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Spannungen im Nahen Osten

USA greifen Iran an: Straße von Hormus im Fokus – Mullah-Regime droht Schiffen mit Beschuss

US-Streitkräfte griffen mehrere Ziele im Iran an. Das Weiße Haus wertet die Angriffe als Reaktion auf gescheiterte Friedensgespräche.

Die Vereinigten Staaten haben Angriffe gegen Iran gestartet, nachdem Donald Trump angekündigt hatte, „sehr hart“ zuzuschlagen – eine erhebliche Eskalation des Krieges. US-Streitkräfte trafen „mehrere Ziele“, Stunden nachdem der US-Präsident Pläne dargelegt hatte, Iran dafür zu bestrafen, dass es sich aus Friedensgesprächen zurückgezogen und in der Nähe der Straße von Hormus einen amerikanischen Hubschrauber abgeschossen habe.

US-Präsident Donald Trump setzte Teheran am 100. Tag des Iran-Kriegs ein weiteres Ultimatum.

Das US-Zentralkommando (Centcom) bestätigte die neue Angriffswelle am späten Mittwochabend. Pete Hegseth, der kürzlich umbenannte US-Kriegsminister, hatte zuvor erklärt, das US-Militär habe die Phase der Waffenruhe genutzt, um seine Aufklärung und die Zielauswahl in Iran deutlich zu verbessern.

US-Angriffe auf Iran: Trump kündigt weitere Bombardierungen an

Explosionen waren in den südlichen Städten Sirik und Minab zu hören, ebenso in Isfahan in Zentraliran und auf der Insel Qeschm. „Die Fähigkeit des US-Militärs, Ziele zu identifizieren, Informationen zu sammeln und in Netzwerke einzudringen, wäre im Vergleich zum Beginn der Operation Epic Fury erheblich verbessert“, sagte Hegseth und fügte hinzu: „Wir haben immer noch mehr Fähigkeiten, die wir einsetzen können.“ Kurz nach den Angriffen schrieb Trump auf Truth Social: „Ihr Militär ist besiegt, und ihre Wirtschaft ist verloren. Es ist vorbei für Iran!“ Er behauptete, direkt mit iranischen Offiziellen gesprochen zu haben, die ihn gebeten hätten, die Bombardierungen zu stoppen.

Trump sagte, die Angriffe würden bald enden, doch falls Iran kein Abkommen unterzeichne, werde er „sie in Grund und Boden bomben“. Am Mittwochabend seien nach Angaben von Fox News etwa 49 Tomahawk-Raketen von den Vereinigten Staaten abgefeuert worden. Irans oberstes Militärkommando gelobte, seine Kräfte würden auf die US-„Aggression“ mit einer „vernichtenden und entscheidenden“ Antwort reagieren. Teheran versprach außerdem, auf alle Schiffe zu schießen, die versuchen, die Straße von Hormus zu passieren.

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Trump will Iran erneut angreifen – Inflation erreicht Höchststand seit 2023

Die erneuten Kampfhandlungen drohen die Vereinigten Staaten tiefer in einen Krieg hineinzuziehen, von dem Trump zuvor behauptet hatte, er könne bis Ende der Woche vorbei sein, und verlängern den wirtschaftlichen Schmerz durch Irans Würgegriff auf die Meerenge. Am Mittwoch veröffentlichte Inflationszahlen für Mai zeigten, dass die Preise in den USA ihren höchsten Stand seit April 2023 erreicht hatten.

„Wir werden sie [Iran] angreifen, sehr hart angreifen, die Bombardierungen wieder aufnehmen“, hatte Trump Reportern im Weißen Haus gesagt. „Wir haben sie gestern hart getroffen, und wir werden sie heute wieder hart treffen. Wegen des Hubschraubers haben wir, denke ich, das Recht dazu.“ Auf die Inflation angesprochen, die im Mai 4,2 Prozent erreicht habe, beharrte Trump: „Die Zahlen waren großartig. Ich liebe die Inflation.“

Trump beansprucht Kontrolle über Straße von Hormus – Waffenruhe wankt

Doch in dem, was ein Versuch gewesen sein könnte, die Ölmärkte zu beruhigen, enthüllte Trump später Details dessen, was er als „geheime Mission“ bezeichnete, um Tankern eine sichere Passage durch die Straße von Hormus zu ermöglichen. Seit Mai seien mehr als 100 Millionen Barrel Öl durch die wichtige Wasserstraße transportiert worden, sagte er und behauptete: „Die VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA KONTROLLIEREN die Straße von Hormus – NICHT Iran.“

Dennoch erhöht die wirtschaftliche Lage den Druck auf den Präsidenten, einen Ausweg aus dem Iran-Krieg zu finden, während die Waffenruhe zugleich zu bröckeln scheint. Die gegenseitigen Vergeltungsschläge zwischen den USA und Iran drohen den fragilen Waffenstillstand zum Einsturz zu bringen, der bereits durch wiederholte Zusammenstöße seit seinem Inkrafttreten vor zwei Monaten belastet wurde.

Teheran griff am Dienstag US-Stützpunkte in Jordanien, Kuwait und Bahrain an – als Vergeltung für amerikanische Angriffe rund um die Straße von Hormus und als Reaktion auf den Abschuss des Apache AH-64. Trump sagte Fox News, er erwäge weitere Angriffe, weil iranische Verhandler die Vereinigten Staaten „hinhalten“ würden, und drohte, Kraftwerke und Brücken zu bombardieren.

Neue Eskalationsstufe: Trump droht mit massiven Schlägen gegen Iran

Am Mittwoch berichtete Axios, Trump habe im Situation Room eine Sitzung abgehalten, um neue Angriffe abzuwägen, darunter mächtige Schläge, die Iran zwingen würden, zu Friedensgesprächen zurückzukehren. Masoud Pezeshkian, der iranische Präsident, verurteilte den möglichen Schritt als „Zeichen der Verzweiflung“.

Zuvor am Mittwoch schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social: „Iran redet nur und handelt nicht. Der Bully des Nahen Ostens ist TOT!!! Sie haben sich zu lange Zeit gelassen, um ein Abkommen auszuhandeln, das großartig für sie gewesen wäre, jetzt werden sie den Preis bezahlen müssen.“ Am selben Tag erklärte Teheran, es habe die diplomatischen Bemühungen mit Washington wegen wiederholter Verstöße gegen die Waffenruhe ausgesetzt.

Esmaeil Baghaei, ein Sprecher des Außenministeriums, warf den USA vor, die Diplomatie zu untergraben. „Leider beschädigen die Vereinigten Staaten diesen diplomatischen Prozess durch die widersprüchlichen Botschaften, die sie senden, ihre wiederholten Positions- und Forderungswechsel und, am schlimmsten, durch wiederholte Verstöße gegen die Waffenruhe“, sagte er. „Jeder diplomatische Prozess wird durch den Einsatz von Gewalt und durch das Zufluchtnehmen zu unrechtmäßigen Handlungen vor Ort beschädigt.“

Neue Gewalt in der Region und ein brennender Tanker vor Oman

Iran versuchte, den Absturz des Apache-Hubschraubers als Unfall darzustellen, und erklärte, ausländische Militärkräfte nahe iranischem Gebiet seien „ständig gefährdet“. Trump sagte jedoch, die USA müssten „notwendigerweise auf diesen Angriff reagieren“.

Washington bezeichnete seine Vergeltungsaktion gegen Iran später als „Selbstverteidigungsangriffe“ und als „verhältnismäßige Antwort auf ungerechtfertigte iranische Aggression“. Das US-Zentralkommando (Centcom) erklärte, seine Kampfjets hätten iranische Luftabwehrsysteme, Bodenleitstellen und Überwachungsradarstellungen nahe der Straße von Hormus mit Präzisionsmunition angegriffen.

Irans staatlicher Rundfunk behauptete außerdem, Wasserinfrastruktur im Süden des Landes sei bombardiert worden, was jedoch von The Telegraph nicht unabhängig überprüft werden konnte. Über die gegenseitigen Angriffe auf US- und iranische Militärbasen hinaus, die den Konflikt zu eskalieren und die Waffenruhe zu zerstören drohten, dauerten die Kämpfe im Nahen Osten an.

Tanker vor Oman brennt nach US-Schlag – drei Vermisste gemeldet

Ein Tanker geriet am Mittwochmorgen vor der Küste Omans in Brand, nachdem er vom US-Militär angegriffen worden war. Centcom erklärte, es habe Präzisionsmunition in den Maschinenraum des Schiffs abgefeuert, nachdem es angeblich Anweisungen im Zusammenhang mit der Durchsetzung einer Blockade gegen iranisches Öl nicht befolgt habe.

Drei indische Besatzungsmitglieder würden vermisst, nachdem der Maschinenraum Feuer gefangen habe, berichtete Vanguard Tech, das britische Unternehmen für maritime Sicherheit. Die Settebello, die unter der Flagge Palaus fuhr, setzte einen Notruf ab und erklärte, ihr Maschinenraum sei während des Einsatzes vor Sohar in Oman von einer Rakete getroffen worden.

US-Tankerangriff sorgt für Proteste – im Libanon kommt es erneut zu tödlicher Gewalt

Neu-Delhi bestellte den Geschäftsträger der USA ein, um „starken Protest“ gegen den Angriff auf den Tanker einzulegen, der nach Angaben von Centcom Öl aus Iran transportierte. Auch im Libanon gingen die Kämpfe weiter, wobei Israel und die Hisbollah tödliches Feuer austauschten; libanesische Medien meldeten, zwei Menschen seien bei einem israelischen Drohnenangriff in der Küstenstadt Sidon getötet worden.

Libanons Nationale Nachrichtenagentur erklärte, eine „feindliche Drohne“ habe ein Auto ins Visier genommen, „was zum Tod von zwei Menschen führte, die sich darin befanden, und ein großes Feuer brach darin aus und breitete sich auf mehrere in der Gegend geparkte Autos aus“. Sidon liegt etwa 30 Meilen von der Grenze zu Israel entfernt und war zuvor kein bedeutender Brennpunkt.

Türkei und China schlagen Alarm: Eskalation im Nahen Osten muss gestoppt werden

Recep Tayyip Erdogan, der türkische Präsident, sagte, Israels Angriffe auf Syrien und den Libanon stellten eine globale Bedrohung dar und müssten gestoppt werden. „Wenn die israelische Schlägertruppe nicht gestoppt wird, werden die Konsequenzen von der gesamten Region und der gesamten Menschheit getragen werden“, sagte Erdogan Abgeordneten im Parlament. „Israel muss gestoppt werden; das ist die Pflicht der Menschheit und der humanitären Front. Die Geschichte darf sich nicht wiederholen.“

China rief ebenfalls zu Zurückhaltung in der Region auf und erklärte, man sei „zutiefst besorgt“ über die Angriffe zwischen Iran und den USA. Lin Jian, der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, sagte Reportern am Montag: „Verschiedene relevante Parteien sollten Ruhe bewahren und Zurückhaltung üben, die Intensivierung des Konflikts und die Eskalation der Lage beenden und konkrete Maßnahmen ergreifen, um Spannungen zu mildern und abzukühlen.“ (Dieser Artikel von Paul Nuki,Benedict Smith entstand in Kooperation mit telegraph.co.uk)

Rubriklistenbild: © Jacquelyn Martin

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