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Auch Rettig geht

Sensation nach Nagelsmann-Aus: Jürgen Klopp bereit für das Amt des Bundestrainers

So schnell könnte Jürgen Klopp Bundestrainer werden.
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Jürgen Klopp möchte Bundestrainer werden.

Frankfurt am Main – Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die Trennung von Bundestrainer Julian Nagelsmann soeben offiziell bestätigt. Jürgen Klopp steht bereit. Die Entwicklungen im News-Ticker.

Update, 11.59 Uhr – Jürgen Klopp bereit für das Amt des Bundestrainers

Paukenschlag im deutschen Fußball: Jürgen Klopp hat sich grundsätzlich bereit erklärt, das Amt des Bundestrainers zu übernehmen. Dies folgt auf den Rücktritt von Julian Nagelsmann, den der Deutsche Fußball-Bund (DFB) offiziell bestätigt hat. Der DFB gab in einer offiziellen Mitteilung bekannt, dass man sich von Nagelsmann getrennt hat und nun Verhandlungen mit Klopp aufnehmen will. Damit rückt eine der spektakulärsten Personalentscheidungen in der Geschichte des deutschen Fußballs in greifbare Nähe.

Auch interessant: Die Mitteilung des DFB zum Aus von Julian Nagelsmann im Wortlaut

Klopp, der zuletzt als Trainer des FC Liverpool tätig war und den Klub 2024 nach neun Jahren verließ, hatte sich nach seinem Abschied von der Anfield Road zunächst eine Auszeit gegönnt. Nun scheint der 57-Jährige bereit, in den Trainerjob zurückzukehren – und das auf der größten nationalen Bühne überhaupt. Nagelsmanns Abgang und Klopps mögliche Nachfolge dürften die deutsche Fußballwelt in den kommenden Tagen und Wochen in Atem halten. Der DFB steht nun vor der Aufgabe, die Verhandlungen zügig zum Abschluss zu bringen.

Update, 11.01 Uhr – Fliegen neben Nagelsmann auch Völler und Rettig?

Der Deutsche Fußball-Bund steckt in einer tiefen Führungskrise. Aufsichtsrat und Gesellschaftsversammlung des DFB beraten sich nach dpa-Informationen am Freitagvormittag in einer Videoschalte über die Zukunft von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Dem Vernehmen nach soll es dabei auch um die Positionen von Sportdirektor Rudi Völler und Geschäftsführer Andreas Rettig gehen.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll Nagelsmann in Kürze seinen Rücktritt erklären. Der 38-Jährige soll nach einer Krisensitzung auf dem DFB-Campus in Frankfurt/Main zu dieser Entscheidung gekommen sein, wie der TV-Sender Sky und die „Bild“-Zeitung berichteten. Dem Vernehmen nach soll ihm die Verbandsspitze bei dem Treffen diesen Schritt nahegelegt haben . Die Mannschaft war am Montag im Sechzehntelfinale der WM im Elfmeterschießen an Paraguay gescheitert. Sein Vertrag war ursprünglich bis zur EM 2028 abgeschlossen worden.

Erstmeldung:

Das sportliche Fiasko bei der Weltmeisterschaft in den USA hat weitreichende personelle Konsequenzen. Wie die Bild-Zeitung und der TV-Sender Sky am Freitagmorgen (3. Juli) übereinstimmend berichten, wird Julian Nagelsmann in Kürze offiziell seinen Rücktritt als Trainer der deutschen Nationalmannschaft erklären. Der 38-Jährige zieht damit den Schlussstrich unter eine zunehmend unruhige Amtszeit, die im dramatischen 4:5 nach Elfmeterschießen gegen den Außenseiter Paraguay ihren Tiefpunkt fand.

Die Kehrtwende nach dem Frankfurter Geheimgipfel

Die Entscheidung kommt für viele Experten überraschend schnell, da sich Nagelsmann unmittelbar nach dem Abpfiff in den USA noch kämpferisch gezeigt hatte. Im Gespräch mit dem ZDF betonte der Coach vor wenigen Tagen noch kurz nach dem Ausscheiden: „Ich bin auf jeden Fall keiner, der wegläuft. Das ist ausgeschlossen.“ Auch bei MagentaTV erklärte er sichtlich geknickt, aber gewillt: „Ich stehe bereit, wenn man das möchte.“ Doch der Wind im Verband hat sich seither drastisch gedreht.

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Wie die Bild weiter vermeldet, gab es am Donnerstag in der DFB-Zentrale in Frankfurt am Main einen dreistündigen Krisengipfel. Die Verbandsspitze um DFB-Präsident Bernd Neuendorf, Bundesliga-Präsident Hans-Joachim Watzke, Sportdirektor Rudi Völler und Geschäftsführer Andreas Rettig ließ sich dabei die Gründe für das sportliche Scheitern darlegen. Die Argumente des Bundestrainers waren laut dem Medienbericht jedoch „nicht überzeugend genug“. Demnach bauten die Bosse dem Coach eine „goldene Brücke“ und legten ihm den freiwilligen Rückzug nahe – ein Ratschlag, dem Nagelsmann nun folgt.

Schatten von Jürgen Klopp

Dass es sich um einen Rücktritt und nicht um eine Entlassung handelt, hat auch handfeste finanzielle Gründe für den finanziell angeschlagenen Verband. Nagelsmanns Arbeitspapier lief ursprünglich noch bis nach der Europameisterschaft 2028. Einem Bericht von Transfermarkt.de zufolge stand bei einer einseitigen Kündigung ein zweistelliger Millionenbetrag im Raum. Durch den einvernehmlichen Schritt beläuft sich das Trostpflaster für Nagelsmann nun laut Bild-Informationen auf eine Abfindung von geschätzten sieben Millionen Euro.

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Während die DFB-Gremien am heutigen Freitagvormittag in einer digitalen Sitzung formell informiert werden, läuft im Hintergrund bereits die Suche nach einer langfristigen Lösung. Wie ZDFheute berichtet, gilt der ehemalige Liverpool- und Dortmund-Erfolgscoach Jürgen Klopp als absoluter Wunschkandidat des Verbandes. Klopp, der das Turnier in den USA als TV-Experte begleitet hat, soll im Idealfall bereits im kommenden September in der Nations League auf der Bank sitzen, um den dringend benötigten Neustart einzuleiten. (Dieser Artikel erschien auf rosenheim24.de/fgr/dpa)

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