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News im Ticker

Ukraine-Krieg aktuell: Kiew verübt in der Nacht nächsten Schlag gegen Russlands Wirtschaft

Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Selenskyj bereitet sich auf eine diplomatische Woche vor. Welchen Schatten wirft der US-Schlag in Venezuela? Der News-Ticker.

Dieser News-Ticker zum Ukraine-Krieg ist beendet. Alle Entwicklungen zum Ukraine-Krieg finden Sie hier in unserem neuen Ticker.

Update, 7.59 Uhr: Russland hat am gestrigen Tag 940 Soldaten im Ukraine-Krieg verloren. Damit belaufen sich Russlands Verluste im Angriffskrieg gegen die Ukraine auf 1.213.460 tote Soldaten seit Kriegsbeginn. Der ukrainische Generalstab meldete laut der Ukrainska Pravda zudem die Zerstörung von fünf russischen Panzern und 46 Artilleriesystemen. Besonders hoch waren die Verluste aktuell bei unbemannten Kampfdrohnen mit 879 zerstörten Einheiten an einem Tag. Laut Generalstab der ukrainischen Streitkräfte wurden außerdem sechs gepanzerte Kampffahrzeuge und 157 Fahrzeuge sowie Tanklaster vernichtet.

Gezielte Angriffe auf Russlands Wirtschaft: Ukraine setzt bei Offensive Öl-Raffinerie in Brand

Update, 06:19 Uhr: Schlag gegen Russlands Wirtschaft im Ukraine-Krieg: Ukrainische Drohnen haben aktuell in der Nacht mehrere Ölanlagen in russischen Regionen angegriffen und dabei auch ein Wohngebäude in Twer getroffen. Bei dem Angriff auf das Hochhaus im Stadtzentrum wurde eine Person getötet und zwei weitere verletzt, wie örtliche Behörden der Ukrainska Pravda mitteilten. Die ersten Explosionen ereigneten sich gegen 2:00 Uhr in Pensa, wo Anwohner fünf bis sieben Detonationen hörten. Eine Stunde später schlugen Drohnen laut Berichten in eine Ölraffinerie in Usman ein und lösten einen Brand aus. Der Ukraine-Krieg hat sich durch verstärkte Drohnenangriffe auf russische Ölanlagen intensiviert, da diese wichtige Einnahmequellen für Moskaus Kriegsfinanzierung darstellen.

Update, 6. Januar, 5:02 Uhr: Die westlichen Unterstützer der Ukraine wollen an diesem Dienstag mit Vertretern der USA in Paris über ein Ende des Ukraine-Krieges verhandeln. Zu dem Treffen der sogenannten Koalition der Willigen werden Vertreter aus 35 Ländern erwartet, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sowie die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump. Auch der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj wird erwartet. Thema ist die Absicherung eines möglichen Waffenstillstands sowie der Einsatz einer internationalen Friedenstruppe.

Nach Ukraine-Gesprächen: Pressekonferenz von Bundeskanzler Friedrich Merz und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

Verluste im Ukraine-Krieg: Russland verliert aktuell massenhaft Material

Update, 20:17 Uhr: Die ukrainischen Streitkräfte haben im Dezember 2025 einen neuen Rekord im Ukraine-Krieg aufgestellt und 128 russische Luftabwehrsysteme und Radarstationen mit Drohnen zerstört. Dies sei die höchste Anzahl derartiger Ziele, die innerhalb eines Monats getroffen wurden, teilte der stellvertretende Ministerpräsident Mychajlo Fedorow mit.

Insgesamt griffen ukrainische Militäreinheiten im vergangenen Monat fast 107.000 verschiedene Ziele mit unbemannten Systemen an - 31 Prozent mehr als im November. „Im Dezember erreichten unsere Streitkräfte mehrere Rekordwerte mit unbemannten Systemen“, sagte Fedorow der Ukrainska Pravda.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Ukraine-Krieg aktuell: Merz warnt vor „humanitärer Energiekrise“

Update, 18:59 Uhr: Nach der Einschätzung von Bundeskanzler Friedrich Merz befindet sich die Ukraine „am Rande einer humanitären Energiekrise“. Der Kanzler erhob schwere Vorwürfe gegen Russland und Präsident Wladimir Putin. Das geht aus einem Reuters vorliegenden Schreiben des Kanzlers an die Regierungsfraktionen hervor.

Merz warnt, dass Russlands Präsident Wladimir Putin im vierten Ukraine-Krieg-Winter keinen Waffenstillstand anstrebe, sondern die „bisher schwersten Angriffe auf die zivile Infrastruktur“ befohlen habe. Ein Kriegsende sei nur mit „wirklichen Sicherheitsgarantien der USA und Europas“ für die Ukraine möglich, erklärte der Kanzler in dem Schreiben weiter.

Ukraine-Krieg aktuell: Merz und Selenskyj treffen US-Sondergesandten Witkoff

Update, 17:34 Uhr: Zur Abstimmung des weiteren Vorgehens im Ukraine-Konflikt werden Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und mehrere weitere Staats- und Regierungschefs am Dienstagnachmittag in Paris erwartet. Aus den USA reisen der Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, zu dem Treffen der sogenannten Koalition der Willigen an. Die Staaten stehen an der Seite der Ukraine, die sich seit dem 24. Februar 2022 gegen den russischen Angriffskrieg wehrt.

In den Gesprächen werde es um die anhaltende Unterstützung für die Ukraine und die Fragen nach einem Erreichen eines Waffenstillstandes gehen, hieß es in Berlin. Nach ukrainischen Informationen hatten nationale Sicherheitsberater der Koalition sowie Vertreter von EU und NATO bereits am Samstag über Sicherheitsgarantien für Kiew, „Ansätze für den Friedensplan“ sowie den weiteren Zeitplan beraten.

Ukraine-Krieg aktuell: Litauen prüft Konsequenzen nach beschädigtem Unterseekabel

Update, 15:54 Uhr: Litauische Behörden haben eine weitere Beschädigung an einem Unterseekabel in der Ostsee bestätigt. Das betroffene Kabel verbindet Litauen mit Lettland, wie der Leiter der litauischen Notfallbehörde, Vilmantas Vitkauskas, am Montag mitteilte. „Wir prüfen, welche möglichen Konsequenzen dieser Vorfall haben könnte“, sagte Vitkauskas vor Journalisten. Der Schaden wurde erstmals am Freitag bemerkt. Es ist bereits der dritte Vorfall binnen eines Monats – nach Kabelschäden zwischen Estland und Finnland sowie Schweden und Estland. Experten vermuten hinter den Vorfällen hybride Angriffe Russlands im Kontext des Ukraine-Kriegs durch die sogenannte Schattenflotte.

Russischer Angriff im Ukraine-Krieg: Energieinfrastruktur in Charkiw „sehr schwer“ beschädigt

Update, 14:27 Uhr: Russische Raketen haben die Energieinfrastruktur in Charkiw „sehr schwer“ beschädigt. Die nach Kiew zweitgrößte Stadt der Ukraine wurde nach Angaben von Bürgermeister Ihor Terechow mit Raketen angegriffen, wie Reuters berichtet.

Russland führt in diesem Winter eine breit angelegte Angriffskampagne gegen das ukrainische Energiesystem. Die Attacken auf die kritische Infrastruktur zielen darauf ab, die Stromversorgung der Millionenstadt im Nordosten des Landes zu destabilisieren.

Wadephul betont mit Blick auf Trumps Venezuela-Kurs: „Weichen keinem Aspekt aus“

Update, 13:42 Uhr: Außenminister Johann Wadephul hat den Eindruck zurückgewiesen, die Bundesregierung vermeide offene Kritik an der US-Regierung, um sie vor den neuen Ukraine-Gesprächen nicht zu verärgern (siehe Update unten „CDU-Politiker warnen vor Streit mit Trump“).

„Wir weichen hier keinem Aspekt aus, aber ich muss eben auch darauf hinweisen, dass wir ein größeres Bild sehen müssen“, sagte der CDU-Politiker mit Blick auf den US-Schlag gegen Venezuela. Wadephul äußerte sich bei einer Pressekonferenz mit seinem litauischen Kollegen Kestutis Budrys in Vilnius.

Trump und Putin: Die Geschichte ihrer Beziehung in Bildern

Wandbild Putin Trump Litauen
Einen besseren US-Präsidenten als Donald Trump kann sich Kremlchef Wladimir Putin gar nicht wünschen: So könnte dieses Wandbild in der litauischen Hauptstadt Vilnius interpretiert werden. Bemerkenswert: Es ist eine Aufnahme aus dem Mai 2016, als Trump nicht gar nicht im Amt war. Offenbar schwante den Menschen in Litauen schon damals Böses. © Petras Malukas/AFP
Trump telefoniert mit Putin
Trump hat seit Jahren einen guten Draht zu Putin. Am 28. Januar 2017 telefonierte er im Oval Office des Weißen Hauses zum ersten Mal mit dem russischen Präsidenten. © Mandel Ngan/AFP
Wachsfiguren von Trump und Putin
Schon damals standen sie sich auch in Wachsfigurenkabinetten nahe, so auch in Sofia (Bulgarien). © Valentina Petrova/dpa
G20-Gipfel - Trump trifft Putin
Das erste persönliche und extrem heikle Treffen mit Putin wickelte Trump beim G20-Gipfel in Hamburg im Juli 2017 unfallfrei ab. Im Kreml wie im Weißen Haus herrschten anschließend Optimismus und Zufriedenheit.  © Evan Vucci/dpa
G20 Summit - Demonstration
Aktivisten von Oxfam standen dem G20-Gipfel kritisch gegenüber. Mit ihrer Aktion wollten sie auf den Abzweig zwischen mehr sozialer Ungleichheit und weniger Armut hinzuweisen. Sie trugen Masken von Theresa May, Donald Trump, Shinzō Abe, Emmanuel Macron, Angela Merkel, Justin Trudeau, Wladimir Putin, und Jacob Zuma. © Michael Kappeler/dpa
G20-Gipfel - Trump trifft Putin
„Der Fernseh-Trump unterscheidet sich sehr vom realen Menschen,“ sagte Putin nach dem G20-Gipfel in Hamburg vor der Presse über seinen US-Kollegen Donald Trump. © Steffen Kugler/dpa
Apec-Gipfel in Vietnam
Ein zweites Mal trafen sich Trump und Putin am Rande des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) im vietnamesischen Da Nang. © dpa
Putin trifft Trump beim Apec-Gipfel in Vietnam
Beide Präsidenten stimmten damals überein, dass das Verhältnis ihrer Länder nicht gut sei. Putin sah weiter eine tiefe Krise. Russland sei aber bereit, „eine neue Seite aufzuschlagen, vorwärtszugehen, in die Zukunft zu schauen“. © Mikhail Klimentyev
Trump Putin Da Nang
„Wenn wir ein Verhältnis zu Russland hätten, das wäre eine gute Sache“, sagte Trump. Sein persönliches Verhältnis zu Putin sei gleichwohl in sehr gutem Zustand, obwohl man sich nicht gut kenne. © Jorge Silva/AFP
Helsinki-Gipfel
Im Juli 2018 kamen Trump und Putin in Helsinki zu ihrem ersten offiziellen Gipfel zusammen.  © Heikki Saukkomaa/dpa
USA Ausstieg aus INF-Abrüstungsvertrag
Sie begrüßten sich mit einem kurzen, doch kräftigen Händedruck. „Es ist an der Zeit, detailliert über unsere bilateralen Beziehungen zu sprechen und über die schmerzhaften Punkte auf der Welt. Davon gibt es sehr viele“, sagte Putin. Trump betonte: „Die Welt möchte, dass wir miteinander auskommen.“ © Alexander Zemlianichenko/dpa
Helsinki
Während des Gipfeltreffens gingen in Helsinki mehrere Hundert Menschen aus Protest auf die Straßen. Dabei machten sie auf eine Reihe von Missständen aufmerksam.  © Joonas SaloIlta-Sanomat/Imago
Melania Trump
Auch First Lady Melania Trump war in Helsinki mit von der Partie. © Alexei Nikolsky/AFP
Trump und Putin
Trump äußerte sich hinterher zufrieden über sein Treffen mit Putin: „Der Dialog ist sehr gut verlaufen“, sagte er bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Putin. „Ein produktiver Dialog ist nicht nur gut für die Vereinigten Staaten und Russland, sondern für die Welt.“ © Brendan Smialowski/AFP
Proteste gegen Treffen von Trump und Putin
Derweil protestierten die Menschen auch im fernen Washington, D.C., gegen das Treffen. Unter anderem hielt eine Frau vor dem Weißen Haus ein Schild in die Höhe, auf dem die beiden Präsidenten karikiert waren.  © Andrew Harnik/dpa
100. Jahrestag Waffenstillstand Erster Weltkrieg
Im November 2018 nahmen Trump und Putin an einer Gedenkfeier anlässlich des Endes des Ersten Weltkriegs in Paris teil. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron lud damals zum Spitzentreffen ein. © Ludovic Marin/AFP
Erster Weltkrieg - Waffenstillstand 1918
Auch vor Ort waren First Lady Melania Trump (links), die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel und Brigitte Macron, die Ehefrau des französischen Präsidenten. © Francois Mori/dpa
Beginn des G20-Gipfels
Kurz danach trafen Trump und Putin beim G20-Gipfel in Buenos Aires erneut aufeinander. © Ralf Hirschberger/dpa
G20-Gipfel in Argentinien
Die Gespräche wurden von der Eskalation zwischen Russland und der Ukraine um einen Seezwischenfall vor der Krim überschattet. Deshalb sagte Trump ein direktes Treffen mit Putin am Rande des Gipfels kurzfristig ab.  © dpa
Japan, Osaka
Im Juni 2019 trafen Trump und Putin beim G20-Treffen im japanischen Osaka zusammen. © Imago
Osaka 2019
Trump wurde dabei von einem Reporter angesprochen, ob er Putin bei ihrem gemeinsamen Treffen auch sagen werde, dass sich der Kremlchef nicht in die US-Wahlen einzumischen habe. Trump beugte sich zu Putin und sagte: „Mische Dich nicht in unsere Wahlen ein“ – ein Lächeln glitt dabei über Trumps Gesicht. Die Aktion war allerdings nicht ganz ernst gemeint. © Brendan Smialowski/AFP
Osaka 2019
Trump nannte das Verhältnis zu Putin „sehr, sehr gut“.  © Brendan Smialowski/AFP
Trump Putin
Am Ende seiner ersten Amtszeit musste sich Trump wegen Machtmissbrauchs und Behinderung der Ermittlungen im Senat verantworten. Hintergrund war die sogenannte Ukraine-Affäre. Viele Menschen in den USA sahen Trump als Verräter – und Putin als Feind. © Olivier Douliery/AFP
Ukrainekrieg - Anti-Kriegsprotest in New York
Im Januar 2025 kam Trump zum zweiten Mal an die Macht. Im Ukraine-Krieg stellte er sich auf die Seite von Putin. Das rief Proteste hervor. Auch am Times Square in New York galt: Trump ist ein Verräter. © Adam Gray/dpa
Trump Putin
Trump sucht dennoch weiter die Nähe zu Putin. Nach offiziellen Angaben haben beide im Februar 2025 ein erstes Mal miteinander telefoniert, seit der US-Präsident wieder im Amt ist. Vor dem zweiten Gespräch am 18. März verkündete Trump: „Ich freue mich sehr auf das Gespräch mit Präsident Putin.“ Auch danach telefonierte er noch mehrmals mit seinem russischen Amtskollegen. © Alexander Nemenow/AFP
Trump und Putin
Am 15. Augsut 2025 kam es zum Gipfel zwischen Trump und Putin in Alaska. Es handelte sich um das erste persönliche Treffen der beiden Staatschefs seit Putins Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022. Das Treffen fand in der Stadt Anchorage statt. Am Ende gab es von beiden Staatschefs nichts Konkretes. © Andrew Caballero-Reynolds/AFP

Ukraine-Krieg aktuell: Selenskyj tauscht auch Chef des Geheimdienstes SBU aus

Update, 13:07 Uhr: Der ukrainische Geheimdienstchef Wassyl Maljuk hat in einer offiziellen Mitteilung seinen Rücktritt erklärt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schrieb dazu auf Facebook, er habe sich mit Maljuk getroffen, und ihm für seine Einsätze gedankt. Es müsse jetzt mehr „asymmetrische Operationen“ der Ukraine gegen die Besatzer und den russischen Staat geben, erklärte Selenskyj weiter. Die Leitung der Abteilung dafür werde jetzt Maljuks neue Aufgabe sein, hieß es weiter.

Ukraine-Krieg aktuell: Merz nimmt an „Koalition der Willigen“-Treffen in Paris teil

Update, 12:19 Uhr: Gespräche über ein Ende des Ukraine-Kriegs: In Paris berät am Dienstag (6. Januar) die „Koalition der Willigen“. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nimmt ebenfalls an den Beratungen teil. Einige Teilnehmer würden in Präsenz da sein, andere online zugeschaltet. Merz werde in Präsenz teilnehmen, teilte ein stellvertretender Regierungssprecher mit. Im Vordergrund würden „die Fragen nach einem Erreichen des Waffenstillstandes“ stehen. Dies erfolge „in enger Zusammenarbeit im Dreieck Ukraine, USA, Europa“.

Ukraine-Krieg aktuell: Putin droht Indien im Streit um Öl aus Russland

Update, 11.31 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat Indien erneut mit massiven Zöllen gedroht, falls das Land seine Käufe von russischem Öl nicht einschränkt. „Sie treiben Handel, und wir können die Zölle sehr schnell erhöhen“, sagte Trump Reportern an Bord der Air Force One, wie Reuters berichtet. Die Drohungen verstärken den Druck auf Neu-Delhi während ergebnisloser Handelsgespräche.

Der republikanische US-Senator Lindsey Graham, der den US-Präsidenten begleitete, unterstützt Gesetze, die Zölle von bis zu ‍500 Prozent auf Länder wie Indien vorsehen, die weiter russisches Öl beziehen. „Wer billiges russisches Öl kauft, hält Putins Kriegsmaschinerie am Laufen“, sagte er laut Reuters.

CDU-Politiker warnen vor Streit mit Trump: Einfluss bei Ukraine-Gesprächen stehe auf dem Spiel

Update, 10:45 Uhr: Aus Sorge um die Ukraine-Gespräche: Mehrere CDU-Politiker haben vor einem Konflikt mit US-Präsident Donald Trump wegen dessen militärischen Vorgehens gegen Venezuela gewarnt. Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt, und der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Armin Laschet, plädierten für Zurückhaltung bei der Kritik.

„Wir tun uns alle keinen Gefallen, wenn wir jetzt ein vorschnelles Urteil treffen und damit in Streit mit dem US-Präsidenten geraten, den wir ja gewinnen wollen“, sagte Hardt dem Bayerischen Rundfunk. Laschet warnte vor einem möglichen Einflussverlust bei den Ukraine-Gesprächen, falls Europa Trump zu einseitig anklage. Hardt betonte, Deutschland müsse Einfluss auf die US-Politik nehmen, „wo sie uns unmittelbar angeht“ – wie bereits in der Ukraine-Politik gelungen.

Ukraine-Krieg aktuell: Russlands Verluste steigen – 700 Drohnen an einem Tag

Update, 10.18 Uhr: Russlands Verluste im Ukraine-Krieg steigen weiter: In den vergangenen 24 Stunden verlor Putins Armee nach ukrainischen Angaben 990 Soldaten, acht Panzer und 29 Artilleriesysteme. Zusätzlich habe Moskau zwei Mehrfachraketenwerfer verloren; außerdem seien 704 Drohnen abgeschossen worden, meldete Kiew (Stand: 5. Januar). Diese Zahlen können unabhängig nicht überprüft werden.

Update, 9.39 Uhr: Welche Folgen könnte die US-Militäraktion in Venezuela für die Ukraine-Friedensgespräche haben? Am morgigen Dienstag (6. Januar) soll in Paris die von Frankreich und Großbritannien angeführte „Koalition der Willigen“ zusammenkommen. Wolodymyr Selenskyj fordert solide Sicherheitsgarantien der USA und der europäischen Staaten.

Ukraine-Krieg aktuell: „Verhandlungen im Schatten einer amerikanischen Militäraktion“

Beobachter sind in Sorge über Auswirkungen der Venezuela-Krise auf die Ukraine-Gespräche. „Nun müssen diese Verhandlungen im Schatten einer amerikanischen Militäraktion stattfinden, die die juristische Argumentation der Ukraine grundlegend untergräbt“, heißt es in einem aktuellen Meinungsstück der Kyiv Post. „Die Argumentation der Ukraine gegen Russland beruht auf grundlegenden Annahmen: Grenzen sind wichtig, Konflikte werden friedlich beigelegt, und militärische Gewalt gibt einem nicht das Recht, Landkarten neu zu zeichnen.“

Ukraine-Krieg aktuell: Medwedew droht nach Venezuela-Schlag Merz und Selenskyj

Zuvor hat der ukrainische Präsident bereits eine indirekte Drohung des früheren Kremlchefs erhalten. Analog zu dem Vorgehen der USA in Venezuela kann sich Russlands Ex-Präsident Dmitri Medwedew ähnliche Entführungsaktionen gegen andere Staats- oder Regierungschefs vorstellen, unter ihnen Bundeskanzler Friedrich Merz. Medwedew fügte mit Blick auf Selenskyj hinzu, dass es aus dieser Sicht „sicherlich besser ist, sich nicht zu entspannen“, da dessen Amtszeit längst abgelaufen sei.

Ukraine-Krieg aktuell: Mindestens zwei Tote bei russischen Angriffen auf Kiew

Update, 5. Januar, 8.53 Uhr: Russland hat die Ukraine in der Nacht erneut mit Angriffen überzogen. In der Hauptstadt Kiew wurde Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge eine medizinische Einrichtung getroffen, vier Menschen seien dadurch verletzt worden. Ein Mann, der zur Behandlung in der Einrichtung war, kam demnach ums Leben.

Auch im Kiewer Umland hatten die Schläge schwere Folgen. In der Nacht gab es teilweise in der gesamten Ukraine Luftalarm. Nach Angaben der Luftstreitkräfte setzte Moskau neun ballistische Raketen und umfunktionierte Flugabwehrraketen sowie 165 Kampfdrohnen ein. Davon seien 137 Drohnen abgewehrt worden.

Ukraine-Krieg aktuell: Trump ändert Meinung zu Putins Vorwurf

Erstmeldung: Kiew – Die von US-Präsident Donald Trump befohlene Intervention in Venezuela hat Sorgen geschürt, dies könne zugleich ein Präzedenzfall für ein Vorgehen der USA in Grönland oder für ein von ⁠den USA gebilligtes weiteres Vorgehen Russlands im Ukraine-Krieg werden.

Die ⁠Ehefrau des stellvertretenden Stabschefs im Weißen Haus, Katie Miller, hatte nach der Militäraktion in Venezuela eine Karte Grönlands in US-Farben mit dem Wort „Soon“ („Bald“) gepostet.

US-Präsident Donald Trump indes hat seine Einschätzung zu einem angeblichen ukrainischen Angriff auf eine Putin-Residenz inzwischen korrigiert. Der Republikaner erklärte auf Nachfrage, er glaube nicht mehr, dass dieser Angriff stattgefunden habe.

Vor einer Woche hatte Trump nach einem Gespräch mit Putin den vermeintlichen Angriff noch kritisiert und gesagt: „Das ist nicht gut.“ Die CIA hatte jedoch erkannt, dass die Ukraine weder Putin ins Visier genommen noch eine seiner Residenzen angegriffen hat, wie Medien berichteten. Kiew hatte die russischen Vorwürfe von Anfang an vehement bestritten.

Ukraine-Krieg aktuell: Selenskyj setzt auf Diplomatie – und Verteidigung

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat unterdessen eine neue diplomatische Offensive angekündigt und bereitet sich parallel auf eine Fortsetzung der militärischen Verteidigung vor. „Es werden Treffen in Europa stattfinden, die für die Ukraine einen weiteren Beitrag zu unserem Schutz und zur Beendigung des Krieges leisten sollen“, sagte Selenskyj laut dpa in seiner abendlichen Videoansprache.

Die Ukraine setze auf zwei Optionen: Diplomatie oder „weitere aktive Verteidigung, falls der Druck der Partner auf Russland nicht ausreicht“, erklärte der Präsident. Am Dienstag (6. Januar) soll in Paris die von Frankreich und Großbritannien angeführte „Koalition der Willigen“ zusammenkommen. Selenskyj ernannte zudem den bisherigen Militärgeheimdienstchef Kyrylo Budanow zum neuen Chef seines Präsidentenamtes. (Redaktion mit Nachrichtenagenturen)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Christian Spicker

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