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Drama pur in Palling. Einen wahren Relegationskrimi bis in die Verlängerung des Elfmeterschießen lieferten sich dort der TSV Taufkirchen und der SV Surberg.
Palling - Die Spannung war überall auf dem Sportplatz des TSV Palling deutlich zu spüren, als sich Surbergs Andreas Zenz den Ball zum insgesamt 18. Elfmeter dieser Relegationspartie gegen den TSV Taufkirchen bereitlegte. Sein Torwart Benedikt Rieder hatte zuvor seinen erstenElfmeter pariert.
Surberg gegen Taufkirchen: Rieder wird zum Elfmeterhelden
Als der Ball dann im Netz zappelte, gab es aufseiten des SV Surberg kein Halten mehr. Der Aufstieg in die A-Klasse war geschafft. „Es ist grad wirklich brutal. Mein Puls ist grade nicht messbar, so hoch ist er“, beschreibt Elfmeterkiller Rieder seine Gefühlslage nach dem erlösenden Treffer seines Teamkollegen. In seinem ersten Jahr im Verein konnte sich der Torwart, der zuvor bei Meister DJK Kammer war, damit direkt den ersten Aufstieg seiner Karriere sichern. „Das macht es nur noch besser.“
Doch vor dem großen Triumph standen 120 Minuten harter Kampf gegen einen stark aufspielenden Gegner: „Wir haben einfach nur Glück gehabt. Wir haben glücklich 1:0 gemacht und verdient das 1:1 gekriegt. Taufkirchen war klar die bessere Mannschaft. Wirklich Respekt vor dieser Mannschaft, die haben wirklich einen sehr guten Fußball gespielt“, gibt auch Surbergs Trainer Philipp Erdmann unumwunden zu.
Spannung pur: Surberg sichert sich A-Klasse-Aufstieg gegen Taufkirchen im Elfmeterschießen
Dass seine Jungs trotz alledem in der Lage sind, nach einer langen Saison in der man die Meisterschaft bereits so gut wie sicher hatte und sie noch verspielte, sowie den 120 Minuten gegen Engelsbergs Zweitvertretung noch einmal einen Sieg zu holen, daran hatte der Coach keine Zweifel: „Meine Jungs waren im Kopf sehr klar, sie wussten, worum es heute geht. Wir haben ja die Meisterschaft nicht geschafft, weil wir einfach zu blöd waren. Wir hatten drei Wochen lang, die Chance, Meister zu werden. Jetzt mussten wir in die Relegation und sie wollten es allen zeigen. Ich bin sehr stolz auf sie und auf das, was wir in den zwei Relegationsspielen gezeigt haben.“
Nun geht es für den SV Surberg nach zwei Spielzeiten in der B-Klasse zurück in die A-Klasse, wo man einen Trend brechen muss. Bislang folgte auf einen Aufstieg – wie zuletzt 2022 – für den SV immer der direkte Wiederabstieg. Doch bevor der Ball ab August wieder rollt, heißt es erstmal, das Geschaffte ordentlich zu feiern. Auf die Frage, wie groß die Feier im Ort wird, antwortet Erdmann: „Das kann man nicht beschreiben. Ich würde sagen, es wird Wahnsinn.“ (tb)
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