Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

News zum Ukraine-Krieg

Ende des Ukraine-Kriegs: Ukraine trifft erneut russische Öl-Infrastruktur

Ist ein Ende des Ukraine-Kriegs in Aussicht? In der Nacht zum Dienstag hat die Ukraine eine Ölraffinerie und eine Erdölpipeline angegriffen. Der Ticker.

Dieser News-Ticker zum Ukraine-Krieg ist beendet. Weitere Entwicklungen im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine können Sie in unserem neuen News-Ticker nachlesen.

Update, 15.45 Uhr: Wladimir Medinski, der Berater Wladimir Putins, hat den Austausch der ukrainischen und russischen Toten bestätigt. Auf Telegram schrieb er: „Heute haben wir der ukrainischen Seite 1.000 Leichen von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte übergeben. Sie haben uns 19 gegeben“.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Update, 14.26 Uhr: Russland hat der Ukraine 1.000 Leichen ukrainischer Soldaten überführt, die im Ukraine-Krieg gestorben sind. Das schrieb der ukrainische Koordinierungsrat für die Behandlung von Kriegsgefangenen in einer Erklärung. Nach dessen Angaben befinden sich unter den Toten auch Leichen von fünf Soldaten, die in Gefangenschaft ums Leben kamen. Sie stünden auf der Liste der Schwerverletzten, die nach den russisch-ukrainischen Gesprächen in Istanbul erstellt wurde.

Laut dem russischen Telegram-Kanal „Militärinformant“ hat die Ukraine 19 Leichen nach Russland überführt. Die gleiche Zahl hatte der russische Präsidentenberater Wladimir Medinski beim Austausch der Toten zwischen Moskau und Kiew Mitte Juli genannt. Die russischen Behörden haben den Austausch noch nicht bestätigt.

Ukraine setzt russische Ölraffinerie in Brand

Update, 13.16 Uhr: Nach ukrainischen Drohnenangriffen ist am Dienstagmorgen in einem Krankenhaus im russischen Wolgograd ein Brand ausgebrochen. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur TASS. Zudem meldeten die Sender DW und BBC ein Feuer in der Wolgograder Ölraffinerie, die bereits vor wenigen Tagen Ziel eines Angriffs gewesen war. Nach Angaben des ukrainischen Militärs liefert die Anlage Erdölprodukte für die russischen Streitkräfte in der Ukraine. Zuletzt hatte die Ukraine die nach Ungarn und in die Slowakei führende russische Erdölpipeline „Druschba“ (Freundschaft) angegriffen.

Update, 11.47 Uhr: Bei dem russischen Luftangriff im Ukraine-Krieg auf die Region Poltawa ist ein 45-jähriger Mann getötet worden. Das berichtet der Kyiv Independent unter Berufung auf Viacheslav Chaus, den Leiter der Militärverwaltung in Tschernihiw. Der russische Luftangriff geschah in der Nacht zum Dienstag während der Gespräche zwischen Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj in Washington. Der Angriff sorgte für Stromausfälle in der betroffenen Region.

Tote in der Ukraine nach russischem Angriff im Ukraine-Krieg

Update, 10.47 Uhr: Bei russischen Angriffen im Ukraine-Krieg in der Region Donezk sind innerhalb von 24 Stunden fünf Menschen getötet worden. Das teilte der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Wadym Filaschkin, am Dienstag auf Facebook mit. Demnach starben drei Menschen in Kostjantyniwka sowie jeweils eine Person in Dobropillja und Nowodonezk. Acht weitere Menschen seien verletzt worden.

Ende des Ukraine-Kriegs: 280 Luftangriffe von Russland in Poltawa

Update, 10.22 Uhr: Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe auf Telegram wurden bei den russischen Angriffen in der Nacht zum Dienstag, 19. August, in der Region Poltawa 280 Luftangriffe registriert. 44 von ihnen trafen den Boden, auch herabfallende Trümmerteile abgewehrter Geschosse verursachten Schäden. Infolge der Angriffe waren 1.471 Haushalte sowie 119 Betriebe ohne Strom. Einsatzkräfte arbeiten nach Behördenangaben an der Wiederherstellung der Versorgung.

Angriffe während Gespräche über das Ende des Ukraine-Kriegs

Update, 6.57 Uhr: Inmitten der diplomatischen Bemühungen im Ukraine-Krieg überziehen sich Russland und die Ukraine weiter mit Drohnenangriffen. Das russische Verteidigungsministerium meldete den Abschuss von 23 Drohnen über verschiedenen russischen Regionen. Ukrainischen Medien zufolge schlug in Sumy eine russische Drohne in ein Wohnhaus ein und verletzte mehrere Zivilisten.

Eine russische Drohne hat ein Wohnhaus in Kharkiv getroffen

Update vom 19. August, 0.13 Uhr: Die Ukraine hat nach eigenen Angaben die nach Ungarn und in die Slowakei führende russische Erdölpipeline „Druschba“ (Freundschaft) angegriffen. Die Attacke sei bereits in der Nacht zum Montag auf die Ölpumpstation Nikolskoje im zentralrussischen Gebiet Tambow erfolgt, teilte der ukrainische Generalstab bei Telegram mit. Das Durchpumpen von Erdöl sei komplett eingestellt worden.

Später informierte der Chef der ukrainischen Drohnentruppen, Robert Browdi, darüber, dass für die Attacke Drohnen eingesetzt worden seien. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig prüfen. Die Pumpstation ist gut 320 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Zuvor hatte der ungarische Außenminister Peter Szijjarto Kiew „Angriffe auf die Energiesicherheit“ vorgeworfen. Sein ukrainischer Kollege Andrij Sybiha entgegnete ihm, dass Ungarn trotz Warnungen seine „Abhängigkeit von Russland“ beibehalten habe.

Update, 17.26 Uhr: Der ukrainische Verteidigungsminister, Denys Shmyhal, will die ukrainische Armee nach dem Ukraine-Krieg nicht sofort reduzieren. Gegenüber Interfax-Ukraine machte er klar: „Russland wird für die Ukraine noch lange Zeit eine existenzielle Bedrohung bleiben, möglicherweise für immer.“ Eine Verkleinerung der Truppen werde deswegen nur unter vertraglichen Absicherungen möglich sein und „vorsichtig geplant, kalkuliert und langsam“ geschehen. Die faktische Entmilitarisierung der Ukraine ist eine zentrale Forderung Putins für ein Ende des russischen Angriffskriegs. Diese hat er auch vor seinem Treffen mit Donald Trump in Alaska wieder gestellt.

PCK raffinierte jahrzehntelang russisches Öl aus der Pipeline Druschba. (Archivbild)

Ukraine-Kriegsfront in Belarus? Russische Militärausrüstung geliefert

Update, 16.49 Uhr: Die ersten Wagenladungen mit russischer Militärausrüstung sind in Belarus angekommen. Das sagte heute Oberst Andrii Demchenko, Sprecher des ukrainischen staatlichen Grenzschutzdienstes. Russland und Belarus planen eine gemeinsame Militärübung vom 12. bis 16. September. Die Ukraine befürchtet einen Angriff von Belarus im Ukraine-Krieg. „Solange Belarus Russland unterstützt, kann die Möglichkeit einer Bedrohung von dessen Territorium nicht ausgeschlossen werden“, so Demchenko. Die Entwicklungen an der Grenze zur Ukraine würden beobachtet.

Russischer Offizier im Ukraine-Krieg schwer verwundet

Update, 16.10 Uhr: Ein ranghoher russischer Offizier ist bei einem Angriff im Ukraine-Krieg schwer verletzt worden. Das wurde nun nach Angaben von Kyiv Independent von russischer Seite bestätigt. Es handele sich um Generalleutnant Essedoulla Abatchev, den stellvertretenden Kommandeur des russischen Militärbezirks Leningrad. Der ukrainische Militärgeheimdienst HUR hatte am Sonntag berichtet, dass Abachev bei einem Angriff des ukrainischen Militärs auf einen russischen Konvoi im Gebiet Kursk verletzt worden sei. Abachev sei ein Arm und ein Bein amputiert worden.

Ukraine-Krieg aktuell: Russisches Video zeigt Panzer mit USA-Flagge

Update, 14.30 Uhr: Der russische Sender RT hat ein Video veröffentlicht, in dem ein gepanzertes Fahrzeug mit gehisster russischer und amerikanischer Flagge im Kampfgebiet von Saporischschja zu sehen ist. Nach Angaben von RT handelt es sich dabei um einen erbeuteten US-amerikanischen gepanzerten Truppentransporter vom Typ M113. Ob die Aufnahmen authentisch sind, ist bislang unklar. RT gilt seit 2022 in der EU als Propagandamedium und ist dort gesperrt.

Wladimir Putin fordert die faktische Entmilitarisierung der Ukraine für ein Ende des Kriegs. Doch Kiew erteilt ihm eine Absage.

Update, 13.30 Uhr: Offensive an der Ukraine-Front trotz Friedensverhandlung: Nach Informationen des ukrainischen Oberbefehlshabers Oleksandr Syrskyi verlegt Russland aktuell einige Truppen in die Region Saporischschja. „Das Ziel ist es, unsere Verteidigungslinien zu durchbrechen und tief in (unser) Gebiet vorzudringen. Ihr Ziel ist natürlich die (Besetzung) der gesamten Region“, sagte Syrski dem Sender RBC. Den Angaben zufolge ist die Region derzeit zu 70 Prozent von Russland besetzt, die Hauptstadt Saporischschja ist allerdings unter ukrainischer Kontrolle. Aktuell fokussiert Russlands Armee seine Attacken an diesem Frontabschnitt vor allem auf den Ort Pokrovsk.

Ukraine-Krieg aktuell: Russland startet vor Selenskyj-Trump-Gipfel neue Offensiven

Erstmeldung: Charkiw – Vor den heutigen Spitzengesprächen in den USA über ein Ende des Ukraine-Kriegs hat Russland die Ukraine erneut massiv angegriffen. Das russische Militär feuerte nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe vier Raketen und 140 Drohnen ab. Die ukrainische Luftabwehr schoss 88 Drohnen ab. In sechs ukrainischen Regionen wurden an 25 Orten Einschläge registriert.

Bei einem russischen Luftangriff auf Charkiw starben mindestens fünf Menschen, darunter ein zweijähriger Junge. Mindestens 20 Menschen wurden verletzt, teilte Bürgermeister Ihor Terechow auf Telegram mit. Den Angaben zufolge hatten vier russische Kampfdrohnen ein mehrgeschossiges Wohnhaus getroffen.

Unter den Opfern war auch ein Kleinkind. Ein zweijähriger Junge sei bei einem Drohnenangriff am frühen Morgen getötet worden, erklärte Regionalgouverneur Oleh Synehubow. Unter den Verletzten befinden sich laut Terechow auch sechs Kinder im Alter von sechs bis 17 Jahren.

Bilder des Ukraine-Kriegs: Großes Grauen und kleine Momente des Glücks

ukraine-krieg-russland-bilder-eindruecke-kiew-rakete
Der Krieg begann Ende Februar mit Angriffen Russlands auf zahlreiche Städte der Ukraine. Die Truppen aus Moskau nahmen frühzeitig auch Kiew, die Haupstadt des Landes, unter Raketenbeschuss. Eine der russischen Raketen wurde als Teil einer Ausstellung vor dem Nationalmuseum für Militärgeschichte platziert. Kurator Pavlo Netesov wollte nach eigener Aussage mit der Ausstellung der zerstörten Ausrüstung die Bewohnerinnen und Bewohner Kiews an die Straßenkämpfe erinnern, die in anderen Städte der Ukraine tobten, von denen die Hauptstadt aber verschont blieb. © Sergei Supinsky/afp
Wolodymyr Selenskyi in Donezk
Eine dieser Städte war Donezk. Im Mai 2022 besuchte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die einstige Millionenmetropole und hörte sich dort den Bericht von Frontsoldaten an. In Donezk tobt der Krieg zwischen Russland und der Ukraine bereits seit 2014. Seitdem herrscht dort ein von Moskau installiertes Regime, das sich selbst Volksrepublik Donezk nennt. Nach einigen vorübergehenden Waffenstillstandsabkommen ist die Stadt im Südosten nun wieder Ort erbitterterte Kämpfe. © Uncredited/dpa
Menschen suchen Deckung in Lyssytschansk
Es ist vor allem die Zivilbevölkerung, wie diese beiden Kinder und Seniorinnen in Lyssytschansk, die unter dem Ukraine-Krieg leiden. Die Großstadt liegt mitten im Donbass, die seit Kriegsausbruch am schwersten umkämpfte Region in der Ukraine. Die Bewohnerinnen und Bewohner, die nicht fliehen oder konnten, müssen nun regelmäßig Schutz vor Artilleriebeschuss suchen. © Aris Messinis/afp
Tschassiw Jar, Kleinstadt der Ukraine in der Nähe Lyssytschansk
Unweit von Lyssytschansk liegt die Kleinstadt Tschassiw Jar. Dort räumen Arbeiter die Trümmer eines Hauses von der Straße, das von einer russischen „Hurrikan“-Rakete getroffen wurde. Im Juli 2022 feierte Russland vor allem in der Donbass-Region militärische Erfolge. Zahlreiche Städte und Gemeinden wurden erobert. Die Truppen Wladimir Putins schienen die Ukraine im Sturm zu erobern. © Anatolii Stepanov/afp
brennendes Weizenfeld in der Region Saporischschja
Dieser Mann in Militäruniform ist in einem brennenden Weizenfeld in der Region Saporischschja, während russische Truppen Felder beschießen, um die örtlichen Landwirte an der Getreideernte zu hindern. Die Ukraine auszuhungern und die Ernte zu stehlen, war von Anfang an Teil der russischen Strategie © Uncredited/dpa
Das sechsmonatige Jubiläum im August war ein trauriger Abschnitt im russischen Angriffs-Krieg
Das sechsmonatige Jubiläum des UKraine-Kriegs im August war ein trauriger Abschnitt der russischen Invasion. Doch die ukrainischen Streitkräfte leisteten mit Herz und allen Mitteln weiter Widerstand und feierten ihre Nation, wie hier mit Drohne und ukrainischer Flagge über dem „Monument des Mutterlands“ in Kiew. © Dimitar Dilkoff/afp
Hier wurde im September in der Stadt Kupiansk in der Kharkiv Region eine Brücke bombadiert
Im September begannen die Truppen Wladimir Putins, die Infrastruktur der ukrainischen Städte unter Beschuss zu nehmen. In der Stadt Kupiansk in der Region Kharkiw bombardierte Moskau eine Brücke. An vielen anderen Städten versuchten die russischen Streitkräfte, die Energieversorgung zu stören. © Yasuyoshi Chiba/afp
Statt eines kurzen Angriffskriegs, den der russische Präsident Wladimir Putin geplant hatte, dauert der Krieg immer noch an.
Weil die Erfolge in der Ukraine ausblieben, benötigten die russischen Truppen immer mehr Rekruten für die Front. Präsident Wladimir Putin verkündete deshalb eine Teilmobilisierung im eigenen Land. Tausende junger Männer mussten sich wie dieser Mann in der Stadt Kineschma von ihren Müttern verabschieden und in den Ukraine-Krieg ziehen. © Vladimir Smirnov/imago
Hier sieht man Putin bei einer Ansprache auf einem großen Screen auf dem Roten Platz anlässlich der Annexion von vier Regionen der Ukraine, die von russischen Truppen im September besetzt waren
Im Osten der Ukraine schuf Wladimir Putin Ende September Tatsachen. Vier Regionen des Landes, die zuvor ihre Unabhängigkeit erklärt hatten, wurden annektiert. Anlässlich der Gebietsgewinne richtete sich Putin in einer TV-Ansprache an die Bevölkerung Russlands. Zumindest auf dem Roten Platz in Moskau wurde Putins Rede frenetisch bejubelt. © Alexander Nemenov/afp
Nach der Explosion eines Lastwagens in der Nähe von Kertsch am 8. Oktober 2022 steigt schwarzer Rauch aus einem Feuer auf der Brücke von Kertsch auf
Nach der Explosion eines Lastwagens in der Nähe von Kertsch am 8. Oktober 2022 steigt schwarzer Rauch aus einem Feuer auf der Brücke von Kertsch auf. Sie ist die einzige Landverbindung zwischen Russland und der annektierten Krim-Halbinsel. Russland versprach, die Täter zu finden, ohne die Ukraine sofort zu beschuldigen. © Uncredited/afp
Ukrainische Artilleristen feuern eine 152-mm-Schleppgeschütz-Haubitze (D20) auf eine Stellung an der Frontlinie in der Nähe der Stadt Bakhmut in der ostukrainischen Region Donezk Ende Oktober während des russischen Einmarsches in die Ukraine
Ebenfalls im Oktober gelingt es der Ukraine, an vielen Frontabschnitten vorzurücken. Das gelingt den Streitkräften vor allem dank der Unterstützung aus dem Westen, die immer mehr schweres Gerät in den Konflikt liefert. Hier feuern ukrainische Artilleristen eine 152-mm-Schleppgeschütz-Haubitze (D20) auf eine Stellung an der Frontlinie in der Nähe der Stadt Bakhmut in der ostukrainischen Region Donezk ab. © Dimitar Dilkoff/afp
Ein Einwohner von Cherson hebt seinen Daumen zur Unterstützung der Ukraine auf dem Hauptplatz der Stadt nach der Befreiung von den russischen Besatzern
Mitte November gelingt den ukrainischen Truppen ein großer Erfolg. Sie können die Hafenstadt Cherson im Südosten des Landes zurückerobern. Die Millionenmetropole besitzt neben hohem strategischem auch symbolischen Wert im Kampf gegen Russland. Ein Bewohner feiert die Befreieung mit erhobenem Daumen im Zentrum der Stadt. © Celestino Arce Lavin/dpa
An diesem Tag hielt die Welt den Atem an: Eine Luftaufnahme zeigt den Ort, an dem am 15. November 2022 zwei Männer im ostpolnischen Dorf Przewodow, nahe der Grenze zur kriegszerstörten Ukraine, durch einen Raketeneinschlag getötet wurden
An diesem Tag hielt die Welt den Atem an: Eine Luftaufnahme zeigt den Ort, an dem am 15. November 2022 zwei Männer im ostpolnischen Dorf Przewodow, nahe der Grenze zur kriegszerstörten Ukraine, durch einen Raketeneinschlag getötet wurden. Russland attackierte die Ukraine mit einem massiven Angriff auf die zivile Infrastruktur, wodurch Millionen von Haushalten ohne Strom blieben. Unmittelbar nach dem Vorfall gab es Befürchtungen, dass es sich um eine neue Eskalation des Konflikts handeln könnte, doch am 16. November 2022 gab Polen bekannt, dass das Geschoss wahrscheinlich von der ukrainischen Luftabwehr stammte. Diese Theorie wurde dann auch von Washington bestätigt. © Wojtek Radwanski/Damien Simonart/afp
ein Werk des britischen Straßenkünstlers Banksy auf einer mit Schnee bedeckten Panzerabwehrkonstruktion
Auch Banksy besuchte die Ukraine inmitten des Krieges. Ein am 17. November 2022 aufgenommenes Foto zeigt ein Werk des britischen Straßenkünstlers auf einer mit Schnee bedeckten Panzerabwehrkonstruktion auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew. Zu diesem Zeitpunkt war bereits klar, dass die Ukraine sich auf einen Winter des Krieges einstellen wird müssen. © Sergei Supinsky/afp
Dmitri Schewtschenko, Mitarbeiter von Rosenergoatom, inspiziert einen Tank mit destilliertem Wasser, um den Betrieb des vierten Blocks des Kernkraftwerks Saporischschja zu gewährleisten
Weitere harte Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur. Sogar Kernkraftwerke werden zum Ziel russischer Raketen. Dmitri Schewtschenko, Mitarbeiter von Rosenergoatom, inspiziert einen Tank mit destilliertem Wasser, um den Betrieb des vierten Blocks des Kernkraftwerks Saporischschja zu gewährleisten, der durch Beschuss im Zuge der russischen Militäroperation in der Ukraine in Enerhodar beschädigt wurde. © Alexey Kudenko/imago
Eine Frau spielt Gitarre in einer Kneipe während eines Stromausfalls in Lemberg am 2. Dezember 2022
Kleine Momente des Glücks im Wahnsinn des Krieges: Eine Frau spielt Gitarre in einer Kneipe während eines Stromausfalls in Lemberg am 2. Dezember 2022, als die Stadt nach den jüngsten massiven russischen Luftangriffen auf die ukrainische Energieinfrastruktur von einem geplanten Stromausfall betroffen ist. © Yuriy Dyachyshyn/afp
Hier trifft sie auf den Heiligen Mykola (Heiliger Nikolaus) am 19. Dezember 2022 in Cherson, inmitten der russischen Invasion in der Ukraine
Für einen Augenblick darf dieses Mädchen einfach Kind sein. Hier trifft sie auf den Heiligen Mykola (Heiliger Nikolaus) am 19. Dezember 2022 in Cherson, inmitten der russischen Invasion in der Ukraine © Dimitar Dilkoff/afp
Ukraine-Krieg - Jahrestag Kriegsbeginn- Kiew
Ukrainische Soldaten erinnern am 24. Februar 2023 an der Sophienkathedrale in Kiew an den Beginn des Ukraine-Kriegs ein Jahr zuvor. © Kay Nietfeld/dpa
Ukraine-Krieg - Orthodoxe Ostern in Saporischschja
Die kirchlichen Rituale werden in der Ukraine auch im April 2023 befolgt: Orthodoxe christliche Priester und Gläubige bei der Segnung der traditionellen Osterkörbe am Ostersonntag in der St. Nikolaus-Kirche in Saporischschja. © Andriy Andriyenko/dpa
Ukraine-Krieg - Ukrainische Gegenoffensive im Süden des Landes
Ukrainische Soldaten gestikulieren im September 2023 auf ihrem Bradley Fighting Vehicle (BFV) in der Frontstadt Orichiw. Aus ihrem amerikanischen Schützenpanzer berichten sie von schweren Gefechten. Seit Kriegsbeginn stand Orichiw unter ständigem Beschuss der russischen Armee. © Oliver Weiken/dpa
Ukraine-Krieg - Kupjansk
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (Mitte) wird am 30. November 2023 während eines Besuchs in einem Gefechtsstand an der Front in Kupjansk über die Kriegssituation informiert. © dpa
Lwiw
Auch im Dezember 2023 feiern die Menschen in der Ukraine Weihnachten. In Lwiw besuchen sie den Gottesdienst an Heiligabend und bereiten sich darauf vor, den ersten Weihnachtsfeiertag am 25. Dezember zu feiern.  © Yuriy Dyachyshyn/AFP
Ukraine-Krieg - Charkiw
Ein großer Haufen Trümmer mit Resten von russischen Raketen liegt in der Stadt Charkiw. In den frühen Morgenstunden des 15. Februar 2024 schlug eine russische Rakete in einem Wohngebiet von Chugugyv ein und tötete eine 67-jährige Frau. © Ximena Borrazas/dpa
Charkiw
Trotz Gesprächen über eine Waffenruhe dauert der Ukraine-Blick auch im Jahr 2025 weiter an. Charkiw steht mehrmals schwer unter russischem Beschuss. Das Kunstwerk „Kreuz des Friedens“ mit einem Kruzifix aus 20.000 Fragmenten russischer Artilleriegeschosse wurde vom amerikanisch-ukrainischen Künstler Sergey Melnikoff (besser bekannt als MFF) und dem ukrainischen Künstler Viktor Belchik geschaffen. © Sergey Bobok/AFP
Ukraine-Krieg - Sumy
Bei einem schweren russischen Luftschlag mit ballistischen Raketen gegen die Stadt Sumy kommen am Palmsonntag 2025 mehr als 30 Menschen ums Leben. Mehr als 100 Zivilpersonen werden verletzt. Unter den Toten sind auch Kinder. © Evgeniy Maloletka/dpa

Ende des Ukraine-Kriegs weiter nicht in Sicht: Großbrand in Odessa nach Angriff aus Russland

Nahe der Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer traf ein Luftangriff eine Anlage der Kraftstoff- und Energieinfrastruktur. Die Feuerwehr habe den entstandenen Großbrand löschen können, teilte Gouverneur Oleh Kiper mit. Nach vorläufigen Erkenntnissen habe es keine Verletzten gegeben, erklärte der staatliche ukrainische Rettungsdienst. Welche Anlage betroffen war, wurde nicht bekannt gegeben.

Auch im Gebiet Sumy im Nordosten der Ukraine gab es neue russische Angriffe. Nach regionalen Behördenangaben hat Russland die Region mit sogenannten Gleitbomben attackiert. Den Behörden zufolge wurden zwei Menschen verletzt. Raketen trafen auch die Großstadt Saporischschja. Ziel sei die Infrastruktur der Stadt gewesen, teilte der Militärgouverneur des Gebietes, Iwan Fedorow, mit. Er sprach von sechs Verletzten.

Ukraine-Krieg vor dem Ende? Daten und Fakten zum Konflikt

Annexion der Krim18. März 2014
Kriegsbeginn im Donbass13. April 2014
Russische Invasion24. Februar 2022
KonfliktparteienRussland, Ukraine
BefehlshaberWladimir Putin, Wolodymyr Selenskyj

Kiew hat derweil am Morgen aktuelle Zahlen zu Russlands Verlusten im Ukraine-Krieg veröffentlicht. Nach Angaben des Generalstabs haben die russischen Streitkräfte am vergangenen Tag etwa 940 russische Soldaten verloren. Die Gesamtzahl der russischen Verluste beträgt damit rund 1,07 Millionen Soldaten. Mit Verlusten sind stets getötete oder schwer verwundete Soldaten gemeint. Die Zahlen lassen sich unabhängig nicht überprüfen.

Von einem Ende des Ukraine-Kriegs ist noch nichts zu sehen. Die Angriffe aus Russland auf zivile Objekte gehen weite. Am 18. August stand die Stadt Charkiw unter Beschuss.

Ende des Ukraine-Kriegs? Selenskyj spricht mit Europäern bei Trump vor

Seit fast dreieinhalb Jahren überzieht Russland die Ukraine mit einem verheerenden Krieg. Heute empfängt US-Präsident Donald Trump den ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj und europäische Spitzenpolitiker, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Dabei geht es um Pläne für ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs, die Trump von seinem Gipfel mit Russlands Staatschef Wladimir Putin am vergangenen Freitag in Alaska mitgebracht hat. (red mit Agenturen)

Rubriklistenbild: ©  IMAGO / NurPhoto

Kommentare