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Update, 27. Januar, 5:11 Uhr: Russland hat die ukrainische Großstadt Charkiw mit Drohnen und Raketen angegriffen. Bei 80 Prozent der Bevölkerung in der Stadt und der umliegenden Region ist nach offiziellen Angaben der Strom ausgefallen.
Getroffen wurden neben der Energie-Infrastruktur auch Wohnhäuser, eine Schule und ein Kindergarten, wie der Gouverneur der Region mitteilte. Zwei Menschen wurden verletzt. Auch aus der Stadt Krywyj Rih wurde der Einschlag einer Drohne in einem Hochhaus gemeldet, wie Reuters berichtet.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Pistorius: Russische Angriffe auf Ukraine während Verhandlungen „besonders zynisch“
Update, 20:23 Uhr: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat die fortwährenden russischen Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur als „besonders zynisch“ bezeichnet. Während in Abu Dhabi über eine mögliche Waffenruhe verhandelt werde, setze Russland „mit unerbittlicher Härte und Brutalität in einem bitterkalten Winter“ seine Angriffe fort, um „völkerrechtswidrigen Terror gegen die ukrainische Bevölkerung auszuüben“, erklärte Pistorius am Montag bei einer Pressekonferenz in Berlin mit dem litauischen Verteidigungsminister Robertas Kaunas.
Pistorius ging auch auf die Forderungen aus Kiew nach zusätzlicher Munition für die Luftverteidigung ein. Er betonte, dass Deutschland bereits „überproportional viel“ geleistet habe, insbesondere durch die Bereitstellung von Patriot-Systemen. Dabei habe Deutschland „mehr als ein Drittel“ seiner eigenen Kapazitäten abgegeben. Weitere Lieferungen seien momentan nicht möglich, da die Bundeswehr auf Ersatz warte und ihre Ausbildungs- sowie Wartungsfähigkeit sicherstellen müsse.
Panzer, Drohnen, Luftabwehr: Waffen für die Ukraine
Russische Angriffe: Selenskyj fordert Luftverteidigung auf schnellere zu reagieren
Update, 19:51 Uhr: Angesichts der erheblichen Schäden an der Energieinfrastruktur durch russische Angriffe forderte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine verstärkte Flugabwehr zum Schutz dieser Anlagen. In seiner abendlichen Videobotschaft betonte er: „Die Führung der Luftstreitkräfte muss beim Schutz deutlich schneller reagieren.“ Diese Forderung habe er auch bei einem Treffen mit dem Verteidigungsminister und dem Kommandeur der Luftstreitkräfte geäußert. Russische Angriffe haben im gesamten Land zu erheblichen Strom- und Heizungsausfällen geführt. Fast die gesamte Ukraine, einschließlich Kiew, leidet unter Notabschaltungen der Stromversorgung.
Update, 18:57 Uhr: Russische Angriffe im Ukraine-Krieg haben das Kiewer Höhlenkloster beschädigt. „Zum ersten Mal seit den Tagen des Zweiten Weltkriegs wurde das Kiewer Höhlenkloster infolge militärischer Aktivitäten getroffen“, erklärte Maksym Ostapenko, der Generaldirektor des historischen Reservats, gegenüber der Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine. Am 24. Januar traf ein Luftangriff die UNESCO-Welterbestätte und bedeutende heilige Stätte der Ostorthodoxie. Eine Explosion beschädigte mehrere Fenster und die Gipswand an zwei der Gebäude.
Details zu Ukraine-Verhandlungen: Russland hinter verschlossenen Türen pragmatisch
Update, 18:21 Uhr: Der Kyiv Independent berichtet, dass US-Unterhändler bei Gesprächen über den Ukraine-Konflikt hinter verschlossenen Türen einen pragmatischeren Ton von russischen Vertretern wahrgenommen haben. Dies steht im Gegensatz zur scharfen öffentlichen Rhetorik Moskaus, wie zwei informierte Personen gegenüber dem Kyiv Independent erklärten. Ein US-Beamter sagte: „Sie äußern normalerweise ihre maximalistischen Forderungen, und dann erlauben sie ihren privaten Verhandlungsteams, flexibel zu arbeiten.“
Nach dem Besuch US-Gesandter in Moskau am 22. Januar bekräftigte Kreml-Berater Juri Uschakow öffentlich die territorialen Maximalforderungen Russlands an die Ukraine. Der US-Beamte erklärte, solche Äußerungen seien Teil der russischen Strategie, um Moskaus Position im Ukraine-Konflikt in der Öffentlichkeit zu festigen. Diese Aussagen würden jedoch nicht den Inhalt der Verhandlungen widerspiegeln.
Update, 17:46 Uhr: Laut einer Umfrage ist die deutsche Wirtschaft nicht ausreichend auf einen Kriegsfall vorbereitet. Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft befragte über 1000 Unternehmen in Deutschland und stellte fest, dass nur etwas mehr als ein Fünftel von ihnen Vorkehrungen für den Ausfall von Infrastruktur getroffen hat.
Nur etwa fünf Prozent der Unternehmen hätten Maßnahmen für den Fall von kriegsbedingten Personalausfällen, wie die Einberufung von Reservisten, ergriffen. Zudem seien viele Unternehmen nicht auf Störungen in den Lieferketten vorbereitet. Positiv sei jedoch, dass die meisten Unternehmen Schutzmaßnahmen gegen Cyberangriffe implementiert haben, was rund 86 Prozent der Befragten angaben.
NATO-Chef Rutte wirbt bei EU für Flexibilität im Umgang mit Ukraine-Kredit
Update, 17:10 Uhr: EU-Staaten sollen laut NATO-Chef Mark Rutte flexibel mit dem Ukraine-Kredit umgehen. Die EU solle nicht zwingend darauf bestehen, dass die Ukraine die 90 Milliarden Euro ausschließlich für Rüstungsgüter aus der EU verwendet, erklärte er gegenüber EU-Abgeordneten, wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet. Derzeit sei die Europäische Union nicht in der Lage, Kiew in ausreichendem Maße mit dem zu versorgen, was es „heute zur Verteidigung und morgen zur Abschreckung“ benötigt.
Update, 16:26 Uhr: Das russische Außenministerium äußerte heftige Kritik an der Entscheidung der EU ein Importverbot für russisches Erdgas zu verhängen. Maria Sacharowa, die Sprecherin des Ministeriums, sagte am Montag im russischen Sender Zvezda: „Es lässt sich schwer sagen, ob sie nun glückliche Vasallen oder unglückliche Sklaven sind – die Zeit wird es zeigen. Aber in jedem Fall haben sie ihre Freiheit aufgegeben.“
Die EU plant, bis Ende 2026 den Import von Flüssigerdgas (LNG) aus Russland einzustellen. Ab Oktober 2027 soll auch der Import von Pipeline-Gas aus Russland in die EU unterbunden werden.
Bayerischer Ministerpräsident Söder skeptisch über möglichen EU-Beitritt der Ukraine
Update, 15:38 Uhr: Die CSU zeigt sich skeptisch gegenüber einem möglichen EU-Beitritt der Ukraine. Parteichef Markus Söder äußerte nach einer Sitzung des CSU-Vorstands in München: „Wir sind da zurückhaltend, weil wir natürlich sehen, dass es den Charakter der EU völlig verändert“.
Sollte die Ukraine institutionell stärker an Europa gebunden werden, sei ein grundlegender und völlig neuer Reformvertrag für Europa erforderlich. Söder ist der Ansicht, dass die derzeitigen EU-Strukturen nicht ausreichen würden, um eine Erweiterung mit der Ukraine zu realisieren. Er führte die Landwirtschaft als Beispiel an und betonte, dass es auch in anderen Bereichen nicht passen würde – „deswegen große Zurückhaltung“. Dies bedeute jedoch nicht, dass die Tür für die Ukraine generell verschlossen werde. In einem solchen Fall müsste sich Europa jedoch selbst völlig neu organisieren.
Selenskyj über neue Gespräche mit Russland: „Vorbereitung für trilaterale Treffen“ laufen
Update, 15:14 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erklärt, dass bei dem Treffen in Abu Dhabi hauptsächlich militärische Angelegenheiten erörtert worden seien. Am Wochenende seien jedoch auch politische Themen zur Sprache gekommen, fügte der Präsident hinzu. Selenskyj äußerte sich auf X mit den Worten: „Die Vorbereitungen für neue trilaterale Treffen in dieser Woche laufen jetzt.“
Update, 14:29 Uhr: Angesichts zunehmender Bedrohungen im Ostseeraum forderte Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) eine stärkere länderübergreifende Widerstandsfähigkeit. Der Ostseeraum werde vermehrt Ziel hybrider Angriffe aus Russland, wie etwa durch beschädigte Unterseekabel, Schiffe der Schattenflotte und Attacken auf Offshore-Windparks, erklärte Wadephul am Montag während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der lettischen Außenministerin Baiba Braze in Riga. „Da braucht es besseren Austausch zwischen uns Ostseeländern.“
Besonders wichtig sei es, zu klären, wer die Verantwortung für die Verteidigung in internationalen Gewässern trage. Dies sei „eine große gemeinsame Aufgabe“, für die „wir uns jetzt schnell an die Arbeit machen müssen“, betonte der Bundesaußenminister. Zudem müsse die „Überwachungsfähigkeit verstärkt“ und die Abschreckungsmaßnahmen erweitert werden.
Wadephul prangert fehlendes Entgegenkommen Russlands bei Ukraine-Verhandlungen an
Update, 13:34 Uhr: Johann Wadephul (CDU) kritisiert die mangelnde Kompromissbereitschaft Russlands in den Friedensverhandlungen zum Ukraine-Konflikt. Bei einem Besuch in Riga äußerte der Bundesaußenminister, dass er nach den Gesprächen am Wochenende in Abu Dhabi vor allem „ein stures Beharren Russlands in der entscheidenden territorialen Frage“ wahrgenommen habe.
Ein stabiler Frieden im Ukraine-Konflikt setze voraus, „dass Russland überhaupt eine Bereitschaft zum Friedensschluss“ zeige. Wadephul befürchtet, dass die Verhandlungen sich in die Länge ziehen könnten, falls Russland weiterhin „keine Beweglichkeit“ zeige. Er betonte zudem: „Deswegen müssen wir in Europa uns jetzt darauf einstellen, dass wir weiter gefordert sind, die Ukraine zu unterstützen.“
Lage im Ukraine-Krieg: Front bei Pokrowsk wieder unter Druck durch Russland
Update, 12:59 Uhr: Im Ukraine-Krieg haben russische Truppen ihren Druck auf die Fronten bei Pokrowsk und Otscheretyne erhöht. Dabei setzten sie auf Taktiken mit kleinen Infanterieeinheiten. Das ukrainische Militär berichtete in einem Update, dass allein in der letzten Woche etwa 400 Gefechte in diesen Regionen stattfanden.
Oberbefehlshaber Oleksandr Syrskyj betonte, der Angreifer habe seine Bemühungen um einen Durchbruch nicht eingestellt und ziehe weiterhin Reserven heran. „Unsere Hauptaufgabe ist es, dem Feind maximale Verluste zuzufügen, seine Reserven zu zerstören und sein Angriffspotenzial konsequent zu reduzieren“, äußerte Syrskyj in sozialen Netzwerken.
Update, 12:25 Uhr: Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben in der Nacht die Ölraffinerie Slawjansk Eko in der südrussischen Region Krasnodar angegriffen. Kampfdrohnen hätten das Gelände der Anlage getroffen, teilte die Armee über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Im Zielgebiet seien Explosionen zu hören gewesen. Ersten Informationen zufolge seien Teile einer Ölverarbeitungsanlage getroffen worden.
Update, 11:45 Uhr: Die Friedensgespräche in Abu Dhabi haben nach Auffassung Russlands in einem „konstruktiven Geist“ stattgefunden. Zugleich sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow laut Reuters vor der Presse, dass es ein Fehler wäre, „von diesen ersten Kontakten bedeutende Ergebnisse zu erwarten“. Es liege noch viel Arbeit vor allen Beteiligten. „Aber wenn man durch Verhandlungen etwas erreichen will, muss man konstruktiv miteinander sprechen“, fügte er hinzu.
Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Gebietsfrage für Russland von grundlegender Bedeutung
Update, 10:55 Uhr: Die ukrainische Luftabwehr hat in der Nacht 110 von 138 russischen Drohnen abgeschossen. Bei dem massiven Angriff auf die Ukraine kamen überwiegend Schahed-Kampfdrohnen zum Einsatz. Treffer wurden an elf Orten registriert. An der Abwehr beteiligten sich Flugzeuge, Flugabwehrraketen-Einheiten, elektronische Kampfführung und mobile Feuergruppen.
Update, 9:45 Uhr: Russland hat die Gebietsfrage als zentralen Punkt bei den Friedensgesprächen mit der Ukraine und den USA bezeichnet. Das Thema sei für Russland von grundlegender Bedeutung, sagte Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow laut der staatlichen Nachrichtenagentur RIA. Zugleich bewertete er demnach den bisherigen Verlauf der Verhandlungen positiv und sprach von „konstruktiven Gesprächen“. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte die Gespräche in Abu Dhabi als konstruktiv bezeichnet und ein baldiges Folgetreffen in Aussicht gestellt. Ein Hauptstreitpunkt ist der russische Anspruch auf Gebiete in der Ostukraine.
Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Russland greift Saporischschja an
Erstmeldung: Moskau/Kiew – Die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg bleibt auch am 26. Januar angespannt. Wie der Leiter der Militärverwaltung der Oblast Saporischschja berichtet, haben russische Streitkräfte in der Nacht zu Montag die Stadt erneut angegriffen. „Der Feind hat Saporischschja angegriffen. Am Ort des Geschehens ist ein Feuer ausgebrochen. Ersten Berichten zufolge gab es keine Opfer“, schrieb Ivan Fedorov auf Telegram zur jüngsten Eskalation im Ukraine-Krieg.
Derweil wurde bekannt, dass sich Präsident Wolodymyr Selenskyj am 25. Januar die im Exil lebende belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja in Vilnius getroffen hat. Swetlana Tichanowskaja gilt weithin als Gewinnerin der belarussischen Präsidentschaftswahlen 2020, bei denen sie den langjährigen Machthaber Alexander Lukaschenko herausfordert hat. „Im Namen der Belarussen habe ich meine volle Solidarität mit dem ukrainischen Volk im Kampf für die Freiheit und meinen tiefen Respekt vor der außergewöhnlichen Führungsrolle von Präsident Selenskyj zum Ausdruck gebracht“, schrieb Tichanowskaja nach dem Treffen.
Selenskyj hat sich derweil zu den Fortschritten beim Ringen um ein Ende des Ukraine-Kriegs geäußert. Wie der ukrainische Präsident erklärte, müssten auch die USA bereit sein, bei den Verhandlungen Kompromisse einzugehen. Wie Ukrainska Pravda schreibt, sagte Selenskyj während einer Pressekonferenz am Sonntag, dass während der trilateralen Gespräche ein „20-Punkte-Plan und problematische Fragen erörtert wurde, es gab viele problematische Fragen, jetzt gibt es weniger“.
Zudem sagte er, dass sich Russland im Ukraine-Krieg weiter daran interessiert sei, die Ziele von Wladimir Putin zu erreichen. „Auf dem Schlachtfeld sind sie dazu noch nicht in der Lage. Unsere Position zu unserem Territorium, zur territorialen Integrität der Ukraine, die respektiert werden muss – jeder kennt unsere Position: Wir kämpfen für unseren Staat, für uns selbst, wir kämpfen nicht auf dem Territorium eines anderen Landes.“
Während weiter über eine Lösung des Ukraine-Kriegs debattiert wird, setzt Russland weiter seine Angriffe fort. Wie die ukrainische Luftwaffe schreibt, kam es in der Nacht zum 26. Januar zu Angriffen mit insgesamt 138 Drohnen. Die Attacken dauerten am Morgen noch an, da sich noch immer mehrere russische Drohnen im ukrainischen Luftraum befanden.
In der Nacht zum 26. Januar hat die Ukraine erneut Russlands Wirtschaft angegriffen. Wie unter anderem der Telegram-Kanal Exilenova+ schreibt, griffen Drohnen die Stadt Slawjansk an und setzten eine Öl-Raffinerie in Brand. Demnach berichteten Anwohner von einer Reihe heftiger Explosionen. Das regionale Einsatzkommando gab an, dass Drohnenteile auf das Gelände zweier Unternehmen gefallen seien, ohne die Art der Unternehmen zu spezifizieren.
Im Ukraine-Krieg setzt Kiew schon länger auf eine gezielte Taktik gegen Russlands Wirtschaft. Immer wieder wird die Öl- und Gasinfrastruktur angegriffen, um die wichtige Einnahmequelle Moskaus hart zu treffen. Reuters berichtete am 19. Januar unter Berufung auf eigene Berechnungen, dass die Steuereinnahmen des russischen Bundeshaushalts aus Öl und Gas in diesem Monat im Vergleich zum Januar 2025 voraussichtlich um 46 Prozent sinken werden.
Im Verlauf des vergangenen Tages hat Russland im Ukraine-Krieg 1020 Soldaten verloren. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verwundet. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs am 26. Februar 2022 sind Russlands Verluste damit auf etwa 1.235.060 Soldaten angestiegen. Zudem hat Wladimir Putin 11.608 Panzer, 23.951 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie 36.644 Artilleriesysteme verloren. (fbu mit Agenturen)