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News-Ticker zum Gipfeltreffen

Ende des Ukraine-Kriegs? Europa legt Kernfrage fest – neuer Druck auf Putin geplant

Nach dem Treffen mit Putin steht in Washington der nächste Gipfel an. Selenskyj und Trump beraten über ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs. Der News-Ticker.

Dieser News-Ticker zum Ukraine-Krieg ist beendet. Weitere Entwicklungen im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine können Sie in unserem neuen News-Ticker nachlesen.

Update, 16.47 Uhr: US-Präsident Donald Trump erklärte gegenüber Fox News, warum er sein Telefonat mit Wladimir Putin ohne EU-Vertreter führte. „Ich habe es nicht vor ihnen gemacht, weil ich dachte, das wäre respektlos gegenüber Präsident Putin gewesen“, sagte Trump. Putin habe außerdem abgelehnt, mit den Spitzen der EU-Länder zu sprechen.

Update, 16.39 Uhr: US-Präsident Donald Trump erwartet, dass Deutschland, Frankreich und Großbritannien bereit sind, Soldaten zur Absicherung eines möglichen Friedens in die Ukraine zu entsenden. „Wenn es um die Sicherheit geht, sind sie bereit, Bodentruppen zu entsenden“, erklärte er gegenüber Fox News. Die USA seien bereit, die Verbündeten zu unterstützen – etwa aus der Luft.

Update, 16.30 Uhr: Vertreter der „Koalition der Willigen“ wollen sich nach dem Ukraine-Gipfel im Weißen Haus mit US-Partnern treffen, um Sicherheitsgarantien für Kiew zu konkretisieren. Dies teilte der britische Premierminister Keir Starmer nach einer Videoschalte von rund 30 Staats- und Regierungschefs mit. Dabei sollen auch Vorbereitungen für den Einsatz von Friedenstruppen im Falle einer Waffenruhe vorangebracht werden. Bei den von Starmer und dem französischen Präsidenten geleiteten Beratungen sei es auch darum gegangen, mehr Druck auf Russland für ein Ende des Ukraine-Kriegs, auszuüben. Präsident Wladimir Putin müsse zeigen, „dass er bereit sei, ernsthafte Schritte zur Beendigung seiner illegalen Invasion zu unternehmen“, hieß es. 

Am Mittwoch (20. August) beraten die Militärchefs der Nato-Länder über die Lage und das weitere Vorgehen im Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Laut Reuters werden ein US-Vertreter und ein Nato-Vertreter mitteilen, dass der oberste Militärbefehlshaber Alexus Grynkewich über die Ergebnisse des Treffens zwischen Donald Trump und Wladimir Putin berichten wird.

Ukraine-Verhandlungen in Washington: Trump-Gipfel mit Merz und Co. in Bildern

Wolodymyr Selenskyj ist zurück im Weißen Haus.
Wolodymyr Selenskyj ist zurück im Weißen Haus. Auf Einladung Donald Trumps verhandelt der ukrainische Präsident dort über einen möglichen Frieden im Krieg mit Russland. © afp
Gipfel im Weißen Haus zum Ukraine-Krieg
Der Gipfel im Weißen Haus zum Ukraine-Krieg wurde in kürzester Zeit aus dem Boden gestampft. Noch vor wenigen Tagen war nichts über ein Treffen Trumps mit Selenskyj bekannt gewesen. © imago
Trump und Putin in Alaska
Dem Treffen Trumps mit Selenskyj ging der historische Gipfel des US-Präsidenten mit Russlands Machthaber Wladimir Putin in Alaska zuvor. Die beiden Staatsoberhäupter berieten im nördlichsten US-Bundesstaat über den Ukraine-Krieg und einen möglichen Frieden. © afp
Ukraine Gipfel in Washington
Die Erwartungen an den Ukraine-Gipfel sind so hoch wie die Aufmerksamkeit, die ihm geschenkt wird. Ursache sind unter anderem Selenskyjs letzter Besuch im Weißen Haus und die Dynamik, die seit Trumps Treffen mit Putin in die Ukraine-Verhandlungen gekommen zu sein scheint. © dpa
Selenskyj bei Trump
Im Gegensatz zum letzten Treffen Trumps mit Selenskyj im Weißen Haus war die Atmosphäre diesmal deutlich besser. Endete der letzte Auftritt noch im hitzigen Wortgefecht und im diplomatischen Debakel, waren beide diesmal um eine freundliche Beziehung bemüht. © afp
Selensky und Trump im Oval Office
Brian Glenn, Journalist beim rechtsextremen Sender Real America, hatte Wolodymyr Selenskyj beim letzten Besuch noch für seine Kleidung kritisiert. Der ukrainische Präsident erschien damals in einem Millitär-Pullover. Diesmal trug Selenskyj Anzug und Hemd. „Sie sehen in diesem Anzug fantastisch aus“, kommentierte Glenn Selenskyjs Outfit. Mit seiner Antwort hatte der ukrainische Präsident die Lacher auf seiner Seite. „Sie tragen denselben Anzug. Ich habe mich umgezogen, Sie offenbar nicht“, so Selenskyj. © afp
Vance im Oval Office
Am Treffen mit Wolodymyr Selenskyj im Oval Office nahmen neben Trump US-Außenminister Marco Rubio (r.) und Vizepräsident JD Vance teil. Der hatte den ukrainischen Präsidenten beim letzten Besuch im Weißen Haus noch attackiert und ihm Undankbarkeit vorgeworfen. © afp
Pete Hegseth
Ein weiterer Vertreter der Regierung Trumps beim Besuch Wolodymyr Selenskyjs: Verteidigungsminister Pete Hegseth. © imago
Limousine von Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni am Weißen Haus
Nicht nur Wolodymyr Selenskyj reiste spontan nach Washington, DC. Unterstützung erhielt er beim Treffen mit Donald Trump von einer großen Delegation aus Europa. Hier kommt die Limousine von Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni am Weißen Haus an. © imago
Meloni bei Trump
Meloni gilt als politische Verbündete Donald Trumps. Wie der Rechtspopulist in den USA setzt Italiens Ministerpräsidentin und Chefin der rechtsextremen Partei „Fratelli d‘Italia“ auf harte Abschiebepolitik und geschlossene Grenzen. In Sachen Ukraine-Krieg steht Meloni aber fest an der Seite Selenskyjs und ihrer europäischen Begleiter. © afp
Emmanuel Macron in Washington
Donald Trumps Protokollchefin Monica Crowley begrüßt Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron an der Tür des Weißen Hauses. Diese Rolle hat in der Vergangenheit bei solchen Besuchen Melania Trump übernommen. Von der First Lady war beim heutigen Ukraine-Gipfel aber zunächst nichts zu sehen. © afp
Ukraine-Treffen in Washington
Hier begrüßt Crowley Nato-Generalsekretär Mark Rutte am Weißen Haus. © dpa
Alexander Stubb in Washington
Der wohl überraschendste Name auf der Liste der europäischen Delegation bei Trumps Gipfel gehört wohl Alexander Stubb. Finnlands Präsident dürfte aber eine Schlüsselrolle beim Versuch zukommen, Trump von Europas Position im Ukraine-Krieg zu überzeugen. Sein Land teilt sich mehr als 1.300 Kilometer Landgrenze mit Russland. Stubb dürfte die Aufgabe zukommen, Trump davon zu überzeugen, dass bei den Verhandlungen mit Russland nicht nur die Zukunft der Ukraine, sondern die Sicherheit Europas auf dem Spiel steht. © afp
Merz bei Trump
Mit von der Partie in Washington, DC ist Friedrich Merz. Dem Bundeskanzler wurde nach seinem letzten Besuch bei Donald Trump ein guter Auftritt attestiert. Diesmal will der CDU-Chef Wolodymyr Selenskyj bei seinen Verhandlungen über Frieden im Ukrainekrieg unterstützen. © afp
Merz bei Trump in Washington
Gegenüber der ARD bezeichnete Merz, hier bei der Ankunft am Weißen Haus, die Entwicklungen nach dem Treffen Trumps und Putins als „Licht und Schatten“. Der Bundeskanzler übte geschickt verpackte Kritik am US-Präsidenten. „Die Presse in Russland jubelt. Ein bisschen weniger wäre auch gut gewesen“, so der CDU-Chef in der Tagesschau. © afp
Ukraine Trump
In ähnlicher Besetzung hatte eine Delegation aus Europa in Sachen Ukraine-Krieg schon einmal Kontakt zu Donald Trump aufgenommen. Damals waren Keir Starmer, Emmanuel Macron, Polens Ministerpräsident Donald Tusk und Friedrich Merz in die Ukraine gefahren. Gemeinsam mit Wolodymyr Selenskyj berieten sie telefonisch mit Trump © imago
Großbritanniens Premierminister Keir Starmer
Großbritanniens Premierminister Keir Starmer scheint frohen Mutes, als er zum Ukraine-Gipfel bei Donald Trump eintrifft. © dpa
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei den Verhandlungen über den Ukraine-Krieg
Die Europäische Union (EU) vertritt Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei den Verhandlungen über den Ukraine-Krieg in Washington, DC. Von der Leyens letzter Besuch bei Trump endete mit einem Handelsabkommen zwischen der EU und den USA. © dpa
Von der Leyen und Selenskyj
Kurz vor dem Ukraine-Gipfel mit Trump in Washington, DC empfing Ursula von der Leyen Wolodymyr Selenskyj in Brüssel. Dort beriet die EU-Kommissionspräsidentin sicherlich auch das gemeinsame Vorgehen mit dem Präsidenten der Ukraine. © imago
Ukraine Gipfel in Washigton
Die große Runde in Washington, DC zum Ukraine-Gipfel versammelt: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, der britische Premier Keir Starmer, die Präsidenten Alexander Stubb (Finnland), Wolodymyr Selenskyj (Ukraine), Donald Trump (USA), Emmanuel Macron (Frankreich) stellen sich mit Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz und Nato-Generalsekretär Mark Rutte (v.l.n.r.) zum Gruppenbild auf. © afp
Macron und Trump in Washington
Bei der ersten gemeinsamen Pressekonferenz verteilte Donald Trump Komplimente in alle Richtungen. Sein Treffen mit Wolodymyr Selenskyj sei wunderbar gewesen. Friedrich Merz als Freund zu haben, sei eine „große Ehre“ für ihn, so der US-Präsident. Über Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (im Bild) sagte Trump: „Ich mag ihn seit dem ersten Tag. Und ich mag ihn immer noch. Das ist ungewöhnlich.“ © afp
Meloni bei Trump in Washington
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni nannte Donald Trump „eine großartige Führungspersönlichkeit, die viele inspiriert“. Sie habe „trotz ihres jungen Alters schon viel erreicht“, so Trump über die Rechtspopulistin. „Sie regiert auch schon eine ganze Zeit lang. Andere haben nicht so lange durchgehalten wie sie“, scherzte der US-Präsident über seine Kollegin aus Italien, das berühmt ist für seine häufigen Regierungswechsel. © afp
Vance und Starmer
JD Vance im Gespräch mit dem britischen Premier Keir Starmer. Der Vizepräsident war erst vor kurzem zum Urlaub auf den britischen Inseln. Sein Besuch im südenglischen Cotswolds löste Protest der heimischen Bevölkerung aus. © afp
Merz nach Treffen mit Trump
Nach dem ersten Gespräch mit Donald Trump beim spontanen Ukraine-Gipfel im Weißen Haus zeigte Bundeskanzler Friedrich Merz sich optimistisch. Der Weg sei „offen für komplizierte Verhandlungen“. Vom US-Präsidenten forderte Merz, den Druck auf Wladimir Putin zu erhöhen. Der Kanzler wiederholte außerdem die Forderung der europäischen Vertreter nach einer Waffenruhe. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein weiteres Treffen ohne eine Waffenruhe stattfinden kann“, stellte Merz klar. © dpa
Selenskyj und Trump nach Treffen im Weißen Haus
Wolodymyr Selenskyj bezeichnete den vorangegangenen Austausch mit Donald Trump als „sehr gute Unterhaltung“. Man habe über „viele sensible Dinge“ gesprochen, so der ukrainische Präsident. Trump wiederum kündigte bereits ein Dreiertreffen zwischen ihm, Selenskyj und Russlands Präsidenten Wladimir Putin an. Die Frage sei „nicht, ob, sondern wann“ ein solcher Gipfel stattfinden würde. © afp

Update, 16.20 Uhr: FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann bezeichnet den Ukraine-Gipfel in Washington als positives Signal. Das Treffen habe Eindruck auf Trump gemacht und gezeigt, „dass Europa nicht Mickey Maus ist, sondern schon veritable Staaten“, erklärte sie gegenüber Phoenix. Der Gipfel sei auch ein Signal an Russland und Wladimir Putin gewesen. Europa demonstriere damit, dass es sich nicht aus dem Konflikt heraushalte. Ein mögliches Treffen zwischen Putin und Selenskyj hält Strack-Zimmermann für richtig, aber unwahrscheinlich.

Putin-Selenskyj-Treffen in der Schweiz? Außenminister zeigt sich bereit

Update, 14.43 Uhr: Die Schweiz ist bereit, ein Treffen zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu organisieren. Dies erklärte Außenminister Ignazio Cassis laut Reuters. Der internationale Haftbefehl gegen Putin und die bestehenden Sanktionen gegen Russland stellen nach Cassis‘ Angaben kein Hindernis dar. Für Friedensgespräche könne einer Person zeitlich begrenzte Immunität gewährt werden.

Update, 14.12 Uhr: CDU-Fraktionschef Jens Spahn bewertet den Ukraine-Gipfel in Washington als „starkes Signal“ des Westens. Russlands Präsident Putin müsse nun handeln und die Kämpfe beenden. „Nun ist Wladimir Putin am Zug. Der russische Präsident muss endlich die Waffen schweigen lassen“, erklärte Spahn gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. CDU-Chef Merz habe eine „starke Stimme“ für Europa gezeigt. „Die Souveränität der Ukraine und notwendige Sicherheitsgarantien machen den Kern unserer gemeinsamen Haltung aus.“

Merz meldet sich nach dem Ukraine-Gipfel mit Trump zu Wort.

Von der Leyen will im EU-Rat über Ukraine-Gipfel in Washington beraten

Update, 13.47 Uhr: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen berät heute im Europäischen Rat über Fortschritte bei einer Ukraine-Friedenslösung. „In Washington D.C. wurden die Gespräche über starke Sicherheitsgarantien für die Ukraine, ein Ende des Blutvergießens, Sanktionen und die Rückgabe der entführten Kinder vorangetrieben. Unsere Arbeit und enge Zusammenarbeit wird fortgesetzt“, teilte von der Leyen auf X mit.

Update, 13.20 Uhr: Der französische Präsident Emmanuel Macron hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin in einem TV-Interview als „Raubtier“ bezeichnet. „Auch für sein eigenes Überleben muss er (Putin) immer weiter fressen. Daher ist er ein Raubtier, ein Ungeheuer vor unseren Toren“, sagte er in einem am Dienstag ausgestrahlten Interview mit dem französischen Sender LCI. Putin halte sich seit seinem Einmarsch in Georgien im Jahr 2008 nur selten an Zusagen, so der Präsident Frankreichs. „Er hat versucht, Grenzen neu zu ziehen, um seine Macht zu vergrößern.“ Europa dürfe im Umgang mit Putin nicht „naiv“ sein.

Schweiz bietet sich als Austragungsort für Selenskyj-Putin-Gipfel an

Update, 13.10 Uhr: US-Präsident Donald Trump sprach sich beim Ukraine-Gipfel in Washington wiederholt für ein Treffen zwischen Russlands Präsident Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj aus. Der Veranstaltungsort blieb ungeklärt. Die Schweiz bietet nun Putin „Immunität“ an, wie ein Minister des Landes mitteilte. Gegen den Kreml-Chef besteht ein internationaler Haftbefehl.

Update, 12 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird am Dienstagmittag mit den Mitgliedern der die Ukraine unterstützenden „Koalition der Willigen“ über weitere Schritte beraten. Um 12.15 Uhr werde Merz an einer Videokonferenz der Koalition teilnehmen, erklärte Regierungssprecher Stefan Kornelius. Die Konferenz werde an das gestrige Treffen in Washington anknüpfen und „die laufenden Abstimmungen zur Frage der Sicherheitsgarantien für die Ukraine“ fortsetzen.

Im Anschluss an das Gespräch mit der „Koalition der Willigen“ werde Merz um 13.00 Uhr die EU-Partner über den Verlauf der Gespräche in Washington vom Montag informieren. Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wird nach Angaben aus EU-Kreisen an dem virtuellen Treffen der „Koalition der Willigen“ teilnehmen. Die Videokonferenz werde von Großbritanniens Premier Keir Starmer und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron geleitet, teilte ein britischer Regierungssprecher mit.

Washington-Gipfel: Macron besteht auf Sicherheitsgarantien für Ukraine

Update, 11.05 Uhr: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat vor einem vorschnellen Friedensdeal für die Ukraine ohne robuste Sicherheitsgarantien gewarnt. „Dieser Frieden darf nicht überstürzt werden und muss durch solide Garantien abgesichert sein, sonst stehen wir wieder am Anfang“, sagte Macron dem Sender TF1/LCI.

„Die erste Sicherheitsgarantie ist also eine starke ukrainische Armee, das heißt mehrere Zehntausend gut ausgerüstete Soldaten, mit Verteidigungssystemen, besseren Standards und so weiter“, sagte Macron. Die zweite Garantie bestehe aus Rückversicherungstruppen und der Ansage, „dass die Briten, Franzosen, Deutschen, Türken und andere bereit sind, Operationen durchzuführen, nicht an der Front, nicht provokativ, sondern zur Beruhigung in der Luft, auf See und an Land, um ein strategisches Signal zu setzen und zu sagen: Ein dauerhafter Frieden in der Ukraine ist auch unser Anliegen“.

Auf die Frage, ob diese Rückversicherungstruppen im Falle eines russischen Angriffs gezwungen sein würden, zu kämpfen, sagte Macron dem Sender: „Das ist das Ziel dieser Sicherheitsgarantien.“ Wenn Russland nach einem Friedensabkommen an die Grenzen Europas zurückkehre und provoziere, dann gäbe es in diesem Moment eine Reaktion.

Update, 10.10 Uhr: Der französische Präsident Emmanuel Macron hat Genf als Standort für ein mögliches Treffen zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Kreml-Chef Wladimir Putin ins Spiel gebracht. „Es wird ein neutrales Land sein, vielleicht die Schweiz, ich plädiere für Genf, oder ein anderes Land“, sagte Macron in einem am Dienstag ausgestrahlten Interview mit dem französischen TV-Sender LCI. Das Treffen solle in Europa stattfinden. Das Treffen zwischen Putin und Selenskyj könnte aber auch in der ungarischen Hauptstadt Budapest stattfinden, wenn beide Länder zustimmen. Dies berichtet Reuters unter Berufung auf einen hochrangigen Beamten der US-Regierung.

Washington-Gipfel: Ukraine-Botschafter lobt Einigkeit

Update, 9.45 Uhr: Der ukrainische Botschafter Oleksii Makeiev hat die Einigkeit beim Ukraine-Gipfel in Washington begrüßt. „Die Bilder von gestern in Washington, die waren wirklich sehr gut. Und das heißt, dass die demokratische Welt steht zusammen“, sagte er im ZDF-Morgenmagazin.

Zur Frage von Gebietsabtretungen der Ukraine an Russland als Teil einer Friedenslösung verwies er darauf, für schwierig dies für sein Land sei. „Es geht nicht nur um Gebiete. Das ist kein Computerspiel, wo man so ein Gebiet da abgeben kann und weiterspielen kann mit Mausklick. Dort leben Millionen und Millionen von Ukrainern.“ Diese seien heute unter russischer Besatzung.

Es müssten nun aber alle Themen besprochen werden. „Wir schauen mal, ob Putin da einlässt oder erneut auf Zeit spielt“, sagte er. Und: „Wir wissen das von den Russen. Sie fangen an mit verschiedenen Arbeitsgruppen und Arbeitskreisen und langen Diskussionen. Und gleichzeitig greift Russland uns tagtäglich mit Bomben, Raketen, wie es berichtet wurde, an.“

Update, 8.12 Uhr: Nach dem Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und anderen europäischen Partnern wird nach Angaben von Nato-Generalsekretär Mark Rutte über Schutzversprechen für die Ukraine ähnlich dem der Nato-Staaten untereinander beraten. Die USA hätten erklärt, sich an einem Konzept der Sicherheitsgarantien für die Ukraine beteiligen zu wollen – diskutiert werde über Artikel 5-ähnliche Garantien, sagte Rutte in einem Interview mit dem US-Sender Fox News nach dem Gipfel in Washington. 

„Was wir hier diskutieren, sind Sicherheitsgarantien für die Ukraine gemäß Artikel 5“, sagte er. „Und was diese genau beinhalten werden, wird nun genauer erörtert werden.“ Es gehe nicht um eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine, betonte Rutte. Von einem Einsatz von Bodentruppen sei in Washington keine Rede gewesen. Rutte bezeichnete das Treffen im Weißen Haus als Erfolg. 

Ukraine-Gipfel: Selenskyj erwartet mehr Details zu Sicherheitsgarantien

Update, 6.13 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet mehr Details zu Sicherheitsgarantien für die Ukraine in naher Zukunft. Nach dem Ukraine-Gipfel im Weißen Haus mit US-Präsident Donald Trump und europäischen Spitzen sagte er: „All dies wird innerhalb der nächsten Woche bis 10 Tage irgendwie auf Papier formalisiert.“ Die Partner der Ukraine würden die Sicherheitsgarantien innerhalb dieser Zeit „entpacken“ und mehr Details würden ans Licht kommen.

Update, 5.10 Uhr: Nach dem Ukraine-Gipfel in Washington findet am Dienstag eine Videokonferenz der EU-Staats- und Regierungschefs statt. Das von EU-Ratspräsident António Costa einberufene virtuelle Treffen soll um 13 Uhr beginnen. In der Videokonferenz soll über den Verlauf der Ukraine-Gespräche in Washington beraten werden.

Update, 00.40 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz gibt eine Erklärung nach dem Ukraine-Gipfel in Washington ab. „Wir sind gekommen, um Präsident Wolodymyr Selenskyj zu unterstützen“, so Merz. Dabei seien vier „Botschaften“ verhandelt worden. Dazu gehöre, dass ein Frieden nur auf einem Gipfel ausgehandelt werden könne, an dem die Ukraine selbst teilnehme. Dazu sei ein Waffenstillstand notwendig, den Merz bei dem Treffen erneut gefordert habe. Als zweiten Punkt nennt er, dass ein solcher Gipfel gut vorbereitet werden müsse. „Ob der russische Präsident den Mut haben wird, zu einem solchen Gipfel zu kommen, das wissen wir nicht.“ Deshalb brauche es nun „Überzeugungsarbeit“.

Merz spricht auch über das Telefonat zwischen Trump und Putin während des Gipfels. Dabei habe der US-Präsident „verabredet“, dass es ein Treffen zwischen Selenskyj und Putin geben werde – innerhalb der nächsten zwei Wochen. Danach soll ein Dreiertreffen stattfinden.

Als dritten Punkt hält der Kanzler fest, dass die Ukraine nicht zu Gebietsabtretungen gezwungen werden dürfe. Der vierte Punkt umfasse die Ankündigung Trumps, der Ukraine Sicherheitsgarantien im Falle eines Friedens zu gewähren. Dies habe lange und harte Verhandlungen erfordert. Die Frage, wer sich an Sicherheitsgarantien beteiligen werde, müsse noch verhandelt werden – auch mit der „Koalition in Berlin“.

Merz zeigt sich sehr zufrieden über die Ergebnisse des Ukraine-Gipfels. Er sei den anwesenden Vertretern Europas für ihre gemeinsame Haltung während der Gespräche dankbar. Das habe Trump eine geeinte EU demonstriert. „Meine Erwartungen sind eigentlich nicht nur getroffen, sondern übertroffen, was dieses Treffen hier heute betrifft“, so Merz. Trump habe sich offen für humanitäre Fragen wie der verschleppten ukrainischen Kinder gezeigt. Mit dem US-Präsidenten sei verabredet worden, im engen Kontakt zu bleiben.

Update, 00.35 Uhr: Die Verhandlungen im Weißen Haus scheinen endgültig beendet zu sein. Wie CNN berichtete, würden einige EU-Vertreter bereits aus dem Regierungssitz abreisen. Trump wolle heute nicht mehr vor die Kameras treten. Beim Verlassen des Weißen Hauses habe der britische Premier auf die Frage, was bei dem Gipfel vereinbart wurde, geantwortet: „ziemlich viel“.

Update, 00.30 Uhr: Russland hat laut der staatlichen, russischen Nachrichtenagentur RIA seine Unterstützung für direkte Verhandlungen zwischen einer russischen und ukrainischen Delegation ausgedrückt. Trump hatte zuvor erklärt, er arbeite an einem Dreiertreffen zwischen ihm, Selenskyj und Putin. In der Meldung aus Russland ist allerdings von Delegationen der beiden Länder die Rede. In diesem Detail widerspricht man damit Donald Trump Äußerungen nach aktuellem Stand.

Trump bereitet wohl Treffen mit Selenskyj und Putin zum Ukraine-Krieg vor

Update vom 19. August, 00.19 Uhr: US-Präsident Donald Trump bereitet eigenen Aussagen zufolge ein Treffen zwischen Wolodymyr Selenskyj und Wladimir Putin vor. Dies habe er bei seinem Telefonat während einer Unterbrechung des Ukraine-Gipfels in Washington angestoßen. „Am Ende der Treffen rief ich Präsident Putin an und begann mit den Vorbereitungen für ein Treffen zwischen Präsident Putin und Präsident Selenskyj an einem noch zu bestimmenden Ort“, so Trump auf Truth Social. Auch er werde an dem Gespräch teilnehmen.

„Auch dies war ein sehr guter erster Schritt in einem Krieg, der seit fast vier Jahren andauert. Vizepräsident JD Vance, Außenminister Marco Rubio und Sonderbeauftragter Steve Witkoff koordinieren die Gespräche mit Russland und der Ukraine.“ In der ersten Verhandlungsrunde, die nun in einem neuen Format weitergeführt wird, sei zudem über Sicherheitsgarantien für die Ukraine gesprochen worden.

Update, 23.56 Uhr: Die Ukraine hat den USA wohl ein Angebot für Sicherheitsgarantien gemacht. Wie die Financial Times berichtete, soll Kiew angeboten haben, US-Waffen im Wert von 100 Milliarden US-Dollar zu kaufen. Im Gegenzug sollen die Vereinigten Staaten demnach Sicherheitsgarantien nach einem Ende des Ukraine-Kriegs bieten. Der Financial Times lege ein entsprechendes Dokument vor. Auch ein 50-Milliarden-Dollar-Deal mit ukrainischen Unternehmen zur Herstellung von Drohnen sei Teil des Angebots.

Update, 23.40 Uhr: Es geht Schlag auf Schlag. Laut CNN wurden die Verhandlungen im Oval Office unter dem Format „nur für Staats- und Regierungschefs“ wieder aufgenommen. Das habe Serhij Nykyforow, ein Sprecher von Präsident Wolodymyr Selenskyj, mitgeteilt. Auch ein Sprecher des Weißen Hauses hat laut NBC mitgeteilt, dass die Europäischen Staats- und Regierungschefs sich in das Präsidentenbüro zurückgezogen haben. Konkret würde dies bedeuten, dass nun Trump, Selenskyj und die europäischen Staats- und Regierungschefs ohne ihre Delegationen weiterverhandeln.

Update, 23.38 Uhr: Ursula von der Leyen hat den Ukraine-Gipfel in Washington als „wichtigen Moment“ bezeichnet. Auf X schrieb die EU-Kommissionspräsidentin: „Wir sind hier, als Verbündete und Freunde, für den Frieden in der Ukraine und in Europa. Dies ist ein wichtiger Moment, da wir weiterhin an starken Sicherheitsgarantien für die Ukraine und einem dauerhaften Frieden arbeiten.“

Update, 23.15 Uhr: Die US-Sender CNN und NBC berichten nun, dass das Treffen von Donald Trump, Wolodymyr Selenskyj und Vertretern der EU hinter verschlossenen Türen beendet ist. Zuvor wurde von einer Unterbrechung aufgrund eines Anrufs bei Wladimir Putin berichtet. Allerdings würden sowohl Selenskyj als auch die EU-Delegation in Washington bleiben. Möglicherweise werde der Ukraine-Gipfel in einem anderen Format weitergeführt, wie ein Sprecher Selenskyjs Journalisten per Whatsapp mitgeteilt habe. Ein Sprecher des Weißen Hauses habe das Ende des Treffens bestätigt, sei aber nicht darauf eingegangen, ob weitere Verhandlungen stattfinden würden.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (l.) und der finnische Präsident Alexander Stubb (r.) beobachten US-Präsident Donald Trump (m.) während einer Rede im Rahmen eines Treffens mit europäischen Staats- und Regierungschefs im East Room des Weißen Hauses in Washington, DC.

Update, 23.02 Uhr: Vor den Gesprächen zwischen Donald Trump und Vertretern der EU wurde ein Gespräch zwischen dem US-Präsidenten und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron wohl unbeabsichtigt über ein angeschaltetes Mikrofon publik. Wie CNN berichtete, sei es um den russischen Machthaber Wladimir Putin gegangen. „Ich glaube, er will einen Deal machen“, soll Trump zu Macron geflüstert haben. „Ich glaube, er will einen Deal für mich machen, verstehen Sie? So verrückt das auch klingt.“

Update, 22.43 Uhr: Die Gespräche in Washington sind laut Informationen der Bild unterbrochen worden. Grund dafür sei, dass US-Präsident Donald Trump den russischen Präsidenten Wladimir Putin anrufen wolle. Auch die Nachrichtenagentur Reuters berichtet unter Berufung auf einen Insider von der Telefon-Pause. Die multilateralen Verhandlungen sollen nach dem Anruf fortgesetzt werden. Eigentlich wollte Trump Putin erst nach der Besprechung anrufen. Nun zog der den Anruf offenbar spontan vor. Die europäischen Vertreter sollen einer europäischen Quelle zufolge bei dem Anruf nicht dabei gewesen sein, so CNN.

Update, 22.20 Uhr: Nun heißt es wieder: Warten. Wie lange die Gespräche zwischen Donald Trump, Wolodymyr Selenskyj und den Vertretern der EU dauern werden, ist nicht bekannt. Allerdings ist aufgrund der Masse an drängenden Themen wohl nicht mit einem schnellen Ende der Verhandlungen zu rechnen.

Positiv dürfte aber zumindest die Stimmung beim Ukraine-Gipfel zu deuten sein. Die Anwesenden hatten ausschließlich lobende Worte füreinander und im Besonderen für US-Präsident Trump übrig, der zum Gipfel in Washington geladen hatte. Auch sein Schritt in Richtung Russland, den er bei dem gemeinsamen Gipfel mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Alaska tat, wurde von den EU-Spitzen gelobt.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Pool/ABACA

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