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Rätsel um neuen Ajatollah

Drei explosive Gerüchte um Iran-Führer Chamenei – eines ließ Trump angeblich laut lachen

Wo ist Modschtaba Chamenei? Wie schlecht geht es ihm wirklich? Um den neuen Obersten Führer kursieren zahlreiche brisante Gerüchte im Iran-Krieg.

Modschtaba Chamenei ist der neue Oberste Führer des Iran. Aber wo steckt er eigentlich? Seitdem der Sohn des beim Angriff Isarels und der USA getöteten Ex-Machthabers Ali Chamenei die Macht im Pulverfass des Nahen Ostens übernommen hat, fehlt von ihm jegliche Spur. Das nährt so manche Spekulationen, die jetzt für großes Aufsehen sorgen.

Der US-Geheimdienst soll Donald Trump brisante Gerüchte über Irans neuen Führer Modschtaba Chamenei berichtet haben.

Den Stein so richtig ins Rollen gebracht hat US-Kriegsminister Pete Hegseth. Der Vertraute von Donald Trump sagte erst vor wenigen Tagen vor der Presse, Modschtaba Chamenei sei „verwundet und wahrscheinlich entstellt“. Schon kurz nach den Angriffen war bekannt geworden, dass neben Chameneis Vater auch seine Mutter, Ehefrau und Kinder bei dem Angriff getötet wurden. Nur der neue Ajatollah soll überlebt haben.

Modschtaba Chamenei: Gerüchte um Gesundheitszustand des neuen Iran-Führers – „wahrscheinlich entstellt“

Dass das erste Statement von Modschtaba Chamenei zum Iran-Krieg vor wenigen Tagen nicht von ihm selbst, sondern von einer Frau verlesen wurde, nährte den Verdacht, der neue Führer des Iran könnte entstellt sein und sich daher nicht zeigen. Untermauert wurden die Spekulationen durch Berichte, Chamenei Junior könnte sich für eine Not-OP ausgerechnet zu Wladimir Putin nach Moskau begeben haben. Ebenfalls brisant: Den Angriff, der seine ganze Familie tötete, soll Chamenei nur durch Zufall überhaupt überlebt haben. Auch von Koma oder einer Beinverletzung war in Berichten die Rede. Der aktuelle Zustand von Chamenei: unklar.

Auch die Machtübernahme des Sohnes vom getöteten Vater sorgte für mächtig Aufsehen. Schnell wurde berichtet, Chamenei Junior sei mindestens genauso radikal, wenn nicht sogar radikaler als Chamenei Senior. Letzterer wiederum soll allerdings massiv daran gezweifelt haben, ob sein Sprössling überhaupt für den Posten als Oberster Führer des Iran geeignet sei.

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Gerüchte über Irans neuen Führer Chamenei: Hielt sein Vater ihn für dumm?

Die Bedenken des verstorbenen Ajatollahs enthüllte die US-Nachrichtenseite CBS unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen. Demnach hätten US-Geheimdienste Donald Trump mitgeteilt, dass der ehemalige religiöse Herrscher des Iran seinen Sohn als „nicht besonders intelligent“ und „ungeeignet für die Führung“ angesehen habe. Außerdem soll geäußert worden sein, dass Modschtaba Chamenei auch mit „privaten Problemen“ zu kämpfen gehabt habe. Näher spezifiziert wurden diese nicht.

Kurios: Trump soll daraufhin mitgeteilt haben, dass er die Informationen über Chamenei für „nicht relevant“ halte, schreibt CBS weiter. Viel eher gehe die US-Regierung davon aus, der Iran sei „führungslos“, auch der Tod des jüngeren Chameneis sei nicht ausgeschlossen. In einem Interview mit Fox News sagte Trump außerdem: „Ihre Führung ist weg. Ihre zweite Führung ist weg. Jetzt ist auch noch ihre dritte Führung in Schwierigkeiten. Und das ist nicht einmal jemand, den der Vater wollte“. Im Weißen Haus gehe man eher davon aus, dass die Revolutionsgarden den Krieg koordinieren.

Irans Oberster Führerh homosexuell? Chamenei-Gerücht ließ Trump angeblich laut auflachen

Nun schlägt eine weitere, brisante Spekulation große Wellen. Ist Irans neuer Oberster Führer Modschtaba Chamenei etwa homosexuell? Dieses Gerücht bringt jedenfalls die New York Post in einem heiklen Bericht auf. Das Boulevard-Medium behauptet, US-Geheimdienste hätten etwaige Andeutungen gegenüber US-Präsident Trump geäußert, der von dieser Information „fassungslos“ gewesen sein soll. Demnach solle die sexuelle Ausrichtung des neuen Befehlshabers im Iran auch ein Grund gewesen sein, wieso dessen Vater ihm die Eignung abgesprochen habe. Das Medium bezieht sich auf zwei nicht näher genannte Geheimdienst-Beamte und eine Person aus dem Umfeld des Weißen Hauses.

Laut der New York Post habe Trump seine „Überraschung nicht verbergen“ können, als er die Information erhielt. Ebenfalls wird über die sehr makabre Reaktion des US-Präsidenten berichtet: Trump soll angeblich laut aufgelacht haben. Auch andere Anwesende des Briefings sollen die Aussage „urkomisch“ gefunden haben, zitiert das Medium eine der mit der Angelegenheit vertrauten Personen und behauptet weiter, ein Geheimdienstmitarbeiter soll „seit Tagen nicht aufgehört haben, zu lachen“.

Bestätigt werden konnten diese Informationen zunächst nicht. Auch offizielle Aussagen der US-Regierung sucht man zunächst vergebens. Für Homosexuelle ist das Leben im Iran derweil ganz und gar nicht „urkomisch“. Homosexualität ist dort illegal und wird strafrechtlich verfolgt. Die Rechtsbasis hierfür bildet die Scharia. In Extremfällen droht schwulen oder lesbischen Personen in dem Land sogar die Todesstrafe. (Quellen: New York Post, CBS, New York Times, Fox News, eigene Recherche) (han)

Rubriklistenbild: © dpa/AP | Hadi Mizban + dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson

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