Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Zuvor abwegige Bündnis nun möglich

Pakt zweier Erzfeinde könnte Nahen Osten erschüttern – bei Trump und Netanjahu schrillen Alarmglocken

Ein unmöglich geglaubtes Zweckbündnis gerät im Iran-Krieg in Sichtweite – es würde die Tektonik des Nahen Ostens erschüttern, analysiert unser Autor.

Saudi-Arabien habe dem Iran einen Nichtangriffspakt vorgeschlagen, berichtete die Financial Times jüngst. Diese Nachricht, die inmitten der schweren Erschütterungen des US-israelischen Krieges gegen Teheran die Runde macht, stützt sich auf westliche und arabische Diplomatenkreise. Weder Saudi-Arabien noch der Iran dementierten. Ein solcher Vorschlag markiert eine historische Zäsur.

Eine Explosion über Riad im März – Kronprinz Mohammed bin Salman könnte ein Zweckbündnis mit dem Mullah-Regime erwägen.

Saudi-Arabien versteht sich als Hüter der heiligen Stätten des sunnitischen Islams, der Iran bildet das theokratische Zentrum der Schia bildet. Seit der islamischen Revolution von 1979 stehen sich diese beiden Mächte in unversöhnlicher geopolitischer Rivalität gegenüber. Ihre Interessen kollidieren in der gesamten Region. Im Jemen führen sie über die Huthi-Rebellen einen blutigen Stellvertreterkrieg. Im Irak und in Syrien ringen sie um den entscheidenden Einfluss auf die politische Architektur. Und im Libanon stützt Teheran die Hisbollah als Antagonist Israels. Dass nun ausgerechnet Riad die Hand ausstreckt, rüttelt an der Tektonik des Nahen Ostens, dem Freund-Feind-Schema, das seit Jahrzehnten die beiden Länder als Antipoden beschreibt. 

Dramatische Wende im Namen Osten: Größte Feinde nähern sich an – Iran und Saudi-Arabien

Riad hatte bereits zuvor mit einst undenkbaren diplomatischen Schritten überrascht: eine herannahende Anerkennung des Staates Israels – was Berichten der New York Times zufolge die Hamas zu ihrer Attacke auf Israel am 7. Oktober 2023 bewegt haben soll, um diesen historischen Durchbruch zu torpedieren. Was für eine dramatische Wende: Vor gut zwei Jahren noch Annäherung an Israel – und nun Kehrtwende hin zu Israels Staatsfeind Nummer 1.

Diplomaten verweisen darauf, dass die Führung in Riad das jetzt vorgeschlagene Abkommen mit Teheran explizit nach dem Vorbild der Schlussakte von Helsinki aus dem Jahr 1975 modellieren möchte. Damals, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, einigten sich die USA, Kanada, die Sowjetunion und die europäischen Staaten auf die Anerkennung der bestehenden Grenzen und den Verzicht auf Gewalt. Helsinki schuf keine Freundschaft, aber es institutionalisierte ein System zur Konfliktvermeidung zwischen verfeindeten Blöcken. Dass ein solcher Pakt überhaupt diskutiert wird, ist das direkte Resultat einer fundamental veränderten Sicherheitslage am Golf.

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Der im Februar ausgebrochene militärische Konflikt der USA und Israels gegen den Iran hat die Verwundbarkeit der Golfstaaten offengelegt. Obwohl Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate traditionelle Verbündete Washingtons sind, gerieten sie ins Visier iranischer Vergeltungsschläge. Drohnen- und Raketenangriffe beschädigten laut dem Wall Street Journal lebenswichtige Meerwasserentsalzungsanlagen und Öl-Infrastrukturen in der Region. Gleichzeitig ist die Hisbollah im Libanon militärisch geschwächt, und der Iran leidet unter massiven wirtschaftlichen Blessuren. Beide Regime sind derart unter Druck, dass sie sich einen direkten, unkontrollierten Krieg gegeneinander schlichtweg nicht leisten können.

Könnte ein Pakt mit dem jeweils scheinbar größten Feind diese Erwartungen erfüllen und die Erzfeinde dauerhaft auf Armeslänge voneinander fernhalten? Das Mullah-Regime benötigt für sein Überleben dringend verlässliche Sicherheitsgarantien, dass sein Territorium von den arabischen Nachbarn aus nicht angegriffen wird. Im Konzert seiner Feinde – Israel und die USA belegen hier nach wie vor aus Teherans Sicht die ersten Plätze – könnten die Mullahs Saudi-Arabien nach hinten priorisieren, um Riads Partnerschaft mit Washington zu neutralisieren.

In Israel und den USA schrillen die Alarmglocken: Zweckbündnis könnte die Region verändern

Saudi-Arabien wiederum braucht Ruhe und Sicherheit, um die wirtschaftliche Transformation, Kronprinz Muhammad bin-Salmans wichtigstes Projekt, in Ruhe und ohne Gefahr, von iranischen Raketen zerstört zu werden, voranzutreiben. Da Riad und Teheran bislang maßgebliche Akteure in regionalen Konflikten waren und sich über ihre Proxys auch auf dem Schlachtfeld gegenüberstanden, würde ein solches Abkommen auch beeinflussen, wie es etwa im Jemen weitergeht. Dass Riad seine Abhängigkeit von den unter Donald Trump immer rücksichtsloser agierenden USA verringern mag, kommt den Mullahs zupass.

Beide Staaten verfolgen mit einem möglichen Nichtangriffspakt keine idealistische Friedensagenda, sondern eine nüchterne Sicherheitslogik. Sie handeln also nicht aus Vertrauen, sondern aus Verwundbarkeit. Von daher haben alle Beteiligten tatsächlich etwas zu gewinnen beziehungsweise zu verlieren, wenn dieser Pakt zerbrechen würde – vorausgesetzt, er kommt tatsächlich zustande. Die Skepsis bei den Anrainern bleibt groß. Die Vereinigten Arabischen Emirate agieren weitaus irankritischer als Saudi-Arabien und suchen eher die Nähe zu den USA und Israel.

Für Israel bedeutet die Saudi-Idee die große Gefahr einer Isolation – dort und in den USA schrillen daher die Alarmglocken. So ist auch Trumps Druck auf Saudi-Arabien zu verstehen. Der US-Präsident fordert, dass das Land als Vorbedingung für weitreichende US-Sicherheitsgarantien den jüdischen Staat diplomatisch anerkennen muss. Nichts wäre aus Sicht von Israel und den USA schrecklicher, als wenn sich Teheran und Riad gegen den jüdischen Staat verbünden würden.

Wer noch vor einem Jahr einen Nichtangriffspakt zwischen Riad und Teheran ins Spiel gebracht hätte, wäre in den Hauptstädten der Welt ungläubig angeschaut worden. Doch die Karten in der Region werden im Moment neu gemischt. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um eine strategische Allianz nach dem Vorbild von Russland und China, die auf einer gemeinsamen globalen Ideologie fußt. Es wäre ein Zweckbündnis zweier Theokratien. Der Iran lässt nicht erkennen, was er von dem Vorstoß hält – und bleibt so die große Unbekannte in diesem geopolitischen Szenario. (Alexander Görlach)

Rubriklistenbild: © Kay Nietfeld/Francisco Seco/picture alliance/dpa/AP/Xinhua

Kommentare