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Leonie Fiebich im Basketball-Olymp

WNBA-Champion Fiebich: Angefangen hat alles in Wasserburg – Ex-Trainerin erinnert sich

Sieg im WNBA-Finale gegen Minnesota Lynx: New York Liberty-Forward Leonie Fiebich (links) zieht zum Korb.
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Sieg im WNBA-Finale gegen Minnesota Lynx: New York Liberty-Forward Leonie Fiebich (links) zieht zum Korb.

Begonnen hat die Karriere von WNBA-Champion Leonie Fiebich beim TSV Wasserburg. Ihre ehemalige Trainerin Sidney Parsons erinnert sich an diese Zeit: „Sie war nie eine Jugendspielerin, sie war schon immer ein Profi.“ Über den unglaublichen Weg der Ausnahmespielerin.

Von Anne Malin

New York/München/Wasserburg  Durch ihre Meisterschaft mit New York Liberty in der WNBA, der wichtigsten Frauen-Basketball-Liga der Welt, hat Leonie Fiebich den Olymp erklommen. Doch begonnen hat die Karriere der 24-Jährigen 60 Kilometer östlich von München – beim TSV Wasserburg. Als 18-Jährige kam Fiebich 2018 vom TS Jahn München ins Team der damaligen Trainerin Sidney Parsons. „Ihr Talent und Potenzial war sofort erkennbar“, schwärmt die 36-Jährige im Gespräch mit unserer Zeitung über ihren Schützling von früher.

Ihre Karriere begann in Wasserburg

Fiebichs Ziele waren schon immer groß. Deswegen streute das Duo neben dem normalen Training zwei Zusatzschichten pro Woche ein. „Sie war nie eine Jugendspielerin, sie war schon immer ein Profi und eine besondere Sportlerin“, erzählt die heutige Bundestrainerin für weiblichen Nachwuchs. Selbst von einem Kreuzbandriss im Sommer 2019, der zweite ihrer jungen Karriere, ließ sich Fiebich nicht aufhalten. Im Gegenteil. Die U18-Europameisterin von 2018, schon damals an der Seite ihrer heutigen New-York-Kollegin Nyara Sabally, entwickelte sich in der Reha sogar noch weiter. „Leo wird jedes Jahr besser, es ist krass zu sehen. Ihre Begabungen und der Kampfgeist waren aber schon immer da“, erinnert sich Parsons.

Zwei Kreuzbandrisse in jungen Jahren

Der Weg in die WNBA war trotzdem steinig. Nach drei Jahren in Frankreich und Spanien feierte sie in dieser Saison ihr US-Debüt – und überzeugte bei New York an der Seite von Stars wie Breanna Stewart oder Sabrina Ionescu mit durchschnittlich 6,7 Punkten pro Spiel. Fiebich stand zudem bei allen 40 Saisonspielen auf dem Court und wurde in das All-Rookie Team des Jahres gewählt. „Sie hat hart gearbeitet und es so sehr verdient. In New York ist sie konstant und hat einen enormen Teil zum Erfolg beigetragen“, lobt Parsons.

Auch in der Nationalmannschaft glänzt die zweifach MVP der spanischen Liga: Bei der Europameisterschaft 2023 erreichte Deutschland zwar nur den sechsten Platz, aber mit 12,2 Punkten pro Spiel kristallisierte sich Fiebich als beste deutsche Korbschützin heraus. „Leo ist einfach eine Weltklassespielerin und ein Vorbild für die jungen Spielerinnen in Deutschland“, betont die US-Amerikanerin, die Fiebich noch lange nicht am Ende ihrer Entwicklung sieht: „Sie wird noch besser werden.“

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