DEL2-Liveticker zum Nachlesen
Starbulls siegen in Düsseldorf: Irrer Kolarz-Ausflug, harte Abwehrschlacht – aber drei Punkte
Düsseldorf – Nach dem prestigeträchtigen Derbysieg gegen Landshut haben die Starbulls Rosenheim auch in Düsseldorf drei Punkte eingefahren. Im PSD Bank Dome setzten sich die Grün-Weißen mit 2:1 (1:0, 1:1, 0:0) durch. Der rosenheim24.de-Liveticker zum Nachlesen:
Düsseldorfer EG - Starbulls Rosenheim 1:2 (0:1, 1:1, 0:0)
| Düsseldorfer EG: | 27 Lunemann; 35 Hümer | 5 Geitner, 8 Blumenschein; 6 Maginot, 26 Kukuk; 21 Quaas, 63 Faber | 78 Orendorz, 22 Bradford, 91 Hirano; 17 Niederberger, 18 Clarke, 96 Thiel; 11 Tosto, 71 Linden, 16 Brown; 51 Assavolyuk, 14 Noren, 32 Hofmann – Trainer: Lange. |
| Starbulls Rosenheim: | 67 Kolarz; 30 Müller | 60 Hanna, 14 Tiffels; 48 Adam, 98 Vollmayer; 66 van der Linde, 2 Keussen; 26 Bosecker | 18 Zwickl, 12 Stretch, 21 Järvelainen; 71 Feser, 57 Sarault, 3 Pulkkinen; 87 Dietz, 93 Calce, 63 Taupert; 50 Beck, 28 Kolb, 10 Musin – Trainer: Pasanen. |
| Tore: | 0:1 (6.) Järvelainen, 1:1 (29.) Linden, 1:2 (37.) Hanna. |
| Strafzeiten: | Düsseldorf 27 | Rosenheim 4 |
Liveticker:
Spielende: Den dritten Tabellenplatz haben die Starbulls mit diesem Erfolg weiter gefestigt. Der Vorsprung auf Platz vier beträgt jetzt schon neun Punkte, zumal Landshut gegen Ravensburg (3:5) erneut Federn lassen musste. Mit dieser guten Nachricht im Gepäck wünschen wir der Mannschaft und allen Fans eine gute Heimreise. Wir verabschieden uns aus Düsseldorf und würden uns freuen, wenn ihr beim nächsten Starbulls-Heimspiel wieder reinschaut.
Spielende: Aus-, Aus-, Auswärtssieg! Die Starbulls gewinnen in Düsseldorf mit 2:1 (1:0, 1:1, 0:0). Am Ende ist das allerdings ein Dreier der Marke „sehr glücklich“. Die Starbulls überstanden eine harte Abwehrschlacht und dürfen sich über drei Punkte freuen, die sich vom Spielverlauf her eigentlich nicht unbedingt angedeutet hatten. Zu schwach war das Powerplay und zu dürftig viele Aktionen bei eigenem Spielaufbau. Was man der Mannschaft aber zugute halten muss, dass sie sich wirklich bis zum Schluss in jeden Schuss geworfen hat. An dieser Stelle noch die offizielle Zuschauerzahl: 7977.
60. Minute: Wahnsinnstat von Kolarz gegen Geitner – und jetzt gibts die Auszeit für Düsseldorf. Dazwischen brannte es aber noch mehrmals lichterloh vor dem Rosenheimer Tor.
59. Minute: Düsseldorf hat den Torhüter vom Eis genommen und agiert jetzt mit sechs Feldspielern.
58. Minute: Rosenheim verteidigt weiter mit Mann und Maus und versucht sich in jeden Schuss zu werfen. Das ist jetzt eine echte Abwehrschlacht, die die Starbulls da liefern.
57. Minute: Jetzt sind wir in der Crunchtime, noch 3:57 Minuten. Düsseldorf soeben mit der nächsten guten Gelegenheit, aber dem aufgerückten Geitner fehlen am langen Pfosten die berühmten Zentimeter.
55. Minute: Was für eine irre Aktion von Kolarz, der nach einem Puckverlust von Hanna an der gegnerischen blauen Linie weit aus seinem Tor kommt und dann links gegen Tosto nicht entscheidend klären kann. Tosto versucht es aufs leere Tor, doch der inzwischen zurückgeeilte Hanna kann in höchster Not gerade noch klären. Düsseldorf inzwischen wieder komplett.
53. Minute: Der erste Versuch in Überzahl bleibt erneut ungenützt, doch zumindest spielt sich die Formation Calce/Sarault/Pulkkinen jetzt mal eine ordentliche Abschlusschance heraus. Vor allem der Aufbau des Überzahlspiels ist teilweise nur schwer mitanzusehen.
52. Minute: Strafe Düsseldorf - Blumenschein muss zwei Minuten wegen Stockschlags runter, nachdem sich Calce klasse durchgesetzt hatte und dann vor dem Tor nur noch regelwidrig zu stoppen war.
50. Minute: Aktuell machen es die Grün-Weißen in der Defensive wieder etwas besser und schaffen es zudem auch wieder, einige Entlastungsangriffe vorzutragen und die Scheibe mal im Offensivdrittel mal festzumachen. Bis auf einen satten Schuss von Clarke kam zuletzt nichts von der DEG – auch wenn die optische Überlegenheit natürlich weiterhin vorhanden ist.
45. Minute: Endlich mal wieder eine gute Gelegenheit für die Starbulls, dank einer Energieleistung von Kolb. Der tankt sich rechts durch und will Lunemann dann im kurzen Eck überraschen. Der DEG-Keeper ist dran und anschließend trudelt der Puck knapp am langen Pfosten vorbei.
44. Minute: Ganz, ganz mieses Überzahlspiel der Starbulls. In fast dreieinhalb Minuten gelingt den Gästen ein einziger Torschuss durch Järvelainen, der jedoch irgendwo zwischen vielen DEG-Schlittschuhen hängenbleibt. Jetzt sind die Hausherren wieder komplett. Assavolyuk, der die Strafe von Hirano abgesessen hatte, ist zurück auf dem Eis.
42. Minute: Der Aufbau im Powerplay der Starbulls funktioniert nicht – und Düsseldorf hat den Shorthander auf dem Schläger. Thiel hält am langen Pfosten nach einem Gegenstoß einfach mal den Schläger rein. Da fehlte wirklich nicht viel.
41. Minute: Das letzte Drittel läuft – und die Starbulls spielen noch 3:23 Minuten in Überzahl nach der Spieldauerstrafe gegen Hirano.
Zweite Drittelpause: Nach 40 Minuten führen die Starbulls im PSD Bank Dome mit 2:1. Allerdings muss nach diesem Spielverlauf im Mittelabschnitt klar festhalten: Das ist sehr, sehr schmeichelhaft, denn die Gastgeber waren klar tonangebend und hatten eine ganze Reihe bester Chancen. Rosenheim stellte durch den Treffer von Hanna den Verlauf quasi auf den Kopf. Danach sorgte die unschöne Aktion von Hirano kurzzeitig für erhitzte Gemüter. Gut ausgespielt haben die Starbulls die ersten eineinhalb Minuten des folgenden Powerplays jedoch nicht. Wir melden uns rechtzeitig zum Schlussdrittel wieder.
39. Minute: Hirano wird von den Referees mit einer Spieldauerstrafe zum Duschen geschickt – begleitet von höhnischen „Auf Wiedersehen“-Gesängen der Starbulls-Fans. Die Schiedsrichter haben auf einen Schluttschuh-Tritt entschieden.
39. Minute: Jetzt gibt‘s Ärger auf dem Eis – ausgelöst von Hirano, der bereits auf die Strafbank gewandert ist und weiter lauthals meckert. Die Referees schauen sich das Ganze jetzt auf Video an. Aber aus unserer Sicht lag da eine ganz „hinterfotzige“ Aktion vor.
38. Minute: Können sich die Starbulls jetzt wieder besser aus der Defensive befreien? Das bleibt abzuwarten, denn Thiel hat die nächste Gelegenheit für die Hausherren. Sein Schuss – ganz freistehend abgefeuert – wird jedoch ins Fangnetz abgelenkt.
37. Minute: Tooooooooor für die Starbulls - Torschütze ist Shane Hanna. Der Kanadier fängt an der eigenen blauen Linie einen Düsseldorfer Angriff ab und legt dann sofort den Turbo ein. Er bedient Taupert auf rechts, der beim anschließenden Zwei-auf-Eins wieder auf Hanna ablegt, der die Scheibe eiskalt unter die Latte zwirbelt. Damit ist der Spielverlauf des zweiten Drittels quasi auf den Kopf gestellt.
35. Minute: Tosto hat die nächste dicke Chance für Düsseldorf. Bei der anschließenden Befreiung haben die Hausherren dann selber Dusel, dass das Beinstellen von Geitner gegen Järvelainen – der eine aussichtsreiche Chance gehabt hätte – von den Referees nicht geahndet wird.
34. Minute: Puh, erneut heißt es Durchatmen aus Rosenheimer Sicht. Im Powerplay stand das Gehäuse von Kolarz quasi unter Dauerbeschuss. Zweimal Hirano und zweimal Bradford haben jeweils gute Gelegenheiten für die Hausherren. Doch jetzt ist Keussen von der Strafbank wieder zurück.
31. Minute: Strafe gegen Rosenheim - Keussen erhält zwei Minuten wegen hohen Stocks. Hirano, der offenbar im Gesicht leicht blutet, fordert beim Referee sogar eine härtere Strafe. Es bleibt aber bei der kleinen Strafe gegen den Verteidiger.
30. Minute: Zweites Powerbreak im PSD Bank Dome – und jetzt heißt es aufpassen für die Rosenheimer. Die DEG bleibt nämlich am Drücker und feuert durch Quaas den nächsten gefährlichen Knaller von der blauen Linie ab. Genau dieselbige sollte Rosenheim jetzt dringlichst wieder besser halten und sich von den Gastgebern nicht so weit zurückdrängen lassen.
29. Minute: Tor für Düsseldorf - Torschütze ist Ture Linden. Geitner spielt Linden auf halblinks frei, der dann frei vor Kolarz auftaucht und die Scheibe maßgenau ins lange Eck hämmert.
28. Minute: Düsseldorf spielt über zwei, drei Stationen schnell nach vorne und Rosenheim ist an der eigenen blauen Linie mal ungeordnet. Dadurch kommt Maginot frei zum Schuss, Kolarz ist jedoch auf dem Posten.
25. Minute: Da waren die Starbulls gerade mal sehr passiv in der Defensive. Düsseldorf setzt sich vorne fest – und für Bradford war dann eigentlich das ganze Eck offen, doch er zögert zu lange und so bringt Kolarz letztlich den Fanghandschuh über den Puck.
23. Minute: Düsseldorf versucht gleich dort anzuknüpfen, wo es zum Ende des ersten Abschnitts aufgehört hat – allerdings geht die erste Chance an die Starbulls. Sarault nimmt bei einem Zwei-auf-Eins den Abschluss selbst und scheitert an Lunemann. Ein Abspiel auf den mitgelaufenen Nebenmann wäre hier aber wohl die bessere Entscheidung gewesen.
21. Minute: Das Spiel läuft wieder – und die Starbulls starten mit einer knappen Führung in den Mittelabschnitt. Allerdings begann das zweite Drittel etwas verspätet, weil die Referees etwas länger als gewöhnlich in den Katakomben verweilten.
Erste Drittelpause: Die Gäste gehen mit einer knappen Führung in der Pause, welche unter dem Strich wohl in Ordnung geht, zumal gleich zweimal eine gute Möglichkeit zum zweiten Treffer da war. Allerdings erhöhte Düsseldorf im zweiten Teil des Auftaktabschnittes sichtlich das Tempo und Druck und war mehrmals dem Ausgleich nahe. Wir melden uns rechtzeitig zum zweiten Drittel wieder.
Erste Drittelpause: Die ersten 20 Minuten sind gespielt. Rosenheim führt mit 1:0 – und hat kurz vor der Sirene sogar nochmal die Chance zum 0:2, diesmal durch Pulkkinen. Der Finne probiert es mit dem Rücken zum Tor mit der Rückhand, nachdem Lunemann einen Schuss von Hanna nicht festhalten konnte.
19. Minute: Entlastungsangriff der Grün-Weißen über Zwickl, der dann auf den mitgelaufenen Järvelainen ablegt. Der Deutsch-Finne fackelt nicht lange und bringt die Scheibe zum Tor, welche von Lunemann mit der Schulter ins Fangnetz abgelenkt wird.
17. Minute: Die DEG erhöht jetzt sichtbar die Schlagzahl – und darf die nächste Gelegenheit verbuchen. Diesmal zieht Orendorz im Slot ansatzlos ab, nachdem sich Hirano klasse hinter dem Tor durchgesetzt und zurückgelegt hatte.
15. Minute: Nächster Abschluss der Starbulls: Vollmayer probiert es von der blauen Linie, aber Lunemann packt ganz sicher mit der Fanghand zu. Im Gegenzug die nächste ganz dicke DEG-Möglichkeit, als Thiel im Slot in einen Niederberger-Querpass den Schläger reinhält. Der Puck saust nur Millimeter über die Querlatte.
14. Minute: Inzwischen ist Feser von der Strafbank zurück, Rosenheim damit wieder komplett. Und nach einem Turnover an der eigenen blauen Linie hat der Deutsch-Kanadier das 0:2 auf dem Schläger, scheitert aber ganz frei aus zentraler Position an Lunemann.
12. Minute: Puh, durchschnaufen, liebe Starbulls. Da brannte es mehrmals lichterloh vor dem grün-weißen Kasten. Mit vereinten Kräften können die Starbulls den ersten Vorstoß der Gastgeber abwehren und haben Glück, dass Faber nach einem Tumult den völlig „blanken“ Hirano am langen Pfosten übersehen hatte. Das wäre sonst der sichere Ausgleich gewesen.
11. Minute: Jetzt ist es amtlich: Der Rosenheimer „Goldhelm“ muss zwei Minuten in die Kühlbox. Damit hat Düsseldorf seine erste Powerplay-Möglichkeit.
11. Minute: Powerbreak – und Videobeweis. Konkret geht es um eine mögliche Strafe für Feser wegen einer Spielverzögerung. Die Refs prüfen jetzt am Monitor, ob die Scheibe möglicherweise noch abgefälscht wurde.
9. Minute: Düsseldorf versucht mit einem gefährlichen Schuss aus dem rechten Bullykreis zu antworten, doch dann befreien sich die Starbulls immer wieder klug aus dem eigenen Drittel und versuchen selbst Akzente zu setzen.
6. Minute: Toooooooooor für die Starbulls - Torschütze ist Ville Järvelainen. Vollmayer setzt sich über links energisch durch und schaufelt die Scheibe einfach mal in Richtung Tor, wo dann sowohl ein Verteidiger als auch Lunemann nicht gerade glücklich aussehen. Järvelainen ist der Nutznießer und stochert die Scheibe unter Lunemanns Kelle hindurch ins Netz.
5. Minute: van der Linde setzt sich halblinks gut durch, sein Schuss geht jedoch dann genau auf den Bauch von Lunemann. Für Düsseldorf versucht es Quaas von der blauen Linie, doch der Puck bleibt irgendwo im Getümmel unter einem Ausrüstungsgegenstand hängen.
4. Minute: Auf der Gegenseite probiert es Geitner mit einem ansatzlosen Schuss, der für Kolarz zudem spät zu sehen war. Damit verzeichnen wir jetzt auch die erste (halbe) Chance für Düsseldorf.
2. Minute: Sehr verhaltener Beginn von beiden Mannschaften. Nach knapp eineinhalb Minuten jetzt der erste Torschuss durch van der Linde, der jedoch kein Problem für Lunemann im DEG-Kasten darstellt.
1. Minute: Die Referees haben eingeworfen, das Spiel läuft.
Starting Six Düsseldorf: Lunemann - Quaas, Faber - Orendorz, Bradford, Hirano.
Starting Six Rosenheim: Kolarz - Hanna, Tiffels - Järvelainen, Stretch, Zwickl.
Vor dem Spiel: Die Referees sind wir Euch noch schuldig. Das Spiel steht unter der Leitung von Andreas Gawlik und Sebastian Lehmann. Als Linesperson fungieren Dominic Borger und Claus Clemens Behrendt.
Vor dem Spiel: Bei der DEG gibt es insgesamt drei personelle Veränderungen. Die wohl wesentlichste betrifft die Position im Tor. Dieses wird heute von Niklas Lunemann gehütet, nachdem am Freitag noch der Deutsch-Kanadier Ryan Bednard zwischen den Pfosten gestanden hatte. Außerdem spielt Moritz Kukuk in der Verteidigung für Sten Fischer. Und die vierte Reihe wird von Kevin Norén als Center aufgefüllt.
Vor dem Spiel: In der Verteidigung bleibt hingegen alles wie gehabt. Die Pärchen lauten: Hanna/Tiffels, Adam/Vollmayer und van der Linde/Keussen sowie Bosecker als siebter Verteidiger. Im Tor steht erneut Christopher Kolarz. Als Back-Up steht Louis Müller auf dem Spielberichtsbogen.
Vor dem Spiel: Während hier im Dome lautstark das berühmte „Altbier-Lied“ angestimmt wird, kommen wir zu den marginalen Änderungen, für die sich Starbulls-Trainer Jari Pasanen heute entschieden hat. Rückkehrer Järvelainen rückt an die Seite von CJ Stretch und Sebastian Zwickl, wohingegen Teemu Pulkkinen in die zweite Formation zu Scott Feser und Charlie Sarault rotiert. Michael Musin, der am Freitag gegen Landshut noch den Pulkkinen-Part spielte, agiert dagegen in der nominellen vierten Reihe, gemeinsam mit Dominik Kolb und Tobias Beck.
Vor dem Spiel: In personeller Hinsicht gab es bei den Starbulls vor der Partie zwei große Fragezeichen: Können Ville Järvelainen und Lewis Zerter-Gossage wieder mitmachen? Die Antwort lautet: Teilweise. Järvelainen ist heute wieder im Line-Up, der Deutsch-Kanadier muss dagegen weiter passen.
Vor dem Spiel: Die Gastgeber werden deswegen mit Sicherheit mit einer Portion Wut im Bauch ins Spiel gehen, während die Rosenheimer mit viel Selbstvertrauen nach dem 3:0-Derbysieg gegen Landshut angereist sind. Zudem können die Grün-Weißen auf große Fan-Unterstützung zählen. Der Auswärtsblock im Oberrang der Arena füllt sich bereits sehr gut. Es werden rund 1000 Schlachtenbummler aus Rosenheim erwartet.
Vor dem Spiel: Die beiden bisherigen Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison hätten unterschiedlicher kaum laufen können. Zum Saisonstart (1. Spieltag) gab es im September im ROFA-Stadion aus Rosenheimer Sicht ein wildes 4:5 nach Verlängerung. Anfang November drehten die Grün-Weißen dann den Spieß um und fertigten die DEG in deren Arena satt mit 6:1 ab – und das ausgerechnet beim Jubiläumsspiel der Düsseldorfer vor den Augen vieler Eishockey-Legenden und der Kultband „Die Toten Hosen“.
Vor dem Spiel: Herzlich Willkommen aus Düsseldorf zum Eishockey-Liveticker. Um 17 Uhr gastieren die Starbulls im PSD Bank Dome bei der Düsseldorfer EG. In Kürze folgen weitere Informationen.
Die Vorbericht:
Dabei lief es zuletzt für die Starbulls nicht immer nach Plan: Nach einer dürftigen Leistung unterlagen die Grün-Weißen am zweiten Weihnachtsfeiertag mit 2:5 bei den Bietigheim Steelers. Beim ausverkauften Vorsilvester-Heimspiel holten Stretch & Co. gegen die Eisbären Regensburg zwar einen zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand auf, mussten sich am Ende jedoch im Penaltyschießen mit 2:3 geschlagen geben. Auch darüber hatte rosenheim24.de berichtet.
Zurück in die Erfolgsspur fanden die Rosenheimer dann am Freitag (2. Januar) bei der „Mutter aller Derbys“ gegen den EV Landshut. Die Starbulls setzten sich mit 3:0 (0:0, 2:0, 1:0) durch und festigten damit den dritten Tabellenplatz in der DEL2 – und das obwohl mit Lukas Laub, Ville Järvelainen und Lewis Zerter-Gossage wichtige Säulen des Teams verletzungsbedingt ausfielen. Laub fehlt mit Sicherheit auch heute in Düsseldorf – über die Einsätze des Deutschen-Finnen und des Deutsch-Kanadiers wird Trainer Jari Pasanen wohl erst sehr kurzfristig entscheiden (können). „Ville hatte es Freitagfrüh noch versucht, es ging aber gar nicht. Mal gucken, wie lange er pausieren muss“, so der Rosenheimer Coach nach dem Landshut-Spiel.
Ob Järvelainen und/oder Zerter-Gossage wieder mitwirken können, wird auch entscheidend dafür sein, wie das Rosenheimer Line-Up letztlich heute aussehen wird. Kehrt Oskar Autio ins Tor zurück? Oder bleibt Christopher Kolarz (Shutout gegen Landshut) zwischen den Holmen und agieren die Rosenheimer erneut mit vier ausländischen Feldspielern? Das sind die Fragen, über die sich Pasanen vor der 700-Kilometer-Reise ins Rheinland sicherlich viele Gedanken gemacht hat. An Unterstützung für Grün-Weiß wird es jedoch mit Sicherheit nicht mangeln: Es werden bis zu 1000 Rosenheimer Fans in Düsseldorf erwartet.
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Beim neuerlichen Gastspiel im gewaltigen PSD Bank Dome (13.102 Zuschauer Fassungsvermögen bei Eishockeyspielen) wollen die Rosenheimer jetzt unbedingt wieder punkten – nachdem es Anfang November bereits perfekt geklappt hatte. Damals siegten die Starbulls – ausgerechnet beim Jubiläumsspiel der DEG – haushoch mit 6:1. Die Rosenheimer Torschützen damals: Ville Järvelainen (2), Jordan Taupert (2), Joel Keussen und Luigi Calce. (mw)
Dieser Artikel erschien zuerst auf rosenheim24.de.
