Neue schreckliche Details zu Dreifach-Mord in Wien
Blutbad im Sex-Studio: Prostituierte musste Todesschreie ihrer Kolleginnen anhören
Wien – Der ebenso brutale wie grausame Dreifach-Mord an drei Prostituierten in einem Puff in Wien sorgt in Österreich und über die Grenzen hinaus weiter für Entsetzen. Inzwischen sind weitere Details zu dem entsetzlichen Verbrechen bekannt geworden.
Wie die Ermittler der Landespolizeidirektion Wien am Sonntagabend (25. Februar) bekannt gaben, sei der Tatverdächtige „grundsätzlich geständig“ bezüglich des Tatablaufes. rosenheim24.de hatte bereits berichtet. Der junge Mann sei am Samstagnachmittag (24. Februar), einen Tag nach der entsetzlichen Tat, in Anwesenheit einer Dolmetscherin erstmals ausführlich verhört worden, hieß es weiter. Bei dem Verdächtigen, der sich nach dem Dreifach-Mord gegenüber vom Sex-Studio „Studio 126a“ in einem Gebüsch versteckt hatte, handelt es sich um Ebadullah A., einen 27-jährigen Afghanen, der im Jahr 2022 einen Asylanstrag in Österreich gestellt hatte.
Besonders krass: Ebadullah A. soll sich laut einem Bericht der Kronen-Zeitung die mutmaßliche Tatwaffe, ein Messer, das der junge Mann bei seiner Festnahme durch WEGA-Beamte noch bei sich gehabt haben soll, extra für den Angriff zugelegt haben – ein Indiz, das für einen geplanten Angriff sprechen könnte/dürfte. Das Motiv für die Tat ist weiter unklar. Vermutet wird jedoch, dass die drei jungen Frauen im Sex-Studio den Afghanen bzw. dessen Forderungen abwiesen und sich der Afghane deshalb in seiner Ehre gekränkt fühlte. Die Frauen boten laut Medienberichten ihre Dienste in dem Etablissement in der Engerthstraße für Preise zwischen 40 und 500 Euro an.
Großeinsatz der Polizei nach Dreifach-Mord in Bordell in Wien




Sah sich Ebadullah A. als „Sittenwächter“?
Zudem gibt es Spekulationen darüber, dass sich A. als eine Art selbsternannter „Sittenwächter“ gesehen haben könnte. Laut oe24.at könnte er deshalb die Tätigkeit der Prostituierten als „besonders unsittlich“ betrachtet und deshalb den Dreifach-Mord begangen haben. Dass die Tat wirklich bestialisch gewesen sein muss, unterstreicht die Tatsache, dass die Opfer bis dato immer noch nicht zweifelsfrei identifiziert werden konnten. Mit „hoher Wahrscheinlichkeit handele es sich um chinesische Staatsangehörige“, teilte die Landespolizeidirektion Wien in einer Presseaussendung nun mit.
Die Ermittlungen der Polizei laufen weiter auf Hochtouren. Entscheidend könnte nun übrigens die Aussage einer vierten Prostituierten sein, die sich zum Tatzeitpunkt ebenfalls im Sex-Studio aufhielt. Ihr gelang es, sich vor dem Killer in einem anderen Raum zu verstecken. Dann wurde sie allerdings Ohrenzeugin des Verbrechens – und musste die Todesschreie ihrer Kolleginnen mitanhören! A. wurde inzwischen in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Gegenstand der Ermittlungen ist übrigens nun auch, warum sich der Afghane in Wien aufhielt – obwohl er seinen Asylantrag eigentlich in Kärnten gestellt hatte. Laut Gesetz in Österreich dürfen registrierte Asylbewerber „ihr“ Bundesland eigentlich nicht verlassen.
mw