Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.
Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für
. Danach können Sie gratis weiterlesen.
Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.
Klarer Auftrag an Eberl
Hoeneß-Detail zur Kompany-Verpflichtung: „Bitte Wäsche zum Übernachten mitnehmen“
Nach einer von außen mit viel Häme begleiteten Trainersuche verpflichtete der FC Bayern im Mai 2024 Vincent Kompany. Uli Hoeneß verrät nun Details, wie es zu diesem „Glücksgriff“ kam.
Cheftrainer Vincent Kompany gilt als der Vater der aktuellen „Super-Bayern“. Seit er im Sommer 2024 das Kommando an der Säbener Straße übernommen hat, geht die Leistungs- und Erfolgskurve beim Rekordmeister stetig steil nach oben. Im Interview mit dem kicker blickt Ehrenpräsident Uli Hoeneß auf den holprigen Weg bis zur Verpflichtung des Belgiers zurück.
Als im Februar 2024 feststand, dass das insgesamt ziemlich glücklose Engagement von Thomas Tuchel frühzeitig zum Saisonfinale enden würde, beschäftigten sich die Verantwortlichen des FC Bayern zunächst mit mehreren anderen Kandidaten. Hoeneß bestätigt dies: „Wir waren anfangs skeptisch, er war die Nummer vier oder fünf, mit der wir gesprochen haben. Ich denke an Julian Nagelsmann, Ralf Rangnick, Thomas Tuchel zuerst und auch Oliver Glasner, der gekommen wäre, hätte ihn Crystal Palace freigegeben.“
Hoeneß klare Vorgabe an Bayern-Sportvorstand Max Eberl
Erst allmählich rückte Kompany damals in den Fokus der Bayern. Auslöser war nicht zuletzt ein externer Tipp, dem man in München großes Vertrauen schenkte: „Als wir Pep Guardiola vor Vincents Verpflichtung angerufen und gefragt haben, was er von ihm hält, hat er gesagt, wir können ihn blind nehmen“, so der 74-Jährige.
Die Entscheidung pro Kompany fiel schließlich bei einem persönlichen Treffen in München. Hoeneß erinnert sich: „Das war die Idee von Max Eberl. Das erste Gespräch fand im Käfer statt, mit Herbert Hainer, Max, Christoph Freund, Vincent und seinem Vater.“ Schon nach kurzer Zeit war der Bayern-Patron ganz offensichtlich überzeugt.
Guardiola, De Bruyne, Neuer: Die wichtigsten Weggefährten von Bayern-Trainer Vincent Kompany
„Nach einer halben Stunde habe ich Max einen Stoß gegeben und den Daumen nach oben gezeigt, ich wusste: Das ist er! Ich habe Max dann gesagt, er soll bitte Wäsche zum Übernachten mitnehmen, ohne Vertrag brauche er nicht von den Verhandlungen zurückzukommen“, so Hoeneß.
Mittlerweile sind sich alle beim Rekordmeister einig, dass Kompany ein absoluter „Glücksfall“ für den FC Bayern ist. Die Spieler geraten über seine sportlichen wie auch menschlichen Qualitäten ins Schwärmen. Die Bayern-Bosse hoffen, dass man mit dem 39-Jährigen endlich wieder einen Trainer gefunden hat, der in München eine Ära prägen kann. Zuletzt war dies bei Ottmar Hitzfeld um die Jahrtausendwende der Fall. Aktuell ist zudem der Wunsch der FCB-Anhänger riesengroß, dass der Belgier nach Jupp Heynckes und Hansi Flick der dritte Triple-Trainer in der Vereinsgeschichte wird.