roc und ID.Golf erst ab 2030 starten – später als bisher geplant. Dafür gibt es demnach mehrere Gründe.

München - Die deutsche Autoindustrie tut sich mit der Umstellung auf die Elektromobilität schwer. Auch bei VW gibt es Probleme und Verzögerungen. Offenbar soll nun die Produktion der Elektromodelle ID.Roc und ID.Golf erst ab 2030 starten – und damit später als bisher geplant. Das berichtet das Handelsblatt und beruft sich auf mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen.

VW fuhr auf der IAA eine große Flotte elektrischer Kleinwagen auf

Dabei wollten die deutschen Autobauer doch im Rennen ums bezahlbare Elektroauto endlich mitmischen. Auf der IAA in München fuhr der VW-Konzern deshalb eine große Flotte elektrischer Kleinwagen auf, die alle schon bald in den Handel kommen sollen. Das Mutterhaus bringt im ersten Halbjahr 2026 für Preise ab 24.990 Euro den 4,06 Meter kurzen ID.Polo an den Start. Im besten Fall sollen deutlich über 400 Kilometer Reichweite drin sein.

Der Volkswagen-Konzern verlängert die Produktion des Modells ID.3 an seinem sächsischen Standort bei Zwickau über 2027 hinaus.

Nach dem Polo will VW dem Vernehmen nach auch alle weiteren ID.-Modelle schrittweise umbenennen. Allerdings nicht im laufenden Modellzyklus, sondern jeweils beim Generationswechsel oder gleich bei der Premiere. Aus dem 20.000 Euro-Auto ID.1 könnte so der Up werden und aus dem aufgebockten ID.2X der ID.Cross. Ein ID.Golf und ein ID.Passat stünden dann in zwei, drei Jahren an.

ID.Golf: Start noch einmal verschoben

Denn ursprünglich war vorgesehen, dass der ID.Golf aus dem Stammwerk in Wolfsburg spätestens 2028 starten soll – dies wurde aber schon verschoben. Und nun soll die Produktion noch später anlaufen – laut Handelsblatt wegen des Kostendrucks bei VW. Dazu kämen noch offene Produktionsfragen und weniger Elektroauto-Verkäufe als geplant.

Die Verschiebung wirkt sich demnach ebenso auch auf die Belegung der Werke im Konzern aus: So dürfte der Verbrenner-Golf später als geplant vom Stammwerk Wolfsburg nach Mexiko verlagert werden, so das Magazin. Außerdem verbleibe der Kompaktstromer ID.3 vorerst in Zwickau und komme nicht wie eigentlich vorgesehen schon 2027 ins Stammwerk in Niedersachsen. Damit dürfte Wolfsburg frühestens 2028 elektrisch werden, so das Handelsblatt.

Volkswagen wollte die Informationen nicht kommentieren. Die Abläufe werden dann konkret in der Planungsrunde von VW beschlossen, die wahrscheinlich noch dieses Jahr stattfinden wird. (lma mit dpa)

Rubriklistenbild: © Hendrik Schmidt/dpa

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