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Nervenkitzel in Abu Dhabi
Tränen bei Lando Norris: McLaren-Pilot ist Formel-1-Weltmeister 2025
Lando Norris krönt sich zum Weltmeister in der Formel 1: Der McLaren-Fahrer erlebte beim Finale in Abu Dhabi einen Nervenkrimi – und brach in Tränen aus.
Abu Dhabi – Jubel, Tränen, Emotionen: McLaren-Pilot Lando Norris ist Formel-1-Weltmeister 2025! Dem 26-jährigen Briten genügte beim Saisonfinale in Abu Dhabi (hier im Ticker) ein dritter Platz, um sich erstmals in seiner Karriere die WM-Krone zu sichern. Red-Bull-Star Max Verstappen gewann zwar das Rennen, doch dem Niederländer fehlten am Ende zwei Punkte zu seinem fünften Titel.
Schon auf der Auslaufrunde brechen bei Norris alle Dämme. „Ich habe schon lange nicht mehr geweint“, schluchzt der neue Champion im Interview. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich weinen würde, aber ich habe geweint!“ Der McLaren-Pilot dankt seinem Team, seiner Freundin und den Eltern, die beim größten Moment in der Karriere ihres Sohnes mit an der Strecke sind.
Formel-1-Weltmeister Lando Norris erlebt Nervenkrimi in Abu Dhabi
„Es ist ein unglaubliches Gefühl“, jubelt Norris und ergänzt: „Es hat mir Spaß gemacht. Es war ein langes Jahr. Wir haben es geschafft, und ich bin so stolz auf alle! Es ist ziemlich surreal. Davon habe ich schon sehr, sehr lange geträumt. Das tut jeder.“ Der 26-Jährige fährt seit 2019 in der Formel 1, schon immer für das traditionsreiche McLaren-Team.
Der Weg zum Titel wurde für Norris allerdings früh zum Nervenkrimi. Von Startplatz zwei losgefahren, musste er schon in den ersten Kurven ausgerechnet Teamkollege Oscar Piastri ziehen lassen. Kurz darauf setzte ihn auch Ferrari-Pilot Charles Leclerc unter Druck. Ein Fahrfehler, eine Reifenpanne oder ein verpatzter Stopp und der WM-Erfolg wäre futsch gewesen!
Triumphe, Turbulenzen und Tränen: Die Formel-1-Saison 2025 im Rückspiegel
Für Norris stand viel auf dem Spiel: Ein Abrutschen auf den vierten Platz hätte ihm den WM-Triumph bei einem gleichzeitigen Verstappen-Sieg gekostet. Nach dem ersten Boxenstopp fiel Norris zudem in das Mittelfeld und den Verkehr zurück – und geriet in einen hitzigen Zweikampf mit Verstappen-Teamkollege Yuki Tsunoda.
Der Japaner verteidigte aggressiv, wechselte mehrfach die Linie und drängte Norris sogar von der Strecke. Die Folge war eine Fünf-Sekunden-Strafe für den Red-Bull-Fahrer. Norris aber ließ sich nicht beirren und kontrollierte in der Schlussphase auch den heraneilenden Leclerc, der McLaren mit einer Zweistoppstrategie unter Druck gesetzt hatte.
„In einer Saison wie dieser passiert viel“, blickt Norris zurück. Zur Halbzeit hatte er noch einen deutlichen Rückstand auf Piastri und galt zeitweise als Außenseiter im teaminternen Duell. Doch der Brite kämpfte sich zurück: „Es gibt viele Höhen und Tiefen, aber das spielt keine Rolle, solange man am Ende ganz oben steht. Das haben wir geschafft.“
McLaren selbst musste dennoch bis zuletzt zittern. Verstappen war aufgrund der Disqualifikation in Las Vegas und eines Strategiefehlers in Katar wieder bedrohlich nah herangerückt – und verpasste den Titel letztlich um Haaresbreite. Es ist die knappste WM-Entscheidung seit 2008, als Lewis Hamilton den Ferrari-Piloten Felipe Massa um nur einen Punkt distanzierte.
„Ich bin unglaublich stolz auf das Team, unglaublich stolz auf unsere beiden Fahrer“, jubelt auch McLaren-Boss Zak Brown bei Sky. Der US-Amerikaner musste zuletzt viel Kritik einstecken. Doch nun findet die Formel-1-Saison 2025 für die „Papaya-Truppe“ doch noch ein versöhnliches Ende. (SoBre)