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Taten sollen gefilmt worden sein

Wien unter Schock: Mädchen (12) wohl monatelang missbraucht – Ermittlungen gegen 17 Verdächtige

Mutmaßlicher Missbrauchsfall
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Polizei Österreich (Symbolbild)

Es ist ein Vorfall, der betroffen macht: In Wien soll ein zwölf Jahre altes Mädchen Opfer von mehrfachen Vergewaltigungen geworden sein. Die Polizei ermittelt.

Wien - Wie die Landespolizeidirektion Wien in einer Pressemeldung mitteilte, ermittele man wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs Minderjähriger. Die Mutter des Mädchens hatte bei der Polizei Anzeige erstattet. Am Donnerstagmorgen (19. März) kam es dann auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien zu Vernehmungen der Tatverdächtigen.

Wien: Verdächtige selbst größtenteils minderjährig

Diese sind zwischen 13 und 18 Jahre alt. Im Zuge einer dieser Vorführungen widersetzte sich ein 16-jähriger Verdächtiger den österreichischen Beamten. Er wurde festgenommen. Nach den durchgeführten Vernehmungen der anderen Tatverdächtigen wurden diese wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen in dem Fall laufen.

Nach Angaben von oe24.at handelt es sich insgesamt um 17 Verdächtige. Das Martyrium des Mädchens habe bereits Anfang 2023 ihren Lauf genommen. „Das Mädchen soll von ihrem Freund unter Druck gesetzt und zu sexuellen Handlungen genötigt worden und dann unter dessen Freunden weitergereicht worden sein“, so das Online-Portal weiter.

Die österreichische Zeitung Krone berichtet unter Berufung auf einen Bericht der Staatsanwaltschaft, dass das Mädchen über Monate hinweg missbraucht worden sei. So sollen Tatorte unter anderem eine Tiefgarage am Wiener Hauptbahnhof, eine Wohnung im Wiener Bezirk Favoriten und ein Stiegenhaus gewesen sein. Die Taten wurden zum Teil sogar mitgefilmt.

Laut Kurier habe es sich bei den Vergehen entgegen einiger Medienberichte nicht um eine mehrfache Gruppenvergewaltigung gehandelt. Die Tatverdächtigen sollen sich laut der Zeitung einzeln an dem Mädchen vergangen haben.

fgr/Landespolizeidirektion Wien

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