Nach zähen Verhandlungen mit Lokalrivalen
Mühldorf holt zwei Spieler aus der Bezirksliga – doch einer muss sechs Monate zuschauen
Der FC Mühldorf verstärkt sich im Winter mit zwei Rückkehrern aus der Fußball-Bezirksliga – doch einer der Neuzugänge darf nach schwierigen Verhandlungen mit dem Lokalrivalen zunächst nicht eingreifen.
Mühldorf am Inn – Der FC Mühldorf setzt seinen eingeschlagenen Weg konsequent fort. Nachdem der Verein bereits im Sommer mit mehreren namhaften Neuzugängen auf sich aufmerksam gemacht (beinschuss.de berichtete) und die Hinrunde der A-Klasse auf einem starken zweiten Tabellenplatz abgeschlossen hatte, richtet sich der Blick klar auf das Ziel direkter Wiederaufstieg. Passend dazu konnten die Verantwortlichen nun auch im Winter personell nachlegen.
Mit Paul Meyer kehrt ein alter Bekannter mit sofortiger Wirkung zurück an den Inn. Der technisch versierte Mittelfeldspieler war im Sommer 2024 zum FC Töging gewechselt und sammelte dort in den vergangenen eineinhalb Jahren wertvolle Erfahrung in der Bezirksliga (30 Einsätze). Nun schließt sich Paul wieder seinem Heimatverein an und soll mit seiner Qualität und Spielübersicht eine wichtige Rolle in der Mission Wiederaufstieg übernehmen.
Mühldorf verpflichtet zwei Bezirksliga-Spieler aus Töging
Auch ein weiterer „verlorener Sohn“ findet den Weg zurück an die Auerstraße: Vasilios Patas kehrt vom FC Töging zum FC Mühldorf zurück. Der begabte Offensivspieler durchlief fast seine komplette Jugend bei den „JungsvomInn“, ehe er zur A-Jugend des Lokalrivalen wechselte. Aufgrund schwieriger Verhandlungen zwischen den Vereinen ist Patas allerdings für sechs Monate gesperrt und kann dem Team erst ab Mai auf dem Platz weiterhelfen.
Neben den Rückkehrern setzt der FC Mühldorf weiterhin stark auf die eigene Jugend. Mit Mykhailo Portianko wird ein weiterer Spieler aus der A-Jugend in den Kader der ersten Mannschaft hochgezogen und unterstützt das Team in der Rückrunde. Nach Xaver Hame und Noah Färber ist Portianko bereits der nächste Nachwuchsspieler, der erfolgreich integriert wird.
Ein weiteres klares Zeichen dafür, dass der „Mühldorfer Weg“ nicht nur ein Schlagwort ist, sondern aktiv gelebt wird. Mit dieser Mischung aus Rückkehrern, Erfahrung und eigener Jugend sieht sich der FC Mühldorf für die Rückrunde bestens gerüstet – und bleibt seinem klaren Ziel treu. (mck mit Material des FC Mühldorf)