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News im Ticker

Ukraine-Krieg aktuell: Russische Drohnen fliegen mit Starlink-Daten unter dem Radar

Putins Armee erobert Gebiete im Osten der Ukraine. Selenskyj zeigt sich zu direkten Gesprächen bereit. Die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg im Ticker.

Dieser Ukraine-Ticker ist beendet. Alle neuen Entwicklungen zum Ukraine-Krieg finden Sie in unserem neuen News-Ticker.

Update, 7:20 Uhr: In der südrussischen Stadt Slawjansk-na-Kubani sind örtlichen Angaben zufolge nach dem Absturz ⁠von Drohnenfragmenten ​Brände in zwei Betrieben ausgebrochen. Eine Person wurde dabei verletzt, wie ⁠das regionale Notfallzentrum mitteilt. Um welche Unternehmen ⁠es sich genau ⁠handelt, ließ die Behörde offen. In der Stadt befindet ‍sich unter anderem eine private ⁠Raffinerie, die auch für den Export ‍produziert.

Update, 6:30 Uhr: In den vergangenen 24 Stunden ist es an der Front dem Generalstab der Ukraine zufolge zu 129 Gefechten gekommen. Die Lage an der Pokrowsk-Achse wird vom Militär laut Ukrinform weiter als höchst angespannt gewertet. Die russischen Truppen haben dort nach ukrainischen Angaben bis Sonntagabend 90 Soldaten verloren.

Update, 26. Januar, 4:55 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja haben sich in der litauischen Hauptstadt Vilnius getroffen. Selenskyj habe sie bei dem Treffen zu einem Besuch nach Kiew eingeladen, schrieb die im Exil lebende Tichanowskaja bei Telegram. Ihren Angaben nach war es das erste bilaterale Treffen der beiden. Tichanowskaja dankte dem ukrainischen Präsidenten für die Aufnahme freigelassener politischer Häftlinge aus Belarus. Selenskyj schrieb zunächst nichts über das Treffen in sozialen Medien. 

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Russland nutzt Starlink für Drohnen

Update, 21.28 Uhr: Die Truppen von Wladimir Putin haben erstmals im Ukraine-Krieg Schahed-Drohnen über Starlink-Satelliten gesteuert. Die Drohnen sollen ukrainische Hubschrauber nahe der Stadt Kropywnyzkyj angegriffen haben. Das sagte der ukrainische Militärexperte Serhii Beskrestnov gegenüber der Ukrainska Pravda. Die manuell gesteuerten Drohnen seien nahe am Boden geflogen, um dem Radar der ukrainischen Luftabwehr zu entgehen, so Beskrestnov. Die Starlink-Satelliten gehören zu SpaceX und liefern weltweit Internet. Genutzt werden die Daten der Firma von Elon Musk auch von den ukrainischen Streitkräften.

Rauch steigt auf über Kiew. Russland attackierte die ukrainische Hauptstadt im Sommer vergangenenes Jahr mit Shahed-Drohnen. (Archivbild)

Update, 20:07 Uhr: Mindestens eine Person kam bei russischen Angriffen auf die Ukraine in der Nacht auf Sonntag ums Leben. Neun weitere wurden verletzt. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe feuerte Russland in der Nacht 102 Drohnen sowie zwei Iskander-Raketen auf das ukrainische Territorium ab. Die ukrainische Luftabwehr konnte 87 der Drohnen abfangen. Mindestens 15 Drohnen durchbrachen jedoch die Verteidigung und trafen zehn verschiedene Ziele. Zu den ballistischen Iskander-Raketen äußerten sich die Behörden zunächst nicht.

Update, 19:38 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj betont, dass auch die Vereinigten Staaten zu Zugeständnissen bei den Friedensgesprächen zur Beendigung des Ukraine-Konflikts bereit sein müssten. Diese Aussage machte er am Sonntag während einer Pressekonferenz mit den Regierungschefs von Litauen und Polen in Vilnius. Selenskyj verwies auf die trilateralen Gespräche in den Vereinigten Arabischen Emiraten, bei denen ein „20-Punkte-Plan und problematische Fragen diskutiert wurden“.

Er hob hervor: „Ja, das sind zwei unterschiedliche grundsätzliche Positionen: die russische und die ukrainische. Die Amerikaner versuchen, einen Kompromiss zu finden. Wir sind bereit, in einem trilateralen Format zu kommunizieren. Das sind vielleicht die ersten Schritte in Richtung dieses Kompromisses.“ Selenskyj ergänzte: „Aber für einen Kompromiss müssen alle Seiten kompromissbereit sein. Übrigens muss auch die amerikanische Seite dazu bereit sein“, fügte er hinzu.

Putins Verbündete: Diese Länder stehen im Ukraine-Krieg an der Seite Russlands

Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen der Gemeinschaft unabhängiger Staaten
Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS). Die GUS besteht aus ehemaligen Staaten der Sowjetunion, die bis heute zum Großteil eng verbunden mit Russland geblieben sind. Doch Moskau-Machthaber Putin hat nicht nur in den Sowjet-Gebieten Freunde. Putin findet auch nach mehreren Jahren Angriffskrieg in der Ukraine noch immer fast weltweit Verbündete. Eine Übersicht: © Imago
Alexander Lukaschenko und Wladimir Putin
Seit Beginn des Ukraine-Kriegs steht ein Mann eng an der Seite Wladimir Putins: Alexander Lukaschenko. Das von ihm autoritär beherrschte Belarus teilt sich eine mehr als tausend Kilometer lange Grenze mit der Ukraine. Lukaschenko unterstützte Putins Truppen logistisch bei ihrer Invasion des Nachbarlandes. © Imago
Kim Jong-un und Wladimir Putin
Ein weiterer enger Verbündeter Wladimir Putins ist Kim Jong-un. Der Machthaber regiert ein totalitäres Nordkorea, das als sozialistische Diktatur historisch enge Beziehungen zu Russland pflegt. © Gavriil Grigorov/Imago
russischer Soldat, der eine Gruppe nordkoreanischer Kameraden einweist
Im Lauf des Ukraine-Kriegs wurde aus der symbolischen Verbindung ein militärisches Bündnis. Kim Jong-un unterstützte Putins Feldzug mit Waffen, Munition und Soldaten. Laut Schätzungen könnten es mehr als 30.000 Mann aus Nordkorea sein, die an der Front im Ukraine-Krieg kämpfen. Auf dem Bild zu sehen ist ein russischer Soldat, der eine Gruppe nordkoreanischer Kameraden einweist.  © Imago
Xi Jinping zu Gast bei Wladimir Putin
Die Volksrepublik China pflegt sowohl mit Nordkorea als auch mit Russland enge Beziehungen. Das bewies Präsident Xi Jinping zuletzt durch seinen Besuch Moskaus am „Tag des Sieges“. An der Seite Putins begutachte Xi als Gast auf der Ehrentribüne die große Militärparade, die durch Russlands Hauptstadt rollte. Doch China unterstützt Russland nicht nur symbolisch durch Besuche, sondern auch ganz praktisch mit Seltenen Erden und Devisen. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs ist China der größte Importeur für russische Rohstoffe geworden. © Imago
Präsident Wladimir Putin mit To Lam
Der Dritte im Bunde der ostasiatischen Verbündeten Russlands ist Vietnam. Hier posiert Präsident Wladimir Putin mit Tô Lâm, Präsident Vietnams von Mai 2024 bis Oktober 2024, bei einem Besuch des russischen Staatschefs in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi. © Kristina Kormilitsyna/Imago
Wladimir Putin und Narendra Modi
In Südasien, konkret auf dem indischen Subkontinent, findet sich mit Narendra Modi der nächste enge Verbündete Russlands. Indiens Premierminister pflegt ein enges Verhältnis zu Putin. Hier umarmen sich beide bei einem Treffen in Neu-Delhi im Jahr 2018. Indien ist durch mehrere internationale Organisationen und Bündnisse mit Russland verbandelt. Die wohl wichtigsten darunter sind die Zusammenkunft der sogenannten BRICS-Staaten und die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO). © Imago
König Ibrahim Ismail von Johor aus Malaysia beim Besuch Putins in Russland
Auch Malaysia ist wie Russland Mitglied des BRICS-Staatenbundes. In Begleitung seiner Frau Raja Zarith Sofia reiste König Ibrahim Ismail von Johor nach Russland, um Putin im Kreml zu besuchen. © Imago
Präsident Kassym-Schomart Tokajew unterhält zu Präsident Wladimir Putin eine gute Beziehung
Zur Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) zählt neben Russland unter anderem die Ex-Sowjet-Republik Kasachstan. Das Land teilt sich mit 7644 Kilometern die längste Landgrenze der Welt mit Russland. Präsident Kassym-Schomart Tokajew unterhält zu Putin eine gute Beziehung. Kasachstan bezieht 90 Prozent seiner Waffenimporte aus Russland, das wiederum den in Kasachstan gelegenen Weltraumbahnhof Kosmodrom Baikonur mietet. Beide Länder sind außerdem Mitglied in der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO). © Imago
Putin und Traoré
Zu Putins engen Verbündeten gehört auch Burkina Fasos Regierungschef Inbrahim Traoré. Am 9. Mai 2025 besuchte er Putin in Moskau (im Bild). „Wir glauben, dass der Terrorismus, den wir heute erleben, vom Imperialismus herrührt, und wir bekämpfen ihn“, sagte er bei einem bilateralen Treffen. In Erinnerung geblieben ist auch eine virale Rede beim Afrika-Gipfel im Jahr 2023 in Russland. Im Beisein Putins machte er damals den Westen dafür verantwortlich, dass Afrika trotz seiner Rohstoffe der ärmste Kontinent sei.  © IMAGO/Mikhail Metzel/Kremlin Pool
Ägypten Militärband Moskau
Mehr als 80 Jahre Diplomatie verbinden Ägypten und Russland. Das Land am Nil ist wirtschaftlich von Moskau abhängig. Auch Putin profitiert von den Verbindungen nach Kairo. Der russische Präsident betrachtet Ägypten als Tor nach Afrika. Im August 2022 war eine ägyptische Militärband in Moskau zu Gast (im Bild). Auch bei der Militärparade zum 80. Jahrestag des Siegs über Nazi-Deutschland am 9. Mai 2025 marschierte eine Einheit aus Ägypten über den Roten Platz.  © Sergei Bobylev/Imago
Laos-einheit in Moskau
Am „Tag des Sieges“ über Nazi-Deutschland am 9. Mai 2025 paradierte auch eine Einheit aus Laos durch Moskau. Angeblich arbeitet Putin derzeit intensiv daran, das Land in den Krieg gegen die Ukraine einzubinden. Im Sommer 2025 begrüßte er den laotischen Präsidenten Thongloun Sisoulith in Moskau. © Ricardo Stuckert/Imago
Turkmenistan Moskau Parade
Turkmenistan schickte ebenfalls eine Einheit nach Moskau. Die zentralasiatische Republik Turkmenistan am Kaspischen Meer gehört auch Jahrzehnte nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zu den am meisten abgeschotteten Staaten der Welt.  © Ricardo Stuckert/Imago
Aleksandar Vucic Putin Netanjahu
Auch der serbische Staatschef Aleksandar Vučić nahm 2025 – wie auch schon 2018 (im Bild) – in Moskau an der Parade vor rund 10.000 Soldaten teil. Die Beziehungen zwischen Serbien und Russland gelten als traditionell freundschaftlich. Belgrad verweigert sich den Sanktionen gegen Russland und hat den Westen für den Ukraine-Krieg verantwortlich gemacht. Zuletzt gab es trotzdem zwischen Moskau und Belgrad Verstimmungen, als der russische Auslandsgeheimdienst Serbien den Verkauf von Munition an die Ukraine vorwarf. © Mikhail Metzel/Imago
Milorad Dodik
Putins wichtigster Mann am Balkan heißt Milorad Dodik (2. von rechts). Der bosnisch-serbische Separatistenführer betreibt seit Jahren die Abspaltung des Landesteils Republika Srpska vom bosnischen Staat. Dodik stimmt sich dabei regelmäßig mit dem russischen Präsidenten ab. © Alexei Nikolsky/Imago
Salva Kiir Putin
Im September 2023 traf sich Putin mit Salva Kiir Mayardit, dem Präsidenten von Südsudan. „Die Welt diktiert, dass niemand allein überleben oder Erfolg haben kann“, sagte Salva Kiir. Zu Putin gewandt meinte er, dass sein Land starke Freunde brauche: „Sie sind einer von ihnen.“ © Valery Sharifulin/Imago
Orban Putin
Ungarns Regierungschef Viktor Orbán ist Putin im Ukraine-Krieg stets treu geblieben. So hat er während der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2024 den bis dahin weitgehend isolierten Kremlchef zum Ärger vieler EU-Länder überraschend in Moskau besucht und sich als Vermittler inszeniert (im Bild). Zugleich nutzt Orbán jede Gelegenheit, um gegen die Ukraine auszuteilen.  © Valeriy Sharifulin/Imago
Putin und Ramaphosa
Ende Juli 2023 war Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa bei Putin zu Gast. Der Kremlchef hatte seine Gäste zum Abschluss eines zweitägigen Afrika-Gipfels in St. Petersburg eingeladen, den er in der russischen Ostsee-Metropole veranstaltete. Südafrika, das mit Russland, China, Indien und Brasilien die Brics-Staatengruppe bildet, wird wegen seiner Russland-Nähe vom Westen mit Skepsis betrachtet.  © Sergei Bobylev/Imago
Peseschkian Putin
Im Januar 2025 war Massud Peseschkian in Moskau zu Besuch. Dabei unterzeichnete Irans Präsident gemeinsam mit Putin ein Abkommen über eine strategische Partnerschaft. Russland und der Iran vertieften damit ihre militärische und wirtschaftliche Zusammenarbeit für die nächsten 20 Jahre.  © Imago
Putin Ortega
Seit vielen Jahren steht Nicaragua an der Seite Putins. Nach dem Aufstand der russischen Privatarmee Wagner gegen die eigene Staatsführung im Juni 2023 schickte auch Präsident Daniel Ortega (hier ein Bild aus dem Jahr 2014) eine Botschaft nach Moskau. In der offiziellen Mitteilung hieß es, Ortega und seine Ehefrau sowie Vizepräsidentin Rosario Murillo übermittelten Putin „unsere Zuneigung in revolutionärer Bruderschaft“. © Cesar Perez/afp
Maduro
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro tat es ihm gleich. „Wir senden unsere Umarmung der Solidarität und der Unterstützung an den Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, dem es gelungen ist, einen Versuch des Verrats und des Bürgerkriegs zu bewältigen und seinem Volk den Sieg und den Frieden zu garantieren“, twitterte er damals. © Alexandr Kryazhev/Imago
Putin Goita
Im Juni 2025 verständigten sich Putin und Malis Militärmachthaber Assimi Goïta auf eine bilaterale Kooperation. Russland ist enger Verbündeter von Goïta, der gegen Terrormilizen in Mali auch auf russische Wagner-Söldner setzte. Das Militär hatte sich 2020 und 2021 an die Macht geputscht, die Zusammenarbeit mit Ex-Kolonialmacht Frankreich beendet und sich Moskau zugewandt. © Alexander Kazakov/Imago
Putin Sassou Nguesso Afewerki
Ende Juli 2023 war Putin gemeinsam mit Denis Sassou Nguesso, dem Präsidenten der Republik Kongo (rechts), und dem eritreischen Präsidenten Isaias Afewerki (links) beim Tag der Marine auf der Newa in St. Petersburg unterwegs. Mit ihrem Besuch beim Russland-Afrika-Gipfel konnten die beiden Staatsmänner die Achse zwischen Russland und ihren Ländern noch einmal stärken. © Alexander Kazakov/Imago
Putin Raúl Castro
Ein besonders inniges Verhältnis pflegt Russland zu Kuba. Für die hoch verschuldete Karibikinsel ist Russland einer der engsten Verbündeten und wichtigsten Geldgeber. Der Kreml bezeichnete den sozialistischen Karibikstaat, der den Ukraine-Krieg nicht verurteilt hat, als „sehr wichtigen Partner“. Im Jahr 2014 war Putin beim vormaligen Präsidenten Raúl Castro zu Gast. © Imago
Putin
Der Kremlchef ist seit Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar 2022 im Westen weitestgehend isoliert. Umso wichtiger ist ihm der Kontakt zu seinen Verbündeten – den sucht er in vielen Fällen auch per Video. Im Mai 2025 nahm er an einer Sitzung der Kommission für militärisch-technische Zusammenarbeit mit ausländischen Staaten teil.  © Alexander Kazakov/Imago

Update, 18:52 Uhr: In Kiew haben russische Angriffe erhebliche Schäden an der kritischen Infrastruktur hinterlassen, die die Wärmeversorgung stark beeinträchtigt haben. Bürgermeister Vitali Klitschko erklärte am Sonntag, dass etwa 1330 Wohngebäude, was rund 15 Prozent des gesamten Wohnungsbestands der Stadt ausmacht, weiterhin ohne Heizung seien.

Die ukrainische Hauptstadt, in der über drei Millionen Menschen leben, bemüht sich seit den jüngsten russischen Angriffen im Ukraine-Krieg am 9., 20. und 24. Januar um die Wiederherstellung von Strom, Heizung und Wasserversorgung. Nach dem Angriff am 24. Januar waren fast 6000 der insgesamt etwa 12.000 Wohngebäude ohne Heizung.

Update, 17:54 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erklärt, dass ein Dokument der USA über Sicherheitsgarantien nach einem möglichen Ende des Ukraine-Kriegs bereit zur Unterzeichnung sei. „Das Dokument ist zu 100 Prozent fertig, und wir warten darauf, dass unsere Partner den Termin und den Ort bestätigen, an dem wir es unterzeichnen werden.“ Bei einem Treffen mit dem litauischen Präsidenten Gitanas Nauseda am Sonntag betonte Selenskyj: „Für uns sind Sicherheitsgarantien zuallererst Garantien ⁠der Sicherheit von den Vereinigten Staaten.“

USA loben Gespräche in Abu Dhabi: nächsten Sonntag weiteres Treffen geplant

Update, 16:33 Uhr: In den Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland in Abu Dhabi haben beide Seiten nach Angaben der USA „viel Arbeit“ geleistet. Sie beabsichtigen, den direkten Dialog fortzusetzen. Ein US-Regierungsvertreter teilte nach Abschluss der ersten trilateralen Gespräche in Abu Dhabi mit, dass die nächste Verhandlungsrunde am kommenden Sonntag stattfinden solle.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Gespräche. Allerdings wurden die Verhandlungen am Wochenende von erneuten intensiven russischen Angriffen auf verschiedene Regionen der Ukraine überschattet. Laut dem US-Regierungsvertreter sollen die nächsten Gespräche ebenfalls in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate abgehalten werden. Die Vereinbarung, weitere Gespräche zu führen, sei ein „gutes Zeichen“, fügte er hinzu. Während der zweitägigen Unterredungen sei bereits „viel Arbeit“ erledigt worden.

Update, 14:54 Uhr: Der Kapitän des Tankers „Grinch“, der mutmaßlich Teil der russischen Schattenflotte ist, wurde von Frankreich in Gewahrsam genommen. Das schreibt France 24, das sich auf die französische Staatsanwaltschaft beruft. Französische Spezialeinheiten beschlagnahmten den Öltanker am Donnerstag und eskortierten ihn anschließend in einen Hafen in der Nähe von Marseille. Der Kreml versucht mit der russischen Schattenflotte, die westlichen Sanktionen im Ukraine-Konflikt zu umgehen und weiterhin Öl zu exportieren.

Die Grünen fordern Taurus-Lieferung an die Ukraine

Update, 14:17 Uhr: Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner hat angesichts neuer russischer Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine gefordert. „Wer Menschen im Winter die Wärme nimmt, führt keinen Krieg gegen Soldaten, sondern gegen Familien, Alte und Kinder“, sagte Brantner der Deutschen Presse-Agentur.

Kreml: Werden niemals mit EU-Chefdiplomatin Kallas reden

Update, 13:23 Uhr: Russland hat jegliche Gespräche mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas kategorisch abgelehnt. „Wir werden niemals mit ihr etwas besprechen, und die Amerikaner auch nicht, das ist doch klar“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow laut Reuters im russischen Staatsfernsehen.

Ukraine-Krieg aktuell: Selenskyj meldet 1700 russische Drohnenangriffe binnen einer Woche

Update, 12:21 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat massive russische Angriffe der vergangenen Woche angeprangert. Allein in sieben Tagen habe Russland mehr als 1700 Angriffsdrohnen, über 1380 gelenkte Fliegerbomben und 69 Raketen gegen die Ukraine eingesetzt, teilte Selenskyj laut Reuters auf X mit.

Ukraine-Krieg aktuell: Raketen beschädigen im Energie-Krieg Objekte in Russland

Update, 25. Januar, 11:22 Uhr: Trotz Gesprächen zur Beendigung des Kriegs wird in der Ukraine geschossen. Nachts gab es weitere Angriffe: Zum Einsatz gekommen seien 102 Kampfdrohnen und zwei Iskander-Raketen, teilte die ukrainische Luftwaffe mit. 87 Drohnen wurden demnach abgewehrt, es gab aber auch Einschläge an zehn unterschiedlichen Orten.

Ukraine-Krieg aktuell: Russland stößt in Charkiw vor – Trump-Gesandter kündigt weitere Gespräche an

Erstmeldung: Russland hat nach eigenen Angaben das Dorf Staryzja in der Region Charkiw eingenommen. Der ukrainische Generalstab bestätigt die Eroberung des Ortes in der nordostukrainischen Region nicht.

Wie Reuters berichtet, meldeten die ukrainischen Streitkräfte jedoch sechs russische Angriffe in dem Gebiet. Das russische Verteidigungsministerium gab zudem nächtliche Attacken auf ukrainische Drohnen-Standorte und Energieanlagen bekannt. Die Angaben beider Seiten lassen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

In der kommenden Woche sind nach US-Angaben weitere Gespräche zur Beendigung des Ukraine-Kriegs in den Vereinigten Arabischen Emiraten geplant. Zu den am vergangenen Freitag und Samstag abgehaltenen trilateralen Gesprächen zwischen Kiew, Moskau und Washington schrieb Steve Witkoff, Sondergesandter von US-Präsident Donald Trump, auf der Plattform X, diese seien „sehr konstruktiv“ gewesen. Es seien Pläne gemacht worden, „die Gespräche nächste Woche in Abu Dhabi fortzusetzen.“

Bei den Verhandlungen geht es darum, einen Weg zur Beendigung des von Kremlchef Wladimir Putin im Februar 2022 befohlenen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu finden. Russland fordert von der Ukraine für ein Ende der Gewalt die Abtretung von Gebieten sowie den Verzicht auf einen NATO-Beitritt und eine schlagkräftige Armee. Vor allem einen weiteren Rückzug aus den bislang nicht von russischen Militärs besetzten Gebieten hat die Ukraine abgelehnt. Die USA wollen als Vermittler beide Seiten zu Kompromissen bewegen.

Russland hat derweil im Verlauf des vergangenen Tages 1020 Soldaten verloren. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verwundet. Wie der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine berichtet, steigen Putins Verluste im Ukraine-Krieg damit auf etwa 1.234.040 Soldaten an. Seit Beginn der jüngsten Kämpfe am 24. Februar 2022 hat Russland zudem 11.605 Panzer, 23.950 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie 36.612 Artilleriesysteme verloren. (Redaktion mit Nachrichtenagenturen)

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