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News im Ticker

Krieg in Nahost aktuell: Trump kündigt „großartigen Deal“ an – Teheran dementiert

News zum aktuellen Nahost-Krieg im Ticker: Trump stellt Iran-Einigung am Wochenende in Aussicht. Teheran weist Angaben zurück.

Update, 6:45 Uhr: Angeblich stehen die USA und der Iran vor einem Deal. Ob wirklich ein Durchbruch gelingt, ist aber noch offen. Von Trump gemachte Angaben, dass eine „großartige Vereinbarung“ für ein Ende des Krieges erzielt worden sei, wurden von Teheran offiziell zurückgewiesen. Bislang sei kein Text finalisiert worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht, unter Berufung auf eine mit dem Verhandlungsteam verbundene Quelle. Ranghohe iranische Politiker äußerten sich zunächst nicht zu Trumps Einlassungen.

US-Präsident Donald Trump sieht den Iran-Krieg erneut vor dem Ende.

Laut Fars war ein Rahmenabkommen allerdings bereits vor etwa zwei Wochen weitgehend fertiggestellt. Militärische Spannungen, darunter Israels Angriffe auf die libanesische Hauptstadt Beirut, hätten jedoch dazu geführt, dass die Verhandlungen zunächst auf Eis gelegt wurden, berichtete die Agentur. Nach erfolgreicher Vermittlung durch das Golfemirat Katar seien dann am Mittwoch wieder Fortschritte erzielt worden. 

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien. Die Angaben zum Iran-Krieg lassen sich nicht immer unabhängig überprüfen.

Nahost-Krieg aktuell: Iran-Krieg laut Trump beendet

Update, 5:50 Uhr: Donald Trump hat schon viele Male das bevorstehende Ende des Iran-Kriegs angekündigt. Jetzt aber ist er noch einen Schritt weitergegangen: Angeblich ist der Iran-Krieg bereits vorbei. „Ich weiß nicht, ob Sie es gehört haben, aber wir haben heute den Krieg mit dem Iran beendet“, sagte Trump bei einer Telefon-Massenkonferenz zur Unterstützung des Vizegouverneurs von Georgia, Burt Jones. „Sie haben zugestimmt, niemals Atomwaffen zu besitzen, worauf wir bestanden haben; das war der ganze Zweck. Das machte 95 Prozent davon aus.“ Der Iran hat eine solche Einigung bisher allerdings nicht bestätigt.

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Update, 12. Juni, 5.00 Uhr: Der Iran hat Angaben von US-Präsident Donald Trump über eine Einigung auf ein Abkommen zum Ende des Krieges zurückgewiesen. „Bislang ist der Iran zu keiner abschließenden Entscheidung über das Abkommen gelangt“, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Esmail Bakaei. Bei der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim hieß es zugleich, Trump habe in den vergangenen zwei Monaten bereits 38 Mal verkündet, dass eine Einigung ganz nahe sei. „Solange der Iran keine mögliche Einigung verkündet, sollten alle Angaben von Trump zu diesem Thema genauso betrachtet werden wie seine bisherigen Äußerungen“, hieß es bei Tasnim weiter.

Trump hatte zuvor verkündet, dass mit Teheran eine „großartige Vereinbarung“ für ein Ende des Iran-Krieges erzielt worden sei. Diese sei das Ergebnis von Gesprächen mit „der höchsten Ebene der iranischen Führung“. Zeit und Ort der Unterzeichnung des Abkommens würden „in Kürze bekanntgegeben“, kündigte der US-Präsident in seinem Onlinedienst Truth Social an.

Nahost-Krieg aktuell: Trump spricht erneut von Iran-Deal

Update, 22:11 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat erneut Hoffnungen auf ein Rahmenabkommen zwischen USA und den Iran geweckt und als Ort für eine mögliche Unterzeichnung Europa ins Spiel gebracht. Dokumente würden noch finalisiert, sagte Trump im Oval Office vor Reportern. Das sollte in den nächsten Tagen passieren. Wahrscheinlich werde es eine Unterzeichnung geben - „vielleicht in Europa“. 

Einen genauen Ort oder ein Land nannte Trump nicht. Kurz darauf sagte er, vielleicht werde die Unterzeichnung schon am Wochenende vollzogen. Er selbst werde dann nicht dabei sein können, aber Vize-Präsident JD Vance.

Update, 20:25 Uhr: Die Ölpreise sind nach der Absage von geplanten Angriffen der USA auf den Iran deutlich gefallen. Die Nordseesorte Brent fiel am Abend unter die Marke von 90 US-Dollar je Barrel. Das waren fast 4 Prozent weniger als am Vorabend. In der Nacht hatte die weltweite Referenzsorte noch bis zu 95,50 Dollar gekostet. 

Update, 19:45 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat die für diesen Abend angekündigten schweren Angriffe auf den Iran abgesagt. Der Republikaner begründete das auf der Plattform Truth Social mit laufenden Gesprächen, die die höchste Ebene der iranischen Führung erreicht hätten. Trump schrieb auf Truth Social: „Als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika habe ich die für heute Abend geplanten Luftangriffe und Bombardements gegen den Iran abgesagt. Die Gespräche und die letzten Einzelheiten wurden sowohl in ihrer Grundausrichtung als auch im Detail von allen beteiligten Parteien gebilligt (…)“

Update, 18:55 Uhr: Teherans Parlamentspräsident und Verhandlungsführer Mohammad Bagher Ghalibaf hat die USA bei „impulsiven“ Entscheidungen im Iran-Krieg vor einem „endlosem Sumpf“ gewarnt. „Unangemessene Strategien und impulsive Entscheidungen werden die gesamte Lage zum Schlechten wenden, die Energieinfrastruktur zerstören, die Märkte zum Einsturz bringen und euch in einen endlosen Sumpf stürzen, aus dem ihr jahrelang nicht herauskommen werdet“, erklärte Ghalibaf am Donnerstag im Onlinedienst X. Zugleich drohte er: „Ihr werdet einen anderen Iran kennenlernen.“

Update, 18:14 Uhr: Ein hochrangiger iranischer Parlamentarier hat den USA mit Vergeltung gedroht, sollten sie die Ölexportinsel Kharg angreifen. Das berichtet CNN. Ebrahim Azizi, Vorsitzender des Ausschusses für nationale Sicherheit und Außenpolitik im iranischen Parlament, bezeichnete US-Präsident Donald Trump als „verwirrt und unberechenbar“. Azizi erklärte gegenüber der iranischen Zeitung Hamshahri, dass Iran und sein gesamtes Territorium, einschließlich der Insel Kharg, „vollständig vorbereitet“ seien. „Das Niveau der Bereitschaft unserer Streitkräfte dort ist so hoch, dass ich glaube, eines der Dinge, die in Zukunft deutlich werden könnten, ist genau dieses maximale Niveau der militärischen Vorbereitung auf der Insel“, sagte Azizi.

US-Militär greift iranischen Tanker im Golf von Oman an

Update, 17:24 Uhr: Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut einen Tanker im Golf von Oman angegriffen, der versucht haben soll, iranisches Öl zu transportieren. Beschossen worden sei der Maschinenraum des Schiffes „Jalveer“, das unter der Flagge des westafrikanischen Landes Guinea-Bissau fahre, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit. Die Besatzung habe wiederholt Anweisungen der US-Streitkräfte missachtet. Es ist bereits das dritte Mal binnen weniger Tage, dass das US-Militär Tanker außer Gefecht setzt. 

Update, 14:44 Uhr: Donald Trump hat auf seiner Plattform Truth Social neue, massive Militärschläge gegen den Iran angekündigt. In dem aktuellen Beitrag erklärte er, die Vereinigten Staaten würden das Land „heute Nacht sehr hart“ treffen. Gleichzeitig behauptete der US-Präsident, die iranischen Verteidigungs- und Angriffsstrukturen, darunter die Marine, die Luftwaffe sowie sämtliche Radar- und Luftabwehrsysteme, seien bereits vollständig zerstört.

Ferner formulierte Trump weitreichende strategische und wirtschaftliche Ziele, die auf eine direkte Kontrolle der iranischen Ressourcen abzielen. Er drohte an, bald die strategisch entscheidende Insel Charg, über die der Großteil der iranischen Ölexporte abgewickelt wird, sowie weitere zentrale Ölinfrastrukturen militärisch einzunehmen, um die „totale Kontrolle“ über den dortigen Öl- und Gasmarkt zu erlangen.

Trump verglich dieses Vorgehen explizit mit seiner Politik gegenüber Venezuela, die nach seiner Darstellung für beide Länder „brillant“ funktioniere, und beendete die Erklärung demonstrativ mit seinem offiziellen Titel.

Nahost-Krieg aktuell: USA und Iran verhandeln trotz neuer Luftangriffe weiter über Abkommen

Update, 13:34 Uhr: Im Iran-Krieg verhandeln Teheran und Washington hinter den Kulissen intensiver als bisher bekannt – laut Reuters wurden bereits Entwürfe für eine gemeinsame Absichtserklärung ausgetauscht. Während der Iran die Anerkennung seiner Kontrolle über die Straße von Hormus und ein Ende der Sanktionen verlangt, besteht US-Präsident Donald Trump auf einem Ende der iranischen Blockade der Meerenge sowie auf verbindlichen Garantien, dass Teheran keine Atomwaffen entwickle.

Drei iranische Insider und ein europäischer Diplomat bestätigten Reuters die laufenden Gespräche; ein zentraler Knackpunkt bleibe die Modalität der Freigabe eingefrorener iranischer Ölgelder.

Nahost-Krieg aktuell: Iran droht USA bei neuen Schlägen mit „gefährlichen Konsequenzen“

Update, 12:09 Uhr: Das iranische Außenministerium hat die „großangelegten“ US-Angriffe der vergangenen Nacht scharf verurteilt. Teheran habe ein Recht auf Selbstverteidigung und Gegenschläge. Die US-Regierung trage die Verantwortung für die „gefährlichen Konsequenzen“ der Aggression, hieß es weiter. 

Laut iranischen Medien wurden bei den Angriffen in der Provinz Teheran drei Menschen verletzt. Das Portal Mehr berichtete zugleich unter Berufung auf offizielle Stellen, in den frühen Morgenstunden sei in der Straße von Hormus ein Boot, das mit Grundnahrungsmitteln beladen gewesen sei, von einem Geschoss der USA getroffen worden. Die Besatzung sei gerettet worden.

Update, 10:24 Uhr: Das US-Militär hat nach eigenen Angaben einen Tanker im Golf von Oman angegriffen, der versucht haben soll, iranisches Öl zu transportieren. Der Maschinenraum des unter der Flagge des pazifischen Inselstaats Palau fahrenden Schiffes „Settebello“ sei beschossen worden, nachdem sich die Besatzung den Anweisungen der Streitkräfte widersetzt habe, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit. 

Nach Angaben des indischen Außenministeriums gelten drei indische Besatzungsmitglieder als vermisst. Die übrigen 21 seien gerettet worden. In Zusammenarbeit mit den Behörden in Oman laufe eine Suchaktion nach den vermissten Seeleuten. 

Das Ministerium verurteilte den Angriff in einer Mitteilung. „Die Angriffe auf die Handelsschifffahrt und die zivile Infrastruktur in der Region müssen eingestellt werden“, hieß es weiter, ohne die USA namentlich zu nennen. Berichten der Zeitung The Hindu und anderer indischer Medien zufolge bestellte das Außenministerium aus Protest den stellvertretenden Botschafter der USA in Neu-Delhi ein. 

Merz: Deutschland bereit zu Verantwortung in Straße von Hormus

Update, 9:53 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Bereitschaft Deutschlands bekräftigt, nach einem Ende des Konflikts in der Golfregion Verantwortung vor Ort zu übernehmen. „Wir sind bereit, uns an der Sicherung der Straße von Hormus zu beteiligen, sobald die Voraussetzungen dafür vorliegen“, sagte er in seiner Regierungserklärung im Bundestag. Bis dahin setze sich Deutschland für eine diplomatische Lösung des Konflikts ein.

Krieg in Nahost aktuell: Hormus-Blockade versetzt Energiemarkt in Aufruhr

Erstmeldung: Washington/Teheran – Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran eskaliert trotz formal geltender Waffenruhe weiter. Nach neuen US-Angriffen erklärt der Iran die Straße von Hormus für gesperrt – und meldet eigene Angriffe.

Nach neuen US-Luftschlägen verbot die iranische Militärführung sämtlichen Schiffen – ausdrücklich auch Öltankern und Frachtern – die Durchfahrt durch die strategisch wichtige Meerenge. Laut staatlichem Rundfunk sollen bereits zwei Schiffe beschossen worden sein.

Krieg in Nahost aktuell: Iran verlangt hohe Hormus-Gebühren

Während das US-Regionalkommando Centcom eine tatsächliche Blockade dementierte und erklärte, der Schiffsverkehr laufe weiter, verschärft die Drohung die Krise auf dem globalen Energiemarkt massiv, da der Iran hohe Gebühren verlangt und den Korridor militärisch kontrolliert.

Als Reaktion auf den vorangegangenen Abschuss eines US-Apache-Kampfhubschraubers flog das US-Militär eine schwere, mehrwellige Angriffsserie im gesamten Iran. Nach Angaben von Centcom wurden gezielt militärische Aufklärungsanlagen, Kommunikationssysteme und Luftverteidigungsstellungen attackiert, um Bedrohungen für Handelsschiffe auszuschalten.

Krieg in Nahost aktuell: Explosionen bei Teheran

Iranische Medien meldeten heftige Explosionen in mehreren südiranischen Hafenstädten wie Bandar Abbas und Sirik, wo die Trinkwasserversorgung für rund 20.000 Menschen beschädigt wurde. Sogar nahe der Hauptstadt Teheran, in der Pendlermetropole Karadsch, wurden Detonationen und Drohnensichtungen gemeldet.

Nahost-Krieg aktuell: Iran weitet Gegenangriffe auf Golfstaaten aus

Die Eskalation hat die Nachbarstaaten Bahrain und Kuwait direkt in den Konflikt hineingezogen. Irans Revolutionsgarden reagierten auf die US-Bombardements mit massiven Drohnen- und Raketenangriffen auf dortige US-Militärstützpunkte. In Bahrain, wo das Hauptquartier der Fünften US-Flotte liegt, schrillten die Sirenen und es wurde Luftalarm ausgelöst.

In Kuwait reagierten die Behörden auf den iranischen Beschuss, indem sie den gesamten zivilen Luftraum sperrten und die Luftabwehr aktivierten. Insgesamt vermeldete die iranische Elitestreitmacht Angriffe auf 18 regionale Ziele.

Nahost-Krieg aktuell: Israel bombardiert den Libanon weiter

Inmitten dieser erneuter Spannungen im Iran-Krieg kommt es im Libanon weiterhin zu schweren Angriffen der israelischen Armee. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA meldete zahlreiche Luftangriffe in weiten Teilen des Südens und im Osten des Landes. Dabei wurden ersten Angaben zufolge mindestens 13 Menschen getötet.

Ein Drohnenangriff auf ein Fahrzeug in der Küstenstadt Sidon südlich der Hauptstadt Beirut tötete zwei Menschen, berichtete die Staatsagentur weiter. Israels Armee geht eigenen Angaben zufolge im Süden des Nachbarlandes gegen die Hisbollah und deren Einrichtungen vor. (Redaktion mit Nachrichtenagenturen)

Rubriklistenbild: © Julia Demaree Nikhinson/dpa

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