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Washington Post

Texas: Konflikt zwischen Demokraten und Republikaner spitzt sich zu

In Mexiko streiten sich Demokraten und Trumps Republikaner vor den US-Zwischenwahlen um die Wahlkreiseinteilung. Der Konflikt eskaliert immer weiter.

Austin – Der Streit um die Wahlkreiseinteilung in Texas „könnte buchstäblich Jahre dauern“, wie der republikanische Gouverneur von Texas, Greg Abbott am Sonntag gesagt hat. Dabei bekräftigte er seine Forderung, texanische Demokraten zu verhaften, die den Bundesstaat verlassen hatten, um eine Neugliederung der Wahlkreise durch die Republikaner zu verzögern.

Konkret verhindern die Demokraten, dass das texanische Repräsentantenhaus die, für die Fortsetzung der Gesetzgebungsarbeit erforderliche, Beschlussfähigkeit erreicht. Sie versuchen, die Sonderlegislaturperiode der Republikaner auslaufen zu lassen und die Aufmerksamkeit auf ihr Anliegen zu lenken. Wahrscheinlich können sie die Neufestlegung der Wahlkreise aber nicht verhindern – denn Abbott kann weitere Sondersitzungen einberufen.

Im Gespräch mit Fox News Sunday drohte Abbott, dies so oft zu tun, bis die Republikaner ihren Willen durchsetzen. „Ich bin befugt, alle 30 Tage eine Sondersitzung einzuberufen“, sagte Abbott. „Sobald diese vorbei ist, werde ich eine weitere einberufen, dann noch eine, dann noch eine und dann noch eine.“

Donald Trump spricht mit dem Gouverneur von Texas, Greg Abbott, während einer Besichtigung der Grenze zwischen den USA und Mexiko in Eagle Pass, Texas, am 29. Februar 2024.

Demokraten verhaften: Was hinter der Drohung der Republikaner steckt

Demokratische Abgeordnete des Bundesstaates sind nach Illinois und in andere „blaue“ Bundesstaaten gereist. Sie erklärten, dass sie entschlossen seien, dort zu bleiben. Republikanische Politiker in Texas erhöhen den Druck auf sie, zurückzukehren. Am Sonntag erklärte Abbott, dass die texanischen Demokraten, sollten sie in den Bundesstaat zurückkehren, verhaftet und zum Kapitol gebracht würden.

„Wenn sie sich dieser Verhaftung entziehen wollen, müssen sie buchstäblich jahrelang außerhalb des Bundesstaates Texas bleiben, und dann können sie genauso gut in Kalifornien oder Illinois wählen, wo auch immer sie sich gerade befinden“, sagte Abbott.

Der Vorstoß der Republikaner, die Wahlkreise in Texas zugunsten ihrer Partei neu zuzuschneiden, hat eine landesweite Auseinandersetzung über die Neufestlegung der Wahlkreise ausgelöst. Präsident Donald Trump und seine Verbündeten drängen darauf, vor den Zwischenwahlen 2026 neue rote Wahlkreise im ganzen Land zu schaffen.

Normalerweise würde eine Neufestlegung der Wahlkreise erst nach der nächsten Volkszählung stattfinden. Die Demokraten haben angekündigt, mit ähnlichen Maßnahmen in den blauen Bundesstaaten zu reagieren, obwohl ihre Möglichkeiten begrenzt sind.

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Demokraten: Republikaner haben Angst wegen Zwischenwahlen in den USA

Die demokratische Gouverneurin von New York, Kathy Hochul, sagte, ebenfalls gegenüber Fox News Sunday, dass die Bemühungen der Republikaner für sie ein Zeichen der Verzweiflung seien, weil „sie wissen, dass sie nächstes Jahr verlieren werden“. Hochul bezeichnete Abbott als „Lakai“ von Trump und versprach, dafür zu sorgen, dass New York zurückschlägt, indem es Wahlbezirke neu festlegt, die den Demokraten mehr Sitze im Repräsentantenhaus sichern.

Im Gegensatz zu Texas, wo die Landesregierung außerhalb des Zeitplans über neue Wahlkreisgrenzen abstimmen kann, ist in New York eine Verfassungsänderung erforderlich. Hochul sagte, sie werde die New Yorker über eine Änderung der Staatsverfassung abstimmen lassen, um eine neue Wahlkreiseinteilung zu ermöglichen, die den Demokraten als Reaktion auf die Bemühungen von Texas mehr Sitze verschaffen würde.

Im Gespräch mit CNN sagte Senator Bernie Sanders, demokratische Gouverneure hätten keine andere Wahl, als sich zu wehren. „Wir befinden uns derzeit in einer schrecklichen Situation, und die Republikaner verschlimmern sie noch“, sagte Sanders. „Die Republikaner tun es, wir müssen reagieren. Es ist erbärmlich, aber man muss reagieren.“

Die Führer der Republikaner argumentierten jedoch am Sonntag, dass es für die Demokraten in den blauen Bundesstaaten, die ihre Wahlbezirke neu aufteilen wollen, schwierig sein werde, weitere Republikaner aus ihren Wahlkreisen zu verdrängen.

„Sie bringen eine Waffe zu einer Schießerei mit, aber sie haben keine Kugeln, weil sie ihre Kugeln verloren haben, als sie sich in den letzten zehn Jahren mit Wahlkreisneueinteilungen und Wahlkreismanipulationen beschäftigt haben“, sagte Abbott über die Demokraten.

Die lange Liste Jeffrey Epsteins: Donald Trump, Prinz Andrew und viele mehr

Foto von Jeffrey Epstein nach seiner Verhaftung
Der Fall rund um den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wirft weiter zahlreiche unbeantwortete Fragen auf. Mit wem war der US-Investmentbanker befreundet, bevor er sich in einem New Yorker Gefängnis im August 2019 das Leben nahm? Welche Namen finden sich auf der angeblichen Liste, die die Regierung von Donald Trump nicht veröffentlichen will? Fakt ist lediglich, dass Jeffrey Epstein vor seiner Verhaftung Anfang der 2000er Jahre bestens vernetzt war in den Kreisen der US-Politik wie dem Showbusiness. Ein Blick auf alte Bekannte und Namen, die die nun mit Epstein in Verbindung gebracht werden. © dpa
Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell
Eine Schlüsselrolle im Skandal um Jeffrey Epstein spielt Ghislaine Maxwell. Die Tochter des bekannten britischen Verlegers Robert Maxwell (1923 bis 1991) war Anfang der 1990er nach New York gekommen. Dort traf sie Epstein auf einer Promi-Party und war zeitweise mit ihm liiert. Epsteins Umfeld beschrieb ihre Rolle in seinem Leben als eine Mischung aus Angestellter und bester Freundin. © dpa
Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell
Ghislaine Maxwell wurde am 29. Dezember 2021 wegen Sexualverbrechen an Minderjährigen schuldig gesprochen und am 28. Juni 2022 zu 20 Jahren Freiheitsstrafe und einer Geldstrafe von 750.000 US-Dollar verurteilt. Seither sitzt sie im Gefängnis. Laut Urteil hatte sie eine zentrale Rolle beim Aufbau eines Rings zum sexuellen Missbrauch von Mädchen gespielt. © dpa
Palm Beach
Epstein soll zwischen 2002 und 2005 minderjährige Mädchen mit Geld angelockt und sexuell missbraucht haben, unter anderem in New York, auf seiner Privatinsel Little St. James in der Karibik und in Florida. Sein Haus in Palm Beach lag nicht weit von Donald Trumps Anwesen in Mar-a-Lago entfernt.  © Pedro Portal/Imago
Jeffrey Epstein West Palm Beach
Bereits 2008 hatte sich Epstein einem Prozess stellen müssen. Dabei handelte er zusammen mit seinem Rechtsanwalt Guy Lewis (rechts) einen Deal mit der Staatsanwaltschaft aus und konnte so einem Bundesverfahren entgehen. Epstein bekannte sich schuldig und saß ohne Verfahren vor einem Bundesgericht eine Gefängnisstrafe von 13 Monaten ab.  © Uma Sanghvi/Imago
Jeffrey Epstein Tod
Der Fall eskalierte endgültig 2019, als Epstein nach seiner erneuten Verhaftung tot in seiner Gefängniszelle in New York aufgefunden wurde. Die Ermittlungen ergaben, dass es sich um Suizid handelte. Die Untersuchung der New Yorker Gerichtsmedizin stützte dies. Minister und hohe Beamte von drei US-Regierungen bekräftigten immer wieder, dass es keine Hinweise darauf gebe, dass andere Personen an Epsteins Tod beteiligt waren. Dennoch halten sich Spekulationen hartnäckig – je nach politischer Ausrichtung wurden wahlweise die Clintons oder Donald Trump verdächtigt. Die Umstände nährten das Misstrauen: In der Todesnacht versäumten Wärter ihre Kontrollgänge, obwohl Epstein einen Monat zuvor bereits einen mutmaßlichen Suizidversuch unternommen hatte. © Spencer Platt/AFP
Donald Trump und Jeffrey Epstein
Der wohl berühmteste Name, der im Skandal um Jeffrey Epstein die Runde macht, ist der von Donald Trump. Der heutige US-Präsident war lange vor seiner Karriere eng befreundet mit dem Finanzier. Beide stammen aus New York und teilen laut Trump eine „Leidenschaft für schöne Frauen“.  © imago
Prinz Andrew in England
Prinz Andrew gilt ebenfalls als einstiger enger Vertrauter Jeffrey Epstein. Der Bruder von König Charles III. soll auf Epsteins berüchtigter Insel zu Gast gewesen sein und zudem auch dessen Partys in New York regelmäßig besucht haben. Eine der Hauptzeuginnen im Prozesse gegen Jeffrey Epstein, Virginia Roberts Giuffre, machte auch Prinz Andrew Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs. Die Ermittlungen wurden aber eingestellt, nachdem man sich außergerichtlich geeinigt hatte. Andrew selbst bestreitet alle Vorwürfe. © dpa
Melania Trump, Donald Trump und Heidi Klum posieren für die Kameras.
Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell sollen es auch gewesen sein, die Donald Trump mit Prinz Andrew bekannt machten. Begegnet sind sich die beiden laut einer Biografie über den britischen Royal auf einer Party des deutschen Models Heidi Klum. Im Bild zu sehen ist Klum in Begleitung von Donald Trump und seiner Ehefrau Melania auf einer Veranstaltung in New York im Jahr 2008. © imago
Ivanka Trump in Venedig
Auf alten Fotos, die im Zuge der Berichterstattung über den Fall Jeffrey Epstein veröffentlicht wurden, tauchte auch Donald Trumps älteste Tochter Ivanka Trump auf. Die dreifache Mutter, hier mit Ehemann Jared Kushner auf der Hochzeit von Jeff Bezos in Venedig, begleitete ihren Vater 1992 offenbar zu der Eröffnung eines Cafés in New York. Laut den Aufnahmen war dort auch Jeffrey Epstein anwesend. © imago
Chuck Schumer zeigt Bild von Donald Trump und Jeffrey Epstein
In einem Interview im Jahr 2002 sprach Donald Trump über Jeffrey Epstein. „Ich kenne Jeff seit 15 Jahren. Ein toller Kerl“, so Trump gegenüber dem New York Magazine. „Es macht viel Spaß, mit ihm zusammen zu sein. Man sagt sogar, dass er schöne Frauen genauso mag wie ich, und viele von ihnen sind eher jünger.“ Dieses Zitat nutzten wiederum die Demokraten, namentlich Chuck Schumer, um den heutigen Präsidenten Vorwürfe der Komplizenschaft mit Epstein zu machen. © afp
Donald Trump und Pam Bondi
Dass seine Verwicklung im Fall von Jeffrey Epstein aber verfing, lag nicht am Aufschrei der Demokraten. Verantwortlich sind wohl eher Donald Trump und sein Team selbst. Sie waren es, die seit Beginn der politischen Karriere Trumps die Gerüchte befeuerten und die Causa Epstein zur Verschwörung der Demokraten erklärten. Trumps Justizministerin Pam Bondi versprach, nach dem Wahlsieg alle Listen und Akten zu Epstein zu veröffentlichen. „Ich habe die Liste auf meinem Schreibtisch liegen“, so Bondi öffentlichkeitswirksam. © afp
Trump und die Epstein Akten
Tatsächlich lud Pam Bondi kurz darauf eine Gruppe handverlesener rechter Influencerinnen und Influencer ins Weiße Haus ein. Dort übergab die Justizministerin den Social-Media-Persönlichkeiten wie Rogan O‘Handley, Chaya Raichik und Liz Wheeler Ordner mit dem Titel „Die Epstein-Akten: Phase 1“. Doch nach anfänglicher Begeisterung war die folgende Enttäuschung umso größer. Der Ordner enthielt ausschließlich bereits bekannte Fakten und keinerlei neue Informationen. Die MAGA-Welt war entsetzt. © imago
Kritik an Trump wegen Epstein in Washington
Zahlreiche Verbündete Donald Trumps kritisierten seine Administration für das Zurückhalten der angeblichen Epstein-Liste und warfen ihr vor, ihr Versprechen nicht einzuhalten. Trump selbst bemühte sich um Ablenkung und erklärte Epstein und den Skandal rund um seinen alten Freund für Schnee von gestern. Doch weder seine Basis noch seine Gegner ließen sich von dem Thema abbringen. Immer mehr Banner und Lichtinstallationen wie diese tauchten rund um Trumps Amtssitz, dem Weißen Haus in Washington, auf. © imago
Bill Clinton redet
Wie auch immer die Liste von Jeffrey Epsteins Freunden und Vertrauten aussehen mag, neben Donald Trump wird sein Name mit großer Sicherheit dort zu finden sein: Bill Clinton, ehemaliger Präsident der USA und Bekannter des verurteilten und toten Finanziers. Clinton soll Gast auf Epsteins Partys und Passagier an Bord seiner Privatflugzeuge gewesen sein. In den Gerichtsakten taucht sein Name Dutzende Male auf. Die Passagen enthalten aber keine Beweise zu illegalem Verhalten des ehemaligen Präsidenten. © imago
Hillary Clinton
Im US-Wahlkampf zur Wahl 2016 bemühte Donald Trump sich, Bill Clintons Ehefrau Hillary Clinton in die Epstein-Affäre zu verstricken. Davon erhoffte sich der damalige Kandidat der Republikaner einen Vorteil im Kampf gegen seine Konkurrentin der Demokraten. Der Plan ging vorerst auf: Trump gewann die Wahl 2016 gegen Clinton und zog zur großen Überraschung ins Weiße Haus ein. © imago
Robert F. Kennedy Jr
Auf Epsteins Liste könnte sich auch sein Name finden: Robert F. Kennedy Jr. Der Neffe des einstigen US-Präsidenten John F. Kennedy fungiert in der Administration von Donald Trump als Gesundheitsminister und hatte sich zuvor als Impfgegner einen Namen gemacht. Kennedy Jr. gab zu, mehrfach mit Epsteins Privatjets geflogen zu sein. Vom Kindesmissbrauch seines damaligen Bekannten habe er aber nichts mitbekommen, so Kennedy Jr. heute. © imago
Bill Richardson und Barack Obama
Aus dem Lager der Demokraten finden sich weitere Namen auf der angeblichen Liste Jeffrey Epsteins. Darunter Bill Richardson (Archivbild). Der ehemalige US-Diplomat in der Administration Barack Obamas und Gouverneur des Bundesstaates New Mexico soll ebenfalls verwickelt und sowohl mit Epstein als auch mit Ghislaine Maxwell bekannt gewesen sein. Richardson starb im September 2024 im Alter von 75 Jahren. © imago
Andrew Cuomo
Der nächste Gouverneur, der in den Fall rund um Jeffrey Epstein verwickelt sein soll, ist Andrew Cuomo. Er war für die Demokraten Gouverneur des Bundesstaates New York und scheiterte unlängst bei den Vorwahlen seiner Partei für die Wahl des Bürgermeisters der Ostküsten-Metropole. Laut dem Boulevardmagazin New York Post war auch er gut bekannt und eng vernetzt mit Epstein. © imago
Bill und Melinda Gates
Multimillardär und Microsoft-Gründer Bill Gates verbindet eine lange Beziehung zu Jeffrey Epstein. Unbestätigten Berichten zufolge versuchte Epstein im Jahr 2017, Gates wegen einer angeblichen Affäre mit einer russischen Bridge-Spielerin zu erpressen. Gates selbst hat seine Beziehung zu Epstein zugegeben und sie „töricht“ genannt. Seine Ex-Frau Melinda räumte in einem Interview ein, dass die Verbindung ihres Mannes zu dem Finanzier einer der Gründe gewesen sei, warum sie schließlich die Scheidung eingereicht habe. © imago
Alan Dershowitz
In den bislang veröffentlichten Unterlagen im Fall Epstein wird unter anderem sein Anwalt, Alan Dershowitz, erwähnt. Epstein soll dem ehemaligen Professor der Harvard-Universität Minderjährige zum Sex angeboten haben. Dershowitz soll außerdem Zeuge gewesen sein, als Epstein und seine Komplizen sich an Minderjährigen vergingen. Dershowitz bestreitet die Vorwürfe. „Natürlich bin ich auf der Liste. Ich war sein Anwalt“, begründete er die Verbindungen zu Epstein. © dpa
Bruce Willis
Unter den zahlreichen Schauspielern, Hollywood-Stars und sonstigen Promis auf der mutmaßlichen Liste Jeffrey Epsteins wird auch Bruce Willis vermutet. Der 70 Jahre und an Demenz erkrankte US-Schauspieler soll während seiner aktiven Karriere Kontakt mit Epstein gehabt haben. Direkte Vorwürfe, dass er am organisierten Missbrauch Minderjähriger, den Epstein und seine Gehilfin Ghislaine Maxwell aufbauten, beteiligt gewesen sein soll, gibt es nicht. © dpa
Cameron Diaz und Brigitte Macron
In den Epstein-Skandal wurde auch Schauspielerin Cameron Diaz (r.), hier mit Brigitte Macron, Ehefrau des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, gezogen. Die 51-Jährige bestreitet jedoch alle Anschuldigungen. „Cameron hat Jeffrey Epstein weder getroffen, noch war sie jemals am selben Ort wie er oder hatte irgendeine Verbindung zu ihm“, erklärte eine Sprecherin. Jeffrey Epstein soll laut den veröffentlichten Unterlagen damit geprahlt haben, engen Kontakt zu Schauspielerinnen wie Diaz unterhalten zu haben. © imago
Michael Jackson
Bereits im Januar 2024 wurde bekannt, dass auch der Name von Michael Jackson in den Gerichtsdokumenten auftaucht. Der Name des „King of Pop“ wurde bei einer Befragung erwähnt. Sie habe ihn in Epsteins Haus in Palm Beach getroffen, sagte eine Zeugin damals aus. Die Zeugin beschuldigte Jackson jedoch nicht eines Verbrechens oder Fehlverhaltens. © Bernd Settnik/dpa
Naomi Campbell und Prinz Charles
Aus den Namensnennungen der Prominenten in den Gerichtsakten zum Epstein-Fall lässt sich letztlich nur die einmalige Anwesenheit bei einer Veranstaltung Epsteins ableiten. Das betrifft wohl auch das Supermodel Naomi Campbell (hier 2018 mit Charles. der damals noch Prinz war).  © Joe Giddens/dpa

Trump-Vize Vance verteidigt Vorgehen der Republikaner

In der Fox-News-Sendung „Sunday Morning Futures“ verteidigte Vizepräsident JD Vance das Vorgehen seiner Partei. Er argumentierte, die Republikaner versuchten lediglich, „das Gleichgewicht wiederherzustellen“. „Das demokratische System in diesem Land ist kaputt, denn wer gewählt wird, spiegelt sich nicht unbedingt in der Zusammensetzung der Volksvertreter wider“, argumentierte er.

Unterdessen haben republikanische Abgeordnete weiterhin zivile Haftbefehle gegen die abwesenden demokratischen Abgeordneten erlassen. Der Generalstaatsanwalt von Texas, Ken Paxton, bat ein Gericht in Illinois, die Haftbefehle auch außerhalb von Texas zu vollstrecken. Senator John Cornyn sagte am Donnerstag, dass das FBI seiner Bitte nachgekommen sei, den texanischen Behörden bei der Suche nach den demokratischen Abgeordneten zu helfen. Das FBI lehnte eine Stellungnahme ab. Es ist unklar, ob und welche konkreten Pläne die Behörde hat, sich zu beteiligen.

Demokraten weisen Drohungen zurück

Am Freitag reichte Paxton außerdem Klage ein, um den ehemaligen demokratischen Kongressabgeordneten Beto O‘Rourke und eine von ihm geleitete Gruppe namens „Powered by People“ daran zu hindern, die demokratischen Abgeordneten aus Texas, die den Bundesstaat verlassen haben, finanziell zu unterstützen.

In einem Interview mit NBC News am Sonntag wies der demokratische Gouverneur von Illinois, JB Pritzker, der sich in der vergangenen Woche mit den in seinem Bundesstaat untergekommenen texanischen Demokraten getroffen hatte, die Drohungen der Republikaner als „Effekthascherei“ zurück. Er wies darauf hin, dass es kein Bundesgesetz gebe, das es dem FBI erlauben würde, die texanischen Demokraten, die er als „Helden“ bezeichnete, zu verhaften.

„Was Greg Abbott tut und was Donald Trump zu tun versucht, ist, hier mitten in der Legislaturperiode zu betrügen“, sagte Pritzker. „Sie wissen, dass sie 2026 den Kongress verlieren werden, und deshalb versuchen sie, Sitze zu stehlen.“

Zu den Autoren

Mariana Alfaro ist Reporterin für das Team für aktuelle politische Nachrichten der Washington Post. Sie kam 2019 zur Post. Sie ist über Signal unter mariana_alfaro.10 erreichbar.

Hannah Knowles ist nationale Politikreporterin und berichtet für die Washington Post über Wahlkampagnen. Zuvor war sie für die allgemeine Redaktion der Washington Post tätig.

Wir testen zurzeit maschinelle Übersetzungen. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen automatisiert ins Deutsche übersetzt.

Dieser Artikel war zuerst am 10. August 2025 in englischer Sprache bei der „Washingtonpost.com“ erschienen – im Zuge einer Kooperation steht er nun in Übersetzung auch den Lesern der IPPEN.MEDIA-Portale zur Verfügung.

Rubriklistenbild: © Jabin Botsford/The Washington Post

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