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Iran-Lage im News-Ticker

Iran-News: Revolutionsgarden drohen israelischem Premier Netanjahu mit Tod

Aktuelle News zum Iran-Krieg im Ticker: Trump ruft Länder zur Entsendung von Schiffen in die Hormus-Straße auf. Was ist mit Modschtaba Chamenei?

Dieser News-Ticker ist beendet. Alle weiteren Informationen finden Sie in unserem neuen News-Ticker zum Iran-Krieg.

Update, 10:13 Uhr: Im Krieg gegen Israel und die USA kommen scharfe Worte aus Teheran – die Revolutionsgarden schicken dem israelischen Ministerpräsidenten nun eine direkt Botschaft: Sie haben Benjamin Netanjahu mit dem Tode gedroht. Sollte Netanjahu noch leben, werde man ihn verfolgen und töten, berichteten die Nachrichtenagenturen Fars und Irna unter Berufung auf eine Erklärung der Elitestreitkräfte. 

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Iran-News: Schweiz untersagt zwei US-Militärflugzeugen Überflug

Update, 8:54 Uhr: Wegen des Iran-Kriegs hat die Schweiz den USA untersagt, mit zwei Militärflugzeugen über das Land zu fliegen. Das teilte die Schweizer Regierung am Abend mit. Das Neutralitätsrecht verbiete Überflüge der Konfliktparteien im Zusammenhang mit dem Krieg, hieß es zur Begründung der Ablehnung des US-Überfluggesuchs für zwei Aufklärungsflugzeuge. 

Dagegen seien die Gesuche für einen Wartungsflug und zwei Transportflüge im Kontext des Iran-Kriegs genehmigt worden, hieß es weiter. Zulässig seien Überflüge zu humanitären und medizinischen Zwecken wie Transporte von Verwundeten. Auch Überflüge, die in keinem Zusammenhang mit dem Konflikt stehen, würden genehmigt.

Iran-News: Teheran attackiert Golfstaaten – Außenminister fordert Vertreibung „ausländischer Aggressoren“

Update, 7:26 Uhr: Der Iran hat die Vereinigten Arabischen Emirate erneut mit Raketen und Drohnen attackiert – die Luftabwehr ist im Einsatz. Auch weitere Golfstaaten sind von den Angriffen betroffen. Irans Außenminister Abbas Araghtschi rief „seine brüderlichen Nachbarn“ dazu auf, „ausländische Aggressoren zu vertreiben, zumal deren einziges Anliegen Israel ist.“ Zuvor hatte das neue iranische Staatsoberhaupt Modschtaba Chamenei die Golfstaaten im Staatsfernsehen aufgefordert, US-Stützpunkte auf ihrem Territorium zu schließen, wie die dpa berichtet.

Iran-News: Trump droht mit weiteren Angriffen auf Öl-Insel – „Einfach nur zum Spaß“

Update, 15. März, 6:28 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat weitere Schläge gegen die iranische Insel Charg angekündigt. „Wir schlagen vielleicht noch ein paar Mal zu, einfach nur zum Spaß“, sagte Trump dem Sender NBC News. Gleichzeitig signalisierte er Gesprächsbereitschaft: Teheran sei zwar zu einer Einigung bereit, „die Bedingungen sind aber noch nicht gut genug“, so Trump laut Reuters. Der Iran drohte seinerseits mit Vergeltung und lehnt einen Waffenstillstand ab. Durch die Straße von Hormus wird rund ein Fünftel des weltweiten Erdöls transportiert.

Update, 22:45 Uhr: Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben am Samstagabend einen Militärstützpunkt in Saudi-Arabien mit Raketen angegriffen, auf dem US-Streitkräfte stationiert sind. Auf dem Stützpunkt in der Nähe der Hautstadt Riad seien unter anderem US-Kampfjets stationiert, erklärten die Revolutionsgarden. Zudem lagere das US-Militär dort große Mengen an Treibstoffvorräten für seine Flugzeuge.

Von Saudi-Arabien wurde der Angriff offiziell nicht bestätigt. Das Verteidigungsministerium hatte jedoch kurz zuvor mitgeteilt, dass sechs ballistische Raketen mit Ziel al-Chardsch abgefangen worden seien. Dort befindet sich der Stützpunkt Prinz Sultan. Die saudiarabische Armee hatte in den vergangenen Tagen mehrere Drohnenangriffe auf das Territorium des Landes gemeldet. Die Drohnen seien abgefangen und zerstört worden.

Update, 21:30 Uhr: Nach US-Angaben über eine Verletzung des neuen obersten Führers der Irans hat der Außenminister des Landes betont, dass es „kein Problem“ bei Modschtaba Chamenei gebe. „Es gibt kein Problem mit dem neuen obersten Führer“, sagte Außenminister Abbas Araghtschi am Samstag dem US-Sender MS Now. „Er erfüllt seine Pflichten gemäß der Verfassung und wird dies auch weiterhin tun.“ US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte am Freitag erklärt, Chamenei sei „verletzt und wahrscheinlich entstellt“.

Medienberichten zufolge wurde Modschtaba Chamenei am ersten Tag des Iran-Krieges am 28. Februar bei einem Luftangriff auf Teheran verletzt, bei dem sein Vater Ayatollah Ali Chamenei getötet wurde. Modschtaba Chamenei wurde daraufhin am 8. März als Nachfolger seines Vaters zum politischen und geistlichen Oberhaupt des Iran ernannt.

Iran-News: Trump ruft Länder zur Entsendung von Schiffen in die Straße von Hormus auf

Update, 18:34 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat andere Länder zur Entsendung von Kriegsschiffen zur Sicherung der Straße von Hormus gedrängt. „Viele Länder, insbesondere diejenigen, die von Irans versuchter Sperrung der Straße von Hormus betroffen sind, werden gemeinsam mit den USA Kriegsschiffe entsenden, um die Straße offen und sicher zu halten“, schrieb Trump am Samstag in seinem Onlinedienst Truth Social. Er hofft demnach darauf, dass auch „China, Frankreich, Japan, Südkorea, Großbritannien und andere Länder“ Schiffe entsenden. Am Freitag hatte Trump angekündigt, die US-Marine werde „sehr bald“ damit beginnen, Öltanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren.

Update, 16:15 Uhr: Der Verband der Deutschen Reeder (VDR) hat die Ablehnung der Bundesregierung gegenüber einem Militäreinsatz im Persischen Golf mit „gewissem Befremden“ aufgenommen. Die G7-Staaten hätten „zuletzt betont, dass internationale Anstrengungen notwendig sind, um die sichere Passage ziviler Schiffe zu gewährleisten“, erklärte der Verband gegenüber dem Spiegel. Deutschland solle daher „alle Optionen prüfen, die zu einem wirksamen Schutz von Schiffen und Besatzungen beitragen können“. Der Verband erklärte: „Ein bloßes Vertrauen darauf, dass es zu keinen Zwischenfällen kommt, kann angesichts der aktuellen Lage keine tragfähige Strategie sein.“

Verteidigungsminister Boris Pistorius hatte einen europäischen Militäreinsatz zur Sicherung der Straße von Hormus abgelehnt. Er sehe nicht, „was europäische Fregatten dort unten noch ausrichten können“. Kanzler Friedrich Merz sieht derzeit ebenso „keine Veranlassung, über eine militärische Absicherung der Seewege nachzudenken“. Deutschland sei nicht Teil des Krieges und wolle es auch nicht werden.

Update, 12:51 Uhr: Israels Verteidigungsminister Katz sieht in der militärischen Auseinandersetzung mit dem Iran einen Schlüsselmoment gekommen. Der Kampf gegen Teheran intensiviere sich und gehe in die „entscheidende Phase“ über, sagte Katz nach Angaben seines Büros. Genaue Zeitangaben machte er nicht. Katz fügte lediglich hinzu, diese Phase werde so lange dauern, wie nötig.

Katz erklärte demnach, die israelische Luftwaffe setze ihre intensive Angriffswelle in der iranischen Hauptstadt Teheran sowie im gesamten Iran fort. Gleichzeitig rief er die Bevölkerung im Iran zum Widerstand gegen die Führung in Teheran auf. „Nur das iranische Volk kann dem ein Ende setzen – durch einen entschlossenen Kampf bis zum Sturz des Terrorregimes“, sagte Katz. Bereits zuvor betonte er, die Angriffe auf Ziele im Iran zielten darauf, dem iranischen Volk zu ermöglichen, sich aufzulehnen und die Führung zu stürzen.

Iran-News: Teheran attackiert die Vereinigten Arabischen Emirate

Update, 12:10 Uhr: Der Iran hat offenbar einen Angriff auf einen Ölhafen in den Vereinigten Arabischen Emiraten geflogen. Über Fudschaira, einer Hafenstadt am Golf von Oman, stiegen am Samstag schwarze Rauchwolken auf. Wie die Behörden mitteilten, verursachten Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne einen Brand. Angaben zum genauen Ort des Brands machten die Behörden nicht.

Der Iran hatte im Hafen von Fudschaira bereits zuvor Öltanks und ein Warenterminal angegriffen. In dem Hafen befindet sich auch ein bedeutendes Ölterminal. Die iranische Armee warnte am Samstag ausdrücklich vor Angriffen auf Häfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das zentrale Einsatzkommando der Armee, Chatam Al-Anbija, stufte die emiratischen Häfen in einer vom Staatsfernsehen verbreiteten Erklärung als „legitime Ziele“ ein und verwies auf „feindliche Raketen der USA“, die sich angeblich in Häfen, Docks und geheimen US-Militäranlagen in den Emiraten befinden. Zivilpersonen wurden aufgefordert, die Hafenanlagen zu verlassen.

Iran-News: Katar fängt Iran-Raketen ab und evakuiert Teile Dohas

Update, 10:50 Uhr: Zwei Wochen nach dem Beginn des Iran-Krieges haben die Streitkräfte des Golfemirats Katar am Samstag zwei Raketen abgefangen. Ein Journalist der AFP berichtete, dass Abfangjäger am frühen Morgen über dem Zentrum der Hauptstadt Doha zwei Geschosse abgewehrt hätten. Zuvor waren Explosionen zu hören. Die Behörden evakuierten wichtige Stadtgebiete, Sicherheitskräfte waren vor Niederlassungen großer US-Konzerne postiert.

Das katarische Verteidigungsministerium erklärte in zwei getrennten Mitteilungen, dass seine Armee einen Raketenangriff „abgewehrt“ habe. Das Innenministerium des Golfstaats hatte kurz zuvor die Evakuierung „mehrerer wichtiger Gebiete“ bekannt gegeben. Das Ministerium sprach von einer „vorübergehenden Vorsichtsmaßnahme“.

Im zentralen Stadtteil Muscheireb erhielten einige Bewohner auf ihren Telefonen Warnungen, „das Gebiet unverzüglich zu verlassen und sich vorsorglich an den nächstgelegenen sicheren Ort zu begeben“. Im Zentrum Dohas waren Sicherheitskräfte auf den Straßen im Einsatz, einige Gebiete wurden abgesperrt. Zahlreiche Bewohner und einige Hotelgäste in Muscheireb eilten in unterirdische Parkhäuser, um sich in Sicherheit zu bringen, wie ein AFP-Journalist beobachtete. Auf den Straßen waren Sicherheitskräfte, einige Gebiete in dem Stadtteil waren abgeriegelt.

Iran-News: US-Botschaft im Irak angegriffen – Drohne oder Projektil?

Update vom 14. März, 9:45 Uhr: Die US-Botschaft in der irakischen Hauptstadt Bagdad ist am Samstag bei einem Angriff getroffen worden. Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP sah über dem Gebäudekomplex Rauch aufsteigen. Ein Sicherheitsvertreter sagte, eine Drohne habe die Botschaft getroffen, ein anderer sprach von einem Projektil. Mutmaßlich sei eine Rakete auf den Botschaftskomplex gefallen. Die US-Botschaft in Bagdad wurde damit zum zweiten Mal seit dem Beginn des Iran-Krieges vor zwei Wochen zum Ziel.

Iran-News: Trump gibt nächste Prognose zum Kriegsende ab

Erstmeldung vom 14. März: Der Iran-Krieg ist bereits zwei Wochen alt. Wie lange er dauern könnte, ist unklar. Aus den USA waren dazu immer wieder widersprüchliche Angaben zu hören. Nun sagte US-Präsident Donald Trump vor der Presse, er habe seine „eigene Vorstellung“ davon, wie lange der Iran-Krieg dauern könnte. „Ich meine, ich habe da meine eigene Idee. Aber was bringt die schon?“, so Trump laut The Hill. „Er wird so lange dauern, wie nötig.“

Seit Beginn der Militärkampagne am 28. Februar haben die USA ihre Angriffe gegen Teheran verstärkt und zielen dabei auf die iranische Führung, das Militär und die nuklearen Kapazitäten ab. Kurz nach dem Gespräch mit der Presse verkündete Trump dann in einem Beitrag auf Truth Social, dass US-Streitkräfte die für den Ölexport wichtige iranische ⁠Insel ‌Kharg im Persischen Golf angegriffen hätten. Die ‌USA hätten dort „jedes MILITÄRISCHE Ziel vollständig ausgelöscht“, schrieb er weiter.

Offenbar will Trump das Mullah-Regime mit dem Angriff dazu bewegen, die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Der Iran blockiert die für den globalen Ölexport wichtige Meerenge, der Schiffsverkehr ist nahezu zum Erliegen gekommen. US-Kriegsschiffe sollen Trump zufolge in Kürze Tanker durch die wichtige Meerenge begleiten. Die Eskorte der US-Marine werde „bald“ beginnen, sagte Trump zu Journalisten. Einen genauen Zeitpunkt nannte der US-Präsident allerdings nicht. 

Ein Sprecher der iranischen Streitkräfte warnte unterdessen nach Angaben des regierungstreuen Senders Press TV, dass im Falle eines Angriffs der USA auf die Öl-, Wirtschafts- oder Energieinfrastruktur des Landes „alle entsprechenden US-Einrichtungen in der Region zerstört werden“. Die „gesamte regionale Öl- und Gasinfrastruktur, an der die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten ein Interesse haben“ werde in dem Fall „in Brand gesteckt und zerstört“, warnte auch die den Revolutionsgarden nahe stehende Nachrichtenagentur Fars. (Redaktion mit Nachrichtenagenturen)

Rubriklistenbild: © Vahid Salemi/AP/dpa

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