„Hätten natürlich ein anderes gewünscht…“
Frostiger Start in Burghausen, große Fragen: Wie steht’s um die Verletzten bei Wacker?
Winterliche Bedingungen, viele Fragezeichen: Beim Trainingsauftakt des SV Wacker Burghausen steht weniger der Frost als der Gesundheitszustand mehrerer Schlüsselspieler im Fokus – mit Blick auf ein großes Pokal-Highlight.
Burghausen – Bei sehr winterlichen Bedingungen ist der SV Wacker Burghausen am Samstag (10. Juni) in die Vorbereitung auf die Frühjahrsrunde in der Fußball-Regionalliga Bayern gestartet. Trainer Lars Bender konnte zum Trainingsstart auf dem Kunstrasen in Lindach fast den kompletten Kader begrüßen, wobei der leicht angeschlagene Denis Ade noch nicht am Mannschaftstraining teilnehmen konnte und auch einige der Langzeitverletzten individuell trainiert haben. Mit von der Partie war auch der aus Laufen stammende Neuzugang Konstantin Gertig.
Das Ex-Bayern-Talent war erst am Freitag (9. Januar) vorgestellt worden (beinschuss.de berichtete). Am weitesten ist Angreifer Jordi Woudstra, der ja im Sommer nach seinem Kreuzbandriss vom SV Heimstetten an die Salzach gewechselt ist und wohl demnächst das volle Programm absolvieren kann – vorausgesetzt, es gibt keine Rückschläge. Marin Pudic, der ebenfalls einen Kreuzbandriss erlitten hat, ist für die nächsten Wochen noch keine Option, bei Elias Crößmann, der ebenfalls eine Ruptur des Kreuzbandes erlitten hat, dauert es ohnehin noch länger.
Burghausen: Wie steht’s um die Regionalliga-Verletzten bei Wacker?
„Alle waren froh, dass es wieder losgegangen ist, die Stimmung war gut, alle sind optimistisch“, berichtet Mitgesellschafter Sebastian Rothwinkler, der an eine gute Restsaison glaubt: „Wir werden nichts überstürzen, das muss alles Schritt für Schritt gehen. Wir brauchen schon noch etwas Zeit.“
In der Liga dürfte es für die siebtplatzierten Salzachstädter, die ja spätestens 2030 in den bezahlten Fußball zurückkehren wollen, schwer werden, noch in den Titelkampf einzugreifen, aber natürlich ist das große Highlight das Pokal-Halbfinale am 24. März bei den Würzburger Kickers. Rothwinkler: „Wir hätten uns natürlich auch ein anderes Los gewünscht, aber wir wollen unbedingt weiterkommen und würden uns auf ein Finale im eigenen Stadion freuen. Gerne natürlich gegen die Löwen. Und dann wollen wir auch in den DFB-Pokal.“
Das erste Testspiel bestreitet die Mannschaft von Lars Bender, der ja jetzt seit einem Jahr im Amt ist und erstmalig eine richtige Vorbereitung mit bekannten Gesichtern bestreiten kann, am Freitag (16. Januar) um 18.15 Uhr auf dem Kunstrasen in Lindach gegen den österreichischen Zweitligisten Hertha Wels, bei dem die Ex-Wacker-Kicker Sebastian Malinowski und Andrija Bosnjak unter Vertrag stehen. Zum gesamten Winterfahrplan des SV Wacker Burghausen geht es hier entlang. (MB)