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News-Ticker zum Champions-League-Finale: ZDF-Experte nimmt unglücklichen Fehlschützen Gabriel in Schutz
ZDF-Experte Per Mertesacker verteidigt Arsenal-Verteidiger Gabriel nach seinem Fehlschuss im Elfmeterschießen. Alle Infos zum CL-Finale im News-Ticker.
Update, 21.30 Uhr: ZDF-Experte Per Mertesacker nimmt den unglücklichen Arsenal-Verteidiger Gabriel nach dessen Fehlschuss im Elfmeterschießen vehement in Schutz. Der ehemalige deutsche Nationalspieler erklärte nach dem Abpfiff: „Wie oft kommt man als Innenverteidiger zu einem Elfmeter – auch nach dem Training schießen immer nur die Offensivkräfte.“ Für den Brasilianer sei der Druck in dieser entscheidenden Sekunde in Budapest einfach immens gewesen.
Update, 21.01 Uhr: Das Drama von Budapest ist perfekt und für den FC Arsenal wiederholt sich die bittere Geschichte. Die Engländer verlieren nach 2006 erneut ein Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain. Die Franzosen behielten im Elfmeterschießen die Nerven und feierten damit mit einem 4:3 die erfolgreiche Titelverteidigung in der Königsklasse. Während bei den Londonern tiefe Trauer herrscht, bricht im Lager von PSG grenzenloser Jubel aus, da der Henkelpott ein weiteres Jahr in der französischen Hauptstadt bleibt.
Update, 20.35 Uhr: Für die wohl kurioseste Geschichte des Abends sorgt ein Anhänger von Paris Saint-Germain. Der Fan kaufte sich stolz Tickets für das Endspiel der Königsklasse, sitzt nun zum Anpfiff allerdings im rumänischen Bukarest fest. Er hatte die beiden osteuropäischen Hauptstädte miteinander verwechselt und die falsche Reise gebucht. Statt im Stadion in Budapest zu supporten, guckt er die Partie frustriert im Hotel-TV und schickte via Social Media verzweifelte Grüße an sein Team nach Ungarn.
Update, 20.20 Uhr: Hochspannung in Budapest, denn zum ersten Mal seit dem Jahr 2016 geht ein Champions-League-Finale wieder in die Verlängerung. Historisch gesehen ist das Nachsitzen in der Königsklasse gar nicht so selten, da von den bislang 66 ausgetragenen Endspielen insgesamt 17 in die Extrazeit gingen. Davon fanden fünf Duelle in den zusätzlichen 30 Minuten ihren Sieger, während elf Partien erst im Elfmeterschießen entschieden wurden.
Update, 19.40 Uhr: Kurze Aufregung hinter dem Gehäuse in der Puskás Aréna. Wie der DAZN-Kommentator während der Übertragung berichtete, rückten plötzlich Einsatzkräfte der ungarischen Polizei hinter dem Tor an. Der Grund war offenbar eine Spur zu viel Pyrotechnik, da es im Fanblock nach dem Ausgleichstreffer von Paris Saint-Germain kräftig geraucht und gebrannt hatte. In den TV-Bildern des ZDF war zudem kurzzeitig zu sehen, dass einige Anhänger der Franzosen vor lauter Ekstase von der Tribüne gesprungen sind.
Update, 19.20 Uhr: Der ungewohnt frühe Anpfiff um 18 Uhr sorgt im Netz für eine riesige Welle der Enttäuschung bei den Fußballfans. Auf den Social-Media-Kanälen häufen sich die Beschwerden, dass ein Endspiel in praller Sonne und bei hellem Tageslicht jegliche Final-Atmosphäre raube. Viele User klagen, dass sich das größte Spiel des Jahres dadurch eher wie ein sommerliches Testspiel anfühle. Für die meisten Anhänger gehört das Flutlicht-Ambiente am späten Abend schlichtweg traditionell zu einem echten Königsklassen-Finale dazu.
Update, 18.45 Uhr: Die nächste historische Marke, dieses Mal für Havertz: Mit seinem frühen Treffer zur Führung für den FC Arsenal krönt sich der Nationalstürmer zum erst dritten Spieler der Champions-League-Geschichte, der für zwei unterschiedliche Vereine in einem Endspiel trifft. Zuvor war das lediglich Superstar Cristiano Ronaldo und Kroatiens Ex-Stürmer Mario Mandzukic gelungen. Seinen ersten Finaltreffer hatte Havertz im Jahr 2021 für den FC Chelsea erzielt.
Update, 18.06 Uhr: Paris Saint-Germain greift heute nach einem Meilenstein der Königsklasse. Sollte die Offensive der Franzosen gegen Arsenal auch nur einen Treffer erzielen, stellt PSG den Rekord des FC Barcelona aus der Saison 1999/2000 ein. Die Katalanen hatten damals 45 Tore in einer Spielzeit markiert. Aktuell steht die Tor-Maschine aus Paris bei 44 Treffern. Die Franzosen geraten schon früh in Zugzwang - Havertz stellt in der 6. Minute auf 0:1.
Update, 18:00 Uhr: Die beiden Fanlager haben sich für das Finale natürlich auch etwas Besonderes für ihre Teams ausgedacht:
Update, 17.15 Uhr: DAZN-Experte Michael Ballack blickt mit gemischten Gefühlen auf den ungewohnt frühen Anpfiff des Endspiels um 18 Uhr. Der ehemalige Nationalspieler erklärte am Mikrofon, dass sich der späte Anstoß über die Jahre eigentlich eingepegelt und etabliert habe. Ballack scherzte: „Hoffentlich spielen wir nicht irgendwann um zehn. Wie gesagt, das wird dann hinten raus ein bisschen eng.“ Der „frühe“ Anpfiff soll das Fanerlebnis verbessern.
Update, 17.05 Uhr: Achraf Hakimi steht trotz jüngster Oberschenkelprobleme pünktlich zum Finale in der Anfangsformation von Paris Saint-Germain. Beim FC Arsenal darf man sich auf deutsche Beteiligung in der Startelf freuen: Kai Havertz steht von Beginn an auf dem Platz. Die vollständige Aufstellung der Teams können Sie in unserem Liveticker zum Spiel nachlesen.
Update, 16.43 Uhr: Große Ehre für Schiedsrichter Daniel Siebert. Der 42-Jährige leitet mit seinem deutschen Gespann das heutige Finale. An den Linien wird er von Jan Seidel und Rafael Foltyn unterstützt, während Bastian Dankert als Video-Assistent im Einsatz ist. Siebert ist erst der fünfte deutsche Unparteiische, dem diese Ehre im wichtigsten Vereinswettbewerb Europas zuteilwird.
Update, 15.00 Uhr: Fan-Krawalle überschatten den Countdown zum Champions-League-Finale in Budapest. Schon in der Nacht gerieten PSG- und Arsenal-Anhänger im Zentrum heftig aneinander. Die Polizei wertet nach den Schlägereien nun Videomaterial aus und sichert das Endspiel mit 4.000 Einsatzkräften ab. Auch Frankreichweit werden 22.000 Polizistinnen und Polizisten eingesetzt.
Update, 14.41 Uhr: Dieses Finale könnte aber auch in anderer Hinsicht historisch werden. Sollte der FC Arsenal gegen PSG gewinnen, würden erstmals seit der Einführung der Conference League 2021 alle Sieger der europäischen Wettbewerbe aus einer Liga stammen. Das gelang zuletzt 1990, als Juventus Turin den UEFA-Pokal, Sampdoria Genua den Pokal der Pokalsieger und der AC Mailand den Europapokal der Landesmeister gewann. Allerdings: PSG verhinderte diesen Erfolg im Vorjahr, als sie im Halbfinale den FC Arsenal ausschalteten.
Update, 13.46 Uhr: Im Finale könnte der jüngste Champions-League-Spieler aller Zeiten zum Einsatz kommen. Max Dowman hat sich bei FC Arsenal in dieser Saison in den Kader gekämpft und schon mehrfach als Joker überzeugt. Der 16-Jährige könnte nun im Falle eines Sieges der jüngste Champions-League-Sieger aller Zeiten werden. Die bisherige Bestmarke hält Nwakwo Kanu, der 1995 im Alter von 18 Jahren und 296 Tagen mit Ajax Amsterdam triumphierte.
Update, 12.52 Uhr: Der FC Arsenal dürfte sich davon nicht beeindrucken lassen. Immerhin können sie auf fast die beste Elf zurückgreifen. Einzig der Ausfall von Rechtsverteidiger Ben White, der vor wenigen Wochen eine schwere Knieverletzung erlitten hat, wiegt schwer. Wer den Posten einnehmen wird, ist noch ungewiss. Als Kandidaten gelten Cristhian Mosquera und Martin Zubimendi.
Update, 12.01 Uhr: Den Teams droht für das Finale Ungemach. Der ungarische Wetterdienst hat für die Uhrzeit des Spiels eine Unwetter-Warnung herausgegeben. „Achtung! Es wird ein Gewitter (Blitzschlag) erwartet, möglicherweise begleitet von stürmischen Windböen und Hagel“, heißt es in der Mitteilung. Unklar ist aber, ob das Spiel wirklich betroffen ist, denn die Warnung gilt für den Südosten der Stadt. Das Stadion ist aber zentral gelegen.
Update, 11.09 Uhr: Werfen wir einen kurzen Blick auf das Personal. PSG bangt vor dem Finale um zwei wichtige Spieler. Dabei scheint es unwahrscheinlich, dass Achraf Hakimi zum Einsatz kommen. Der Rechtsverteidiger laboriert noch an seiner Verletzung aus dem Halbfinal-Hinspiel gegen den FC Bayern. Deutlich wahrscheinlicher ist der Einsatz von Ousmane Dembélé, dem es laut eigenen Angaben nach seinen Wadenproblemen „deutlich besser“ geht.
Update, 10.03 Uhr: Dabei beginnt das Finale so früh wie noch nie zuvor. Statt 21 Uhr beginnt die Partie drei Stunden vorher. Was auf den ersten Blick überrascht, hat laut dem europäischen Verband UEFA mehrere Gründe. Das liegt nicht zuletzt daran, dass mehr Kindern ermöglicht wird, das Spiel zu schauen.
Erstmeldung: Es ist das große Finale einer extrem spannenden Saison: Am Samstag um 18 Uhr (alle TV-Infos hier) duellieren sich der FC Arsenal und Paris Saint-Germain in der Puskas Arena in Budapest. Der Sieger darf den begehrten Henkelpott in die Höhe reißen – ein Ziel, das beide Teams vor der Saison im Kopf gehabt haben dürften.
Aus deutscher Sicht richtet sich vor allem der Blick auf Kai Havertz. Der deutsche Nationalspieler kann sich mit dem FC Arsenal nach dem lang ersehnten Meistertitel den nächsten großen Titel sichern. „Ich hoffe, dass er mit einem Erfolgserlebnis hierherkommt und den Titel mitbringt. Und dann mit einer positiven Energie ins Turnier startet“, sagte DFB-Kapitän Joshua Kimmich.
Dabei kann Havertz, der aufgrund einer Verletzung weite Teile der Saison verpasst, weiteres Selbstvertrauen tanken. „Er ist für uns ein extrem wichtiger Spieler. Er wurde in Deutschland in den letzten Jahren sehr unterschätzt“, betonte Kimmich, der für das Finale auch einen klaren Favoriten hat. Der DFB-Kapitän ergänzte: „Während der EURO wurde viel über Flo (Wirtz, Anm. d. Red.) und Jamal (Musiala, Anm. d. Red.) gesprochen, aber auch da war Kai sehr wichtig für uns. Er wird auch bei diesem Turnier sehr wichtig sein.“
Doch Havertz allein wird diese Partie nicht entscheiden können. Das Prunkstück in der aktuellen Saison ist bei den Londonern die Defensive, denn diese hat bisher erst sechs Gegentore erlaubt. Nur im letzten Gruppenspiel gegen Kairat Almaty erlaubte die Mannschaft von Mikel Arteta beim 3:2-Erfolg mehr als ein Gegentor.
Die Bayern-Noten gegen PSG: Kimmich stemmt sich dagegen – Olise fällt ab




Doch nun wartet auf die Engländer die wohl größte Herausforderung, denn PSG ist nicht nur der amtierende Titelverteidiger, sondern verfügt auch über eine starke Offensive. Mit Linksaußen Khvicha Kvaratskhelia (10 Treffer) und Ex-BVB-Star Ousmane Dembélé (7) haben die Franzosen als einzige Mannschaft zwei Spieler unter den Top-Ten-Torschützen im Wettbewerb.
Es dürfte somit ein Duell der Gegensätze werden, denn die Londoner waren in der K.O.-Phase offensiv eher sehr minimalistisch unterwegs. Die Hoffnung ist aber groß, dass es zumindest ein spannendes Spiel werden wird. Die deutsche Nationalmannschaft wird die Partie gemeinsam schauen – und hoffen, dass Havertz am Ende den Pott in die Höhe reißt. (smu)
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