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Fernreiseziel

Urlaub auf Bali wird teurer: neue Touristensteuer und höhere Vergnügungssteuer

Touristen auf Bali werden von der Regierung immer strikter zur Kasse gebeten. Die Reisebranche fürchtet nun, dass Urlauber auf die Konkurrenz-Länder ausweichen.

Traumhafte Strände, tropische Wälder und beeindruckende Reisfelder: Bali ist sowohl für Aktivurlauber als auch für Erholungssuchende ein lohnenswertes Reiseziel und steht bei vielen Weltenbummlern auf der Bucket-List. Allerdings wird die Auszeit auf der indonesischen Insel immer teurer: Die Regierung will im Februar nicht nur eine Touristensteuer einführen, sondern hat nun auch die sogenannte Vergnügungssteuer erhöht.

Auf Bali-Touristen kommen einige Zusatzkosten zu

Die Vergnügungssteuer, oder genauer gesagt die Waren- und Dienstleistungssteuer für den Unterhaltungssektor (PBJT), wurde landesweit von bisher zehn bis 35 Prozent auf 40 bis maximal 70 Prozent erhöht, wie die Zeitung Bali Sun berichtet. Sie gilt seit Januar unter anderem für Diskotheken, Karaokebars, Nachtclubs, Bars und Spas und wird direkt auf die Rechnung von Urlaubern aufgeschlagen – über all dort, wo Vergnügung geboten ist. Die Tourismusbranche auf Bali befürchtet daher nun, dass sich Urlauber woanders umsehen könnten.

Bali ist ein faszinierendes Land – für Touristen wird es jedoch immer teurer.

Auf sie kommen nämlich nicht nur die massiv erhöhte Vergnügungssteuer, sondern auch eine generelle Touristensteuer zu, welche die Regierung Mitte Februar einführen will. Ab dann muss jeder Reisende 150.000 Rupien (umgerechnet etwa 9 Euro) zahlen, wenn er nach Bali reisen will, Kinder eingeschlossen. Und das, obwohl Urlauber bereits 500.000 Rupien (circa 30 Euro) für ein 30-Tage-Visum berappen müssen. Ein Ausflug auf die Nachbarinseln Gili Islands, Lombok und Java wird aufgrund dessen ebenfalls teurer, weil die Touristensteuer bei der Rückreise nach Bali erneut bezahlt werden muss.

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Touristensteuer soll Balis Müllproblem lösen

Die Einführung einer Touristensteuer wird von der Regierung bereits seit einigen Monaten diskutiert. Zunächst war sogar noch von umgerechnet bis zu 138 Euro pro Reisendem die Rede. Die Einnahmen sollen dazu genutzt werden, um aus Bali ein lukrativeres Reiseziel für Qualitätstourismus zu machen. Touristen, die nur auf der Suche nach dem günstigen Vergnügen seien, würden eher dazu neigen, Probleme zu verursachen, wie auch der Vorsitzende des Bali Tourism Board, Ida Bagus Agung Partha Adnyana, im Zuge der Diskussionen sagte. Die Insel hat ein großes Müllproblem, das mithilfe der zusätzlichen Gelder endlich in den Griff bekommen will.

Atemberaubend und exotisch: Die zehn schönsten Fernreiseziele der Welt

Pura Ulun Danu Tempel am Bratansee in Bali
Bali ist seit einigen Jahren ein Traumziel vieler Fernreisender: Es warten nicht nur traumhafte Sandstrände, sondern auch eine prachtvolle Natur und majestätische Tempel auf Weltenbummler – darunter der Wassertempel Pura Ulun Danu Bratan. Ein Highlight sind außerdem die Reisterrassen von Tegalalang bei Ubud.  © agefotostock/Imago
Anse Lazio, Seychellen
Die Seychellen sind ein klassisches Fernreiseziel für all diejenigen, die gerne bei Sonnenschein die Seele baumeln lassen wollen – und das inmitten von atemberaubender Natur. Zu den schönsten Stränden gehören Anse Source d’Argent oder Anse Lazio (s. Foto). Die Unterwasserwelt der Seychellen bietet sich wunderbar zum Schnorcheln oder Tauchen an.  © Jürgen Feuerer/Imago
Monument Valley an der Grenze zwischen den US-Bundesstaaten Arizona und Utah.
Die USA sind fast zu groß, um sie nur einmal als Fernreiseziel zu erwähnen: zwischen der Skyline in New York bis hin zum Walk of Fame in Los Angeles liegen fast 4.500 Kilometer voller Nationalparks, die Sie entdecken können. Außerdem erwarten Sie zahlreiche Metropolen wie San Francisco, Las Vegas oder Miami.  © Panthermedia/Imago
Tempel Wat Benachamabophit in Bangkok in Thailand
Thailand ist ein Top-Urlaubsziel für Reisende, die dem kalten Winterwetter in Europa entfliehen wollen. In den Urlaubsregionen Phuket, Koh Samui oder Krabi tummeln sich zahlreiche Sonnenhungrige, doch auch kulturell ist einiges geboten: Zum Beispiel die Tempel Wat Benachamabophit in Bangkok (s. Foto) oder Wat Rong Khun ganz im Norden des Landes.  © Cavan Images/Imago
Peyto Lake im Banff Nationalpark in Kanada
Natur pur winkt Urlaubern in der Wildnis von Kanada: Zwischen Bergen und Meer kommen Outdoorfans voll auf ihre Kosten – von Fahrradfahren über Wandern bis hin zu Kajakfahren. Besonders in der westlichen Provinz British Columbia befinden sich atemberaubende Nationalparks mit Fjorden, unberührten Gewässern und riesigen Wäldern.  © Galyna Andrushko/Imago
Vertrocknete Akazienbäume in der Sossusvlei in Namibia.
Eindrucksvolle Wüstenlandschaften und eine unglaubliche Artenvielfalt erwarten Sie auf einer Reise nach Namibia. Im Etosha Nationalpark treffen Sie hautnah auf die Wildtiere Afrikas, darunter Elefanten, Löwen, Geparden und Nashörner. Im Nordwesten des Landes ist der „Versteinerte Wald“ ein absolutes Muss: Hier befinden sich fossile Bäume, die zwischen 240 und 300 Millionen Jahre alt sind.  © Panthermedia/Imago
Blauer Oldtimer am El Parque Jose Marti in der Stadt Cienfuegos auf Kuba
Schicke Oldtimer und farbenfrohe Kolonialbauten – daran denken viele Urlauber, wenn es um Kuba geht. Die Karibikinsel hat aber viel mehr zu bieten: Neben der malerischen Altstadt von Havanna gibt es mehrere beeindruckende Nationalparks, darunter das Valle de Viñales im Westen Kubas oder die Sierra Maestra im Südosten. Wer einfach nur entspannen möchte, kann es sich aber auch an einem der zahlreichen Sandstrände bequem machen – besonders bekannt ist der Urlaubsort Varadero. © Christian Offenberg/Imago
Der Fjord Milford Sound in Neuseeland
Neuseeland hat landschaftlich eine Menge zu bieten: Üppige Regenwälder, prächtige Berglandschaften und majestätische Fjorde finden Sie hier genauso wie idyllische Strände und sanfte Hügellandschaften. Ein Must-see für viele Reisende ist das Filmset Hobbiton aus der „Herr der Ringe“-Trilogie, welches das zu Hause der Hobbits darstellt.  © agefotostock/Imago
Aussichtspunkt an der Chureito Pagoda vor dem Vulkan Fuji.
Eine spannende Mischung aus Tradition und Moderne bietet Japan: Die pulsierende Hauptstadt Tokio beeindruckt mit Wolkenkratzern und einer einzigartigen Popkultur, während in der Kaiserstadt Kyoto mit ihrer Vielzahl an Tempeln und Schreinen an die faszinierende Geschichte des Landes erinnert. Auch für Outdoor-Urlauber wird es nicht langweilig: Aufgrund der verschiedenen Klimazonen des Landes gibt es Möglichkeiten zum Wandern, Baden und Skifahren.  © Nicholas Hang/Imago
Uluru oder Ayers Rock in Australien
Abwechslung pur gibt es auch in „Down Under“: Bei einer Wanderung durch die Nationalparks erleben Sie die majestätische Flora und Fauna Australiens – doch auch Badestrände und Tauch-Spots sind geboten. Das bekannteste Beispiel hierfür ist das Great Barrier Reef. In den Metropolen Sydney und Melbourne dürfen Sie sich hingegen über architektonische Glanzstücke freuen.  © Marco Brivio/Imago

Besonders hinsichtlich der Konkurrenz beobachtet die Tourismusbranche auf Bali diese Entwicklung jedoch mit Sorge. Während auf der indonesischen Urlaubsdestination die Steuern erhöht werden, senkt Thailand nämlich die Steuern auf Wein und auf Vergnügungsstätten von zehn auf fünf Prozent.

Rubriklistenbild: © Matej Kastelic/Imago

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