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News-Ticker
Ukraine-Krieg: Tod von Milizenführer wohl vorgetäuscht – Selenskyj äußert sich zu Verhandlungen
Ukraine-News im Ticker: Die Ukraine attackiert Putins Wirtschaft und treibt Russlands Verluste an Front in die Höhe. Deutschland liefert neue Waffen. Die Lage.
Dieser News-Ticker zum Ukraine-Krieg ist beendet. Weitere Entwicklungen und Neuigkeiten können Sie in unserem neuen News-Ticker nachlesen.
Update, 8.25 Uhr: Kiew hat neue Zahlen zu Russlands Verlusten im Ukraine-Krieg veröffentlicht. Nach Angaben des Generalstabs haben die russischen Streitkräfte binnen 24 Stunden etwa 910 Soldaten verloren. Insgesamt sind demnach bereits mehr als 1,2 Millionen russische Soldaten im Kampf getötet oder schwer verwundet worden. Weitere Zahlen zu Verlusten Russlands im Ukraine-Krieg im Überblick, die Daten lassen sich unabhängig nicht überprüfen:
Soldaten: 1.209.880 (+910 zum Vortag)
Drohnen: 99.043 (+590)
Artilleriesysteme: 35.720 (+42)
Panzer: 11.494 (+6)
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Update, 6:55 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet bei den Verhandlungen mit Amerikanern, Europäern und Vertretern der NATO in den kommenden Tagen weitere Fortschritte im Ringen um Sicherheitsgarantien. „Politisch ist fast alles vorbereitet, und es ist wichtig, jedes Detail zu klären“, sagte Selenskyj in seiner in Kiew verbreiteten abendlichen Videobotschaft. Beim Treffen der nationalen Sicherheitsberater am Samstag in Kiew hätten 15 Länder, Vertreter der EU und der NATO ihre Teilnahme zugesagt. Das amerikanische Team werde online zugeschaltet.
Update, 2. Januar, 5:00 Uhr: Nach Angaben des Analyseteams Deepstate, das dem ukrainischen Militär nahesteht, hat Russland im abgelaufenen Jahr 4336 Quadratkilometer in der Ukraine erobert. Das seien 0,72 Prozent der Gesamtfläche des Landes. Seit Januar 2023 konnten die Truppen Putins demnach 7463 Quadratkilometer besetzen.
Update, 22:37 Uhr: Das ukrainische Militär erklärt, es greife ausschließlich militärische Ziele, Energieanlagen „und andere legitime Ziele“ an. Dies teilte der Generalstab laut Nachrichtenagentur Interfax Ukraine mit. Die ukrainischen Streitkräfte hielten sich an die Normen des humanitären Völkerrechts.
Hintergrund sind russische Angaben über einen ukrainischen Drohnenangriff auf ein Hotel in der von Russland besetzten Region Cherson. Eine konkrete Stellungnahme zu dem mutmaßlichen Angriff liegt nicht vor.
Selenskyj äußert sich zu Verhandlungen
Update, 20:44 Uhr: Präsident Selenskyj rechnet bei anstehenden Verhandlungen mit USA, Europa und Nato mit weiteren Fortschritten bei Sicherheitsgarantien für die Ukraine. „Das Wichtigste sind die Sicherheitsgarantien für die Ukraine“, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft aus Kiew. „Politisch ist fast alles vorbereitet, und es ist wichtig, jedes Detail zu klären, wie die Garantien in der Luft, zu Lande und zu Wasser funktionieren werden, wenn es uns gelingt, den Krieg zu beenden“, führte er aus.
15 Länder sowie EU- und Nato-Vertreter haben ihre Teilnahme am Treffen der nationalen Sicherheitsberater am Samstag (3. Januar) in Kiew zugesagt. Das US-Team wird online teilnehmen. Am 5. Januar sind Gespräche der Generalstabschefs geplant, am Dienstag folgt ein Gipfel der „Koalition der Willigen“. Selenskyj führte ein Telefonat mit Zyperns Präsidenten Nikos Christodoulides, der den EU-Ratsvorsitz für sechs Monate übernimmt. „Die Mitgliedschaft der Ukraine in der Europäischen Union ist auch eine Sicherheitsgarantie, und wir arbeiten ebenfalls auf die Mitgliedschaft hin“, sagte Selenskyj.
Update, 18:10 Uhr: Der ukrainische Militärgeheimdienst HUR fingierte Ende Dezember den Tod des russischen Milizenführers Denis Kapustin. Geheimdienstchef Kyrylo Budanow präsentierte den totgeglaubten Chef des russischen Freiwilligenkorps RDK am Neujahrstag lebend in einem Video.
Das RDK kämpft an der Seite ukrainischer Truppen gegen die russische Invasion. Durch die fingierte Tötung ermittelte der HUR nach eigenen Angaben die Drahtzieher eines geplanten Attentats auf Kapustin im russischen Geheimdienst. Das von Moskau ausgesetzte Kopfgeld von 500.000 US-Dollar (425.000 Euro) wurde sichergestellt und fließt in die ukrainische Verteidigung. Unabhängige Bestätigungen für diese Darstellung aus Kiew liegen nicht vor.
24 Tote und 25 Verletzte durch Angriff der Ukraine
Update, 15:35 Uhr: Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Café im russisch kontrollierten Dorf Chorly am Schwarzen Meer sind nach Angaben der Besatzungsverwaltung mehr als 24 Menschen getötet worden. Verwaltungschef Wladimir Saldo teilte mit, drei Drohnen hätten das Lokal während einer Silvesterfeier getroffen. Die Totenzahl könne höher liegen. Mindestens 25 weitere Personen wurden verletzt.
Eine unabhängige Bestätigung der Opferzahlen liegt nicht vor. Fotos und Videos in sozialen Netzwerken zeigen ein ausgebranntes Restaurant in dem Ferienort auf einer Halbinsel. „Ein Kind kam ums Leben“, schrieb Saldo. Er stellte wegen des Vorfalls den Friedenswillen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj infrage.
Ukraine greift in der Silvesternacht strategische Ziele in Russland an
Update, 14:02 Uhr: Die Ukraine hat in der Silvesternacht strategische Ziele in Russland und besetzten Gebieten angegriffen. Die Öl-Raffinerie Ilsky in der Region Krasnodar wurde durch Drohnenangriffe getroffen und brannte, bestätigten die ukrainischen Streitkräfte der Ukrainska Pravda. Im besetzten Donezk-Gebiet zerstörte die Ukraine Munitionslager für Schahed-Drohnen und ein Treibstoffdepot der russischen 51. Armee. Bei Awdijiwka attackierte sie einen Kommandoposten des 68. Panzerregiments der russischen 150. Motorschützen-Division.
News vom Ukraine-Krieg: Kämpfe an der Front aktuell nehmen wieder zu
Update, 12.47 Uhr: Die Kämpfe zwischen ukrainischen und russischen Truppen setzten sich am Silvestertag unvermindert fort. Insgesamt ereigneten sich 131 Gefechte an der Front. Den Schwerpunkt bildete die Region um Prokrowsk mit 33 abgewehrten russischen Angriffen. Weitere Kampfgebiete waren Kostjantyniwka mit 18 und Oleksandriwsk mit 16 feindlichen Attacken, wie Ukrinform berichtet. Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte meldete massive russische Feuerkraft: 77 Luftangriffe, 182 gelenkte Fliegerbomben und über 6400 Kamikaze-Drohnen kamen zum Einsatz.
Ukraine-News: Deutschland liefert Waffen für die Front
Update, 11:33 Uhr: Nachschub an der Ukraine-Front: Das ukrainische Verteidigungsministerium hat zwei weitere Patriot-Luftabwehrsysteme aus Deutschland in den Kampfeinsatz genommen. Die zusätzlichen Systeme sollen ukrainische Städte und kritische Infrastruktur im Ukraine-Krieg schützen, berichtet die Ukrainska Pravda. Die Lieferung sei durch jüngste Vereinbarungen mit der deutschen Regierung ermöglicht worden, hieß es in dem Bericht. Ein einzelnes Patriot-System kann bis zu 100 Luftziele erkennen und mehrere gleichzeitig verfolgen, mit einer Reichweite von bis zu 160 Kilometern.
Update, 10:16 Uhr: Der ukrainische Generalstab meldet für den 1. Januar 1060 russische Soldaten-Verluste binnen 24 Stunden. Die Gesamtverluste der russischen Streitkräfte seit Beginn des Ukraine-Kriegs am 24. Februar 2022 beziffern die ukrainischen Angaben auf etwa 1.208.970 Militärangehörige. An zerstörtem Militärgerät verzeichneten die ukrainischen Streitkräfte sieben Panzer, vier gepanzerte Kampffahrzeuge und 36 Artilleriesysteme. Bei Drohnen entstanden mit 769 zerstörten operativ-taktischen unbemannten Luftfahrzeugen besonders hohe Verluste.
Soldaten: 1.208.970 (+1060 zum Vortag)
Drohnen: 98.453 (+769)
Artilleriesysteme: 35.678 (+36)
Panzer: 11.488 (+7)
Update, 8:33 Uhr: Die Ukraine hat in der Silvesternacht ein strategisches Treibstofflager in der russischen Region Jaroslawl mit Drohnen angegriffen. Das Terminal „Temp“ in Rybinsk wurde in Brand gesetzt und gehört laut ukrainischem Geheimdienst SBU zu Russlands strategischen Reserven im Ukraine-Krieg. Das Ziel liegt über 800 Kilometer von der Ukraine entfernt. „Der SBU unterbricht mit chirurgischer Präzision weiterhin die Lieferketten russischer Erdölprodukte sowohl ins Ausland als auch an die Truppen, die die Ukraine angreifen“, sagte ein Geheimdienstmitarbeiter der Agentur Ukrinform. Die ukrainischen Streitkräfte greifen seit Monaten Russlands Ölindustrie an, die zur Finanzierung des Ukraine-Kriegs dient, und treffen damit die russische Wirtschaft empfindlich.
Ukraine-News: Russland bombardiert Odessa und Luzk mit Raketen-Offensive
Update, 7:42 Uhr: Russland hat seine Angriffe auf die ukrainische Zivilinfrastruktur fortgesetzt. So führten die russischen Streitkräfte zum Jahreswechsel eine Drohnenoffensive gegen mehrere ukrainische Regionen durch. Dabei wurde die Energieinfrastruktur in der Oblast Odessa sowie die westukrainische Stadt Luzk getroffen. Die Attacken ereigneten sich wenige Minuten vor Neujahr und verursachten Brände an kritischen Versorgungsanlagen. „Das ist die Art von Feuer, die wir in unserem Luzk zu Neujahr haben – anstelle von festlichen Lichtern“, sagte Bürgermeister Ihor Polishchuk laut dem Kyiv Independent.
Schatten aus Stahl an der Front: Panzer gestern, heute und morgen
Ende vom Ukraine-Krieg: Selenskyj rechnet weiter mit einem Friedensabkommen
Update, 1. Januar, 6:11 Uhr: Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht ein Friedensabkommen im Ukraine-Krieg zu 90 Prozent fertig. Zehn Prozent der Verhandlungen stünden noch aus, erklärte er in seiner Silvesteransprache. Die Ukraine wolle ein Kriegsende, aber nicht „um jeden Preis“. Ein Abkommen müsse starke Sicherheitsgarantien gegen eine erneute russische Invasion enthalten. Stunden nach der Ansprache führte Russland erneut massive Drohnenangriffe gegen die Ukraine durch. Die Kämpfe an der Front dauern an.
Update, 16:57 Uhr: Kiew reagiert auf Russlands angebliche Beweise für die Behauptung, die Ukraine habe Putins Residenz angegriffen: Der ukrainische Auslandsgeheimdienst sprach von gefälschten Karten und Fakes der russischen Seite. Nach ukrainischen Medienberichten sah der Geheimdienst in Kiew darin den Beginn einer russischen Kampagne, um die Bemühungen der Ukraine und der USA für einen Friedensplan zu torpedieren.
Update, 16:09 Uhr: Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich in seiner Neujahrsbotschaft auch nach fast vier Jahren seines Ukraine-Kriegs siegessicher gezeigt. „Ich gratuliere unseren Kämpfern und Kommandeuren zum beginnenden Neuen Jahr! Wir glauben an sie und an unseren Sieg“, sagte Putin laut dem von Staatsmedien veröffentlichten Text der aufgezeichneten Videoansprache, die zuerst auf der fernöstlichen Halbinsel Kamtschatka im Fernsehen zu sehen war. Dort begann das Jahr 2026 um 13.00 Uhr MEZ. Die Soldaten, denen die Ukraine Kriegsverbrechen vorwirft, bezeichnete Putin erneut als „Helden“.
„Millionen Menschen in ganz Russland - das versichere ich ihnen! - sind in dieser Silvesternacht bei ihnen. Sie denken an sie, fühlen mit ihnen, hoffen auf sie. Wir sind vereint in unserer aufrichtigen, selbstlosen und treuen Liebe zu Russland“, sagte Putin. Von den Verhandlungen mit den USA über eine Beendigung des Krieges oder der Hoffnung auch vieler Russen auf Frieden war aber keine Rede in der Botschaft.
Verluste für Putin im Ukraine-Krieg: Kiews Sicherheitsdienst meldet Angriff auf Ölspeicher
Update, 15:18 Uhr: Der ukrainische Sicherheitsdienst hat in der Nacht zu Mittwoch einen Ölspeicher im russischen Oblast Jaroslawl angegriffen. Das berichtet Ukrainska Pravda unter Berufung auf eine Quelle im Sicherheitsdienst. Den Quellen zufolge ist das Öllager Teil des staatlichen Reservesystems Russlands und für die Lagerung großer Mengen an Kraftstoff vorgesehen. Bereits zuvor hatte der Telegram-Kanal Astra berichtet, dass Anwohner Explosionen gemeldet hätten – Augenzeugen hätten später angegeben, dass Tanks brennen.
Ukraine-Drohneneinheit melden Angriffe auf Putins Infrastruktur
Update, 14:45 Uhr: Ukrainische Drohnen-Einheiten sollen mehrere Militär- und Infrastruktureinrichtungen in den russisch besetzten Gebieten der Regionen Donezk, Luhansk und Saporischschja sowie auf der Krim angegriffen haben. Das berichtet der Chef der ukrainischen Drohnentruppen, Robert „Madjar“ Browdi, auf Facebook. Demnach seien zwölf Objekte getroffen worden – darunter das Tanklager „Rowenki“ in der Region Luhansk.
Lage an der Front im Ukraine-Krieg: Kiew meldet weiterhin Kontrolle der Stadt Rodynske
Update, 13:49 Uhr: Ukrainische Streitkräfte weisen die russische Darstellung einer Einnahme der Stadt Rodynske in der Region Donezk zurück: Die Stadt stehe nach wie vor unter ukrainischer Kontrolle. Laut Ukrinform veröffentliche eine ukrainische Brigade auf Telegram Aufnahmen, die in der Stadt eine ukrainische Flagge zeigen sollen. „Russische Soldaten, denen es gelingt, in die Stadt einzudringen, werden aufgespürt und mit allen verfügbaren Mitteln vernichtet. Die Kampfhandlungen dauern rund um die Uhr an“, heißt es in dem Bericht.
Ukraine-News: Russische Angriffe auf Odessa – und Kiews Gegenschlag
Erstmeldung: Moskau/Kiew – Kurz vor Beginn des neuen Jahres nimmt Russland im Ukraine-Krieg in Odessa noch einmal die ukrainische Energieinfrastruktur ins Visier. Doch auch Kiew schickt Russland ein „Neujahrsfeuerwerk“, wie der ukrainische Nachrichtendienst schreibt.
Ukraine sendet Putin „Neujahrsfeuerwerk“: Militärgeheimdienst meldet Angriffe in Russland
So sollen in der Nacht zu Mittwoch (31. Dezember) Einheiten des ukrainischen Militärgeheimdienstes in Zusammenarbeit mit dem staatlichen Grenzschutzdienst einen Ölterminal und eine Raffinerie im russischen Schwarzmeerhafen Tuapse in der Region Krasnodar angegriffen haben. Das meldete der ukrainische Verteidigungsnachrichtendienst. In der Mitteilung heißt es laut Ukrainska Pravda: „Das Team von Defence Intelligence of Ukraine gratuliert den Leibeigenen Russlands herzlich zu den bevorstehenden Feiertagen und präsentiert dieses Neujahrsfeuerwerk aus tiefstem Herzen.“
Russland nahm unterdessen in Odessa die ukrainische Energieinfrastruktur ins Visier und legte dabei nach Angaben des ukrainischen Energieministeriums die Stromversorgung für mehr als 170.000 Verbraucher lahm. Neben Infrastruktur seien auch Wohngebäude bei den nächtlichen Angriffen im Ukraine-Krieg getroffen worden, wie der Chef der Militärverwaltung der Stadt Odessa, Serhij Lyssak, auf Telegram mitteilte. Sechs Menschen, unter ihnen drei Kinder im Alter von 7 Monaten, 8 und 14 Jahren, seien verletzt worden.
Unterdessen veröffentlichte Russland am Mittwoch erstmals nach Tagen mögliche Beweise für den angeblichen ukrainischen Angriff auf eine Residenz des russischen Machthabers Wladimir Putin. „Der Terroranschlag des Kiewer Regimes war zielgerichtet, sorgfältig geplant und erfolgte in mehreren Stufen“, sagte der Chef der Luftabwehrraketentruppen der russischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte, Alexander Romanenkow, in Moskau.
In einem vom russischen Verteidigungsministerium veröffentlichten Video listete der Generalmajor unter anderem Orte, genaue Uhrzeiten und Flugrouten einzelner Drohnen in der Nacht auf den 29. Dezember auf. Das Ministerium veröffentlichte zudem ein Video, auf dem ein Uniformierter in einem Wald und Fragmente einer angeblich ukrainischen Drohne zu sehen sind. Die Ukraine wies die Vorwürfe Moskaus in den vergangenen Tagen entschieden zurück und warf dem Kreml vor, die Verhandlungen für ein Ende des Ukraine-Kriegs damit sabotieren und weitere Angriffe gegen das Nachbarland rechtfertigen zu wollen.
Einem Ende des Ukraine-Kriegs scheint man mit den aktuellen Entwicklungen nicht näher: Russland kündigte bereits an, seine Positionen in den Verhandlungen überdenken zu wollen. Welche Positionen das sind, blieb dabei offen: Bislang beharrt Moskau ohnehin auf seinen Maximalforderungen.
NATO-Generalsekretär Mark Rutte hatte am 11. Dezember die Zahl russischer Verluste auf schätzungsweise mehr als 1,1 Millionen beziffert. Im Jahr 2025 seien es pro Tag durchschnittlich 1200 Soldaten pro Tag gewesen. (Quellen: dpa, AFP, ukrainischer Generalstab, Ukrainska Pravda) (pav)