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Einwanderung, Epstein, DOGE
Proteste gegen Trump in allen Bundesstaaten – ausgerechnet an diesem Tag
Am heutigen Samstag finden in den USA landesweite Proteste gegen Präsident Trump statt. Doch auch sein Vize dürfte sich besonders über die Demos ärgern.
Washington, D.C. – Die Proteste gegen Donald Trump sind ein weiteres Zeichen für die politisch angespannte Situation in den USA. Mehr als 400 Demonstrationen von West- bis Ostküste, von Montana bis Texas sind für Samstag (2. August) geplant. „Rage against the Regime“ (deutsch: Wut gegen das Regime) haben die Organisatoren den Aktionstag in Anlehnung an die linke US-Rockband „Rage against the Machine“ getauft.
Die „Rage against the Regime“-Proteste sollen Unmut und Sorgen aus dem ganzen Land bündeln und sichtbar machen, die sich seit Trumps Antritt zu seiner zweiten Amtszeit als US-Präsident angestaut haben. Laut einem Leitfaden für Organisatoren ist es ein Tag, an dem man „zusammenkommt, um Wut in Taten umzuwandeln und die Energie des kollektiven Widerstands zu nutzen“.
Donald Trumps Orbit: Einflüsterer, Berater und Vertraute des Präsidenten
Einwanderungsgesetze, Staatsabbau, Epstein-Skandal: Die Gründe der Proteste gegen Trump
Die Menschen werden vor allem aus Sorge über die aggressive Durchsetzung der Einwanderungsgesetze, den Abbau staatlicher Programme und Behörden – von Medicaid bis zum nationalen Wetterdienst – sowie Angriffe auf demokratische Institutionen, auf die Straße gehen, heißt es von Seiten der Organisation. Sie wollen auch auf die Weigerung der Trump-Regierung aufmerksam machen, weitere Informationen über den verstorbenen Kinderschänder Jeffrey Epstein zu veröffentlichen.
Das Heraufbeschwören des amerikanischen Neofaschismus durch die Trump-Administration hat uns reichlich Grund zur Wut gegeben.
Wie viele Proteste zuvor wird der Aktionstag von der 50501-Bewegung (50 Proteste, 50 Staaten, eine Bewegung) organisiert, die ihren Ursprung auf der Onlineplattform Reddit hat und in kurzer Zeit zur zentralen Protestbewegung gegen Trump wurde. „Die Leute wissen nicht, wohin mit ihrer Wut“, sagte Hunter Dunn, nationaler Pressekoordinator von 50501 gegenüber USA Today. „Das Heraufbeschwören des amerikanischen Neofaschismus durch die Trump-Administration hat uns reichlich Grund zur Wut gegeben.“
Landesweite Proteste gegen US-Regierung fallen genau auf Geburtstag von JD Vance
Neben Donald Trump dürfte sich vor allem US-Vizepräsident über die landesweiten Proteste ärgern. Sie fallen mit ihrem Datum am 2. August genau auf seinen Geburtstag.
Dies sei laut Dunn allerdings reiner Zufall, wie er gegenüber USA Today erklärte. Anfang der Woche hatte die Bewegung 50501, erklärt, dass an diesem Wochenende 300 Proteste gegen Präsident Donald Trump stattfinden würden. Am Freitag wurde die Zahl jedoch auf 425 aktualisiert.
Proteste gegen Donald Trump in den US-Bundesstaaten: Hier soll es sie unter anderem geben
Dothan, Alabama : 17:00 bis 19:00 Uhr im Houston County Courthouse, 115 North Oates St.
Valdez, Alaska : 22:00 Uhr, 213 Meals Ave.
Tucson, Arizona : 16:00 bis 18:00 Uhr, 3113 East 22nd St.
Texarkana, Arkansas : 19:00 bis 21:00 Uhr bei Taco Bell, 5021 North State Line Ave.
Los Angeles, Kalifornien : 19:00 Uhr im Rathaus von Los Angeles, 200 N Spring St.
Colorado Springs, Colorado : 19:00 bis 21:30 Uhr im Rathaus von Colorado Springs, 107 N Nevada Ave.
Torrington, Connecticut : 17:00 bis 18:30 Uhr im Coe Memorial Park, 101 Litchfield St.
Wilmington, Delaware : 15:00 Uhr bei Fox Wilmington, 322 Shipyard Boulevard
Fort Lauderdale, Florida : 9:30 bis 11:00 Uhr, 2916 Southeast 6th Ave.
Eine Demonstrantin schwenkt im April 2025 in Florida im Rahmen einer von der 50501-Bewegung organisierten Protestaktion gegen US-Präsident Donald Trump eine Flagge.
Der Unmut gegen Trump war in den letzten Wochen bereits immer wieder auf den Straßen der USA zu sehen: Mitte Juni waren laut Newsweek Millionen Menschen zu den „No Kings“-Protesten auf die Straße gegangen. Sie richteten sich gegen eine Militärparade in Washington zum 250. Jahrestag der US-Armee, die mit Trumps 79. Geburtstag zusammenfiel. Am 17. Juli gab es landesweite Proteste zu Ehren des verstorbenen Bürgerrechtsaktivisten und Kongressabgeordneten John Lewis statt, am Wochenende des 4. Juli fanden im ganzen Land „Free America“-Veranstaltungen statt. (lm)