News zum Ukraine-Krieg
Ukraine-Krieg aktuell: Trump zweifelt russische Angaben zu Angriff auf Putin-Residenz an
Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Kiews Bürgermeister meldet russischen Luftangriff. Die Koalition der Willigen startet neue Verhandlungen. Der News-Ticker.
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Update, 5:50 Uhr: US-Präsident Donald Trump zweifelt die russischen Angaben zu einem angeblichen ukrainischen Angriff auf eine Residenz des Präsidenten Wladimir Putin an. „Ich glaube nicht, dass dieser Angriff stattgefunden hat“, sagte Trump. Es sei zwar etwas in der Nähe passiert, dies habe aber nichts damit zu tun. Moskau wirft Kiew vor, am Montag versucht zu haben, mit 91 Langstreckendrohnen eine Residenz Putins in der nordrussischen Region Nowgorod anzugreifen. Die Ukraine und westliche Staaten bestreiten die russische Darstellung.
Update, 5. Dezember, 5:10 Uhr: Russland greift die ukrainische Hauptstadt Kiew aus der Luft an. Das teilte Bürgermeister Vitali Klitschko über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Die Luftabwehr sei im Einsatz. Klitschko rief die Bevölkerung auf, in den Schutzräumen zu bleiben.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Update, 22:11 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bereitet sich auf eine neue diplomatische Woche in den Bemühungen um eine friedliche Lösung für sein von Russland angegriffenes Land vor. „Es werden Treffen in Europa stattfinden, die für die Ukraine einen weiteren Beitrag zu unserem Schutz und zur Beendigung des Krieges leisten sollen“, teilte er in seiner abendlichen Videoansprache mit. Über Zeit und Ort der Gespräche nannte Selenskyj keine Details.
Lage im Ukraine-Krieg: Erstmals tragbares Luftverteidigungssystem erbeutet
Update, 19:40 Uhr: Erstmals wurde ein tragbares Luftverteidigungssystem (MANPADS) auf einer russischen Kampfdrohne vom Typ Shahed entdeckt. Das teilte Ukrainska Pravda mit. Der Experte für militärische Funktechnologie, Serhii „Flash“ Beskrestnov, erklärte: „Die Shahed ist mit einer Kamera und einem Funkmodem ausgestattet. Die Rakete wird vom Shahed-Operator gestartet, der sie vom Territorium der Russischen Föderation aus steuert.“ Tragbare Luftverteidigungssysteme (MANPADS) dienen der Bekämpfung niedrig fliegender Luftziele wie Hubschrauber, Flugzeuge, Drohnen und Marschflugkörper.
Update, 18:15 Uhr: Ein Schwarm ukrainischer Drohnen ist nach russischen Angaben beim Anflug auf die Hauptstadt Moskau ins Visier der Flugabwehr geraten. Mindestens 32 Drohnen seien bereits abgeschossen worden, teilte Bürgermeister Sergej Sobjanin nach Angaben der Staatsagentur Tass mit. Über eventuelle Schäden oder mögliche Opfer machte er keine Angaben.
Wegen des Anflugs der Drohnen wurde auf den Moskauer Flughäfen Schukowski und Wnukowo aus Sicherheitsgründen vorübergehend der Flugbetrieb eingestellt. Ankommende Flüge wurden umgeleitet.
Update, 15:20 Uhr: Bei einer Autoexplosion in der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist nach Behördenangaben ein Soldat verletzt worden. Wie die Staatsanwaltschaft der Millionenmetropole mitteilte, kam es beim Öffnen des Kofferraums zu der Detonation. Der Soldat sei durch Splitter verletzt worden. Ermittelt werde wegen des Verdachts eines Terroranschlags. Nähere Angaben etwa zum Besitzer des Fahrzeugs oder möglichen Hintergründen machten die Ermittler nicht.
2000 russischen Luftangriffen auf die Ukraine in der Neujahrswoche
Update, 11:44 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach rund 2000 russischen Luftangriffen in der Neujahrswoche die Verbündeten zu mehr Unterstützung für das Land aufgerufen. „Stabilität und Vorhersehbarkeit der Hilfe für die Ukraine sind das, was Moskau wirklich zur Diplomatie bewegen kann“, schrieb Selenskyj auf Telegram. Im Laufe der vergangenen Woche habe Russland mehr als 1070 Gleitbomben, fast 1000 Drohnen und 6 Raketen gegen die Ukraine eingesetzt.
Update, 9:33 Uhr: Welche Auswirkungen könnte Trumps Venezuela-Politik auf den Ukraine-Krieg haben? Darüber wollen europäische Regierungschefs bei ihrem Treffen in Paris am Dienstag (6. Januar) beraten. Außenpolitikexperten und Politiker warnen vor einem gefährlichen Präzedenzfall, so Reuters.
Die Sorge: Sollte sich Washington das Recht herausnehmen, den venezolanischen Präsidenten verhaften und außer Landes bringen zu lassen, könnte Putin dies als Legitimation für einen „Regime-Change“ in der Ukraine interpretieren, warnte unter anderem der britische Labour-Abgeordnete John McDonnell auf der Plattform X.
Update, 4. Januar, 7:26 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den US-Angriff auf Venezuela und die Festnahme des gestürzten Staatschefs Nicolás Maduro als wegweisend gelobt, wie mit „Diktatoren“ umzugehen ist. „Wenn man mit Diktatoren so umgehen kann, dann wissen die Vereinigten Staaten von Amerika, was sie als Nächstes tun müssen“, sagte Selenskyj ukrainischen Medien zufolge in Kiew vor Journalisten.
Demnach ließ der Kontext der Äußerung darauf schließen, dass Selenskyj Kremlchef Wladimir Putin im Blick hatte, ohne ihn namentlich zu erwähnen. Auf einer Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump in Florida meinte zuvor Außenminister Marco Rubio, dass die Operation gegen Maduro eine Warnung auch für andere in der Welt sei, dass Amerika ernstzunehmen sei.
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Ende des Ukraine-Kriegs: Selenskyj pocht auf Sicherheitsgarantien
Update, 21:33 Uhr: Mit Blick auf ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs hat Wolodymyr Selenskyj erklärt, dass die Sicherheitsgarantien die physische Präsenz von Streitkräften, mindestens aus Frankreich und Großbritannien, in der Ukraine umfassen müssten. Gleichzeitig setzt die Ukraine auch auf die Unterstützung anderer Länder. „Zweifellos ist die [militärische] Präsenz wichtig für uns. Und zweifellos ist nicht jeder dazu bereit… Aber die Präsenz ist einer der wichtigsten Faktoren, und selbst die Existenz der Koalition der Willigen hängt davon ab, ob sie bereit sind, ihre Präsenz zu verstärken“, sagte Selenskyj während einer Pressekonferenz.
Update, 18.30 Uhr: Neue Offensive im Angriffskrieg: Russische Streitkräfte haben die Region Tscherkassy mit Raketen attackiert und dabei fünf Zivilisten verletzt. Die Lage im Ukraine-Krieg verschärft sich damit auch fernab der Front durch Angriffe auf zivile Gebiete. Der Raketenangriff traf das Rayon Solotonoscha, wie der Leiter der regionalen Militärverwaltung Ihor Taburets mitteilte. Zwei Verletzte mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Durch herabstürzende Trümmerteile und die Explosionswelle wurden Wohnhäuser sowie ein Privatunternehmen beschädigt.
Regierungsumbau im Ukraine-Krieg: Selenskyj ernennt aktuell neuen Energieminister
Update, 17:30 Uhr: Die Regierungsumbildung in der Ukraine nimmt weiter Formen an: Der bisherige Verteidigungsminister Denys Schmyhal soll nach dem Willen von Präsident Wolodymyr Selenskyj neuer Energieminister und erster stellvertretender Ministerpräsident werden. Das teilte der ukrainische Regierungschef laut der Nachrichtenagentur Reuters am Nachmittag mit. Die Erfahrung Schmyhals sei angesichts der zunehmenden russischen Angriffe für die Stabilität des Energiesektors von entscheidender Bedeutung, betont Selenskyj. Zuvor war bekannt geworden, dass der bisherige Digitalminister Mychailo Fedorow das Wehrressort übernehmen soll.
Ende vom Ukraine-Krieg: „Koalition der Willigen“ führt aktuell Gespräche
Update, 15:47 Uhr: Präsident Wolodymyr Selenskyj und Großbritanniens Premierminister Keir Starmer haben telefonisch über die Vorbereitung des Gipfeltreffens der „Koalition der Willigen“ am 6. Januar gesprochen. „Auch die nationalen Sicherheitsberater arbeiten sehr produktiv – heute ist ein aktiver Tag mit 18 Teilnehmern aus Europa, die gemeinsam an Projekten arbeiten. Wir stimmen uns außerdem mit der amerikanischen Seite ab“, schrieb Selenskyj auf X.
Update vom 3. Januar, 14:55 Uhr: Delegationen der europäischen Verbündeten der Ukraine sowie der NATO sind am Samstagvormittag zu neuen Beratungen in Kiew eingetroffen. „Sicherheitsberater aus europäischen Ländern sind in Kiew eingetroffen“, schrieb der ukrainische Verhandlungsführer Rustem Umerow im Onlinedienst Telegram. Es stehe „ein arbeitsreicher Tag“ bevor mit Beratungen zu Sicherheits- und Wirtschaftsfragen und der Abstimmung weiterer Schritte mit den Verbündeten.
CDU und FDP halten einen Einsatz der Bundeswehr in der Ukraine für möglich
Update vom 3. Januar, 11:57 Uhr: Politikerinnen und Politiker von CDU und FDP halten einen Einsatz der Bundeswehr in der Ukraine für möglich - nach einem Waffenstillstand und innerhalb einer multinationalen Truppe. Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter sagte dem Spiegel, die Frage der Bodentruppen stelle sich erst nach einem Waffenstillstand. Er betonte aber: „Deutschland als selbst ernannte Führungsnation sollte hier zumindest in der öffentlichen Kommunikation nichts ausschließen.“
Die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im EU-Parlament, sagte dem Magazin: „Deutschland muss bei einer möglichen Friedensabsicherung selbstverständlich dabei sein, das sollte jedem klar sein.“ Welche Fähigkeiten die Bundeswehr dabei einbringen sollte, müssten die Generäle der beteiligten Staaten klären. Hier sei vieles denkbar, „sowohl Bodentruppen als auch Luftabwehr; gegebenenfalls auch die Marine, sofern die Türkei den Zugang ins Schwarze Meer zulässt“. Nichts sollte ausgeschlossen werden, so die frühere Bundestagsabgeordnete.
Mychailo Fedorow wird neuer Verteidigungsminister der Ukraine
Update vom 3. Januar, 9:24 Uhr: Wichtige Neubesetzung im Regierungsteam zum Jahresbeginn: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj tauscht seinen Verteidigungsminister aus. Auf seinen Wunsch solle der Posten vom bisherigen Digitalminister Mychailo Fedorow übernommen werden, sagte Selenskyj am Freitag in seiner täglichen Videoansprache. Der bisherige Verteidigungsminister Denys Schmyhal war erst ein halbes Jahr im Amt. Derweil wollen am Samstag in Kiew die nationalen Sicherheitsberater der sogenannten Koalition der Willigen zu Beratungen zusammenkommen.
Selenskyj begründete den geplanten Ministerwechsel nicht. Er lobte den 34-jährigen Fedorow jedoch dafür, dass er sich viel mit Drohnen beschäftigt habe „und sehr effektiv an der Digitalisierung der öffentlichen Dienstleistungen und Verfahren arbeitet“.
Update, 19:53 Uhr: Russland erzielte 2025 die größten Geländegewinne seit dem ersten Kriegsjahr 2022. Die russische Armee eroberte mehr als 5600 Quadratkilometer ukrainischen Territoriums, entsprechend 0,94 Prozent der Landesfläche, zeigt eine Datenauswertung des US-Institute for the Study of War (ISW).
Die Gewinne übertreffen die beiden Vorjahre zusammengenommen, bleiben aber deutlich unter den mehr als 60.000 Quadratkilometern des ersten Kriegsjahres. Den größten Vorstoß verzeichnete Russland im November mit 701 Quadratkilometern. Im Dezember eroberte die russische Armee 244 Quadratkilometer – der kleinste Geländegewinn seit März.
Ukraine veröffentlicht Details zum vorgetäuschten Tod von Denis Kapustin
Update, 14:05 Uhr: Der Verteidigungsnachrichtendienst der Ukraine hat weitere Details zum vorgetäuschten Tod von Denis „WhiteRex“ Kapustin veröffentlicht. „Um das Leben des Kommandeurs des russischen Freiwilligenkorps innerhalb der Tymur-Spezialeinheit des ukrainischen Militärgeheimdienstes zu schützen und ein feindliches Agentennetzwerk aufzudecken, führten Offiziere des Militärgeheimdienstes eine komplexe, mehrstufige Spezialoperation durch, bei der sein Tod inszeniert wurde“, heißt es in einer Erklärung.
Zudem veröffentlichte er Aufnahmen von Geheimdienstmitarbeitern, die Drohnenangriffe auf einen Minibus zeigen, in dem sich angeblich der Kommandeur befand. „Die Drahtzieher des Verbrechens innerhalb der russischen Geheimdienste glaubten, dass das Video echt sei, und zahlten den ukrainischen Geheimdienstoffizieren für den ‚Auftrag‘ 500.000 US-Dollar, der die Kampffähigkeiten der Spezialeinheiten der DIU erheblich stärken würde“, teilte der Nachrichtendienst weiter mit.
Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Selenskyj ernennt Budanow zum Leiter des Präsidentenbüros
Update, 13:03 Uhr: Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Kyrylo Budanow, den Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes (DIU), zum Leiter des Büros des Präsidenten der Ukraine ernannt. „Die Ukraine benötigt derzeit einen stärkeren Fokus auf Sicherheitsfragen, den Ausbau der ukrainischen Verteidigungs- und Sicherheitskräfte sowie auf die diplomatischen Verhandlungen. Das Präsidialamt wird vorrangig zur Erfüllung dieser Aufgaben unseres Staates beitragen“, schrieb Selenskyj auf X. „Kyrylo verfügt über einschlägige Erfahrung und die nötige Kompetenz, um Ergebnisse zu erzielen.“
Update, 9:26 Uhr: Berichten zufolge haben russische Streitkräfte am ersten Tag des Jahres 2026 weiter mit ganzer Härte im Ukraine-Krieg angegriffen. Wie der ukrainische Generalstab auf Facebook schrieb, führten die Truppen von Wladimir Putin am Donnerstag einen Raketenangriff und 51 Luftangriffe durch, wobei sie auch 151 gelenkte Fliegerbomben abwarfen. Insgesamt wurden am 1. Januar 98 Kampfhandlungen registriert.
Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Analyse zeigt Situation an Front
Erstmeldung: Kiew/Moskau – Nach fast vier Jahren Ukraine-Krieg ist die Front noch immer über hunderte Kilometer festgefahren. Zumindest größtenteils: nach Angaben des Analyseteams Deepstate, das dem ukrainischen Militär nahesteht, hat Russland im abgelaufenen Jahr insgesamt 4336 Quadratkilometer in der Ukraine erobert. Das entspricht 0,72 Prozent der Gesamtfläche des Landes. Seit Januar 2023 konnten die Truppen von Wladimir Putin demnach 7463 Quadratkilometer besetzen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj drängt derweil weiter auf Verhandlungen – wie auch US-Präsident Donald Trump. In den kommenden Tagen soll es zu weiteren Gesprächen zwischen US-Amerikanern, Europäern und NATO-Vertretern kommen, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet.
Ukraine-Verhandlungen gehen weiter: Treffen von Vertretern der EU und NATO
„Das Wichtigste sind die Sicherheitsgarantien für die Ukraine“, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft vom Donnerstag (1. Januar). „Politisch ist fast alles vorbereitet, und es ist wichtig, jedes Detail zu klären, wie die Garantien in der Luft, zu Lande und zu Wasser funktionieren werden, wenn es uns gelingt, den Krieg zu beenden“, führte er aus. Russland weigert sich bislang, sich auf einen Waffenstillstand einzulassen.
Beim Treffen der nationalen Sicherheitsberater an diesem Samstag (3. Januar) in Kiew hätten 15 Länder, Vertreter der EU und der NATO ihre Teilnahme zugesagt. Das amerikanische Team werde online zugeschaltet, sagte Selenskyj. Am 5. Januar solle es Gespräche auf Ebene der Generalstabschefs geben, gefolgt von einem Gipfel der „Koalition der Willigen“ am Dienstag (6. Januar). Die Ukraine bereite sich auf ein produktives Treffen vor, sagte Selenskyj.
Selenskyj berichtete auch von einem Besuch seines Chefunterhändlers Rustem Umjerow in der Türkei, der das Ziel hatte, die Gefangenenaustausche wieder aufzunehmen. „Wir brauchen diese Unterstützung, um unsere Ukrainer aus russischer Gefangenschaft nach Hause zu holen“, sagte Selenskyj. Nach viel Aktivität 2025 seien die Austausche zuletzt zum Erliegen gekommen.
Ukraine-Krieg aktuell: Militär dementiert angeblichen Silvester-Angriff
Die Ukraine dementierte zudem einen mutmaßlichen Angriff auf ein russisches Hotel in der Silvesternacht. „Die ukrainischen Verteidigungskräfte halten sich an das humanitäre Völkerrecht und führen ausschließlich Angriffe gegen militärische Ziele des Feindes, Einrichtungen des russischen Brennstoff- und Energiesektors und andere legitime Ziele durch, mit dem Ziel, das militärische Potenzial des Aggressorstaates zu verringern“, zitiert die Ukrainska Pravda einen Militärsprecher der Ukraine. Dies sei ein weiterer Versuch, den Verlauf der Friedensgespräche zu beeinflussen.
Russland warf der ukrainischen Armee einen Angriff auf ein Hotel auf einer Halbinsel in dem von Russland kontrollierten Teil der südukrainischen Region Cherson vor. Der von Russland eingesetzte Gouverneur von Cherson, Wladimir Saldo, sprach im Onlinedienst Telegram von mindestens 24 Toten und „Dutzenden“ Verletzten. Die Angaben lassen sich unabhängig nicht überprüfen; online kursieren Fotos, die das ausgebrannte Hotel zeigen sollen – allerdings ist nicht klar, von wann diese Fotos stammen.
Russlands Verluste im Ukraine-Krieg steigen indes weiter. Binnen der letzten 24 Stunden hat Putins Armee laut ukrainischen Informationen unter anderem 910 Soldaten, sechs Panzer und 42 Artilleriesysteme verloren. Darüber hinaus habe Moskaus zwei Mehrfachraketenwerfer eingebüßt; auch seien 590 Drohnen abgeschossen worden, hieß es aus Kiew. Die Angaben lassen sich unabhängig nicht überprüfen. (red mit Agenturen)
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