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Stammtorhüter fällt kurzfristig aus

Plötzlich fehlte Oskar Autio: Starbulls-Niederlage gegen Dresden zeigt großes Problem auf

Starbulls-Kapitän C.J. Stretch leistete Alexander Rose Beistand. Der junge Torhüter musste kurzfristig für Oskar Autio einspringen.
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Starbulls-Kapitän C.J. Stretch leistete Alexander Rose Beistand. Der junge Torhüter musste kurzfristig für Oskar Autio einspringen. Der Ausfall des Stammtorhüters zeigte ein großes Problem auf.

Die Siegesserie der Starbulls Rosenheim in der DEL2 ist gerissen. Ohne Oskar Autio verlor der Tabellenvierte mit 0:3 gegen den Tabellenführer, die Dresdner Eislöwen. Der Ausfall des Stammtorhüters zeigte dabei ein großes Problem für die Starbulls auf.

Rosenheim – Die Erfolgsserie der Starbulls Rosenheim in der DEL2 ist gerissen. Im Heimspiel gegen Tabellenführer Dresdner Eislöwen unterlagen die Mannen von Trainer Jari Pasanen mit 0:3. Dabei mussten die Eishockeyspieler von der Mangfall kurzfristig und völlig überraschend auf Top-Torhüter Oskar Autio verzichten.

Dresdner Eislöwen mit Traumstart

Der Spielfilm: Das Spiel begann denkbar schlecht für die Starbulls, denn Dresdens erster ernsthafter Torschuss zappelte im Netz, als Yannick Drews relativ ungestört aus mittlerer Position abzog. Danach wurde eine Strafe eines Gäste-Spielers zurückgenommen, die Hausherren spielten aber dennoch powerplay-ähnlich, brachten die Scheibe aber nicht im Tor unter. Unglücklich für Debütant und Autio-Vertreter Alexander Rose war dann das zweite Gegentor, als Sebastian Gorcik einen Abpraller über die Linie stocherte.

Die Starbulls hatten zuletzt ja bewiesen, dass sie Zwei-Tore-Rückstände noch aufholen können. Bei drei Treffern und gegen den Spitzenreiter war dies aber schwierig, nachdem Dane Fox die Scheibe aus spitzem Winkel ins lange Eck löffelte. Aber Rosenheim kämpfte und lieferte ein beherztes Spiel ab. Simon Gnyp, Lukas Laub, Ville Järveläinen, Shane Hanna und Kilian Kühnhauser hatten Chancen, scheiterten aber an Ex-Nationaltorwart Danny Aus den Birken oder am Gestänge. Die Schussbilanz von 12:6 im Mitteldrittel spricht Bände.

Der frühe Schock: Dresdens Angreifer Yannick Drews kann den Rosenheimer Debütanten Alexander Rose im Tor bezwingen.

Rosenheim war auch im letzten Abschnitt präsent und hatte etwas mehr vom Spiel, Dresden musste allerdings auch nichts mehr nach vorne machen. Laub traf die Latte, Travis Ewanyk scheiterte, auf der anderen Seite meisterte Rose einen Alleingang. Pasanen ersetzte den Torhüter dann durch einen zusätzlichen Fehler. Dies brachte Rosenheim zwar keinen Treffer mehr, Dresden konnte in den mehr als drei Minuten auch nichts bewerkstelligen.

Die Schlüsselszene: Der dritte Treffer der Gäste besiegelte die erste Rosenheimer Niederlage nach fünf siegreichen Begegnungen – spätestens da waren alle Hoffnungen auf eine neuerliche Aufholjagd zunichte gemacht.

Der Spieler des Spiels: Wenn ein Gäste-Torhüter in Rosenheim ohne Gegentor bleibt, dann ist das schon eine Leistung. Danny Aus den Birken parierte alle Starbulls-Versuche und war so ein starker Rückhalt für den Spitzenreiter. „Der beste Mann“, musste Starbulls-Coach Pasanen anerkennen.

Oskar Autio fehlte wegen Kreislaufproblemen

Das war los mit: Oskar Autio fehlte, obgleich der Torhüter in der Aufstellung noch für die „Starting Six“ nominiert war. Der finnische Publikumsliebling wurde aber rausgenommen, nachdem er beim Aufwärmen Kreislaufprobleme bekommen hat – eine Vorsichtsmaßnahme, heißt es von den Starbulls. So kam Nachwuchsgoalie Alexander Rose zu seinem ersten DEL2-Einsatz.

Eine der guten Rosenheimer Chancen, hier verfehlt Lukas Laub.

Das macht Spaß: Die Rosenheimer Fankurve bewies ein gutes Gespür. Als die Hausherren mit 0:3 zurücklagen, bereiteten sie der Mannschaft genau die Unterstützung, die die Starbulls auch benötigten. Die Mannschaft dankte es mit einer engagierten Leistung. „Unglaublich, wie sie uns nach vorne pushen“, lobte Pasanen die Anhänger.

Das bereitet Sorgen: Der Autio-Ausfall hat ein Problemfeld aufgezeigt, das die Starbulls für die Playoffs zu lösen haben. Zumal Förderlizenz-Torhüter Pascal Seidel diesmal auch nicht zur Verfügung stand.

Dann war da noch: Blaulichtalarm im Eisstadion! Über 700 Mitglieder aus 60 Blaulicht-Organisationen waren von den Starbulls zum Spiel eingeladen worden.

Das sagen die Trainer: Jari Pasanen, Starbulls Rosenheim: „Wir haben sehr gut gespielt, da gab‘s nichts zu rütteln. Wir haben viele gute Sachen gemacht. In Überzahl hätten wir ein, zwei Tore machen müssen, aber mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben, war ich sehr zufrieden. Es richtig schade, weil es ein Top-Spiel gegen eine Top-Mannschaft war. Aber von den ersten vier Schüssen sind zwei reingegangen – da war die Bank erst einmal geschockt.“

Niklas Sundblad, Dresdner Eislöwen: „Wichtig war die Führung, das war eigentlich der entscheidende Faktor. Ich war sehr zufrieden, es war eine gute Mannschaftsleistung. Wenn wir ihn brauchten, dann hatten wir Danny im Tor. Bei einigen Situationen hatte er auch Glück.“

Die Spielstatistik: Starbulls Rosenheim – Dresdner Eislöwen 0:3 (0:2, 0:1, 0:0). Starbulls: Rose – Hanna, Dybowski; Kühnhauser, Tiffels; Zerressen, Beck – Laub, Stretch, Järveläinen; Zwickl, Kolb, Nirschl; Strodel, Sarault, Ewanyk; Gnyp, Handschuh.

Tore: 0:1 (4.) Drews, 0:2 (14.) Gorcik/Postel, 0:3 (22.) Fox/Turnbull.

Schiedsrichter: Gossmann/Palkövi; Strafminuten: Rosenheim 4, Dresden 14; Zuschauer: 4050.

Das nächste Spiel: Am Freitag sind die Starbulls beim amtierenden Meister in Regensburg zu Gast. Spielbeginn ist um 20 Uhr.

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