Dämpfer für Autofahrer

Neue Eskalation im Iran – droht der nächste Schock an der Zapfsäule?

Neue US-Militärschläge gegen den Iran lassen den Ölpreis wieder steigen – und bringen Autofahrer in Deutschland erneut unter Druck.

Tanken wird wieder teurer – und das schon bald. Neue US-Militärschläge im Iran haben die Märkte am Dienstag aufgeschreckt und die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung im Nahen Osten erneut gedämpft. Dabei schienen die Zeichen zuletzt eigentlich auf Entspannung zu stehen: US-Präsident Donald Trump hatte ein Abkommen mit Teheran noch vor wenigen Tagen als weitgehend ausgehandelt bezeichnet. Doch die Realität sieht anders aus. Die Straße von Hormuz – eine der meistbefahrenen Schifffahrtsrouten der Welt – bleibt ein gefährlicher Krisenherd. Und das hat direkte Folgen für Millionen Autofahrer in Deutschland.

Die Meerenge, die den Spritpreis bestimmt

Die Straße von Hormuz ist eine der global wichtigsten Schifffahrtsrouten. Rund 20 Prozent des global gehandelten Öls passieren täglich diese schmale Meerenge zwischen dem Iran und der arabischen Halbinsel. Seit dem Beginn des Iran-Krieges Ende Februar 2026 gilt sie faktisch als blockiert – mit spürbaren Folgen: Brent-Öl hat seitdem um mehr als die Hälfte zugelegt. Ihr Hoch erreichte die Sorte im März 2026 mit über 120 Dollar pro Barrel. Laut der US-Energiebehörde EIA drohen bei anhaltender Blockade Preise von über 110 Dollar. Derzeit sitzen rund 75 beladene Tanker mit mehr als 15 Millionen Tonnen Öl fest. Erfahren Sie, warum die Lage so verfahren ist und was das für die Spritpreise in Deutschland konkret bedeutet.

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